Raml: Linzer Gemeinderat ruft Gesundheitsminister zum Handeln für Gesundheit unserer Kinder auf

Gesundheitsstadtrat Michael Raml: Ein Primärversorgungszentrum (PVZ) für Kinder und Jugendliche in Linz würde zur bestmöglichen medizinischen Versorgung beitragen. Das Primärversorgungsgesetz verhindert aber bis dato eine Realisierung. Gesundheitsminister Mückstein wurde am Donnerstag mittels einer freiheitlichen Resolution einstimmig vom Linzer Gemeinderat aufgefordert, die Gründung von Primärversorgungszentren für Kinder gesetzlich zu ermöglichen.“

„Ein Primärversorgungszentrum für Kinder und Jugendliche wäre ein notwendiger Schritt für eine nachhaltige und umfassende gesundheitliche Versorgung für unsere Jüngsten. Gerade unter den aktuellen Rahmenbedingungen, wie etwa den durch die Corona-Einschränkungen verursachten physischen und psychischen Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen, ist es wichtiger denn je, alles für ihre Gesundheit zu tun. Bis dato wird die Errichtung eines PVZ speziell für Kinder- und Jugendheilkunde aber durch das Primärversorgungsgesetz unmöglich gemacht. Auf unsere freiheitliche Initiative hin fordert der Gemeinderat nun Gesundheitsminister Mückstein zum Handeln auf“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml über eine einstimmig angenommene Resolution an den Gesundheitsminister, der bis vor kurzem selbst als Arzt in einem Primärversorgungszentrum tätig war. Diese fordert ihn auf, das Primärversorgungsgesetz so abzuändern, dass künftig auch die Errichtung eines PVZ für Kinder- und Jugendheilkunde ermöglicht wird. 

Wille zur bestmöglichen Versorgung in Linz gegeben

Aktuell muss ein PVZ auf Allgemeinmedizinern aufbauen und ´darf´ lediglich um Kinderärzte erweitert werden. „Für die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Kinder und Jugendlichen braucht es ein Primärversorgungszentrum. Um dieses zu realisieren, bin ich bereits in Kontakt mit der oö. Ärztekammer getreten. Auch dort ist der Wille zur Realisierung eines solchen PVZ klar gegeben“, erklärt Gesundheitsstadtrat Raml. „Leider fehlt aber noch der rechtliche Rahmen. Hier muss es ein klares Zeichen seitens des dafür zuständigen Gesundheitsministers geben. Er muss die Hürde beseitigen, damit wir helfen können“, unterstreicht Raml. 

Hein: Abfuhr für Autofahrerschikane der Grünen

Vizebürgermeister Markus Hein: Linzer Grüne wollen Linzern jedes Jahr hunderte Parkplätze wegnehmen. Während die FPÖ einen strikten Kurs für Wahlfreiheit aller Mobilitätsformen verfolgt, schikanieren die Linzer Grünen weiterhin Autofahrer. Der Linzer Gemeinderat hat nun ein deutliches Zeichen gesetzt und sich der Linie der FPÖ angeschlossen. Eine drastische Verschärfung der Parksituation bleibt den Linzern somit erspart.

Drastische Einschnitte bei Parkflächen befürwortet

Drastische Folgen für die Linzer hätte die Annahme eines Grünen Gemeindeantrags gehabt. Dieser sah vor, jährlich hunderte Parkplätze den Linzern wegzunehmen. Erfreulicherweise haben SPÖ und ÖVP den freiheitlichen Weg unterstützt und dem Grünen Antrag die Zustimmung verwehrt. „Eine künstliche Verknappung von Parkplätzen lehne ich klar ab. Unsere Straßenprojekte haben gezeigt, dass mehr Begrünungsmaßnahmen und Erhalt von Parkplätzen nicht im Widerspruch stehen müssen. Wo sollen die Linzer parken? Die Antwort auf diese Frage ist den Grünen schlichtweg egal. Das kann so nicht zielführend sein. Zumal viele Einpendler – deren Arbeitskraft in Linz unverzichtbar ist – auf das eigene Auto angewiesen sind“, stellt Hein klar.

