FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Urfahraner Grünmarkt wird nach FP-Antrag neu entwickelt

Schon zwei ÖVP-Wirtschaftsreferenten haben sich die Wiederbelebung des Urfahraner Grünmarktes auf die Fahnen schreiben wollen und sind letztlich daran gescheitert. „Nach einem Jahr hat das sich das Konzept zur Wiederbelebung der Anlage als Null-Nummer herausgestellt: Das Kernstück des Grünmarkts – das „Glashaus“ – musste Konkurs anmelden. Es freut mich, dass der Linzer Gemeinderat die Zeichen der Zeit erkannt und die Bereitschaft zeigte, im Marktausschuss die völlige Neuausrichtung des Grünmarktes in die Wege zu leiten. Unter der Serie von Fehlinvestitionen sollte nun ein Schlussstrich gesetzt sein“, erklärt FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr. 

Grabmayr ist überzeugt, dass der Grünmarkt ohne dem teilweise engen Korsett der Marktordnung besser vermarktet werden kann. „Auf den Freiflächen könnte dann weiterhin ein Bauernmarkt stattfinden, möglichst sogar zweimal pro Woche. Alle anderen ‚Standlmärkte‘ in Linz sind sowohl von Beschickern als auch Kunden bestens frequentiert. Ins Glashaus könnte jetzt ein regulärer Gastronomiebetrieb einziehen oder überhaupt ganz anders gewerblich genutzt werden.“

FP-Grabmayr: Der Grünmarkt Urfahr braucht keine neuen Experimente, sondern eine Rückkehr zu seinen Wurzeln

Urfahr braucht einen funktionierenden Standlmarkt. Träumereien von ÖVP-nahen Experten haben definitiv ausgedient. 

Die Leidensgeschichte des Urfahraner Grünmarkts ist sehr lang. 2011 wurde der Markt um satte 3,7 Mio. Euro neu gestaltet. Nachdem der Niedergang des ehemals erfolgreichen Grünmarktes in Urfahr nicht mehr wegzulächeln war, entschloss sich der damalige Marktreferent Vbgm. a.D. Bernhard Baier zu Sanierungsschritten. Umgesetzt wurde das Konzept einer bekannten Food-Bloggerin und im Frühjahr 2021 eröffnet. Die Stadt investierte weitere 200.000 Euro, um den sterbenden Markt zu sanieren. Ein Jahr später, meldete Bio Austria Konkurs an: „Mehrere ÖVP-Marktreferenten und ihre Food-Experten hatten die Gelegenheit ihre Träumereien am Urfahr-Grünmarkt auszuleben. Nach diesem letzten Scheitern kann ich nur sagen: Schluss damit!“ – so der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr resigniert. 

Die Freiheitlichen bringen einen klaren Vorschlag: „Urfahr braucht einen funktionierenden Grünmarkt, der ein- bis zweimal wöchentlich stattfindet. Die Markthalle soll aus der Marktordnung ausgenommen und für andere Zwecke benutzt werden. Für die neue Marktreferentin StRin Doris Lang-Mayrhofer ergibt sich hier eine gute Gelegenheit, die Fehler ihrer ÖVP-Vorgänger zu korrigieren und aus dem Grünmarkt endlich eine funktionierende Einheit zu machen.“ – schlägt Grabmayr im Namen der FP-Fraktion vor.

FPÖ-Gemeinderätin Ute Klitsch: Linzer Tourismus- und Kulturpolitik muss neu gedacht werden

Stadt und Kulturstadträtin müssen sich auf bestehende Stärken konzentrieren

„Der Linzer Tourismus hat nichts davon, wenn die Texte des Tourismusverbandes in weiblicher Form gesetzt werden. Das sind keine Impulse, mit denen die Stadt ihre von den Corona-Maßnahmen getroffenen Gästezahlen aufwerten könnte. Der Tourismusverband täte gut daran, die grundsätzliche Tourismus- und Kulturpolitik unserer Stadt zu überdenken. Hier sehe ich auch die Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer in der Pflicht, zielführende Ansätze zu mitzugestalten. Es ist sehr zu hoffen, dass das gebetsmühlenartige Verweisen auf eine in Linz gedrehte Krimi-Serie, auch tatsächlich neue Touristen anlockt“, kommentiert die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch die heutige Pressekonferenz des Linzer Tourismusverbandes.

