FPÖ-Verkehrssprecher GR Manuel Matsche: „Boulevard“ Dametzstraße würde Dauerstau für die Innenstadt vorprogrammieren

Breite Straßen werden auch für Bautätigkeiten benötigt

FPÖ-Verkehrssprecher GR Manuel Matsche erteilt dem angedachten „Boulevard“ auf der Dametzstraße eine Absage: „Der derzeitige Zustand der Dametzstraße bietet ausreichende Flächen für den innerstädtischen Verkehr. Gleichzeitig wissen wir, dass entlang dieser Straße regelmäßig Bauarbeiten an Häusern stattfinden und dafür der Straßenzug temporär verschmälert werden muss. Eine Verschmälerung der Fahrbahn hätte nur Staus und massive Behinderungen für Bauarbeiten zufolge. Auch ohne Machbarkeitsstudie wird schnell ersichtlich, dass die Dametzstraße nicht als Versuchsprojekt taugt. Die FPÖ wird daher in der kommenden Gemeinderatssitzung gegen einen undurchdachten Eingriff in den innerstädtischen Verkehrsfluss stimmen“, so Matsche.

Statement von FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr zu Klima-Camp gegen die A26-Bahnhofsautobahn: Verkehr braucht gegenseitige Akzeptanz statt gezielter Provokation!

„Die FPÖ ist immer für Wahlfreiheit im Verkehr und für gegenseitige Akzeptanz gegenüber allen Mobilitätsformen eingetreten. Die ohnehin schon teilweise angespannte Staussituation am Freitagnachmittag mutwillig weiter zu verschärfen, ist genau der falsche Weg! Verkehrsreferent Martin Hajart sollte sich dringend mit allen Beteiligten verständigen und gegenseitiges Verständnis ermöglichen. Eine Spaltung unserer Gesellschaft in Autofahrer, Radler, Fußgänger und Öffinutzer ist in jedem Fall abzulehnen. Bestimmte Gruppen von Verkehrsteilnehmern gezielt auf dem Weg nach Hause zu behindern, darf in Linz nicht salonfähig werden!“ so der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr zum Klima-Camp gegen die A26-Bahnhofsautobahn.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Keine neuen Busparkplätze beim Lentos!

„Die FPÖ Linz lehnt die angedachten Busparkplätze beim Lentos ab. Das ist seit Jahren Standpunkt der Freiheitlichen, davon rücken wir auch nicht ab. Wenn der Bedarf an neuen Busparkplätzen tatsächlich so groß ist, müssen geeignetere Alternativen angedacht werden, zum Beispiel am Areal des Cineplexx. Wir treten für den umfassenden Schutz des Donauparks als Naherholungsort ein“, so der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr zu den angedachten Busparkplätzen zwischen Lentos und Nibelungenbrücke.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Aktive und innovative Energiewende statt statischer Fledermauszählstudien

Auf dem Weg zu erneuerbarer Energie darf es keine Tabus geben: Ein  Solarkraftwerk über die Ebelsberger Umfahrung errichten

Schon vor der gegenwärtigen Energiekrise, bei der die Gewinnung erneuerbarer Energie verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, regte die Linzer FPÖ die Überdachung geeigneter Straßenabschnitte mit Solarpaneelen an. Insbesondere die A7 südlich des Bindermichltunnels bietet günstige Voraussetzungen für die Erprobung der Einhausung mittels Solarpaneelen. Leider gab es seitens der zuständigen Grünen Ministerin Gewesler keine positive Reaktion auf diesen innovativen Vorschlag. Da sich die Stadt in wichtigen klimapolitischen Fragen aber keinen Stillstand leisten kann, adaptieren die Linzer Freiheitlichen ihren Vorschlag, um eine Umsetzung in städtischer Kompetenz zu ermöglichen. „Die Mittel, zumindest für ein Pilotprojekt, sind sicherlich im Klimafond vorhanden, der wohl aus Mangel an tatsächlich innovativen Ansätzen statische Fledermauszählstudien im hohen fünfstelligen Bereich finanziert“, so der freiheitliche Fraktionsobmann Grabmayr.