Fragwürdige Grüne Visionen für den Linzer Verkehr

Sicher scheint, dass sich die willkürliche grüne Verknappung der Parkflächen drastisch auf den innerstädtischen Verkehr ausgewirkt hätte. Wirtschaft und Bewohner hätten unter dieser grünen Idee gelitten. Offenbar wenig durchdachte Verkehrsinitiativen werden von den Grünen aber mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit aufs Tapet gebracht. „Immer, wenn es um relevante Entscheidungen in Verkehrsfragen geht, wird es um die Grünen still. Völlig nebensächliche Diskussion die den meisten Linzern zu Recht völlig egal sind, wie beispielsweise die Benennung der Neuen Donaubrücke, werden von den Grünen aber überbordend befeuert. Die Grünen täten gut daran, ihre Mobilitätsvisionen für unsere Stadt einer gründlichen Selbstreflexion zu unterziehen und eine Verkehrspolitik für und nicht gegen die Bürger zu machen“, schlägt Hein vor.

Hein: Grüne planen einen neuen Anschlag auf Autofahrer im kommenden Gemeinderat

Vizebürgermeister Hein ist über grünes Auto-Bashing empört: Grüne planen einen neuen Anschlag auf Autofahrer im kommenden Gemeinderat. Neben Tempo 30 km/h wollen sie künstliche Staustellen schaffen, indem Straßen verengt werden und durch jährliche Reduktion von Parkplätzen den Parkdruck erhöhen. Die Freiheitlichen werden diesen absurden Forderungen nicht nachkommen. Wenn Grüne so ein Problem mit Autos haben, dann können sie gerne freiwillig auf ihre eigenen Fahrzeuge verzichten.

Eine klare Absage erteilt Vizebürgermeister Hein den Grünen bei der Forderung, Straßen im Neustadtviertel künstlich zu verengen. Das würde sich nicht nur auf die Stausituation dramatisch auswirken, auch der öffentliche Verkehr würde dadurch spürbar unpünktlicher und für viele Arbeitnehmer unattraktiver. „Zudem soll natürlich auch die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Neustadtviertel nur mehr bei Tempo 30 km/h liegen“, erklärt Vizebürgermeister Markus Hein: „Ich halte nichts von diesen Vorschlägen. Wir sind für künstliche Staustellen und nicht nachvollziehbare Temporeduktionen nicht zu haben. Maßnahmen müssen für alle Verkehrsteilnehmer nachvollziehbar sein, damit sie eingehalten werden. Es muss endlich mit dem Autofahrer-Bashing Schluss gemacht werden.“

„Den Linzer Grünen reichen aber die obigen Schikanen noch lange nicht. Sie fordern in der Sitzung mit einem weiteren Antrag, dass jährlich und vollkommen willkürlich, drei Prozent der Parkplätze aufgelassen werden“, schüttelt Hein den Kopf: „Auch bei diesem Ansinnen werden wir nicht mitmachen. Wir haben Stadtteile, in denen heute schon der Parkplatzdruck extrem hoch ist. Wo sollen die Linzer parken, wenn ihnen die Grünen die Parkplätze wegnehmen? Ich schlage aber vor, dass jeder Grüne und jeder Grün-Wähler freiwillig auf sein Auto verzichtet. Dann hätten wir genügend Platz, um Bäume zu pflanzen, ohne die Linzer zu schikanieren!“

Pühringer: Sicherheitsgefühl der Linzer stärken

FPÖ-Gemeinderat Manfred Pühringer: Aktuell sind bei der Linzer Polizei über 50 Dienstposten nicht besetzt. Einer sicheren Heimatstadt ist diese Personallücke nicht zuträglich. Eine Resolution an den Innenminister soll nun endlich für mehr Polizisten für die Linzer sorgen.

