FP-Grabmayr: Flughafen-Wien-Chef und weitere Experten bestätigen FPÖ-Forderung nach Tourismusoffensive

„Ohne Tourismus funktioniert es nicht“ – Lang-Mayerhofer und Achleitner müssen endlich gemeinsame Strategie für den Linzer Flughafen vorlegen

Rückenwind für die jüngste Forderung der Linzer Freiheitlichen nach einer Tourismusoffensive für den Flughafen Linz kommt nun von prominenter Stelle. Flughafen-Wien-Chef Julian Jäger, zugleich Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen, hält in einem aktuellen Zeitungsinterview ein Festhalten am Passagiergeschäft in Linz ausdrücklich für sinnvoll. Gleichzeitig stellt er klar, dass der Flughafen dafür touristisch attraktiv sein müsse und es ohne Tourismus nicht funktionieren werde.  Damit bestätigt einer der führenden Flughafenexperten Österreichs genau jene zweite Säule für die Zukunft des Flughafens, die wir Freiheitliche zuletzt eingefordert haben. Diese Einschätzung teilen auch der ehemalige Flughafendirektor Gerhard Kunesch und Anton Bucek, der frühere Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens Salzburg“, erklärt FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr. 

Die Freiheitlichen erneuern daher ihre Forderung an Tourismusstadträtin Doris Lang-Mayerhofer, gemeinsam mit Tourismuslandesrat Markus Achleitner eine konkrete Strategie für mehr ankommende Fluggäste zu erarbeiten. „Diese Notwendigkeit ist ja schon lange bekannt, bislang gibt es aber keine Reaktion der zuständigen Tourismusstadträtin. Wenn nun auch der Chef des Flughafens Wien ausdrücklich festhält, dass es beim Flughafen Linz ohne Tourismus nicht funktionieren wird, sollte endgültig klar sein, dass Handlungsbedarf besteht. Die Linzer Tourismuspolitik darf sich nicht darauf beschränken, Gäste mit Kreuzfahrtschiffen über die Donau in die Stadt zu bringen.“
 
Auch ein wahrscheinlicher Rückzug der Stadt aus ihrer Eigentümerrolle ändere daran nichts: „Die Stadt soll ihre Flughafenanteile verkaufen, die Tourismusstadträtin kann aber nicht ihre Verantwortung für den Tourismusstandort Linz abgeben. Mehr ankommende Touristen wären weit über den Flughafen hinaus ein Gewinn für Linz. Sie sorgen für zusätzliche Nächtigungen, volle Gasthäuser, mehr Kunden im Handel und zusätzliche Einnahmen für die Stadt. Gleichzeitig sind höhere Passagierzahlen eine notwendige Grundbedingung für den Erhalt des Flughafens selbst. So würden uns mehr Touristen dabei helfen, diese wichtige Infrastruktur dauerhaft für die Linzer und Oberösterreicher zu erhalten. Eine erfolgreiche Tourismusstrategie ist daher keine Förderung des Flughafens zum Selbstzweck, sondern bringt zusätzliche Wertschöpfung und Belebung für unsere Stadt.“
 

Neben einer wirtschaftlichen Neuausrichtung, etwa durch die aktuell diskutierte Airport City und die stärkere Einbindung privater Unternehmer, müsse daher wesentlich mehr Augenmerk auf ankommende Touristen gelegt werden. Grabmayr verweist auch darauf, dass Jäger Salzburg und Innsbruck als Beispiele für Regionalflughäfen nennt, denen es aufgrund ihrer starken touristischen Ausrichtung vergleichsweise gut gehe. „Natürlich hat Linz andere Voraussetzungen. Aber zwischen Linz als Kulturstadt, dem Salzkammergut mit Hallstatt als weltbekannter Destination und der Nähe zum beliebten Krumau gibt es genügend touristisches Potenzial, das wir endlich auch im Sinne des Flughafens vermarkten müssen“, so Grabmayr abschließend.

