FPÖ Gemeinderätin Ute Klitsch: Potenzial des Urfix muss länger genutzt werden!

Nach Besucherrekord regt FPÖ Diskussion über Verlängerung des Urfix an

„Der massive Besucherandrang nach zwei Jahren Coronapause belegen das Bedürfnis der Linzer nach dem Urfix. Der Andrang bestätigt aber auch das wirtschaftliche Potenzial, dass in der Abhaltung dieses Marktformates steckt. Die Stadt darf sich diese Chance nicht entgehen lassen. Ich werde daher in der kommenden Sitzung des Gemeinderates eine Diskussion zwischen den relevanten Stakeholdern vorschlagen, um den Zeitrahmen des Urfix zu erweitern. Dieser Diskussion sollte sich die Stadtpolitik nicht verschließen. Konkret kann ich mir etwa eine Probebeleuchtung wie am Welser Volksfest oder eine Verlängerung des Marktes um ein paar Tage vorstellen“, erklärt FPÖ Gemeinderätin Ute Klitsch.

Konkret fordert Klitsch Gesprächsrunden zwischen den zuständigen Stadtsenatsmitgliedern und der „ARGE Urfix“ unter Einbeziehung des Gemeinderats. Damit wäre ein erster Impuls zur Vergrößerung des wirtschaftlichen Nutzens durch die Stadt, aber auch um Druck aus den Besucherströmen zu nehmen, gegeben.

„Niemand weiß, wie lange die Coronapolitik des Bundes die Abhaltung des Urfix noch zulässt.  Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass das Potenzial des Urfix – solange wie möglich – genutzt werden kann und soll“, so Klitsch.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Linzer City Management hat sich als Null-Nummer erwiesen

FPÖ schlägt mangels konkreter Ergebnisse Auflösung vor

„Unter beachtlichem medialen Getöse, wurde vor gut einem Jahr die Gründung der Linzer City Management GmbH verkündet. Erklärtes Ziel damals: Bestehende Stärken der Linzer Innenstadt zu bündeln und weiterzuentwickeln. Ein Blick durch die Innenstadt, aber auch auf diverse Immobilienplattformen zeigt, dass die Linzer City Management GmbH bis dato keine Ergebnisse vorweisen kann. Angesichts dieser mehr als dürftigen Leistungsbilanz muss das Linzer City Management kritisch hinterfragt werden. Das Sprichwort ‚Zu viele Köche verderben den Brei‘ dürfte sich in diesem jedenfalls Fall bestätigen“, stellt Grabmayr fest.

Bei der Gründung kündigte der damals zuständige ÖVP-Wirtschaftsreferenten Bernhard Baier an, dass das City Management maßgeblich an der Konzeption von Standortstrategien zur Ankurbelung der lokalen Wirtschaft beteiligt sein würde. Nicht zuletzt als Antwort auf die wirtschaftlichen Folgen des Corona-Managements hätte die Gründung der City Management Linz GmbH damit einen Impuls für Linz ermöglichen sollen. Der Stadt wäre in weiterer Folge die Aufgabe zugekommen, die Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln im Rahmen der Möglichkeiten zu gestalten, Prozesse zu moderieren und wo möglich, selbst in zentrale Zukunftsprojekte zu investieren.

„De-facto hat das Linzer City Management auf keinem der gesteckten Teilbereiche Fortschritte erzielt. Der Wirtschaftsreferent hat keine Ergebnisse vorgestellt, bis dato liegt noch nicht einmal eine vage Andeutung hinsichtlich der vollmundig angekündigten und bitter nötigen Standortstrategie vor. Die Stadt kann ohne weiteres auf derart zahnlose Instrumente verzichten. Eine Auflösung der Linzer City Management GmbH ist daher naheliegend,“ so Grabmayr abschließend.

FP-Raml: Klosterhof-Schließung ist verhängnisvolles Symptom der fehlgeleiteten Corona-Politik der Bundesregierung

Gesundheitsstadtrat befürchtet weitere Schließungen von Gastronomie und anderen Betrieben in der Landeshauptstadt

