FP-Verkehrssprecher Matsche: Digitalisierung nutzen, statt Parkplätze planlos zu vernichten

Wie man mit moderner Verkehrsplanung Linz wieder in Ordnung bringen kann

Der Verkehr zählt für die Linzer zu den wichtigsten kommunalpolitischen Themen. Das bestätigt auch eine vom Peter-Hajek-Institut durchgeführte Umfrage unter 800 Befragten in Linz. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Parkplatzsituation: „Es gibt viele Viertel in Linz, in denen die Suche nach einem freien Parkplatz zur täglichen Geduldsprobe wird. Nicht nur in der Innenstadt, wo in den letzten Jahren 300 Parkplätze aufgelöst wurden, herrscht Parkplatznot. Auch in Stadtteilen wie dem Franckviertel oder der Neuen Heimat haben Anrainer regelmäßig große Schwierigkeiten, nach der Arbeit einen freien Parkplatz zu finden. Verschärft wird die Situation dadurch, dass manche Wohnstraßen von Pendlern faktisch als kostenlose Park-and-Ride-Flächen genutzt werden“, erklärt der freiheitliche Verkehrssprecher Manuel Matsche.

Matsche hält daher auch die jüngst von EasyPark präsentierten digitalen Lösungsansätze für interessant: „Die von Unternehmenschef Markus Heingärtner vorgestellten digitalen Möglichkeiten klingen vielversprechend. Die intelligente Nutzung gesammelter und anonymisierter Verkehrsdaten könnte dazu beitragen, Mobilitätsströme und den tatsächlichen Parkplatzbedarf besser zu analysieren. Damit könnten die Verkehrsplanung und der gezielte Ausbau von Parkmöglichkeiten künftig effizienter und stärker am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden.“

Die Freiheitlichen fordern daher, dass die Stadt diese Möglichkeiten schnellstmöglich nutzt: „Wir ersuchen den Bürgermeister und den Verkehrsreferenten, hier aktiv zu werden und Gespräche mit EasyPark sowie weiteren Anbietern zu führen. Linz wächst kontinuierlich und damit steigen auch die Anforderungen an unsere Verkehrs- und Stadtplanung. Neue digitale Lösungen können uns dabei helfen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und die Bau- und Mobilitätsplanung auf eine bessere Datengrundlage zu stellen“, so Matsche.

FP-Raml: Parkplatzchaos bei Kindergärten ist Folge der verfehlten Parkplatzpolitik in Linz

Interessen von Eltern und Mitarbeitern müssen gleichermaßen berücksichtigt werden – Linzer Verkehrspolitik hat Probleme selbst schaffen

Die Diskussion um den Wegfall von Parkplätzen bei städtischen Kindergarten sorgt bei Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml für Kritik. Das Parkplatzchaos bei Kindergärten ist für Raml „eine weitere Folge der verfehlten Parkplatzpolitik in Linz“. Besorgte Eltern hätten sich an ihn gewandt. „Die Eltern zeigen ein berechtigtes Anliegen auf. Bei Kindergärten und Krabbelstuben geht es nicht um Bequemlichkeit, sondern um die Sicherheit der Kinder. Kleine Kinder müssen sicher aus dem Auto aussteigen können und von ihren Eltern bis in die Einrichtung begleitet werden. Viele Familien haben zudem mehrere Kinder in unterschiedlichen Betreuungseinrichtungen oder müssen anschließend direkt in die Arbeit fahren. Wenn dafür keine ausreichenden Halte- und Parkmöglichkeiten vorhanden sind, entstehen unnötige Belastungen und Risiken“, erklärt Raml. Kritisch sieht er auch die kurzfristige und intransparente Umsetzung der Maßnahme durch die SPÖ, die viele Eltern erst unmittelbar vor Inkrafttreten erfahren hätten.

Gleichzeitig zeigt der freiheitliche Stadtrat Verständnis für die Bedürfnisse der Mitarbeiter. „Auch die Pädagoginnen benötigen Parkmöglichkeiten. Es geht nicht darum, Eltern gegen Mitarbeiter auszuspielen. Beide Interessen sind berechtigt und müssen gleichermaßen berücksichtigt werden.“ Die angekündigte Korrektur durch die zuständige Liegenschaftsreferentin begrüßt Raml daher. „Es ist gut, dass wieder Stellplätze für den laufenden Kindergartenbetrieb reserviert bleiben sollen. Für die Zukunft erwarte ich mir aber, dass derartige undurchdachte Maßnahmen gar nicht erst im Hinterzimmer ausgedacht und über Nacht umgesetzt werden.“