FP-Grabmayr kritisiert Umgang mit historischer Eisenbahnbrücke: SPÖ ließ Stück Linzer Stadtgeschichte sang- und klanglos einschmelzen

Mangelnde Transparenz rund um alte Eisenbahnbrücke – Bevölkerung wurde Erhalt historischer Teile versprochen

Für FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr ist der Umgang mit den historischen Teilen der alten Linzer Eisenbahnbrücke ein weiteres Beispiel für mangelnde Transparenz gegenüber der Bevölkerung durch die Bürgermeisterpartei SPÖ. Wie nun bekannt wurde, wurden die jahrelang im Linzer Hafen gelagerten Stahlbögen bereits Ende 2025 eingeschmolzen. Erst Monate später erfährt die Öffentlichkeit davon. „Die SPÖ hatte mit der alten Eisenbahnbrücke bekanntlich schon lange keine Freude mehr. Umso schwerer wiegt, dass den Linzern damals versprochen wurde, historische Teile aufzubewahren, aufzubereiten und damit ein Stück Stadtgeschichte für kommende Generationen zu erhalten. Dieses Versprechen ist nun buchstäblich im Hochofen gelandet“, kritisiert Grabmayr den Linzer Bürgermeister.

Dass eine umfassende Nachnutzung aufgrund der Schadstoffbelastung und der damit verbundenen hohen Kosten möglicherweise wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen wäre, sei durchaus nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar sei hingegen der Umgang mit dieser Entscheidung: „Man hätte zunächst nicht zehn Jahre warten sollen, sondern die Brückenteile rasch nutzen. Stattdessen wurden die Teile eingeschmolzen und die Linzer erfahren davon erst viele Monate später. Wir wollen wissen, wann und von wem die endgültige Entscheidung getroffen wurde, welche Kosten durch die jahrelange Lagerung entstanden sind und warum die Öffentlichkeit nicht zeitnah informiert wurde.“

Für Grabmayr hätte es zudem auch abseits kostspieliger Großprojekte Möglichkeiten geben müssen, zumindest einen repräsentativen Teil der alten Eisenbahnbrücke dauerhaft für die Stadt zu erhalten. „Zwischen einem millionenschweren Umbau und dem Einschmelzen nahezu aller historischen Brückenteile hätte es sicher einen vernünftigen Mittelweg gegeben. Die Eisenbahnbrücke war über Jahrzehnte ein prägendes Stück Linz. Mit unserer Stadtgeschichte sollte man sorgsamer und vor allem transparenter umgehen“, so Grabmayr abschließend.

FP-Grabmayr: Flughafen braucht Tourismusoffensive

Tourismusstadträtin Lang-Mayerhofer muss endlich Incoming-Potenzial heben

Die anstehende Neuordnung der Eigentümerstruktur des Linzer Flughafens bietet nach Ansicht von FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr die Chance für einen echten Neustart. Der Flughafen müsse als unverzichtbare Infrastruktur für Linz und Oberösterreich erhalten und wirtschaftlich neu aufgestellt werden. Dafür müsse sich die finanziell schwer belastete Stadt Linz sich aus ihrer Eigentümerrolle zurückziehen, weil sie angesichts der notwendigen Investitionen ein Bremsklotz geworden sei. „Wir haben uns als erste politische Kraft in Linz und Oberösterreich klar für eine Teilprivatisierung und die Einbindung der Wirtschaft ausgesprochen. Die aktuell diskutierte Airport City mit Unternehmen, Forschung, Ausbildung, Hotellerie und Aviation-Schwerpunkt ist daher ein vielversprechender Ansatz. Privates Kapital und unternehmerisches Know-how können dem Flughafen neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen“, erklärt Grabmayr.