„Die plötzliche Schließung des Klosterhofs für mehrere Wochen ist ein verhängnisvolles Symptom der fehlgeleiteten Corona-Politik der Bundesregierung. Ich befürchte, dass bald weitere Lokale und andere Betriebe diesem traurigen Beispiel folgen werden. Ständige härtere Vorgaben, wie der seit Monaten andauernde Lockdown für Ungeimpfte und steigender Kontrollzwang für Wirtschaftstreibende, verdrängen Kunden seit Wochen konsequent aus Wirtshäusern und Geschäften. Obwohl es in diesen Betrieben auch vorher nahezu keine nachgewiesenen Ansteckungen gegeben hat, treibt die Bundesregierung tausende Menschen in enge Wohnungen und ins Internet, um soziale Kontakte pflegen und einkaufen zu können. Das Ergebnis ist eine gespaltene Gesellschaft samt wirtschaftlichem Ruin“, kritisiert der Linzer FP-Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml. „Ich kann die Überlegungen des Klosterhof-Chefs leider nachvollziehen. Ich hoffe allerdings, dass der Verfassungsgerichtshof diesem Irrweg der Bundesregierung bald einen Riegel vorschiebt und als längst überfälliges Korrektiv tätig wird.“

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Das Erscheinungsbild der Linzer Einkaufsstraßen hat viel Luft nach oben. Die Linzer Freiheitlichen fordern ein Umdenken

Leerstandsproblematik muss weiter thematisiert werden

Die Linzer Landstraße ist seit vielen Jahren die zweitbeste Einkaufsstraße Österreichs. Auf dieser Podiumsposition haben sich die letzten, durchwegs von der Volkspartei gestellten Wirtschaftsreferenten ausgeruht. Zwischenzeitlich ist der Lack ab und mittlerweile hat ernsthafte Problemen mit den Leerständen im Linzer Zentrum. „Auch in der Vergangenheit habe ich das Thema, Leerstände mehrmals im Linzer Wirtschaftsausschuss thematisiert. Der damalige Wirtschaftsreferent Bernhard Baier hat meistens nur Statistiken zitiert, so getan als wäre alles in Ordnung und sonst keine bemerkbaren Schritte gesetzt“ so Grabmayr.

Die beständig zunehmende Zahl langfristiger Leerstände wird nunmehr nicht nur von Linzer Bürgern, sondern auch von der lokalen Presse beklagt. Das augenfälligste, wohl jedem Linzer bekannteste Problem ist der ehemalige „Kleiderbauer“ zwischen Spittelwiese und Taubenmarkt. Hier herrscht seit fast drei Jahren die Friedhofsruhe und die bisherigen Initiativen der städtischen Politik haben keinerlei Ergebnisse gebracht. Die Fronten zwischen Immobilienbesitzer und Geschäftsbetreiber scheinen nach wie vor verhärtet zu sein.

Nachdem nun der Linzer Bürgermeister Klaus Luger die Wirtschaftsagenden, quasi als Chefsache, an sich gezogen hat, hoffen die Linzer Freiheitlichen auf eine konstruktive Lösung. Natürlich wären die strukturellen Probleme, mit der Beseitigung dieses größten Schandflecks, für die Linzer Landstraße nicht gelöst. „Wir hoffen, dass Bürgermeister Luger, die Kompetenz, die er für sich im digitalen Sektor beansprucht, jetzt auch in der analogen, standortgebundenen Wirtschaft, insbesondere dem Linzer Handel, zeigen wird. Die Linzer Freiheitlichen werden jedenfalls gerne mithelfen, die gesamte Linzer Innenstadt unter Teilhabe der nichtstädtischen Stakeholder wie Linzer City Ring, Tourismusverband und vieler anderer wieder zu einem Schmuckstück zu machen, in dem sich sowohl die Linzer als auch ihre Gäste, wohlfühlen.“ so Grabmayr.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Linzer Handel braucht Innovation, um trotz Dauerkrise zu überleben

Think global, buy local darf in der Coronakrise kein bloßer Slogan bleiben

Der freiheitliche Fraktionsobmann regt an, nach dem Vorbild größen-, wie flächenmäßig vergleichbarer deutscher Städte, einen städtischen Online-Handel für Linz zu schaffen. Dieser Schulterschluss der Geschäfte könnte, nicht nur in Krisenzeiten, den Internetriesen Paroli bieten. „Die Stadt Linz sollte eine zentrale Website einrichten, auf der die Waren und Dienstleistungen der Linzer Geschäfte, präsentiert werden. Aufgabe von Stadtmarketing, Innovationsbüro etc. ist es, diese Onlineplattform ins Bewusstsein der Linzer zu bringen. Der Kunde, dessen Lokalpatriotismus angesprochen werden soll, kann in weiterer Folge bestellen und klimafreundlich selbst abholen oder doch zustellen lassen. Diese Linzer Innovation dürfen, zumindest in der Ausrollphase, ausschließlich in der Stadt Linz ansässige Firmen nutzen. Nach einer erfolgreichen Implementierung am Markt, ist es denkbar, dass die Kosten zumindest teilweise von den teilnehmenden Firmen getragen werden. Ein Teil kann natürlich auch aus Umschichtungen bisheriger Förderungsaktivitäten herangezogen werden.“


