FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr zu TU für Digitalisierung: Mittel in bestehende Strukturen stecken, statt neue Overheads schaffen

FPÖ regt Diskussion über geplante technische Universität an

„Es ist unbestritten, dass der Digitalisierungstrend mit entsprechend erweiterten Kapazitäten im Hochschulbereich beantwortet werden muss. Es stellt sich aber sehr wohl die Frage, ob diese erweiterten Kapazitäten nicht besser in bereits bestehenden Strukturen wie der JKU oder den Standorten der FH Oberösterreich angelegt werden könnten“, stellt der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr zur Debatte. Er begründet die Enthaltung der FPÖ im zuständigen Wirtschafts- und Innovationsausschuss zugunsten schlankeren und somit effektiveren Strukturen: „Meiner Meinung nach sollten sich die entsprechenden Fachkreise darüber Gedanken machen, ob eine eigene Uni für Digitalisierung tatsächlich die sinnvollste Variante ist. Eine Zersplitterung der Lehrkompetenzen zugunsten neuer, möglicherweise politisch besetzter Posten, darf nicht Sinn der Sache sein“, so Grabmayr.

FPÖ-Gemeinderätin Martina Tichler: Langes Zittern um den Kinderbetreuungsplatz

Freiheitliche fordern vorteilhaftere Kommunikation mit Eltern

In Linz erfährt man erst drei Monate vor Antritt in die Krabbelstube oder in den Kindergarten, ob man überhaupt den gewünschten Betreuungsplatz bekommen hat. „In letzter Zeit haben sich viele junge Eltern an mich gewendet, da sie das lange Zittern verunsichert“, so die freiheitliche Gemeinderätin und zweifache Mutter, Martina Tichler. „Das stellt für viele Familien ein großes Problem dar, denn in der Regel ist das Eintrittsdatum in die Krabbelstube oder in den Kindergarten auch der erste Arbeitstag der Mütter. Während der Arbeitgeber wissen will, wie viele Stunden man wann arbeiten kann, ist der Platz für die Kinder in der Betreuung noch nicht mal fix.“
Leider erleben Linzer Familien immer wieder diese Situation, besonders in den stark wachsenden Stadtteilen. Die Wohnbauten werden des Öfteren vor Eröffnung der Kinderbetreuungsstätten bezogen und dadurch entsteht ein Engpass bei den naheliegenden Betreuungsplätzen. Die Eltern fühlen sich berechtigterweise verunsichert und müssen mitunter monatelang um den Platz für ihre Kinder bangen.

Anlässlich des kommenden Tags der Familie fordert Tichler: „Krabbelstuben und Kindergärten müssen zeitgleich mit den Wohnbauten eröffnet werden und nicht erst Monate später! Weiters fordern wir Freiheitliche auch, dass die Eltern künftig früher erfahren, ob der gewünschte Betreuungsplatz verfügbar ist! Der ständig wiederkehrende Engpass und das Verunsichern der Eltern muss ein Ende haben“.

FO-Grabmayr: FPÖ für eine ökonomische Live-Übertragung von GR-Sitzungen

Übertragung von Gemeinderatssitzungen im Ausschuss einstimmig beschlossen

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Innovation und Verfassung einigten sich alle Fraktionen darauf, dass künftig die Sitzungen des Linzer Gemeinderates live übertragen werden. Dem Ausschuss wurden insgesamt drei mögliche Varianten präsentiert. Dabei überzeugte die Variante einer automatisierten Lösung am meisten. Diese Variante überzeugte die Ausschussmitglieder sowohl technisch als auch ökonomisch, da sie viele Vorteile für die Stadt Linz bringt und zugleich extra Personalkosten ausschließt. 