Eine zweite entscheidende Säule müsse aber das touristische Incoming werden. Hier sieht Grabmayr die Linzer Tourismusstadträtin Doris Lang-Mayerhofer in der Verantwortung: „Auch wenn sich die Stadt Linz sehr wahrscheinlich in Kürze als Eigentümerin aus dem Flughafen zurückzieht, darf sich die Tourismusstadträtin nicht aus ihrer Verantwortung zurückziehen. Ein Flughafen braucht nicht nur Oberösterreicher, die von hier wegfliegen, sondern auch Gäste, die hier landen. Gemeinsam mit ihrem ÖVP-Parteikollegen, Tourismuslandesrat Markus Achleitner, muss Lang-Mayerhofer endlich eine konkrete Strategie entwickeln, wie wir über den Flughafen zusätzliche Touristen nach Linz und Oberösterreich bringen.“

Dass Regionalflughäfen touristisch erfolgreich positioniert werden können, würden Salzburg und Innsbruck zeigen. Linz habe andere Voraussetzungen, aber ebenfalls Potenzial: Die Stadt liege zwischen Salzburg und Wien, mit Hallstatt befinde sich eine weltbekannte Destination in Oberösterreich, Krumau sei weniger als 100 Kilometer entfernt und Linz selbst sei schon lange keine graue Industriestadt mehr. Dazu kämen die besonderen Vorteile des Linzer Flughafens mit kurzen Wegen, moderaten Parkgebühren und überschaubaren Wartezeiten. „Die Linzer Tourismuspolitik darf sich nicht darauf beschränken, Gäste mit Kreuzfahrtschiffen über die Donau nach Linz zu bringen. Wir wollen auch mehr Touristen, die mit dem Flugzeug in Oberösterreich ankommen und hier übernachten, essen gehen, einkaufen und unsere Kulturangebote besuchen. Davon profitieren der Flughafen, die Hotellerie, die Gastronomie und der Handel. Die Airport City kann die wirtschaftliche Säule für den Neustart bilden. Tourismusstadträtin Lang-Mayerhofer muss endlich dafür sorgen, dass mit einer echten Incoming-Offensive auch die unbedingt notwendige touristische Säule aufgebaut wird“, fordert Grabmayr abschließend.

FP-Grabmayr: Bestehende Wasserinfrastruktur sinnvoll nutzen

Zwei funktionsfähige Wasserbrunnen seit längerer Zeit stillgelegt

Dieser Sommer hat erneut gezeigt, wie heiß die sommerlichen Tage und Nächte sein können. Insbesondere die zweite Junihälfte sorgte in Linz für tropische Verhältnisse. „Gerade im Sommer ist es daher wichtig, dass unsere Bürgerinnen und Bürger über eine gut ausgebaute und leicht zugängliche Wasserinfrastruktur verfügen, um sich abkühlen zu können“, so der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr.

Grabmayr zeigt sich verwundert darüber, dass derzeit zwei städtische Wasserbrunnen nicht in Betrieb sind: „Gerade wenn die Infrastruktur bereits vorhanden ist, sollte sie den Menschen auch zur Verfügung stehen. Derzeit sind zwei Wasserbrunnen stillgelegt: der Wasserspielplatz vor dem Seniorenzentrum Sonnenhof im Lenaupark (seit 2009 stillgelegt) sowie der Wasserbrunnen beim Volkshaus Kleinmünchen (seit 2012 stillgelegt).“

Das stößt bei Grabmayr auf Unverständnis: „Die zuständige Referentin Eva Schobesberger investiert viel Geld in Begrünungsmaßnahmen sowie in neue Trink- und Wasserbrunnen, lässt gleichzeitig aber bestehende und funktionstüchtige Anlagen ungenutzt verfallen. Linz hat nicht nur ein finanzielles Problem, sondern vielfach auch ein Erhaltungsproblem. Es wird viel Neues geschaffen, die bestehende Infrastruktur jedoch oft ihrem Schicksal überlassen. Das muss sich ändern“, fordert Grabmayr.

Die Freiheitlichen fordern daher, die beiden genannten Wasserbrunnen umgehend wieder in Betrieb zu nehmen, um der Bevölkerung gerade in den Sommermonaten eine zusätzliche Möglichkeit zur Abkühlung zu bieten.