Für Raml zeigt der aktuelle Fall abermals ein grundsätzliches Problem auf: „Die Parkplatznot zieht sich mittlerweile durch das gesamte Stadtgebiet. Der aktuelle Konflikt ist auch eine Folge davon, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Stellplätze ersatzlos gestrichen wurden. Vor allem in der Innenstadt sind allein für Radwege und Baumpflanzungen weit über hundert Parkplätze ersatzlos weggefallen. Statt Autofahrern immer neue Hürden in den Weg zu legen, braucht Linz endlich mehr Parkplätze statt weniger. Wer Familien, Geschäftsleute und Anrainer ernst nimmt, muss zusätzliche Stellplätze schaffen, anstatt bestehende Parkmöglichkeiten laufend abzubauen.“

Raml/Danner nach StVO-Novelle: „Linz ist kein Experimentierfeld für undurchdachte Zufahrtsverbote“

Im Nationalrat Ende März beschlossene Bestimmungen treten mit 1. Mai in Kraft – FPÖ erneuert kritischen Standpunkt und fordert klares Nein zu Wiener Verhältnissen in Linz 

Mit Argusaugen blicken Stadtrat Dr. Michael Raml und FPÖ-Innenstadtsprecher GR Mag. Manuel Danner auf die radikalen Pläne der SPÖ in Wien im Zusammenhang mit der kürzlich beschlossenen StVO-Novelle. In der Bundeshauptstadt wurden bereits konkrete Pläne präsentiert: Die Zufahrt zur Innenstadt für Privat-PKW soll deutlich erschwert und nur mehr mit enormem Zeitdruck möglich sein. So wird etwa für noch geduldete Autofahrer eine maximal zulässige Aufenthaltsdauer mit dem PKW von 30 Minuten angedacht

„Was in Wien bereits konkrete Formen annimmt, droht auch in Linz“, warnen Stadtrat Raml und GR Danner und erinnern an eine GR-Resolution von September 2023, mit der sich die Linzer SPÖ, ÖVP und Grünen für Zufahrtssperren mit Kameras und Strafen ausgesprochen haben. „Mit der StVO-Novelle bekommt die linke Mehrheit im Linzer Gemeinderat nun das Werkzeug, ihre undurchdachten Fantasien umzusetzen. Damit will man den Linzern vorschreiben, wie sie zu leben, zu arbeiten und einzukaufen haben. Das ist ein Frontalangriff auf die persönliche Freiheit und die Lebensrealität zahlreicher Linzer Familien und Beschäftigter, die auf ihr Auto angewiesen sind.“

„Die ‚30-Minuten-Frist‘ ist eine massive Einschränkung der individuellen Mobilität und ein Misstrauensvotum gegen jeden, der auf sein Auto angewiesen ist. Wir werden uns entschieden gegen Pläne zur Wehr setzen, die unsere Linzer Innenstadt zum Experimentierfeld für derartige Verbote von linker Seite machen“, betont Stadtrat Raml. „Unsere Linzer Innenstadt kann nicht mit Wien gleichgesetzt werden. Dass die Beschneidung von Autofahrern nicht automatisch zu einer spürbare Attraktivierung führt, sieht man am Beispiel Klosterstraße und Domgasse.“

FPÖ-Innenstadtsprecher GR Mag. Manuel Danner ergänzt mit scharfer Kritik an den wirtschaftsfeindlichen Konsequenzen solcher Pläne: „Wer glaubt, mit Schikanen wie Kameraüberwachung und Zeitlimits die Innenstadt zu retten, ignoriert die berechtigten Interessen der Geschäftsleute. Man bestraft Kunden und Familien, die ihre Einkäufe erledigen müssen. Das Auto ist und bleibt die wichtigste Einkaufstasche. Jeder Parkplatz, der gestrichen, und jede Zufahrt, die gesperrt wird, ist ein weiterer Sargnagel für unsere Geschäfte. Dadurch droht die Qualität der Landstraße weiter auszudünnen.“

FP-Raml/Danner: Klosterstraße bleibt leer – FPÖ fordert versprochene Attraktivierung von Bürgermeister und Verkehrsreferent

„Autofrei, aber nicht attraktiv“ – Foto zeigt Sinnbild einer verfehlten Entscheidung