Städtischer Online-Handel als mögliche Alternative

Voraussetzung für das Gelingen sieht Grabmayr in einem professionellen Vorgehen und einem gemeinsamen Handeln aller Stakeholder: „Die wirtschaftliche Lage vieler Linzer Unternehmen ist zu ernst, um dieses Projekt nur für großspurige Ankündigungen zu missbrauchen. Das Scheitern des berüchtigten ‚Kaufhaus Österreich‘ sollte Mahnung genug sein. Natürlich lebt der Linzer Handel in sehr großem Masse von der direkten Kundenbeziehung. Hier bietet sich die Möglichkeit, das oft angesprochene Bekenntnis der Linzer SPÖ zur Innovation unter Bürgermeister Luger, der jetzt ja auch die Wirtschaftsagenden der Stadt leitet, für viele Linzer seh- und messbar umzusetzen,“ so der Freiheitliche abschließend.


FP-Stadtrat Dr. Michael Raml: Die anhaltenden COVID-Beschränkungen schädigen nachhaltig die Einkaufsstadt Linz!

Internationale Onlineversandhäuser reiben sich die Hände, während lokale Geschäftsleute Polizei spielen und Impfpässe kontrollieren sollen

„Die anhaltenden COVID-Beschränkungen schädigen nachhaltig die Einkaufsstadt Linz! In vielen Gesprächen mit Kaufleuten in der Innenstadt kristallisiert sich immer mehr heraus, dass durch ständige Lockdowns und das Aussperren von Teilen der Bevölkerung die Abwanderung der Kunden aus den Geschäften ins Internet längst begonnen hat. Anstatt diese fatale Realität zu erkennen und gegenzusteuern, legt die Bundesregierung noch ein Schäuferl nach und will die Betriebe noch mehr in die Pflicht nehmen. Internationale Onlineversandhäuser reiben sich die Hände, während lokale Geschäftsleute Polizei spielen und Impfpässe kontrollieren sollen“, warnt der Linzer FP-Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Raml fordert Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Klaus Luger auf, sich bei der Bundesregierung dafür stark zu machen, dass im Zuge der Pandemiebekämpfung auch die wirtschaftlichen Langzeitfolgen endlich wieder mitberücksichtigt werden. „Wenn es um Strafverschärfungen im Zuge der Impfpflichtdebatte geht, meldet sich der Bürgermeister ja auch lautstark zu Wort. In seiner neuen Funktion als Wirtschaftsreferent muss er auch klare Worte für die Belange der Linzer Unternehmen und Kunden finden. Sinkende Kaufkraft bei Linzer Betrieben bedeutet auch sinkende Steuereinnahmen für die Stadt. Es ist höchste Zeit, an Linz als Einkaufsstadt zu denken.“

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: 2022 darf kein Jahr der Absagen werden

Marktreferentin und Bürgermeister müssen Lehren aus geschlossenen Märkten ziehen, andernorts waren zahlreiche Märkte geöffnet

„Wie die Beispiele des Weihnachtsmarktes am Mirabellplatz in Salzburg oder der zahlreichen Wiener Christkindlmärkte beweisen, war es auch 2021 möglich, Weihnachtsmärkte innerhalb des gesetzlichen Rahmens abzuhalten. Warum solche Angebote trotzdem in der Landes- und Innovationshauptstadt Linz nicht möglich waren, erschließt sich mir nach wie vor nicht. Jetzt gilt es jedenfalls Lehren aus den gegebenen Umständen zu ziehen. Das Maßnahmenchaos der Bundesregierung als Ausrede für die eigene Mut- und Ideenlosigkeit vor sich herzuschieben, halte ich im zweiten Jahr der Pandemie für nicht mehr zulässig. Das haben sich die Linzer und die dringend auf Umsatz angewiesenen Marktfahrer nicht verdient“, mahnt der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr. Sowohl Marktreferentin Doris Lang-Mayrhofer als auch Bürgermeister Klaus Luger müssen endlich auf eine Ermöglichungskultur umstellen und Lehren aus den Versäumnissen ziehen.

