Hein schlägt Solarkraftwerk über A7 Autobahnabschnitt vor

Vizebürgermeister Markus Hein schlägt ein Solarkraftwerk über der A7 Autobahn vor. Der Streckenabschnitt Bindermichltunnel – Knoten A1 würde sich wegen der guten Sonnenlage sehr gut eignen. Auf dem Weg zu erneuerbarer Energie darf es keine Tabus geben. Wir müssen hier endlich in die Gänge kommen. Versiegelte Flächen wie Autobahnen würden sich für ein Solarkraftwerk besonders gut eignen und gehen nicht zu Lasten von Freizeit- und Erholungsflächen. Wenn wir tatsächlich die Innovationshauptstadt sein wollen, müssen wir auch bei der Energieerzeugung die Nase vorne haben.

Noch wird in Österreich ein erheblicher Anteil an Strom mit fossilen Brennstoffen generiert. Die Möglichkeiten, die Wasserkraft deutlich auszubauen, sind enden wollend und würden auch massive Eingriffe in die Natur bedeuten. Solarkraftwerke über Autobahnen könnten einen wesentlichen Beitrag zur umweltfreundlichen Energiewende leisten, erklärt Vizebürgermeister Markus Hein: „Wenn wir die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaziele erreichen wollen, müssen wir auch den Strom umweltfreundlicher erzeugen. Besonders, wenn man auch in der Mobilität vermehrt auf E-Fahrzeuge setzen will.“

Das Know-How haben wir in der Stadt

Linz als Testregion hätte optimale Voraussetzungen. Wir haben einen eigenen städtischen Energielieferanten, der auch das Know-How hätte, die Industrie und die Universität. Ein Testkraftwerk über der Mühlkreisautobahn würde sich auch anbieten, weil in den nächsten Jahren der Sicherheitsausbau stattfindet. Da könnte bereits die Tragkonstruktion in der Planung und im Bau berücksichtigt werden. Besonders der Abschnitt zwischen Bindermichltunnel und Knoten A1 würde sich wegen der günstigen Lage optimal eignen. Der Abschnitt steht den ganzen Tag im Sonnenlicht und ist auch nicht durch Bewuchs oder Bauten beschattet. Dieser Autobahnabschnitt erstreckt sich über eine Länge von ca. 7 km und einer Breite von ca. 28 m. Das würde einer Fläche von ca. 200.000 m² entsprechen. „Es hat mittlerweile auch Gespräche mit dem Ansfeldner Vizebürgermeister Christian Partoll gegeben. Eine solche innovative Neuerung sehe ich als Chance zur übergreifenden Arbeit zwischen Linz und seinem Nachbarbezirk Linz-Land.“

Kosten und Leistungsfähigkeit ist abzuklären

Laut dem Fraunhofer-Institut würden waferbasierte Photovoltaik-Module eine Nennleistung zwischen 175 und 220 Watt je Quadratmeter erreichen. Zu klären wären die Kosten für so ein Kraftwerk, denn die Module müssten natürlich lichtdurchlässig sein, damit den Verkehrsteilnehmern genügend Tageslicht zur Verfügung steht. Es ist natürlich auch wichtig zu wissen, welche Strommenge damit gewonnen werden kann, erklärt Hein: „In einer Studie könnten wir viele Fragen klären. Fakt ist aber, wenn wir weniger Emissionen generieren wollen, brauchen wir auch in der Energiegewinnung neue Ideen und Konzepte“ Hein ist davon überzeugt, dass die Flächen über Autobahnen – in sonnigen Abschnitten – besser als grüne Wiesen geeignet wären. Auf Flachdächern wird die Kombination Solaranlagen und Dachbegrünungen oft kritisch gesehen. Es ist zwar machbar, aber mit größeren Wartungsaufwand und bei nicht guter Ausführung, auch weniger Effizienz verbunden.

Hein: Mehr Lebensqualität durch Begegnungszone in der Innenstadt

Verkehrsberuhigung im gesamten Domviertel kommt

„Wir schaffen in der Linzer Innenstadt eine große, zusammenhängende Begegnungszone. Es kommt damit zu einer Verkehrsberuhigung von der das ganze Domviertel profitieren wird“, freut sich der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. Insgesamt umfasst die neue Begegnungszone die Herrenstraße, Spittelwiese, Walthertraße, Steingasse, Baumbachstraße, Hafnerstraße sowie die Stifterstraße.