FO-Grabmayr – Pressestatement zur Gemeinderatsbilanz

Der Bürgermeister spricht von gemeinsamer Verantwortung für Linz. Verantwortung würde aber bedeuten, endlich den Sparstift dort anzusetzen, wo Jahr für Jahr Millionen für ideologische Projekte, rot-grüne Symbolpolitik und überteuerte Luxusprojekte ausgegeben werden. Stattdessen werden die Schulden weiter erhöht und die Prioritäten zulasten der Linzer verschoben.

Die FPÖ ist die einzige echte konservative Kraft im Linzer Gemeinderat. Wir stehen für Politik mit Hausverstand, solide Finanzen und eine konsequente Konzentration auf die Kernaufgaben der Stadt. In Zeiten knapper Kassen brauchen die Menschen keine neuen Prestige- und Klimaprojekte oder die Finanzierung politischer Ideologien, sondern sichere Straßen, funktionierende Infrastruktur, leistbare Gebühren und eine verantwortungsvolle Verwendung ihrer Steuergelder.

„Die FPÖ wird auch künftig den Mut haben, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Wir verschließen weder bei der ausufernden Verschuldung noch bei den Folgen der Massenzuwanderung die Augen vor den Problemen. Wer Verantwortung für Linz übernehmen will, muss Missstände benennen und konsequent handeln, anstatt sie schönzureden.“

FP-Fraktionsobmann Grabmayr warnt vor rot-grünem Bündnis in Linz

Abstimmungsverhalten imGemeinderat zeigt: Zwischen SPÖ und Grünen passt bei ideologischen Fragen kaum noch ein Blatt Papier

Die jüngste Gemeinderatssitzung hat einmal mehr gezeigt, wie eng SPÖ und Grüne mittlerweile politisch zusammenrücken. Gerade bei ideologisch geprägten Themen stimmten beide Fraktionen nahezu geschlossen gleich ab. Für FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr ist das ein deutliches Warnsignal für die Zukunft der Stadt.

„Wer die Abstimmungen im Gemeinderat aufmerksam verfolgt hat, konnte erkennen, dass zwischen SPÖ und Grünen bei immer mehr Themen kaum noch ein Blatt Papier passt. Während die Menschen Antworten auf die drängenden Probleme bei Sicherheit, Migration, Wohnen oder den Stadtfinanzen erwarten, verschließen Rot und Grün lieber gemeinsam die Augen und folgen stur ihrer ideologischen Agenda. Diese Entwicklung muss allen Linzern zu denken geben“, erklärt Grabmayr.

Besonders bedenklich sei, dass sich die SPÖ immer häufiger den Positionen der Grünen anschließe. „Die Grünen stehen seit Jahren für eine Politik der Verbote, der Symbolpolitik und der ideologischen Bevormundung. Wenn die SPÖ diesen Links-Kurs immer stärker einschlägt, dann droht Linz nach der nächsten Wahl eine rot-grüne Stadtregierung. Wer sich ansieht, wie beide Parteien im Gemeinderat abgestimmt haben, erkennt bereits heute, wohin die Reise gehen soll.“ Grabmayr warnt vor einer Koalition, die noch stärker an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeipolitisiert, die Finanzlage mit ideologischen Luxusprojekten weiter verschlechtert und den Autofahrern die Daumenschrauben noch fester andreht.

Für die Freiheitlichen sei klar, dass Linz eine Politik mit gesundem Hausverstand brauche. „Unsere Stadt braucht keine rot-grünen Experimente, sondern eine Politik, die Sicherheit, leistbares Leben, solide Finanzen und die Interessen der eigenen Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt. Genau dafür steht die FPÖ – als einziges verlässliches Gegengewicht zu einer immer enger werdenden rot-grünen Achse im Linzer Gemeinderat“, so Grabmayr.