Aus Sicht der Freiheitlichen bietet sich eine Überdachung eines Teiles der Ebelsberger Umfahrungsstraße zwischen VÖEST und dem Mona-Lisa-Tunnel, besonders an. Mit der Überdachung kann die Straße einen dringend notwendigen Betrag zu Energiegewinnung leisten, ohne dass dafür eigens neue Flächen versiegelt werden: „Zu klären wären die Kosten für so ein Kraftwerk, denn die Module müssten natürlich lichtdurchlässig sein, damit den Verkehrsteilnehmern genügend Tageslicht zur Verfügung steht. Es ist natürlich auch wichtig, zu wissen, welche Strommenge damit gewonnen werden kann. Mittels einer Studie könnten auch diese Fragen geklärt werden. Die Anschubfinanzierung soll durch den Linzer Klimafonds erfolgen. Erhaltung und weiterer Ausbau finanziert sich bei Erfolg des Models von selbst. Die gewonnene Energie wird ja mitten in Linz direkt in die Anlagen der Linz AG eingespeist und hoffentlich zu einem fairen Preis der Stadt Linz vergütet. Hier würde punkto Klimahauptstadt und nachhaltiger Energie tatsächlich etwas weitergehen und nicht wie leider allzu oft nur „heiße Luft“ produziert, die leider zur Lösung unserer anstehenden Probleme nicht verwendet werden kann“, erklärt Grabmayr.

„Auf dem Weg zu erneuerbarer Energie darf es keine Tabus geben. Wenn die schwarz-grüne Bundesregierung trotz wiederholter Lippenbekenntnisse nicht in die Gänge kommt, muss die Stadt selber Innovation und Initiative zeigen. Bereits versiegelte Flächen wie die Ebelsberger Umfahrungsstraße müssen eine weitere Zusatzfunktion erhalten. Wenn wir in Linz tatsächlich die Innovationshauptstadt sein wollen, dann müssen wir auch bei der Energieerzeugung die Nase ganz vorne haben“, so FP-Grabmayr abschließend.



FPÖ-Gemeinderat Manuel Danner fordert Evaluierung der Radfahr-Maßnahmen

Die beiden Dauerzählstellen am Radweg Puchenau und an der Steyreggerbrücke haben im April jeweils beide einen Tiefstwert an gezählten Radler erfasst. Signale, die zu denken geben sollten, so der freiheitliche Gemeinderat Manuel Danner: „In der vergangenen Periode wurden beträchtliche Anstrengungen unternommen, um das Radfahren zu attraktiveren. So beispielsweise in Form von Radabstellanlagen oder dem Linzer Radverleih. Die aktuellen Zahlen lassen allerdings den Schluss zu, dass eine Evaluierung der Radfahr-Maßnahmen notwendig ist.“

„Das Rad ist innerstädtisch besonders bei kurzen Fahrtstrecken ein attraktives Verkehrsmittel. Das muss bei den Überlegungen entsprechend berücksichtigt werden“, betont GR Danner. „Außerdem sind die jeweiligen Anteile der Radpendler, Freizeitradler und der tatsächlich in Linz wohnhaften Radfahrer zu erheben. Nur so kann der tatsächliche Bedarf erhoben werden, um Projekte wirklich maßgeschneidert umzusetzen“.

„Ein gut ausgebautes Radverkehrsnetz und sichere Fahrradabstellanlagen sind wichtige Säulen einer vernünftigen fahrradfreundlichen Verkehrspolitik, wie wir sie verfolgen“, erklärt Danner, der selbst gerne das Fahrrad dem PKW vorzieht: „Die rückläufigen Zahlen legen nahe, dass die Bemühungen der Stadt von offenbar weniger Menschen als erwartet angenommen werden. Künftige Maßnahmen zur Optimierung des Radfahrens sollten künftig unter diesen Gesichtspunkten betrachtet werden.“

GR Ute Klitsch kritisiert: Linzer Gemeinderat stimmt mehrheitlich gegen Verlängerung des Urfahranermarktes

Immerhin wurde Verkehrsreferent mit der Ausarbeitung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt, um künftige Verkehrskollapse rund um Großveranstaltungen zu verhindern