Gleiches Recht für alle und wechselseitige Rücksichtnahme

Die neue Begegnungszone sieht eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h vor und funktioniert nach dem Prinzip der wechselseitigen Rücksichtnahme. Konkret dürfen alle Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn gleichberechtigt nutzen. „Es steht zukünftig den Fußgängern, Radfahrern und E-Scooternutzern der gesamte Straßenraum zur Verfügung, ohne dass wir Autos aussperren müssen. Ganz im Sinne der Anrainer wird dadurch der Verkehr vor Ort beruhigt. Die neue Begegnungszone schließt auch die Schule in der Baumbacherstraße mit ein“, ergänzt Hein abschließend.

Hein: TomTom-Stauindex zeigt, 25 Stunden weniger Stau wegen Corona

Auch während der Morgen- und Abendspitze ging deutlich weniger Zeit verloren

Deutlich weniger Stauzeit als 2019 – Linz auf Platz vier in Österreich

Linz (017/21) – „Im vergangenen Jahr war die österreichische Stauhauptstadt wieder einmal Wien (+26%), gefolgt von Graz (+23%), Salzburg (+23%). Trotz großer Baustellen reiht sich unsere oberösterreichische Landeshauptstadt Linz (+17%) auf dem vierten Platz im Österreich-Ranking ein. Auf Platz 5 landet Innsbruck (ebenfalls +17%). Die Corona-Krise hat sich zumindest auch auf die Verkehrssituation positiv ausgewirkt“, berichtet Infrastrukturreferent Markus Hein: „Alle österreichischen Städte konnten sich gegenüber dem Jahr 2019 verbessern Linz sogar mit 5% deutlich. Im weltweiten Vergleich hat sich Linz auch verbessert und zwar um 11 Plätze. Damit landet Linz im Jahr 2020 international auf Platz 269.“

Weniger Wartezeiten auch in der Morgen- und Abendspitze

Autofahrer verlieren überwiegend in den morgendlichen (+29%) und abendlichen (+32%) Verkehrsspitzen Zeit. Auch diese Stauzeiten waren deutlich geringer als 2019. So fiel die zusätzliche Wartezeit der Morgenspitze um 15% und die Abendspitze um 11% geringer als ein Jahr zuvor aus. In 77 Tagen gab es sogar geringes Verkehrsaufkommen. Während des ersten Lockdowns im April war das Verkehrsaufkommen mit einem Plus von 9 Prozent am geringsten. Im Jänner mit einem Plus von 21% am höchsten. „In Summe standen die Autofahrer mit knapp drei Tagen aber 25 Stunden weniger lang im Stau als 2019“, analysiert Hein: „Das Jahr 2020 war sicher auch für den Verkehr ein Ausnahmejahr. Welchen Beitrag nun die Eröffnung der beiden Bypass-Brücken geleistet haben, kann somit aus der Statistik nicht eindeutig abgelesen werden.“

TomTom wertet aufgezeichnete Navi-Daten aus

Der Navigationsgerätehersteller TomTom zeichnet während der Fahrt laufend die entsprechenden Daten auf und leitet daraus den jährlichen „Stau-Index“ ab. Er beschreibt die prozentuale Veränderung der Verzögerungen von Fahrten durch verkehrsbedingte Behinderungen gegenüber einer freien Fahrt.

Hein: Das lange Warten auf das 1-2-3-Ticket geht weiter

Ankündigung war für Ministerin wichtiger als Klärung etwaiger rechtlicher Hürden
 

Immer neue Hürden tun sich im Zusammenhang mit dem sogenannten 1-2-3-Ticket auf. Nach der harten Kritik durch die Länder, den Städtebund und die Verkehrsverbünde scheint es jetzt auch größere Probleme im Vergaberecht zu geben. „Nicht nur im Verfassungsrecht auch bei den bestehenden Verkehrsdienstverträgen gibt es scheinbar noch große Hindernisse zu nehmen, um die man sich im Bund bisher noch nicht ausreichend gekümmert hat“, ärgert sich der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

Ein einheitliches und vor allem günstigeres Jahresticket wäre für viele begeisterte Bus- und Bahnfahrer eine echte Erleichterung. Bevor man sich aber an die schwierige Aufgabe der Harmonisierung der österreichischen Tarifsysteme herantraut, sollte man sich umfassend informiert und seine Hausaufgaben erledigt haben. „Fakt ist, von der vollmundigen Ankündigung der Verkehrsministerin Leonore Gewessler und dem Beschluss des Ministerrats im Juli 2020 wurde bisher nichts umgesetzt. Es scheint so, als habe sich die grüne Politikerin mit ihrer weitreichenden Ankündigung übernommen. Ärgerlich ist das besonders für die Öffi-Nutzer, die jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit auf das versprochene 1-2-3-Ticket warten müssen“, führt Hein weiter aus.
 
