Hein: Ausbau der sanften Mobilität – Linz investiert heuer knapp eine Million in Geh- und Radwege

Industriezeile bekommt im Hafenbereich den lang ersehnten Geh- und Radweg

Heuer investiert die Stadt Linz wieder stark in den Ausbau von Geh- und Radwegen. Alleine über die ‚Rad- und Wanderwege, Gehsteige‘ Budgetposition werden heuer 12 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 385.000 Euro (10% Kreditmittelsperre) umgesetzt. Besonders erfreulich ist es, dass heuer mit dem Bau des lang ersehnten Geh- und Radweges zwischen Posthofstraße und Firma Hainzl in der Industriezeile begonnen wird. In diesen Ausbau investiert die Stadt ca. 600.000 Euro. „In Kombination mit der Neuen Donaubrücke, dem bereits errichteten Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Richtung Posthof wird vorerst der vordere Bereich des Industriegebiets attraktiv an das Linzer Radwegenetz angebunden“, erklärt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Ziel ist es natürlich, dass das gesamte Industrie- und Hafengebiet für den Radverkehr attraktiver wird. Die Verkehrsabteilung arbeitet bereits daran, um Lösungsmöglichkeiten für bekannte Engstellen zu erarbeiten. Wegen Corona-bedingten Verzögerungen wird dieses Projekt aber leider erst 2021 fertiggestellt.“

In einer ständig dichter werdenden Stadt wie Linz gewinnt die sanfte Mobilität zunehmend an Bedeutung. „Die Wahrnehmung des Fahrrads oder der E-Scooter wandelt sich bereits jetzt vom Sport- und Freizeitgerät hin zu einer echten Mobilitätsalternative zum eigenen KFZ. Das haben in der Vergangenheit die ständig steigenden Zahlen an der Radzählstation auf der Nibelungenbrücke bestätigt und gezeigt, dass unsere gesetzten Maßnahmen zum Tragen kommen. Neben dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist vor allem die sanfte Mobilität zu forcieren. Denn die sanfte Mobilität erweitert die Reichweite unserer Bus- und Straßenbahnlinien “, erklärt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Rechnen wir obige Investitionspositionen zusammen, investieren wir heuer knapp eine Million in den Ausbau der sanften Mobilität. Bei diesen Positionen sind aber die Geh- und Radwege, die im Zuge von Straßenprojekten realisiert werden, noch gar nicht enthalten.“

Hein: Unverständnis an der Kritik des Radweges der A7-Bypassbrücke

Gewählte Lösung war technisch die bestmögliche Umsetzung

Die gewählte Ausbildung des Radweges ist natürlich kein „Fauxpas oder Lapsus“, sondern das Ergebnis mehrerer fachlicher Abstimmungen, in denen das Land, die Stadt und auch die Fahrradbeauftragten eingebunden waren. „Diese Lösung ist vor allem den sehr beengten Platzverhältnissen an dieser Stelle geschuldet“, erklärt Hein: „Durch die Bypassbrücken ging schlicht sehr viel Platz verloren, die Kleingartensiedlung ist unmittelbar nebenan und diverse Höhenverhältnisse sind auch noch zu beachten. Wichtig ist jedenfalls zu sagen, dass dieser Radweg am Damm ausschließlich der Bedienung der Voestbrücke dient (sozusagen die Auf- und Abfahrten). Die Hauptradroute Passau – Wien läuft ungestört unten am Dammfuß. Der von der Radlobby kritisierte Anschluss ist jedenfalls verkehrlich besser geeignet, als eine Ausführung als T-Anschluss. Bei einem Direktanschluss und der steilen Neigung wären sicherheitstechnische Probleme früher oder später auf alle Fälle aufgetreten. Im Selbstversuch habe ich mich persönlich davon überzeugt, dass der neue Radweg zur und von der Brücke tadellos funktioniert und auch sicher ist. Insgesamt ist der Radweg entlang der Bypassbrücke sehr komfortabel ausgeführt, was mir auch die Radfahrer im Gespräch vor Ort so bestätigt haben“, so Hein abschließend.