„Die gemeinsam beschlossene Variante fand schon in anderen Städten und Ländern ihre Anwendung und ermöglicht der Stadt Linz eine gute Archivierung, Protokollierung und Verwendung von Videos. Weiters kann sie jederzeit für andere Videokonferenzen, Seminare und Vorträge benutzt werden. Uns ist wichtig, dass es sich hier um eine ökonomische Investition handelt, die zeitgleich zur Transparenz von kommunaler Politik beiträgt. Eine Vergabe an ein externes Unternehmen würde nicht nur höhere Kosten, sondern auch klare Nachteile für die Stadt Linz mit sich bringen. Daher kommt diese Variante für uns nicht infrage“, so Grabmayr zur Entscheidung der Linzer FPÖ, den Live-Übertragungen von Gemeinderatssitzungen im Wirtschaftsausschuss zuzustimmen.

Raml: Linzer Freiheitliche befürworten Post City Gardens

Große Chance für die Aufwertung des Bahnhofareals

„Wir Freiheitliche werden dem Projekt ‚Post City Gardens‘ sowohl im Planungsausschuss als auch im Gemeinderat die Zustimmung erteilen“, informiert FP-Bezirksparteiobmann Stadtrat Dr. Michael Raml, der überzeugt ist: „Das Projekt ist eine große Chance, das Areal rund um den Hauptbahnhof weiter aufzuwerten. Die ausgezeichnete Verkehrsanbindung mit Zug, Bussen, Straßenbahn und Autobahnzubringer bietet vor allem für Unternehmen die Chance, ein starker Anziehungspunkt für Arbeitnehmer sowohl aus Linz, als auch aus dem Umland zu werden. Gleichzeitig bieten sich die geplanten Wohnungen in unmittelbarer Bahnhofsnähe vor allem für jene Berufstätigen an, die öfter in andere Städte pendeln müssen. Es ist daher absolut naheliegend, dass eine Nah- und Fernverkehrsdrehscheibe wie der Linzer Hauptbahnhof intensiv bebaut und genutzt wird. Auch die bestehenden Gebäude rundherum – etwa der Finanztower – spricht für eine dichte Verbauung und die geplanten Hochhäuser. Die Post City bringt neue Arbeitsplätze nach Linz und hält gleichzeitig Auspendler in der Stadt, dem stimmen wir gerne zu.“

FPÖ-Gemeinderat Peter Stumptner: Anerkennung für Pflegeberufe JETZT umsetzen!

„Tag der Pflege“ endlich als Anstoß für soziale Innovation nutzen

„Am morgigen Tag der Pflege werden wieder viele daran erinnern, dass Pflegekräfte eine tragende Säule unserer Gesellschaft sind. Vor allem politische Verantwortungsträger überschlagen sich mit Lobeshymnen. Doch was passiert das restliche Jahr? Man schweigt. Vor allem, wenn es um eine Attraktivierung von Pflegeberufen geht, preschen eben jene nicht gerade nach vorne. Das Gegenteil ist der Fall, man tritt beharrlich auf die Bremse!“ ärgert sich der Sozialsprecher der Linzer Freiheitlichen, Gemeinderat Peter Stumptner.

„Wenn schon die türkis-grüne Bundesregierung solche Maßnahmen nicht ernst nimmt, vermutlich weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, dann sollte zumindest die Stadt Linz in jenen Einrichtungen des eigenen Zuständigkeitsbereiches für eine bessere Anerkennung dieser Berufsgruppe sorgen. Zumal man sich doch liebend gerne bei jeder sich bietenden Gelegenheit als „soziale Musterstadt“ hinstellt. Deshalb fordern wir Linzer Freiheitliche eine 35 Stunden Woche, sowie eine deutliche Überzahlung für Pflegekräfte in städtischen Pflegeeinrichtungen. Denn klatschen alleine ist zu wenig!“, so Stumptner.



FPÖ Gemeinderätin Ute Klitsch: Potenzial des Urfix muss länger genutzt werden!