Während sich die Verhandlungen zwischen Bund und den Ländern weiterhin ziehen, bleibt Linz immer noch außen vor. „Leider wurde Linz in die Verhandlungen zum 1-2-3-Ticket immer noch nicht mit einbezogen. Wir begrüßen das Ticket, fordern bei den Verhandlungen aber Fairness und vollen Kostenersatz. Alleine die Linz AG Linien befördern pro Jahr die unglaubliche Zahl von mehr als 112 Millionen Fahrgästen. Die städtischen Verantwortungsträger in Linz noch immer bei den Verhandlungen zu übergehen, ist kurzsichtig. Im Interesse aller Öffi-Nutzer in unserer Heimatstadt hoffe ich, dass es hier bald zu einem Umdenken der grünen Ministerin kommt“, so Hein abschließend.

Hein: Ein praxistaugliches Verkehrskonzept für die Gugl existiert seit Jahren

Auch bei einem Neubau der Gugl sind die Rahmenbedingungen dieselben

Im Zuge der medialen Diskussion um den Neubau des LASK-Stadions hält sich die falsche Behauptung hartnäckig, dass es für die Gugl kein Verkehrskonzept gibt. „Das entspricht einfach nicht der Realität. Natürlich gibt es dazu ein umfassendes Verkehrskonzept. Auf der Gugl hat es schon vorher entsprechende Spiele oder Veranstaltungen gegeben, die ohne Verkehrskonzept nicht stattfinden, hätten können“, erklärt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein. Allerdings entspricht es weniger parteipolitischer Dogmen, sondern es wurde aus der Praxis heraus über Jahrzehnte entwickelt. Es ist also das Ergebnis eines intensiven Erfahrungsaustausches zwischen Polizei, Behörden, Stadtplanung, der Linz Linien und des Vereins. „Das vorliegende Konzept entspringt somit den praktischen Erfahrungen aller Beteiligten. Manche tun ja gerade so, als ob es das Stadion nie gegeben hätte. Das stimmt einfach nicht“, klärt der für den städtischen Verkehr zuständige freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein auf.

Das Verkehrskonzept für das Stadion und die TipsArena, das 2007 gemeinsam mit Behörden, Verkehrsplanung, Polizei und Linz Linien entwickelt wurde, sieht einen Maßnahmenkatalog vor, der sich in drei Kategorien beschreiben lässt. Kategorie 1 trifft zu, wenn ein Besucherandrang von 3.000 bis 6.000 Personen vorliegt. Dies umfasst Sonderfahrten der Linz Linien, bedarfsorientierte Zufahrtsregelungen an der Waldeggstraße und punktuelle Halteverbote am Froschberg. Kategorie 2 schließt die Summe von 6.000 bis 20.000 Besuchern ein. Diese ist gekennzeichnet von bedarfsorientierten Straßensperren, wobei definierte Sperrzonen erweitert werden. Weitere Maßnahmen beinhalten beispielsweise Ankündigungen auf der A7 und verstärkte Sonderfahrten der Linz Linien. Kategorie 3 umfasst über 20.000 Besucher. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Sperre des Froschbergs, erweiterte Sonderfahrten der ÖBB und der Linz Linien, Ankündigungen auf der A7 und erweiterte Halteverbote im Zuge einer dritten Sperrzone.