 Den Lockdowns der türkis-grünen Bundesregierung und den damit einhergehenden Ausgangsbeschränkungen zum Trotz ist das Bedürfnis der Linzer nach Sicherheit ungebrochen groß. Aber: „Wie sich in Bürgergesprächen immer wieder herausstellt, leidet das Sicherheitsgefühl unter fehlenden Wachzimmern und Beamten. Lippenbekenntnisse oder vage Ankündigungen sind da einfach zu wenig. In der kommenden Sitzung des Gemeinderates werde ich daher eine Resolution an den Innenminister richten. Wenn ihm die öffentliche Sicherheit wirklich wichtig ist, dann muss er die Errichtung zusätzlicher Wachzimmer im Stadtgebiet vorantreiben“, steht für den freiheitlichen Linzer Gemeinderat Manfred Pühringer fest. 

Polizeiliche Kernaufgaben müssen erfüllbar bleiben 

Tatsächlich sind die Erfüllung des Dienstpostenplans, der Ausbau von Wachzimmern in Stadtteilen wie beispielsweise am Bindermichl oder in Oed und eine verstärkte Präsenz der Polizei auf den Straßen eine wesentliche Grundlage für eine sichere Heimatstadt. „Zudem müssen der Linzer Polizei endlich wieder jene zeitlichen Ressourcen zugestanden werden, die zur Erfüllung ihrer Kernaufträge notwendig sind. Diese Ressourcen sind nach wie vor durch die Kontrollen zur Einhaltung der teils fragwürdigen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung schwer belastet“, steht für Pühringer fest.

Pühringer: Statt dringend nötiger Müll-Lösung, schieben SPÖ und ÖVP Probleme nur auf die lange Bank

FPÖ-Gemeinderat Manfred Pühringer: „Seit Beginn der Lockdowns wird das Linzer Stadtbild zusehends von großen Mengen herumliegenden Mülls verschandelt. Die Linzer Freiheitlichen haben daher im Gemeinderat eine dringend nötige, zeitgemäße Adaptierung der Müllentsorgung gefordert. SPÖ und ÖVP schieben die Lösung echter Probleme der Linzer wieder nur unnötig hinaus.“

„Wieder einmal setzen nur wir Freiheitliche uns für dringend benötigte Lösungen in unserer Heimatstadt ein. In der letzten Gemeinderatssitzung haben wir eine zeitgemäße Adaptierung des zunehmenden Problems der Vermüllung öffentlicher Räume in Linz gefordert. Gemeinsam haben SPÖ und ÖVP eine nötige Müll-Lösung aber erstklassig im Ausschuss entsorgt. Beim Entsorgen von Anträgen sind sie wohl schneller als beim Entsorgen von Müll. Müllberge an öffentlichen Plätzen sind deshalb nun auch weiterhin Teil des Stadtbildes der ´Innovationshauptstadt´ Linz. Offenbar stören sich SPÖ und ÖVP nicht daran“, ist der freiheitliche Gemeinderat Manfred Pühringer über diese unverständliche Aufschiebung zum Leidwesen der Linzerinnen und Linzer enttäuscht.

Lockdown-Politik verschärft Müll-Problematik deutlich

Insbesondere die Lockdown-Politik der Bundesregierung und Geschäftsschließungen haben auf die Lebensweise der Linzer deutlich abgefärbt. Dadurch, dass die Menschen mehr zu Hause und verstärkt auf Lieferdienst und Take-Away Angebote angewiesen sind, ist auch der Müll deutlich mehr geworden. Gerade an Wochenenden melden sich verärgerte Bürger, dass ihr Wohnumfeld von herumliegendem Müll verschandelt wird. „Eine saubere Stadt sieht wahrlich anders aus. Deshalb treten wir für eine sofortige Verbesserung der Situation ein. Doch die Linzer SPÖ und die ÖVP, mitsamt dem zuständigen ÖVP-Referenten Vbgm Bernhard Baier, verzögern bewusst eine Lösung. Damit erweisen sie allen Linzerinnen und Linzern einen Bärendienst.“