FP-Grabmayr: Sommerliche Temperaturen machen Sanierungsstau an Schulen spürbar

Freiheitliche fordern erneut einen umfassenden Sanierungsplan für Schulen, Kindergärten und Seniorenheime

Die aktuellen sommerlichen Temperaturen zeigen einmal mehr, wo viele Linzer Schulgebäude ihre Grenzen erreichen. Überhitzte Klassenräume und mangelnde Beschattungsmöglichkeiten sind kein neues Problem, sondern das Ergebnis eines jahrelangen Investitionsstaus, kritisiert die Linzer FPÖ. Für den freiheitlichen Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr ist deshalb klar: „Die Stadt muss endlich den tatsächlichen Sanierungsbedarf ihrer Schulen offenlegen und einen verbindlichen Sanierungsplan vorlegen. Wenn selbst der oberste Pflichtschulgewerkschafter Paul Kimberger davon spricht, dass sich nun rächt, dass bei Schulbauten vielfach Architektenträume statt Praxistauglichkeit verwirklicht wurden, dann sollte das ein Weckruf für die Verantwortlichen sein. Schulen müssen in erster Linie funktionierende Lern- und Arbeitsorte für Kinder und Lehrkräfte sein. Ausreichender Hitzeschutz, Beschattung und eine zeitgemäße bauliche Ausstattung dürfen keine Nebensache sein.“

Der FPÖ-Fraktionsobmann fordert deshalb eine umfassende Bestandsaufnahme durch das Kontrollamt: „Mit der Zukunft unserer Kinder darf nicht spekuliert werden. Seit Jahren verweigert die SPÖ eine vollständige und transparente Darstellung des tatsächlichen Sanierungsbedarfs an unseren Schulgebäuden. Dabei wissen alle, dass es massive bauliche Mängel und einen teilweise erheblichen Investitionsstau an verschiedenen Schulen gibt. Deshalb wollen wir eine umfassende Prüfung und einen detaillierten Sanierungsbericht durch das Kontrollamt. Der Gemeinderat und die Öffentlichkeit haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es wirklich um den Zustand unserer Schulen steht. Unsere Kinder verdienen die bestmöglichen Ausbildungsstätten und keine Politik des Wegschauens.“

Für Grabmayr reicht es jedoch nicht aus, nur über einzelne Schulen zu sprechen. „Das Kontrollamt hat bereits in der Vergangenheit auf erheblichen Sanierungsbedarf in den Linzer Seniorenheimen hingewiesen. Auch dort fordern wir seit langem die notwendigen Investitionen. Deshalb braucht Linz endlich einen umfassenden Sanierungsplan für alle städtischen Gebäude – für Schulen, Kindergärten, Seniorenheime und andere öffentliche Einrichtungen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass einerseits Millionen für Luxusprojekte wie die geplanten Sitzstufen am Urfahrmarktgelände um rund drei Millionen Euro oder die Neugestaltung des Hauptplatzes um rund sechs Millionen Euro ausgegeben werden, während notwendige Sanierungen immer weiter aufgeschoben werden. Wer verantwortungsvoll mit Steuergeld umgeht, muss zuerst dafür sorgen, dass öffentliche Gebäude sicher, funktional und zukunftsfit sind. Das sind die Prioritäten, die die Menschen von der Stadtpolitik erwarten dürfen“, so Grabmayr abschließend.

FP-Raml/Grabmayr: „Wir lassen keinen Stadtteil zurück – gerade dort nicht, wo die Herausforderungen besonders groß sind“

FPÖ-Sozialtour macht Halt in Kleinmünchen und am Kremplhochhaus: Probleme ansprechen, Lösungen einfordern