Dass dieses Konzept funktioniert, haben wir beispielsweise in der Fußballsaison 2019 gesehen. Wie wir in unserer Heimatstadt europäische Größen, darunter den FC Basel oder PSV Eindhoven begrüßen durften, war das Stadion restlos ausverkauft. Die Polizei hat bei der Umsetzung des bewährten Verkehrskonzeptes beeindruckend demonstriert, dass es funktioniert. Natürlich muss man sich schon auch darüber im Klaren sein, dass bei Spitzenspielen mit einer erhöhten Verkehrsbelastung zu rechnen ist. Das ist aber nicht der Regelfall. Es wird aber keinen Standort für ein Stadion geben, wo es anders wäre. „Meist versteckt sich in der unfairen und unsachlichen Kritik politischer Mitbewerber nur der Versuch, politisches Kleingeld zu schlagen.“

Hein: Bauarbeiten am Radverleih laufen im Winter auf Hochtouren

Start erfolgt im Frühjahr 2021 mit allen 40 Standorten

Die Vorbereitungsarbeiten für den Linzer Radverleih laufen im Winter auf Hochtouren. So werden seit gestern die Stationen an verschiedenen Standorten in Linz errichtet. Bis zu den Weihnachtsfeiertagen sollten die ersten 11 Standorte errichtet sein. „Wir alle warten gespannt auf den Start des Linzer Radverleihs im Frühjahr 2021. 400 Räder an 40 Standorten werden in der ersten Ausbaustufe errichtet. Damit es zu keinen weiteren Verzögerungen mehr kommt, wird der Bau auch im Winter weiter vorangetrieben. Dafür haben wir extra die winterliche Grabungssperre aufgehoben. Mein Dank dafür gilt dem motivierten Betreiber des Verleihs, der City Bike Linz GmbH“, freut sich der Linzer Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein. Das Besondere am Linzer Radverleih ist – neben der verbesserten West-Ost Verbindung und der Ergänzung zum öffentlichen Verkehr im Stadtgebiet – die Finanzierung. „Damit dieses Service für die Stadt kostenneutral angeboten werden kann, erfolgt die Finanzierung maßgeblich durch Werbemöglichkeiten an den Verleihstationen und auf den Fahrrädern. Diese sehr attraktive Mobilitätsalternative soll neue Personengruppen für die aktive Mobilität motivieren. Der Radverleih ist ein weiterer Mosaikstein im Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsmittel“, erklärt Hein abschließend.

Hein: StVO Novelle ist Anschlag auf Autofahrer und erhöht das Gefahrenpotential

Gesetze, Novellen oder Verordnungen sind kein Parteiprogramm

Neben Geschwindigkeitsbeschränkungen von 30 km/h im Ortsgebiet und 80 km/h auf Freilandstraßen wird unter anderem die Aufhebung der Benutzungspflicht von Gehsteigen für Fußgänger angedacht. Das würde bedeuten, dass Fußgänger auch abseits von Schutzwegen die Fahrbahnen jederzeit queren dürfen. Nähert sich ein Kfz einem Schutzweg, so soll diesem pauschal ein Tempolimit von 20 km/h auferlegt werde. Ab wann und wie lange diese 20 km/h konkret einzuhalten sind, erfährt in den Überlegungen des Ministeriums keine Definition. Beim Queren in Kreuzungsbereichen (auch ohne Schutzweg) sollte der Fußgänger Vorrang bekommen. Zukünftig, wenn es nach der grünen Ministerin geht, dürfen Fußgänger die Straße quasi als Gehweg verwenden, wenn an Gehwegen nicht ausreichend Platz sein sollte. Das sind Umstände, die für alle Verkehrsteilnehmer besondere Gefahrenpotenziale in sich bergen. Wie sich die Forderung nach Einführung von „coolen Straßen“, also festgelegte Straßenzüge in denen Sprühnebel-Stelen, Pflanzen und Sitzmöbel, sowie ein Fahr-, Halte- und Parkverbot für Autos Abkühlung schaffen sollen, in dicht verbauten Ortskernen bewerkstelligen lassen könnte, lassen die Ausarbeitungen des Ministeriums völlig offen.

„Der Sinn von Gesetzesnovellen ist üblicherweise die Anpassung bestehender Gesetzeslagen an sich verändernde Rahmenbedingungen. Die angedachte Novelle aus dem grünen Verkehrsministerium zur Aktualisierung der StVO entspricht aber eher der grünen Traumwelt, als einer

Straßenverkehrsordnung, die die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen sollte. Ich finde die meisten der vorliegenden Vorschläge für verantwortungslos und gefährlich. Straßenverkehrsordnungen dürfen sich auch nicht zu sehr von jenen aus anderen Ländern unterscheiden. Da kennt sich sonst niemand mehr aus“, kommentiert FPÖ Vizebürgermeister Markus Hein die Ergebnisse des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.