Hein zur grün-schwarzen Kritik am Tarifmodell des Linzer Radverleihs

Hein zur grün-schwarzen Kritik am Tarifmodell des Linzer Radverleihs: Diskussion führt entweder die Vergesslichkeit beider Parteien vor oder aber sie lesen die Unterlagen nicht, die sie später mitbeschließen. Konzessionsvertrag wurde bereits im Jänner 2020 einstimmig beschlossen.

Die im gestrigen Gemeinderat seitens Schwarz-Grün geäußerte Kritik am Tarifsystem des Linzer Radverleihs erweist sich als Bumerang. Seit Beginn an versuchen ÖVP und Grüne den Radverleih der City Bikes Linz GmbH in ein negatives Licht zu rücken. Der Gemeinderat erteilte diesem durchschaubaren Handeln gestern eine klare Absage und lehnte den von der ÖVP eingebrachten Antrag, das Tarifsystem vorzeitig zu ändern, ab. „Grundlage des Linzer Radverleihs ist ein Konzessionsvertrag zwischen der Stadt und dem Betreiber. Dieser Vertrag wurde bereits am 23.01.2020 im Linzer Gemeinderat vorgelegt und auch einstimmig beschlossen – d.h. auch die Grünen und die Linzer ÖVP haben dem Konzessionsvertrag mit der City Bikes Linz GmbH damals zugestimmt. Jetzt so zu tun, als wüsste man von nichts, ist für mich nicht nachvollziehbar. Entweder sind die Mandatare von ÖVP und Grüne sehr vergesslich oder aber sie lesen sich wichtige Unterlagen einfach nicht durch“, wundert sich der Linzer Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Gratis halbe Stunde ist vertraglich vereinbart – Startmodell ist ein Jahr beizubehalten

„Die Tarife bewegen sich im Österreichvergleich im Mittelfeld. Der Stadt kostet zudem dieser Radverleih nichts. Im beschlossenen Konzessionsvertrag gibt es auch für den Tarif eindeutige Regelungen, dass einerseits täglich die erste halbe Stunde eines Verleihvorgangs gratis angeboten werden muss und andererseits das zum Start gewählte Tarifmodell für mindestens ein Jahr lang beizubehalten ist. Die nunmehrige Forderung nach einem Vertragsbruch durch Änderung des Tarifmodells ist für mich befremdlich und wohl schon Teil des schwarz-grünen Wahlkampfes. Seriös ist das aber sicher nicht!“, so Hein weiter.

Bereits 38 der 40 Stationen in Betrieb, mehr als 1.000 registrierte User

Von 40 Stationen des Radverleihs sind derzeit bereits 38 umgesetzt. Die ersten vorliegenden Daten dokumentieren eine ausgezeichnete Annahme der City Bikes Linz GmbH. Innerhalb kürzester Zeit, trotz noch nicht abgeschlossenem Vollausbau, sind bereits mehr als 1000 registrierte User im System angemeldet. Die meisten bisher dokumentierten Fahrtstrecken werden auch in unter einer halben Stunde absolviert und sind damit kostenlos. „Der Markt gibt damit eindrucksvoll die Antwort auf die von der ÖVP und Grünen vorgetragene Sorge, die Tarife wären nicht kundengerecht bzw. das Angebot wird nicht ausreichend angenommen. Das genaue Gegenteil ist der Fall“, erklärt Hein abschließend.