Große Ankündigungen, hohe Erwartungen und dennoch ein ernüchterndes Bild: Knapp 1,5 Jahre nach der Verkehrsberuhigung bleibt die Klosterstraße weit hinter den Versprechen zurück. Das beigefügte Foto von gestern, 7. April, um 16:00 Uhr zeigt die Realität deutlich: strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, ein normaler Wochentag und trotzdem gähnende Leere. Für FPÖ-Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml ist dieses Bild keine Momentaufnahme, sondern der sichtbare Beweis für eine verfehlte Entwicklung.“ Bereits vor einem Jahr – und damit sechs Monate nach der Autosperre – hatten die ansässigen Geschäftsleute genau diese Situation aufgezeigt. Sinkende Frequenz und fehlende Maßnahmen zur Belebung wurden damals klar angesprochen. „Diese Warnungen wurden ignoriert. Bürgermeister Prammer und Verkehrsreferent Hajart haben die Sperre der Klosterstraße für Autos von Beginn an gegen alle Bedenken durchgeboxt. Sie haben Erwartungen geweckt, die von Anfang an unrealistisch waren“, so Raml. Besonders kritisch sei, dass dabei zentrale Rahmenbedingungen ausgeblendet wurden: „Eine großflächige Umgestaltung ist schon deshalb nicht möglich, weil die Klosterstraße weiterhin für die Feuerwehr offen bleiben muss. Große Einsatzfahrzeuge brauchen Platz, entsprechende Aufstellflächen müssen jederzeit gesichert sein.“


FPÖ-Planungssprecher Gemeinderat Mag. Manuel Danner sieht ein klares politisches Versäumnis von SPÖ und ÖVP: „Nach eineinhalb Jahren Sperre gibt es immer noch kein Konzept, über das politisch diskutiert werden könnte. Dafür herrscht weiterhin gähnende Leere. Das ist ein Armutszeugnis.“ Die Klosterstraße steht mittlerweile sinnbildlich für eine verfehlte Planungs- und Verkehrspolitik: „Autofrei, aber nicht attraktiv.“ Zudem würden sich die Probleme im Verkehr lediglich verlagern. „Die Staus in den umliegenden Straßen haben spürbar zugenommen – besonders rund um den Römerbergtunnel. Auch dafür tragen Prammer und Hajart die Verantwortung, weil sie diese Maßnahme ohne durchdachte Gesamtplanung umgesetzt haben“, so Danner. „Hier wurden vollendete Tatsachen geschaffen, bevor man offenbar einen konkreten Plan für die Attraktivierung in der Schublade hatte.“


Abschließend betonen Raml und Danner: „Die Klosterstraße liegt im Herzen unserer Stadt und ist eigentlich ein Juwel. Gerade deshalb müssen Missstände klar angesprochen werden, wenn die Verantwortlichen schweigen. Jetzt sind Prammer und Hajart gefordert, endlich Lösungen vorzulegen, über die im Gemeinderat diskutiert und abgestimmt werden kann, statt weiter an einer gescheiterten Maßnahme festzuhalten.“

Sicherheitsstadtrat Raml kritisiert StVO-Novelle: Zu wenig gegen Scooter-Chaos, dafür neue Schikanen für Autofahrer

Innenstädte brauchen Ordnung statt Zufahrtsverbote

Neben den Autofahrerclubs kritisiert auch der Linzer FPÖ-Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml die angekündigte StVO-Novelle. „Der Verkehrsminister schreibt gleichzeitig zu viel, aber auch zu wenig vor. Konkret fehlen Leih-Scooter-Verbote für Städte, dafür werden Autofahrer aus den Innenstädten ausgesperrt“, fasst Raml zusammen.

Zwar sei die Verbannung der Elektro-Roller von den Radwegen begrüßenswert, bei den E-Scootern gebe es jedoch weiterhin Handlungsbedarf. Insbesondere fehle eine gesetzliche Möglichkeit für Städte, Leih-Scooter in sensiblen Bereichen zu verbieten oder einzuschränken – etwa durch mögliche Verbotszonen, die die Stadt Linz im Zuge der Vorbereitung der Novelle ausdrücklich in Form einer Resolution des Gemeinderates gefordert hatte. „Wir brauchen klare rechtliche Werkzeuge, um dem Scooter-Chaos mit Ordnung und Sicherheit zu begegnen. Dass hier keine gesetzliche Neuregelung zu E-Scooter-Verboten geschaffen wurde, ist ein Versäumnis auf dem Rücken der Menschen, die täglich gefährlichen Situationen ausgesetzt sind“, so Raml.