Klitsch vermisst, dass offensichtliche Stärken der Stadt Linz zu wenig in die Perspektiven des Linzer Tourismus eingebaut werden. „Schlagworte wie ‚Individualisierung‘ ‚oder eine App, mit denen digitale Linzer Torten gesammelt werden können, mögen ja in der Theorie gut gemeint sein. Sie berücksichtigen aber nicht die zahlreichen, bereits bestehenden Linzer Attraktionen, mit denen sich tatsächlich zahlungsstarke Touristen anlocken ließen.“

Klitsch regt an, die bereits bestehenden Linzer Attraktionen sichtbarer in die Linzer Tourismus- und Kulturkonzepte einzubauen. Klitsch knüpft daran die freiheitliche Forderung nach effizienteren Konzepten mancher Linzer Museen. „Gerade das Lentos, mit seinem stark nach Randgruppen ausgerichteten Programm, muss hier endlich wirtschaftlichere Konzepte auf den Tisch legen“, so Klitsch abschließend. 

FPÖ-Gemeinderätin Ute Klitsch: Politisch gefärbte Randthemen werden kaum Besucher anlocken

Kulturjahr 2022 setzt offenbar weiter auf fragwürdige Inhalte

– Nach der Präsentation des angeblich ´breit gefächerten´ Jahresprogramms des Kulturjahres 2022 bleibt die Frage offen, wie die Linzer Museen mit solchen Inhalten einen Weg aus der Corona-Krise finden sollen. „Um die Kassen der Linzer Museen besser zu füllen, muss es Ziel sein, mehr zahlende Besucher anzulocken. Bis dato werden die Kassen ja hauptsächlich durch Steuergeld in Millionenhöhe gefüllt. Mit absoluten Randthemen, deren teilweise linke Schlagseite nicht abzusprechen ist, werden sie keine Besucherströme in die Museen auslösen. Ganz im Gegenteil. Die jährlichen tiefroten Zahlen werden noch verheerender als bisher ausfallen“, mahnt die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch.

Kulturstadträtin muss für bürgernahe Inhalte sorgen

Um dem andauernden Negativtrend entgegenzuwirken, braucht es Inhalte, die für möglichst viele Menschen interessant sind. Aktionen der Freien Szene gehören nicht zu diesen Inhalten. Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer muss dringend tätig werden. Es gilt dafür zu sorgen, ein bürgernahes Kulturprogramm anzubieten, damit der Linzer Steuerzahler nicht noch tiefer in die Tasche greifen muss, um die Randgruppenszene weiter zu finanzieren“, so Klitsch weiter.

„Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer meint, dass das Kulturjahr 2022 der Coronalage mit Kreativität, Innovation und Konsequenz begegnet. Ein Blick auf das Programm zeigt aber, dass weiter auf fragwürdige Angebote gesetzt wird. Von der großzügig subventionierten Freien Szene getragenen Festivals, sprechen jedenfalls nicht für Kulturinnovation, sondern eher für Klientelpolitik“, so Klitsch abschließend.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: 2022 darf kein Jahr der Absagen werden

Marktreferentin und Bürgermeister müssen Lehren aus geschlossenen Märkten ziehen, andernorts waren zahlreiche Märkte geöffnet

„Wie die Beispiele des Weihnachtsmarktes am Mirabellplatz in Salzburg oder der zahlreichen Wiener Christkindlmärkte beweisen, war es auch 2021 möglich, Weihnachtsmärkte innerhalb des gesetzlichen Rahmens abzuhalten. Warum solche Angebote trotzdem in der Landes- und Innovationshauptstadt Linz nicht möglich waren, erschließt sich mir nach wie vor nicht. Jetzt gilt es jedenfalls Lehren aus den gegebenen Umständen zu ziehen. Das Maßnahmenchaos der Bundesregierung als Ausrede für die eigene Mut- und Ideenlosigkeit vor sich herzuschieben, halte ich im zweiten Jahr der Pandemie für nicht mehr zulässig. Das haben sich die Linzer und die dringend auf Umsatz angewiesenen Marktfahrer nicht verdient“, mahnt der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr. Sowohl Marktreferentin Doris Lang-Mayrhofer als auch Bürgermeister Klaus Luger müssen endlich auf eine Ermöglichungskultur umstellen und Lehren aus den Versäumnissen ziehen.

In diesem Zusammenhang sieht Grabmayr die jüngsten Forderungen der SPÖ zu harten Sanktionen gegenüber Ungeimpften als besonders problematisch. „In Kombination mit dem Stillschweigen der zuständigen ÖVP entsteht hier der Eindruck einer Koalition der Markt-Verhinderer aus SPÖ und ÖVP. Entgegen jedem Zweckoptimismus ist auch 2022 von Beschränkungen auszugehen. Die Serie der Absagen – beispielsweise des beliebten Urfahranermarktes – fortzuführen wäre jedenfalls ein fatales Signal. Es muss die Devise gelten: Lieber kleinere Märkte, als gar keine. Gerade die zuständige Referentin Doris Lang-Mayrhofer aus der angeblichen Wirtschaftspartei ÖVP sollte endlich Tatendrang und Kreativität betreffend der Gestaltung praktikabler Konzepte beweisen“, schließt Grabmayr.