„Sollten diese Vorschläge tatsächlich umgesetzt werden, dann will ich mir deren Nachwehen gar nicht ausmalen. Kaum vorstellbar, was sich täglich auf unseren Straßen abspielen würde, wenn Autofahrer (vor allem ausländische) ständig damit rechnen müssten, dass ihnen jederzeit ein Fußgänger vor das Fahrzeug laufen könnte. Kurzum: Die Grünen liefern hier erneut den Beweis, dass sie Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielen. Ideologisch gefärbte Gesetze zur Befriedigung des grünen Wählerklientels leisten jedenfalls keinen Beitrag zu einer zukunftsorientierten und sicheren Verkehrspolitik“, so Hein abschließend.

Hein kritisiert grünen Schildbürgerstreich: 220.000 Euro Steuergeld für eine Handvoll E-Taxis

Populistische Klimamaßnahme kommt dem Steuerzahler sehr teuer zu stehen

„Ich werde den Linzern wegen lediglich 5 E-Taxis sicher keine Parkplätze wegnehmen. Eine solch undurchdachte und nur auf Populismus ausgelegte Maßnahme, die einem Schildbürgerstreich gleicht, werde ich nicht mittragen“, versichert der Linzer Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein. „Der ehemalige grüne Umweltlandesrat Rudi Anschober wollte mit einem ´Klimapaket´ die Nutzung von E-Taxis fördern. Dazu wurden um insgesamt 220.000 Euro Schnellladestationen für solche Taxis in Linz installiert. Eine Abklärung, wie viele solcher E-Taxis es in Linz gibt, die die Stationen nutzen könnten, gab es aber nie“, führt Hein aus und erklärt: „Zum Laden ihres Fahrzeuges brauchen die potentiellen E-Taxilenker einen speziellen Chip. Bis dato wurden lediglich 5 dieser Chips ausgegeben. Den Kompromissvorschlag von Vizebürgermeister Hein, solange es nicht mehr E-Taxis gibt, sollen alle E-Auto-Besitzer die Möglichkeit des Ladens bekommen, wollte die zuständige grüne Stadträtin mit dem Land diskutieren. Vom Land erhielt sie (besser gesagt: ihr Verwaltungsapparat) aber eine Abfuhr.

Das Land OÖ beharrt also nach wie vor darauf, die versprochene Förderung für Linz, wenn E-Taxis gefördert werden, nur dann auszuzahlen, wenn die Ladestationen ausschließlich E-Taxis zur Verfügung stehen. „Man ist zwar gewillt, bis 2021 die ganze Sache zu beobachten und ggf. zu reagieren, sollte sich die Anzahl der E-Taxis nicht deutlich erhöhen. Wenn sich auch die Zahl verdreifachen sollte, ist diese Art der Förderung wirklich gegenüber dem Steuerzahler argumentierbar?“, fragt sich der Freiheitliche und ergänzt: „Taxiunternehmen gehen wegen Corona bereits jetzt finanziell in die Knie. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich die Anzahl weiterer E-Taxis auch im Jahr 2021 im sehr überschaubaren Rahmen halten wird. Wenn das Land nicht einlenkt, muss der Steuerzahler für eine Handvoll E-Taxis also 220.000 Euro berappen.“

Die geplanten E-Taxi Parkplätze befinden sich im öffentlichen Gut beim Hauptbahnhof, in der Peuerbachstraße und in der Prinz-Eugen-Straße. Die exklusive Nutzung soll durch eine entsprechende Verordnung sichergestellt werden. „Da mache ich sicher nicht mit. Für lediglich fünf Fahrzeuge wird es kein exklusives Halteverbot geben, das zu Lasten aller anderen Autofahrer ausfällt. Noch dazu in Gegenden, in denen ohnehin großer Parkdruck herrscht. Dieser Schildbürgerstreich muss beendet werden. Wenn im öffentlichen Gut Ladestationen errichtet werden, dann sollen auch die Bürger davon profitieren und nicht auf ständig leere aber nicht verfügbare Parkplätze blicken müssen“, stellt Hein klar und wiederholt nochmals seinen Alternativvorschlag abschließend: „Solange es nicht mehr E-Taxis gibt, sollen die Parkplätze und Ladestationen zumindest für alle anderen
E-Autos zur Verfügung stehen. So wären sie nicht sinnlos blockiert. Hier muss Stadträtin Schobesberger schon selbst die Verhandlungen mit dem Land führen und nicht die Verantwortung auf die Verwaltung abwälzen.“