Die freiheitliche Gemeinderatsfraktion setzt ihre Sozialtour unter dem Motto „Echt sozial und ned egal – Deine Sorgen wollen wir hören“ fort. Nach dem erfolgreichen Auftakt standen beim zweiten Termin das Einkaufszentrum Kleinmünchen sowie das Kremplhochhaus im Mittelpunkt. Vor allem der direkte Austausch mit den Anrainern im Bereich der Turmstraße am Kremplhochhaus zeigte einmal mehr, dass viele Menschen konkrete Sorgen um die Entwicklung ihres Wohnumfelds haben: „Wer soziale Politik ernst nimmt, darf nicht nur dort präsent sein, wo alles funktioniert. Gerade in Stadtteilen mit besonderen Herausforderungen müssen Politiker vor Ort sein, zuhören und Probleme offen ansprechen. Genau das haben wir bei unserer Sozialtour gemacht“, betont Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Das Umfeld des Kremplhochhauses gilt seit Jahren als sozialer Brennpunkt. Immer wieder sorgten insbesondere Drogenkriminalität und damit verbundene Begleiterscheinungen für Beschwerden von Anrainern. Umso wichtiger sei es, dass in den vergangenen Monaten durch die enge Zusammenarbeit von Polizei, Magistrat und weiteren Behörden ein bedeutender Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität in diesem Bereich gelungen sei: „Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank. Die erfolgreichen Maßnahmen zeigen, dass konsequentes Handeln Wirkung zeigt. Gleichzeitig dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Die Menschen erwarten zu Recht, dass die positive Entwicklung nachhaltig abgesichert wird“, erklärt Raml.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr betont, dass die Freiheitlichen den betroffenen Stadtteil nicht sich selbst überlassen wollen: „Viele Bewohner haben uns erzählt, dass sie sich Verbesserungen wünschen, gleichzeitig aber Sorge haben, dass alte Probleme wieder zurückkehren könnten. Wir nehmen diese Anliegen ernst. Die FPÖ schaut nicht weg und gibt keinen Stadtteil auf. Wir sind dort, wo die Menschen leben und wo die Herausforderungen am größten sind.“

Die Gespräche vor Ort hätten gezeigt, dass Sicherheit, Sauberkeit, Wohnqualität und ein funktionierendes Zusammenleben für viele Bürger zentrale Anliegen seien. Genau deshalb wolle die FPÖ den direkten Kontakt zu den Linzern weiter ausbauen: „Unsere Sozialtour ist kein Wahlkampftermin und keine Alibi-Veranstaltung. Sie soll den Menschen die Möglichkeit geben, ihre Sorgen, aber auch ihre Ideen und Lösungsvorschläge einzubringen. Politik darf sich nicht in Sitzungszimmern verstecken. Wer etwas verbessern will, muss bei den Menschen sein und auch die heißen Eisen anpacken“, halten Raml und Grabmayr abschließend fest.

FP-Grabmayr: „Hajarts Parkplatzkampagne ist unglaubwürdig – Verkehrsreferent hat selbst hunderte Stellplätze vernichtet“

ÖVP entdeckt Parkplatzproblem erst nach Jahren der Mitverantwortung

Scharfe Kritik übt FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr an der aktuellen Parkplatzkampagne von Vizebürgermeister Martin Hajart und der Linzer ÖVP. „Die ÖVP hat den Bock zum Gärtner gemacht und wundert sich nun, dass im Garten die Blumen fehlen. Ausgerechnet jene Partei beklagt nun den Parkplatzmangel, die in den vergangenen Jahren selbst aktiv am Abbau von Stellflächen mitgewirkt hat. Das ist an Widersprüchlichkeit kaum zu überbieten. Martin Hajart ist als Verkehrsreferent nicht Beobachter, sondern Mitverantwortlicher für die aktuelle Situation“, so Grabmayr.

Besonders verweist die FPÖ auf den sogenannten Fahrrad-Highway im Kaplanhofviertel, durch den knapp 90 Parkplätze weggefallen sind. „Die Linzer erleben seit Jahren, wie durch grüne Verkehrspolitik Stellplätze verschwinden, Fahrspuren reduziert und Autofahrer systematisch verdrängt werden. Genau diese autofeindliche Politik hat Hajart mitgetragen. Beispielhaft sei etwa die Fahrbahnverschmälerung zugunsten von Fahrradfahrern auf der Nibelungenbrücke erwähnt. Jetzt plötzlich so zu tun, als hätte man mit dem Parkplatzproblem nichts zu tun, ist schlicht unglaubwürdig“, erklärt Grabmayr.