Nach Besucherrekord regt FPÖ Diskussion über Verlängerung des Urfix an

„Der massive Besucherandrang nach zwei Jahren Coronapause belegen das Bedürfnis der Linzer nach dem Urfix. Der Andrang bestätigt aber auch das wirtschaftliche Potenzial, dass in der Abhaltung dieses Marktformates steckt. Die Stadt darf sich diese Chance nicht entgehen lassen. Ich werde daher in der kommenden Sitzung des Gemeinderates eine Diskussion zwischen den relevanten Stakeholdern vorschlagen, um den Zeitrahmen des Urfix zu erweitern. Dieser Diskussion sollte sich die Stadtpolitik nicht verschließen. Konkret kann ich mir etwa eine Probebeleuchtung wie am Welser Volksfest oder eine Verlängerung des Marktes um ein paar Tage vorstellen“, erklärt FPÖ Gemeinderätin Ute Klitsch.

Konkret fordert Klitsch Gesprächsrunden zwischen den zuständigen Stadtsenatsmitgliedern und der „ARGE Urfix“ unter Einbeziehung des Gemeinderats. Damit wäre ein erster Impuls zur Vergrößerung des wirtschaftlichen Nutzens durch die Stadt, aber auch um Druck aus den Besucherströmen zu nehmen, gegeben.

„Niemand weiß, wie lange die Coronapolitik des Bundes die Abhaltung des Urfix noch zulässt.  Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass das Potenzial des Urfix – solange wie möglich – genutzt werden kann und soll“, so Klitsch.

FPÖ-Gemeinderat Manuel Matsche: Großveranstaltungen brauchen Verkehrskonzepte!

FPÖ fordert Maßnahmen zur künftigen Entlastung der Anwohner

„Der massive Besucherandrang auf den Urfahraner Markt hat insbesondere die Parksituation im Bereich der Ferihumerstraße massiv verschärft. Dabei gäbe es Lösungsansätze, diese Probleme zu entschärfen: Die Besucher könnten beispielsweise beim Großparkplatz beim Pleschingersee oder am Linzer Stadionparkplatz parken und dann per Shuttle-Bus zum Marktgelände gebracht werden. Aus diesem aktuellen Anlass werde ich in der kommenden Gemeinderatssitzung die Erarbeitung von Verkehrskonzepten für Großveranstaltungen beantragen“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat und Verkehrssprecher Manuel Matsche.

Matsche bezieht sich auf den Unmut der Anrainer des Urfix-Geländes. Diese leiden unter einem Park- und Verkehrschaos, seit auswärtige Besucher des „Urfix“ auf der Suche nach einem Parkplatz die Parkflächen der Anrainer verstellen und sogar Ausfahrten blockieren. „Die FPÖ hat immer die Abhaltung von Großveranstaltungen wie dem Urfahraner Markt unterstützt. Diese dürfen aber nicht zulasten der Anwohner abgehalten werden“, so Matsche.

„Abenteuer Familie“ Obfrau – Stellvertreterin Martina Tichler: „Abenteuer Familie Linz“ lädt erstmals zum Muttertagsbasteln

Teilnehmer und ehrenamtliche Helfer sind herzlich willkommen!

Familie und Tradition sind uns wichtig – gerade in unsicheren Zeiten wie heute. Deshalb freut es mich, erstmals in Linz mit dem Verein „Abenteuer Familie“ ein Muttertagsbasteln auszurichten. Ab 15:00 Uhr können die Kleinen im Volkshaus Kleinmünchen unter Anleitung Aufmerksamkeiten für ihre Mütter basteln. Unterschiedlichstes Bastelmaterial ist ausreichend vorhanden, um der Fantasie der Kinder keine Grenzen zu setzen. Die Kosten für das Basteln werden vollständig vom Verein übernommen, es werden daher keine Unkostenbeiträge verlangt. Teilnehmer, aber auch ehrenamtliche Unterstützer sind herzlich willkommen“, freut sich die „Abenteuer Familie“  Obfrau Stellvertreterin Martina Tichler.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Migranten aktiv auf den Arbeitsmarkt vorbereiten!