Steinkellner/Hein: 2020 als Jahr des Linzer Brückenbaus

Neue Donaubrücke auf bestem Weg zur Fertigstellung
 

Bei der gemeinsamen Besichtigung der Baustelle zur Neuen Donaubrücke Linz konnten sich Landesrat Günther Steinkellner und Vizebürgermeister Markus Hein persönlich von den großen Fortschritten vor Ort überzeugen. Für die Infrastrukturreferenten von Land und Stadt zeigt sich, dass trotz COVID-19 das Jahr 2020 für Linz im Zeichen des Brückenbaus steht. „Wenn man die Investitionen für alle neuen Donauquerungen zusammenrechnet, wird von Bund, Land und Stadt die unvorstellbare Summe von fast 350 Millionen Euro in die Verbesserung der Brückeninfrastruktur investiert. Nach Jahrzehnten des Wartens auf eine neue, leistungsfähige Brückeninfrastruktur wird unter freiheitlicher Doppelführung im Infrastrukturressort hart an der Realisierung gearbeitet“, freuen sich Steinkellner und Hein.


Die Neue Donaubrücke ist die Grundvoraussetzung für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs über die Donau. „Die Jahrhundertchance, ein Jahrhundertprojekt umzusetzen, wurde genutzt und das wird die Zukunft unserer Landeshauptstadt, des Zentralraums und des ganzen Landes positiv prägen. Sowohl die Stadtbahn als auch die O-Buslinien werden zukünftig diese Brücke befahren und den Verkehr in Linz nachhaltig entlasten. Wir warten aktuell auf die Rückmeldung aus Wien, um die letzten Finanzierungsdetails mit dem Bund dafür klären zu können. Die Mittel des Landes OÖ für den ersten Ausbauschritt liegen mit dem OÖ-Plan bereit“, erklärt Steinkellner weiter.


Trotz der sehr komplexen Konstruktion und der COVID-19-Pandemie rückt die Fertigstellung unserer neuen Donaubrücke in greifbare Nähe. Dank österreichischer Ingenieursleistung soll diese Brücke zu einem Schmuckstück an der Donau, mit dem die Linzer mindestens 100 Jahre Freude haben, werden. Ende Oktober wurden die letzten vier Querträger in den Urfahraner Brückenbogen eingefügt. Mit diesen letzten Stahlelementen wird ein Gesamtgewicht von rund 8.500 Tonnen vor Ort erreicht. „Trotz des fünfwöchigen Baustopps während des ersten Lockdowns sollte der Endmontage und auch einem termingerechten Einschwimmen der bereits an Land zusammengebauten Brückentragwerke 2 und 3 nichts mehr im Wege stehen. Ebenso sollte der Verkehrsfreigabetermin im Oktober 2021 halten“, so Hein abschließend.

Hein: Raser mit 124 km/h in Landwiedstraße geblitzt

Schwerpunktkontrollen erfolgen regelmäßig in Absprache mit dem Stadtpolizeikommando

In einem mehrwöchigen Überwachungszeitraum wurden im September und Oktober 2020 zu unterschiedlichen Tageszeiten Schwerpunktkontrollen in der Landwiedstraße durchgeführt. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 50 km/h. Insgesamt wurde bei 3.106 Fahrzeuge die Geschwindigkeit gemessen. Bei 141 Lenker wurden Geschwindigkeitsüberschreitungen im Bereich der Landwiedstraße zur Anzeige gebracht.

„Auf dem Linzer Stadtgebiet werden in Absprache mit dem Stadtpolizeikommando regelmäßige Schwerpunktkontrollen bezüglich Geschwindigkeitsübertretungen durchgeführt. Am Ergebnis der durchgeführten Schwerpunktkontrolle in der Landwiedstraße ist deutlich zu sehen, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmer zwar an die vorgegebene max. Geschwindigkeit halten, aber es trotzdem einige Fahrzeuglenker gibt, die die Verkehrssicherheit massiv gefährden. So wurde ein Autofahrer sogar mit unglaublichen 124 km/h aus dem Verkehr gezogen. Dieses Verhalten ist rücksichts- und verantwortungslos. Es zeigt deutlich, dass wir auf solche Schwerpunktkontrollen nicht verzichten können. Treten an gewissen Örtlichkeiten regelmäßig massive Übertretungen auf, sind diese Kandidaten für zukünftige stationäre Geschwindigkeitsüberwachungen.“