Der Urfahranermarkt war Thema im gestrigen Gemeinderat. Enttäuscht zeigt sich die Linzer FP-Tourismussprecherin GR Ute Klitsch: „Wir haben in der gestrigen Sitzung des Gemeinderates beantragt, dass die Marktreferentin mit den Beschickern des Urfahranermarktes über eine künftige Verlängerung oder Adaption des beliebten Marktes beraten soll. Nach dem letzten Besucherrekord wollen wir das volle Potential des Urfix für Besucher und Schausteller herausholen. Unverständlicherweise haben alle anderen Parteien und selbst ÖVP-Marktreferentin Doris Lang-Mayerhofer einer Diskussion eine prompte Abfuhr erteilt und wollten nicht einmal eine Zuweisung in den Ausschuss für Märkte. Ich bin aber nach wie vor davon überzeugt, dass eine besucherfreundliche Adaptierung des Marktes breit diskutiert werden sollte. Zumindest die Gastronomie könnte man ein paar Tage länger öffnen lassen, das würde auch Firmenveranstaltungen anlocken, etwa in der Donaualm.“

Positiv war hingegen die mehrheitliche Annahme des freiheitlichen Antrages betreffend die Lösung des Verkehrsproblems rund um Großveranstaltungen wie den Urfahranermarkt. Bekanntlich gab es in der Ferihumerstraße berechtigte Aufregung wegen eines missglückten Fahrverbotes. Verkehrsreferent Martin Hajart wurde mit der Ausarbeitung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt, um künftige Verkehrskollapse zu verhindern. Konkret kann sich FP-Verkehrssprecher Manuel Matsche vorstellen, ein Park&Ride-Angebot zu schaffen. „Die bestehenden Großparkplätze am Pleschingersee oder auf der Gugl würden sich anbieten. Kostenlose Shuttlebusse sollen die Gäste dann zum Veranstaltungsort bringen. Ich freue mich, dass der Gemeinderat in diese Richtung offen ist.“

FPÖ-Gemeinderat Manuel Matsche: Großveranstaltungen brauchen Verkehrskonzepte!

FPÖ fordert Maßnahmen zur künftigen Entlastung der Anwohner

„Der massive Besucherandrang auf den Urfahraner Markt hat insbesondere die Parksituation im Bereich der Ferihumerstraße massiv verschärft. Dabei gäbe es Lösungsansätze, diese Probleme zu entschärfen: Die Besucher könnten beispielsweise beim Großparkplatz beim Pleschingersee oder am Linzer Stadionparkplatz parken und dann per Shuttle-Bus zum Marktgelände gebracht werden. Aus diesem aktuellen Anlass werde ich in der kommenden Gemeinderatssitzung die Erarbeitung von Verkehrskonzepten für Großveranstaltungen beantragen“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat und Verkehrssprecher Manuel Matsche.

Matsche bezieht sich auf den Unmut der Anrainer des Urfix-Geländes. Diese leiden unter einem Park- und Verkehrschaos, seit auswärtige Besucher des „Urfix“ auf der Suche nach einem Parkplatz die Parkflächen der Anrainer verstellen und sogar Ausfahrten blockieren. „Die FPÖ hat immer die Abhaltung von Großveranstaltungen wie dem Urfahraner Markt unterstützt. Diese dürfen aber nicht zulasten der Anwohner abgehalten werden“, so Matsche.

FP-Gemeinderat Zeljko Malesevic: Franckviertel soll keine Park-&-Ride Anlage sein

Bürger müssen bei der Lösung der Parkplatzproblematik eingebunden werden

„Die attraktive Anbindung der Buslinien 25 und 27 mit dem Hauptbahnhof beziehungsweise mit dem Stadtteil Urfahr sorgen dafür, dass viele Pendler aus umliegenden Gemeinden und sogar aus dem benachbarten Ausland im Franckviertel parken, auf Öffis umsteigen und so in die Arbeit fahren. Dieser Umstand sorgt in den besonders davon betroffenen Straßenzügen zwischen der Franckstraße, der Ing.-Stern-Straße, dem Lonstorferplatz und Stieglbauernstraße für Unmut bei den Anrainern. Das Franckviertel muss ein lebenswerter Stadtteil sein und keinesfalls eine Park-&-Ride Anlage. Ich werde daher in der kommenden Sitzung des Gemeinderats den zukünftigen Verkehrsreferenten ersuchen, hier eine Lösung zu finden, um die Lebensqualität der Anrainer zu sichern“, informiert der Franckviertler FP-Ortsparteiobmann GR Zeljko Malesevic.