FPÖ Linz fordert größeres Engagement des städtischen Integrationsbüros und der Migrantenvereine zur Stärkung des Arbeitsmarktes

„Dass der Anteil ausländischer Arbeitskräfte bei der Arbeitslosigkeit viermal so hoch wie jener der Österreicher ist, sollte als Warnsignal aus der städtischen Integrationspolitik gewertet werden. Es kann nicht angehen, dass die Stadt Linz Jahr um Jahr zigtausenden Euros in angebliche Integrationsprojekte steckt und diese aber offensichtlich keinen Mehrwert für die Stadt Linz oder den lokalen Arbeitsmarkt erzeugen. Ich erneuere die bekannte freiheitliche Forderung, die integrationsfördernde Arbeit endlich sinnstiftend zu gestalten. Dazu gehört das Erlernen der deutschen Sprache, sowie ein einwandfreies Leumundszeugnis, um auf dem Arbeitsmarkt Chancen zu haben. Dies sind die wichtigsten Voraussetzungen einer erfolgreichen Integration und hier muss viel mehr gemacht werden. Daher muss das Integrationsbüro endlich Verantwortung übernehmen, den Mut fassen, aus seiner Komfortzone hinauskommen und alle verfügbaren Finanzmittel so einsetzen, damit man das genannte Modell erfolgreich aufstellen und realisieren kann“, so Grabmayr.

Linzer Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml: Dringend mehr Nachwuchs bei Hebammen ermöglichen


Nachfrage nach Ausbildungsplätzen seit Jahren sehr hoch – stark beschränktes Angebot gefährdet Gesundheitsversorgung

Viele werdende Mütter in Linz und ganz Oberösterreich erlebten bereits, dass die Suche nach einer Hebamme teils sehr schwierig ist. Der stark fortschreitende Mangel an Geburtshelferinnen wirkt sich sowohl auf die sich aufopfernden Hebammen als auch auf die Betreuung von Schwangeren und Jungmüttern negativ aus. „Jährlich bewerben sich hunderte Frauen für einen Hebammen-Ausbildungsplatz an der oberösterreichischen Fachhochschule für Gesundheitsberufe. Es mangelt also nicht an potenziellen Nachwuchskräften. Die Problematik liegt offenbar an fehlenden Ausbildungsplätzen an der FH. Die kürzlich ergangene Jubelmeldung, dass im kommenden Wintersemester auf 35 Studienplätze für Erstsemestrige aufgestockt wird, ist leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wir brauchen dringend einen umfassenderen Ausbau der Hebammen-Ausbildungsplätze in Oberösterreich“, fordert der Linzer Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Gesundheitsversorgung darf nicht gefährdet werden

Nicht nur der Mangel an Hebammen ist besorgniserregend, auch der Ärztemangel schreitet ungebrochen voran. „Die Linzer Gesundheitspolitik arbeitet bestmöglich gegen diese Entwicklung an. Erst Anfang des Jahres eröffnete ein neues Primärversorgungszentrum in unserer Stadt, das für viele Linzerinnen und Linzer ein gutes medizinisches Angebot bietet. Trotzdem ist die Ärztesituation prekär. Leider ist die Bundesregierung, insbesondere Gesundheitsminister Rauch bzw. seine beiden Vorgänger, nach wie vor säumig – trotz mehrerer Handlungsmöglichkeiten, welche ihnen bereits aus Linz vorgeschlagen wurden“, zeigt Raml auf und ergänzt abschließend: „Während wir zu Maßnahmen gegen den Ärztemangel weitgehend vom Bund abhängig sind, fällt die Bekämpfung des Mangels an Hebammen-Ausbildungsplätzen an der FH in die Kompetenz des Landes. Fest steht jedenfalls: Mehr Ausbildungsplätze für Ärzte und auch für Hebammen sind längst überfällig, um unser Gesundheitssystem aufrechterhalten zu können!“