Pühringer: Linz braucht zeitgemäße Adaptierung der Müllentsorgung

FPÖ Gemeinderat Manfred Pühringer: Seit Beginn der Lockdowns wird das Linzer Stadtbild zusehends von großen Mengen herumliegenden Mülls verschandelt. Pühringer wird daher in der kommenden Gemeinderatssitzung eine zeitgemäße Adaptierung der Müllentsorgung beantragen.

Veränderte Lebensweise als Ursache

Insbesondere die Lockdown-Politik der Bundesregierung und Geschäftsschließungen haben auf die Lebensweise der Linzer deutlich abgefärbt. Dadurch, dass die Menschen mehr zu Hause und verstärkt auf Lieferdienst und Take-Away Angebote angewiesen sind, ist auch der Müll deutlich mehr geworden. Gerade an Wochenenden melden sich verärgerte Bürger, dass ihr Wohnumfeld von herumliegendem Müll verschandelt wird. „Der zuständige ÖVP-Referent Bernhard Baier muss endlich sein Reinigungskonzept den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Eine saubere Stadt sieht anders aus. Zahlreiche Bürgerbeschwerden sind bei uns Freiheitlichen eingegangen. Ich werde daher in der kommenden Sitzung des Gemeinderats die Lösung dieses Problems beantragen“, freut sich Pühringer.

Schmutz ist kein Aushängeschild für Innovationshauptstadt

Vizebürgermeister Bernhard Baier sollte nach Jahren im Amt, doch eine ausreichende Expertise aufweisen, um eine zeitgemäße, saubere Lösung zu finden. Die einfachste Sofortmaßnahme wäre, das Leerungsintervall im ersten Schritt zu erhöhen. Über ein langfristiges funktionierendes Konzept kann sich Hr. Baier auch später noch Gedanken machen. „Eine dermaßen verschmutzte Stadt verschandelt das Ortsbild und ist sicher kein Aushängeschild für die Innovationshauptstadt. Ich bin mir daher sicher, dass sich die anderen Parteien meinen Antrag nicht verwehren werden“, ist Pühringer überzeugt.

Freiheitliche Erfolge im Linzer Gemeinderat

Freiheitliche Erfolge in der gestrigen Gemeinderatssitzung: Für die Gesundheitsversorgung der Linzer konnte eine Resolution zur Vorbeugung des Ärztemangels und ein Motorikpark in Pichling auf den Weg gebracht werden. Der Gemeinderat hat außerdem eine Resolution an die Bundesregierung verabschiedet, die Linzer Sportvereine wieder arbeiten zu lassen und endlich zu entfesseln.

Raml: Gemeinderat möchte Maßnahmenkatalog von Kepler-Universitätsklinikum gegen Abwanderung von Medizinabsolventen

Auf Antrag von Gesundheitsstadtrat Michael Raml ersucht der Linzer Gemeinderat die Medizinfakultät der JKU und das Kepler Universitätsklinikum um Zusammenarbeit im Kampf gegen den Ärztemangel in Linz. „Wir ersuchen diese Institutionen um Ausarbeitung eines umfassenden Maßnahmenkatalogs, wie wir gemeinsam die Absolventen des Medizinstudiums in Linz auch für ihre berufliche Zukunft in unserer Stadt halten können. Damit wurde ein weitreichender und sinnstiftender Schritt gegen den fortschreitenden Ärztemangel in unserer Heimatstadt in die Wege geleitet“, freut sich Raml über die erfolgreiche Abstimmung.