Die Anrainer sollen aus Sicht Malesevics bei der Lösungssuche unbedingt eingebunden werden. Daher stellt sein Antrag den Stellenwert einer Bürgerbeteiligung bei der Lösungsfindung in den Mittelpunkt: „Gerade das Thema der Parkplatznot löst bei den Menschen oft völlig zu Recht Emotionen aus. Mein Antrag sieht daher eine Lösungsfindung in enger Absprache mit den Bürgern, idealerweise im Zuge eines Bürgerbeteiligungsverfahrens vor“, so Malesevic abschließend.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: FPÖ weiterhin für Bürgerbefragung zur Ostumfahrung

Verkehrslösung für den Linzer Süden ist überfällig

Die Staubelastung im Linzer Süden ist evident und harrt einer Lösung. „Ich unterstreiche anlässlich des angekündigten drei-Parteien-Antrags betreffend ‚Nein zur Ostumfahrung‘ die freiheitliche Forderung nach einer raschen Befragung der Linzer, ob sie dieses Projekt befürworten oder nicht. Dass die Verkehrslage im Linzer Süden einer nachhaltigen Lösung bedarf, muss gerade auch von ÖVP und SPÖ anerkannt werden. Sollten sich die Bürger gegen den Bau der derzeitigen Trassenführung aussprechen, dann ist das selbstverständlich anzuerkennen. Tritt dieser Fall ein, sollte die Trassenführung erneut diskutiert werden. Die FPÖ Linz wird bei ihrer Linie für eine direkt-demokratische Entscheidung bleiben“, so Grabmayr.

Hein: „Klimastreik“ geht zu Lasten der Menschen und der Umwelt

Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Markus Hein: „Morgen zieht zur Hauptverkehrszeit wieder der ´Klimastreik´ durch die Linzer Innenstadt. Stundenlange Staus, verbunden mit hohem Abgasausstoß, werden die Folge sein. Die Aktion der selbsternannten Klimaaktivisten geht also lediglich zu Lasten des Klimas und der tausenden Arbeitnehmer, die dadurch aufgehalten werden.“

Am morgigen Freitag ruft „Fridays for Future“ wieder zum „Klimastreik“ in Linz auf. Die Linzer Innenstadt wird vermutlich, wie schon bei den Klimastreiks zuvor, wieder stillgelegt. „Ob die selbsternannten ´Klimaaktivisten´ mit ihrem Streik viel erreichen werden, bezweifle ich stark. Alle Beteiligten sollten sich aber die Frage stellen, ob die von ihnen verursachten stundenlangen Staus zur Hauptverkehrszeit, verbunden mit hohem Abgasausstoß, wirklich zum Schutz des Klimas beitragen. Der morgige Streik geht aber nicht nur auf Kosten des Klimas: Auch tausende Arbeitnehmer, die nach einer langen Arbeitswoche wohlverdient nach Hause zu ihren Familien wollen, sind betroffen“, zeigt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein auf.

Hausverstand statt Hysterie

„Anders als die selbsternannten Klimaaktivisten setzen wir Freiheitliche auf Hausverstand und nicht auf Hysterie in Sachen Klima- und Umweltschutz. Selbstverständlich stehen wir für die Versammlungsfreiheit. Aber solche ´Klimastreiks´ in der Linzer Innenstadt schießen am Ziel vorbei“, unterstreicht Hein und führt zu den freiheitlichen Positionen in Sachen Klima- und Umweltschutz aus: „Anstatt blinder Klimahysterie zu folgen ist es eine sicherheitstechnische Notwendigkeit, eine stabile Energieversorgung für die Menschen sicherzustellen. Einen starren Fokus auf E-Mobilität und die Einführung von CO2-Strafsteuern zu Lasten der Bürger lehne ich ab. Wir brauchen Hausverstand in der Energie- und Umweltschutzpolitik und damit etwa auch einen vernünftigen Mix an Antriebsarten und auch weiterhin eine wettbewerbsfähige Wirtschaftspolitik als Grundlage für Sicherheit und Wohlstand.“