In diesem Zusammenhang sieht Grabmayr die jüngsten Forderungen der SPÖ zu harten Sanktionen gegenüber Ungeimpften als besonders problematisch. „In Kombination mit dem Stillschweigen der zuständigen ÖVP entsteht hier der Eindruck einer Koalition der Markt-Verhinderer aus SPÖ und ÖVP. Entgegen jedem Zweckoptimismus ist auch 2022 von Beschränkungen auszugehen. Die Serie der Absagen – beispielsweise des beliebten Urfahranermarktes – fortzuführen wäre jedenfalls ein fatales Signal. Es muss die Devise gelten: Lieber kleinere Märkte, als gar keine. Gerade die zuständige Referentin Doris Lang-Mayrhofer aus der angeblichen Wirtschaftspartei ÖVP sollte endlich Tatendrang und Kreativität betreffend der Gestaltung praktikabler Konzepte beweisen“, schließt Grabmayr.

Grabmayr: Rettung des Pro-Kaufland von 2019 war nur von kurzer Dauer

FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr: Entgegen laufend kolportierter Erfolgsmeldungen, dass sich die Wirtschaft nach Corona rascher als geplant erholen würde, fällt nun offenbar das Pro-Kaufland den türkis-grünen Maßnahmen zum Opfer. Die Linzer FPÖ fordert konkrete Maßnahmen von der für Wirtschaftsfragen zuständigen ÖVP.

Grabmayr: Rettung von 2019 war nur von kurzer Dauer

Mit Verweis auf Umsatzeinbußen infolge der türkis-grünen Corona-Verordnungen teilt die Leitung des Pro-Kauflands seinen Mitarbeitern mit, dass das Pro-Kaufland geschlossen werden muss. Die Linzer FPÖ sieht nun den Wirtschaftsreferenten von der ÖVP, Vizebürgermeister Bernhard Baier, gefordert: „Die Expertise des Wirtschaftsreferenten ist jetzt gefragt, damit die Linzer neben den Leerständen auf der Landstraße nicht nun auch im Norden der Stadt eine wirtschaftliche Ruine erben müssen. Im Sinne einer funktionierenden Nahversorgung muss jetzt schnell ein Ersatz gefunden werden. Dies sollte der ÖVP relativ rasch gelingen, hat sie doch bereits 2019 die Rettung des Pro Kauflands verlautbart. Jetzt kommt es tatsächlich auf die Taten des Wirtschaftsreferenten der selbsternannten Wirtschaftspartei an und nicht auf Fotos oder schöne Worte“, fordert Grabmayr.

Hier der Link zur „Erfolgsmeldung“ aus dem Jahr 2019:

https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/490669-pro-kaufland-in-urfahr-bleibt-erhalten

Malesevic: Wohnungsbau in Linz bleibt wichtiger Motor für Bauwirtschaft Posteingang

Über 2.249 Wohnungen befinden sich in Linz derzeit in Bau. 1299 Wohnungen konnten im ersten Halbjahr 2021 bereits fertiggestellt werden. „Der Wohnungsbau in unserer Stadt sichert damit nicht nur stetigen Nachschub für die hohe Nachfrage, er bleibt auch ein wichtiger Motor unserer Bauwirtschaft. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, Arbeitsplätze abzusichern und auch zu investieren. Linz hat hier trotz Corona nicht nachgelassen“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat Zeljko Malesevic.
Der Wohnungsbedarf ist vor allem in den Ballungszentren auf Rekordniveau. Um die Preise auf dem Wohnungsmarkt trotzdem stabil zu halten, muss auch das Angebot laufend nachziehen. „83 neue Wohnbauprojekte mit insgesamt über 1000 neuen Wohneinheiten sind in Linz deshalb bereits bewilligt. Für weitere 56 Projekte mit noch einmal ca. 1000 Wohnungen wurden um Baubewilligung angesucht. Mit dem Linzer Modell zur Förderung leistbaren Wohnraums sind Dank Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein auch künftig die Grundvoraussetzung für eine starke Bauwirtschaft garantiert. Dabei wird aber nicht nur Sorge getragen, dass in Linz gebaut wird, sondern auch besonderer Wert auf eine qualitätsvolle Weiterentwicklung unserer Stadt gelegt. Garantieren soll dies eine proaktive Stadtplanung mit wichtigen Instrumenten, wie etwa der städtebaulichen Kommission oder der Linzer Stadtentwicklungsstrategie“, so Malesevic weiter.
„Es zeigt sich allerdings in den letzten Jahren deutlich, dass das Bevölkerungswachstum in Linz zum überwiegenden Teil auf das Konto der Zuwanderung zu buchen ist. Linz errichtet somit geförderte Wohnungen vorwiegend für Zuwanderer. Daher stehen wir diesem Wachstum auch teilweise kritisch gegenüber. Es sollte daher auch eine Diskussion geführt werden, ob jedes Wachstum vorteilhaft für unsere Stadt ist bzw. welches Wachstum wir uns in Linz wünschen.“, führt Malesevic abschließend aus.