Malesevic: Vereine finanziell besser unterstützen und Trainings wieder zulassen

Nach über einem Jahr planloser Lockdown-Politik der Bundesregierung, geht den Linzer Sportvereinen allmählich die Luft zum Atmen aus: „Die türkis-grünen Maßnahmen haben es schlichtweg unmöglich gemacht, Amateur- und Nachwuchssport dauerhaft zu praktizieren. Dies kann dramatische Folgen haben. Fällt der Amateursport weiterhin aus, wird den Linzern die Möglichkeit und womöglich auch die persönliche Bereitschaft genommen, Sport in Vereinen zu betreiben. Der Schaden für die körperliche Fitness der Linzer und für den Sportnachwuchs ist dadurch jetzt schon enorm. Unsere Resolution beauftragt die Bundesregierung, endlich den österreichischen Sport zu entfesseln, Vereine finanziell zu unterstützen und Trainings wieder zuzulassen“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat Zeljko Malesevic. Trotz der verwehrten Zustimmung von ÖVP und Grünen, die sich scheinbar nicht um unsere Sportvereine und Nachwuchssportler sorgen, wurde die Resolution angenommen.

Stumptner: Motorikpark kommt

Pichling zählt zu den lebenswertesten Stadtteilen in ganz Linz. Damit das noch lange so bleibt, dürfen wir uns in Pichling nicht nur auf den Wohnbau oder den Ausbau der Infrastruktur konzentrieren. Stattdessen müssen Arbeit, Freizeit, Mobilität und Wohnen gleichermaßen gefördert werden. „Dass wir mit diesem Standpunkt richtig liegen, bestätigen uns die Rückmeldungen der Pichlinger: Immer wieder haben uns Einwohner auf den Ausbau des Freizeit- und Sportangebots hingewiesen und die Errichtung eines Fitnessparcours im Bereich des kleinen Weikerlsees angeregt. Jetzt ist die bereits 2016 einbrachte freiheitliche Initiative endlich von Erfolg gekrönt: Pichling bekommt seinen eigenen Motorikpark“ freut sich der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner über den einstimmigen Beschluss des Gemeinderates zur Errichtung des Motorikparks.

Raml: Wie können wir Absolventen der Linzer Medizinfakultät als Ärzte in unserer Stadt halten?

Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „Auch Linz kämpft an verschiedenen Stellen mit dem zunehmenden Ärztemangel. Umso mehr sollten wir das Potenzial der Linzer Medizinfakultät nutzen, die erst kürzlich 35 Absolventen hervorgebracht hat. In der morgigen Gemeinderatssitzung beantrage ich daher eine Resolution an die Medizinfakultät und an das Kepler Universitätsklinikum, mit dem Ersuchen um Ausarbeitung eines Maßnahmenkataloges, wie wir gemeinsam die Absolventen in unserer Stadt halten können.“

„Die Linzer haben sich eine sichere medizinische Versorgung verdient. Der Ärztemangel schreitet jedoch bedrohlich voran. Für die Bekämpfung des Ärztemangels ist es deshalb besonders wichtig, dass wir das riesige Potenzial der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität in Linz behalten“, stellt der freiheitliche Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml klar. „Linz ist Standort einer noch jungen Medizin-Fakultät. Erst kürzlich hat sie die ersten 35 ausgebildeten Mediziner hervorgebracht. Noch sind dort keine althergebrachten Strukturen für die Studenten und Absolventen etabliert. Die Ausbildenden haben den direkten Draht zu den Studierenden. Deshalb müssen wir genau dort ansetzen, um den Ärztemangel zu bekämpfen“, unterstreicht der Gesundheitsstadtrat und informiert: „In der kommenden Gemeinderatssitzung bringen wir Freiheitliche eine Resolution ein, mit einem dringenden Ersuchen an die Verantwortlichen der Medizin-Fakultät und des Kepler Universitätsklinikums. Diese sollen als direkte Bezugspersonen der Jungmediziner einen Maßnahmenkatalog erstellen, mit Ansätzen, welche zukünftige Linzer Medizinabsolventen auch zu einer späteren beruflichen Tätigkeit in Linz motivieren können. Teil davon sollen auch Infos aus ´Mediziner-Sicht´ sein, welche Akzente die Stadt Linz selbst dafür setzen kann.“