Hein: Alltagsradler entlasten auch im Winter den Linzer Stadtverkehr

Neuer Radweg entlang der Waldeggstraße wird bereits gut angenommen

Durch eine gemeinsame Initiative von Land und Stadt konnte die Linzer Fahrradinfrastruktur 2019 mit dem Radweg Waldeggstraße entscheidend verbessert werden. „Wir müssen uns mit dem Linzer Radwegenetz keineswegs verstecken. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter kann man in Linz auf zahlreichen Strecken mit dem Fahrrad schnell und sicher an sein Ziel kommen. Mit der neuen Radverbindung in der Waldeggstraße wurde 2019 eine wichtige zusätzliche Mobilitätsoption geschaffen, die bereits gut angenommen wird“, erklärt der Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein nach einer winterlichen Testfahrt auf der neuen Strecke.

„Auch wenn die Temperaturen in den letzten Tagen stark abgesunken sind, bleiben viele Radfahrer – unbeeindruckt vom kalten Jahreswechsel – ihrem Fahrzeug treu. Gerade diese Alltagsradler, die bei jeder Witterung unterwegs sind, helfen uns am meisten, die innerstädtische Verkehrssituation zu entlasten“, führt Hein weiter aus und ergänzt abschließend: „Ich wünsche allen Linzer Radlern auf diesem Weg auch im Jahr 2020 wieder eine gute und unfallfreie Fahrt.“

Hein: Linz bekommt neuen Radweg auf der Trasse der ehemaligen Florianerbahn

Vergabe der Planung im letzten Stadtsenat beschlossen! Umsetzung ist bereits für 2021 budgetiert!

Nach den neuen Radwegen in der Waldeggstraße und auf der ehemaligen Hafenbahn steht bereits die Umsetzung des nächsten Radwegs in den Startlöchern. Dieser Radweg soll das Radfahren im Linzer Süden zwischen der Gemeindegrenze St. Florian und dem Ennsfeld auf der ehemaligen Trasse der Florianerbahn attraktiver machen, berichtet erfreut Vizebürgermeister Markus Hein: „Es ist sehr erfreulich, dass wir nun mit den Detailplanungen für den Radweg, der 2021 gebaut werden soll, beginnen! Da die Trasse im Eigentum der Stadt Linz ist, sind auch keine zweitaufwendigen und kostenintensiven Verhandlungen mit anderen Grundeigentümer notwendig!“

Nahe der Wiener Straße beginnt der geplante Geh- und Radweg bei der Kreuzung Wienerstraße/Traundorfer Straße. Ab diesem Abschnitt wird die Rad- und Gehwegtrasse auf der ehemaligen Florianerbahngrundfläche verlaufen. Mit der Gemeinde St. Florian wurden bereits erste Gespräche geführt, damit der Linzer Teil auch an den Rad- und Gehweg auf dem Gebiet der Gemeinde St. Florian angeschlossen wird. „Damit wäre St.  Florian und die Stadt Linz mit einer weiteren sehr attraktiven Rad- und Gehwegroute verbunden!“, erklärt Hein.

Die befestigte Breite des Geh- und Radweges ist mit 3,5m geplant und entspricht den Vorgaben für eine Radhauptroute des Landes OÖ. Die beidseitigen Bankettstreifen werden mit einer Breite von 0,5 m angeordnet. Die Detailplanung setzt auf den von der Stadt Linz bereits erstellten Grobentwurf und wird ca. 29.000 Euro kosten. „Eine weitere Hürde ist aber noch zu nehmen. Die Gleise der Florianerbahn müssen vor der Umsetzung entfernt werden, daran wird aber bereits intensiv gearbeitet! Danach steht einer Umsetzung 2021, die auch bereits budgetiert ist, nichts mehr im Wege!“, so Hein abschließend.