Besonders kritisch bewertet er darüber hinaus die Schaffung rechtlicher Grundlagen für kamerabasierte Zufahrtskontrollen in Innenstädten. Diese bergen die Gefahr, zu einem Instrument der Abzocke und des Autofahrermobbings zu werden. „Autofahrern weiter in die Tasche zu greifen oder Beschränkungen des Individualverkehrs einzuführen, wird die Innenstadt nicht attraktiver machen, sondern für weitere Leerstände sorgen“, kritisiert Raml. Linz brauche Erreichbarkeit und keine zusätzlichen künstlichen Barrieren.

„Völlig unsinnig“: FP-Matsche kritisiert neue, aber abgeschaltete Fahrradampeln

VP-Verkehrsreferent Hajart ist Bürgern eine Erklärung für Steuergeldverschwendung schuldig

Linz, (026/26) – Zwei nigelnagelneue Ampeln wurden am hochgelobten „Fahrradhighway“ in der Lederergasse installiert – ob ihrer Unsinnigkeit, aber sofort außer Dienst gestellt. Die beiden Ampeln dienen nämlich nicht dazu, um die Querung des Rad- und Fußgängerverkehrs über die breite Gruberstraße oder die Lederergasse zu regulieren. Diese Ampeln würden die Radfahrer am Rad-Highway ausbremsen, um den Fußgängern die Überquerung des Fahrradstreifens zu erlauben. Wären die beiden Ampeln in Betrieb hätten Fahrradfahrer auf knapp 40 Metern drei Ampeln in dieselbe Richtung.

Dass die beiden Lichtanlagen trotzdem auf Steuerzahlerkosten installiert wurden, kritisiert FP-Verkehrssprecher Manuel Matsche: „Aufgrund der überkomplizierten Führung von Rad- und Fußgängerwegen entlang des Fahrradhighways mussten scheinbar zwei neue Lichtanlagen installiert werden, die aber nie in Betrieb gegangen sind. Wenn man ob der Unsinnigkeit diese Ampeln sofort deaktiviert, hätte man sie gleich einsparen können – oder den Rad- und Gehweg vernünftiger führen.“ Hauptverantwortlich für das Chaos sei Verkehrsreferent Martin Hajart, der den Fahrradhighway trotz zahlreicher Bedenken mit rot-grüner Schützenhilfe in seiner jetzigen Form durchgeboxt habe. „Verkehrsreferent Hajart ist den Bürgen eine Erklärung für diese Steuergeldverschwendung schuldig“, so Matsche abschließend.

Ampel fehlt, Stau bleibt – FPÖ drängt auf Lösung für Nibelungenbrücke

FP-Verkehrssprecher Manuel Matsche fordert von Stadtrat Hajart die Wiederherstellung der Rechtsabbiegeampel für einen besseren Verkehrsfluss

„Auch wenn durch den massiven Druck der Linzer FPÖ der völlig überdimensionierte provisorische Radweg auf der Nibelungenbrücke endlich wieder rückgebaut wurde, bleibt für tausende Autofahrer täglich ein Ärgernis bestehen: Der Verkehr staut sich am rechten Fahrstreifen nach wie vor, weil die ursprüngliche Rechtsabbiegeampel Richtung Römerbergtunnel bis heute nicht wieder montiert wurde“, berichtet FPÖ-Verkehrssprecher Gemeinderat Manuel Matsche und regt daher beim zuständigen Verkehrsreferenten Martin Hajart an, die ursprüngliche Rechtsabbiegeampel wieder zu installieren. „Eine abgestimmte Ampelregelung würde den Verkehrsfluss auf der Brücke wieder verbessern und die Situation für die Autofahrer entspannen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte der „Pop-up-Radweg“ auf der Nibelungenbrücke für massiven Unmut gesorgt. Tagelange Staus, blockierte Kreuzungen und ärgerliche Verzögerungen waren die Folge. Nach breiter Kritik wurde das Experiment abgebrochen und die drei Fahrspuren Richtung Linz wiederhergestellt. „Damit wurde ein wichtiger Schritt für die Verkehrssicherheit und den fließenden Verkehr gesetzt. Doch ohne die erweiterte Ampelschaltung am rechten Fahrstreifen bleibt der Engpass bestehen“, so Matsche. Abschließend unterstreicht er, dass die Stadt in Zukunft wieder verstärkt auch die Interessen der Autofahrer berücksichtigen muss: „Ein funktionierender Verkehrsfluss liegt im Interesse aller Linzerinnen und Linzer – er bedeutet weniger Stau, weniger Emissionen und mehr Lebensqualität.“