Ärztemangel in Linz bereits bittere Realität

Vier von zehn der an österreichischen Universitäten fertig ausgebildeten Medizinabsolventen wandern nach dem Ende des Studiums ins Ausland ab. „Neben dem besorgniserregenden Mangel an Allgemeinmedizinern gibt es mittlerweile auch kritische Rückstände bei der Nachbesetzung von Kinderarztpraxen in unserer Heimatstadt. Beinahe jede dritte Kinderarzt-Kassenstelle ist unbesetzt! Dazu stehen sehr lange Wartezeiten auf Operationen in Spitälern auch abseits von Corona an der Tagesordnung“, zeigt der Gesundheitsstadtrat auf. „Ich fordere schon lange ein dringend notwendiges Umdenken der türkis/grünen Bundesregierung. Nur mit neuen Ansätzen kann die medizinische Sicherheit der Linzerinnen und Linzer auch in Zukunft sichergestellt werden. Ohne eine rasche Verbesserung wird der Ärztemangel immer dramatischer. In Linz arbeiten wir bereits mit Hochdruck daran, im Rahmen unserer Möglichkeiten die Situation zu verbessern. Ohne das Handeln der immer noch säumigen Bundesregierung kann jedoch nur sehr schwer eine dauerhafte Verbesserung sichergestellt werden.“

Malesevic: Mieter verdienen Wohnsicherheit – GWG muss bei der Ausschreibung mitbieten

Gemeinderat Zeljko Malesevic: „Der Verkauf der ÖBB-Wohnanlage im Franckviertel ist keine Überraschung. Die GWG muss unbedingt bei der Ausschreibung mitbieten und versuchen die Wohnanlage zu erwerben. Nur so können faire Verhältnisse für die Mieter erreicht werden. Dazu stellen wir in der kommenden GR-Sitzung einen dringliche Resolution an die GWG“

Vor ein paar Tagen gab die ÖBB bekannt, dass die ÖBB-Wohnanlage im Franckviertel um 5,5 Mio. € verkauft wird. „Ich kenne diese Wohnanlage sehr gut, da ich selber dort jahrelang gelebt habe. In den letzten Jahren wurden die Wohngebäude immer leerer, weil viele Mieter weggezogen sind, jedoch die Wohnungen nicht weitervermietet wurden“, erklärt der Ortsparteiobmann der FPÖ Franckviertel, Gemeinderat Zeljko Malesevic. „Die GWG muss unbedingt bei der Ausschreibung mitbieten und versuchen, die angebotene Wohnanlage zu erwerben. Nur, wenn die Wohnanlage in städtischen Händen ist, werden die Mieter volle Wohnsicherheit haben können.“ 

Die FPÖ stellt Dringlichkeitsantrag –  Franckviertel darf kein Ziel der Immo-Haie werden!

Schon vor einigen Jahren gab es im Franckviertel Gerüchte, wonach die ÖBB-Wohnanlage verkauft wird, was bei den Anrainern für große Verunsicherung sorgte, jedoch passierte seither nichts Konkretes. Bis jetzt. „Viele Mieter leben schon seit Jahrzehnten in dieser Wohnanlage. Die Konkretisierung des Verkaufs seitens der ÖBB löst bei ihnen natürlich große Unsicherheit aus. Die Stadt muss alles Mögliche tun, um den Anrainern die soziale Wohnsicherheit zurückzugeben. Das wäre fair gegenüber den Menschen, die jahrelang in dieser Franckviertler Wohnsiedlung leben. Daher muss auch die GWG bei der ÖBB-Ausschreibung mitbieten. Dazu bringen wir Freiheitliche einen Dringlichkeitsantrag in der kommenden Gemeinderatssitzung ein. Während andere nur reden, handeln wir für die Menschen im Franckviertel. Wir müssen alles tun, um eine sozialgerechte Wohnpolitik in Linz weiterzuführen. Das Franckviertel darf kein Ziel der Immo-Haie werden!“, so der freiheitliche Gemeinderat Malesevic.