Hein: Busstraße und Radweg zwischen Hafenstraße und Derfflingerstraße

Attraktiver Rad- und öffentlicher Verkehr zwischen den Uni-Standorten

Vizebürgermeister Markus Hein hat den nächsten Schritt in der Erweiterung der Linzer Radinfrastruktur und des ÖV-Ausbaus eingeleitet. „Im Bereich Hafenstraße / Derfflingerstraße soll eine neue Busstraße und ein neuer Radweg abseits der Hauptverkehrswege entstehen. Auf dieser neuen Trasse, auf der ausschließlich Busse und Räder fahren werden, liegt der Zeitvorteil für Radfahrer und Linz Linien-Fahrgäste gegenüber dem PKW eindeutig auf der Hand.

Für die Realisierung der neuen Busstraße, die sich über eine Länge von 920 Metern erstreckt, wurden in der heutigen Stadtsenatssitzung die Vergabe für vertiefende Bodenuntersuchungen und geotechnische Beratung beschlossen. Diese beiden Prüfungen sind wesentliche Voraussetzungen für die Realisierung dieser attraktiven ÖV- und Radachse. „Nach Fertigstellung der Neuen Donaubrücke Linz werden damit auch die beiden Universitätsstandorte (JKU und KUK) verkehrlich besser zusammenwachsen!“, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Hein.

„Wir setzen Schritt für Schritt die nötigen Projekte um, damit unsere Stadt ÖV-Fahrgästen und Radfahrern die bestmöglichen Voraussetzungen bietet. Diese Trasse garantiert auch, dass der ÖV und Radverkehr hier gegenüber dem Auto eindeutig die Nase vorne haben werden!“, so Hein abschließend.

Hein: Mehr Platz für Radfahrer auf Radwegen nun auch in Urfahr

Poller gegen Radwegblockierer wurden zwischen Freistädter und Ontlstraße aufgestellt

„In einer dicht verbauten Stadt wird Radfahrern viel zugemutet. Neben den fehlenden baulichen Möglichkeiten und auch besonders wegen der mangelhaften Donauquerungen ist es nur verständlich, dass blockierte Radwege ein zusätzliches großes Ärgernis darstellen“, erklärte schon vor mehrere Wochen Vizebürgermeister Markus Hein: „Ich habe damals versprochen, dass ich mich der Sache annehme, denn selbst kleine Autos fahren bis zum Anschlag in Schrägparkplätze und blockieren Radwege!“

So mancher Autofahrer (und so wenige sind es nicht) denkt anscheinend, dass Radwege Pufferzonen für Parkplätze seien. „Dem ist aber nicht so“, erklärt Hein: “Es reicht schon, wenn ein Auto ca. 20 – 30 cm in den Radweg hineinsteht, um Radfahrer in gefährliche Situationen zu bringen! Radwege sind ebenso freizuhalten, wie Fahrbahnbereiche! Ich sorge mit dieser Maßnahme dafür, dass Radfahrer, denen ohnehin nur ein bescheidener Platz zur Verfügung steht, zumindest die Radwege vollumfänglich nutzen können. Außerdem schaffe ich damit mehr Sicherheit auf unseren Radwegen!“

Durch die Ignoranz mancher Autofahrer sind viele Radfahrer de facto gezwungen, die Straßenverkehrsordnung zu verletzen, indem sie etwa auf Gehwege ausweichen müssen. „Es hat sich aber leider herausgestellt, dass das einzig wirksame Mittel das Aufstellen von Poller ist! Nach dem bereits vor einigen Wochen Schrägparkplätze in der Gruberstraße (gegenüber der OÖGKK) begrenzt wurden, haben wir nun auch den ersten Abschnitt in der Linkenbrückenstraße mit Pollern zwischen Freistädter und Ontlstraße abgesichert. Der zweite Abschnitt von der Ontlstraße bis Freistädterstraße soll in Kürze folgen“, kündigt Hein abschließend an.