Bereits mehrfach hat die FPÖ auf die angespannte Parkplatzsituation hingewiesen und fehlende Datengrundlagen sowie eine ideologisch geprägte Verkehrspolitik kritisiert. „Wer jahrelang Parkplätze abbaut, braucht sich über den Frust der Bevölkerung nicht wundern. Viele Linzer sind beruflich oder familiär auf das Auto angewiesen. Diese Realität wird von Teilen der Stadtpolitik seit Jahren ignoriert“, so Grabmayr weiter.

Für die FPÖ braucht Linz eine Verkehrspolitik mit Hausverstand statt weiterer ideologischer Experimente. Verkehrspolitik darf nicht weiter gegen die Bedürfnisse der Bevölkerung gemacht werden. Dazu gehöre eben auch die Wahrheit, dass eine funktionierende Stadt ausreichend Parkmöglichkeiten braucht.

„Die Menschen erwarten sich keine PR-Kampagnen, sondern eine ehrliche Kurskorrektur. Wer ernsthaft mehr Parkraum schaffen will, muss zuerst aufhören, laufend neue Stellplätze zu vernichten. Die FPÖ wird sich weiterhin gegen eine autofeindliche Verkehrspolitik stellen und für vernünftige Lösungen eintreten, die den Alltag der Linzer erleichtern statt erschweren“, so Grabmayr abschließend.

Nach Sicherheitsgipfel: FPÖ beantragt Aktuelle Stunde zur Sicherheitslage in der nächsten Gemeinderatssitzung

Nach dem heutigen Sicherheitsgipfel im Alten Rathaus beantragt die FPÖ-Gemeinderatsfraktion für die kommende Gemeinderatssitzung die Abhaltung einer Aktuellen Stunde zur Sicherheitslage in Linz. „Die Bürger sollen sich in unserer Stadt wohlfühlen, sich frei bewegen können und darauf vertrauen dürfen, dass der öffentliche Raum sicher ist. Genau dieses Vertrauen hat in den vergangenen Wochen schweren Schaden genommen. Wir wollen daher eine breite Debatte des Gemeinderates darüber, was die Stadt Linz im eigenen Wirkungsbereich und durch ihre Unternehmen zur Verbesserung der objektiven Sicherheitslage und des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung beitragen kann“, erklärt FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr.

Die FPÖ verweist darauf, dass Sicherheit eine umfassende Aufgabe sei, zu der auch die Stadt durch unterschiedlichste Maßnahmen beitragen könne. „Studien zeigen klar, dass Sauberkeit, Ordnung und ein gepflegtes Stadtbild unmittelbaren Einfluss auf das Sicherheitsgefühl haben. Schlechte Beleuchtung, verwahrloste Bereiche oder unübersichtliche Unterführungen fördern Unsicherheit und schaffen Angsträume“, so Grabmayr. Auch Prävention und soziale Stabilität wären eine wichtige Grundlage für Sicherheit. „Eine sichere Stadt braucht nicht nur ordnungspolitische Maßnahmen, sondern auch funktionierende Präventionsarbeit und starke psychosoziale Angebote. Sicherheitspolitik darf nicht eindimensional gedacht werden“, so Grabmayr.

Die Aktuelle Stunde soll schließlich auch genutzt werden, um im Vorfeld der Budgetverhandlungen offen über notwendige Geldmittel und Investitionen im Sicherheitsbereich zu diskutieren. „Sicherheit ist keine Nebensache, sondern eine Kernaufgabe einer Stadt. Investitionen in Sicherheit, Ordnung und Prävention sind Investitionen in Lebensqualität und in das Vertrauen der Bürger in ihre Heimatstadt Linz“, so Grabmayr abschließend.