Der Radweg auf der Nibelungenbrücke wird wieder rot eingefärbt, erklärt Vizebürgermeister Markus Hein. Eine chemische Reaktion zwischen Granit, Streusalz, Kälte und Feuchtigkeit lösten im Winter die Farbe regelrecht ab. Mit einer neuen Farbe sollte das Problem nicht mehr auftreten. Der rote Radweg wurde gut aufgenommen und sorgt für mehr Sicherheit auf der Brücke. Bauliche Verbesserungen spätestens nach Eröffnung der Westringbrücke

Heute am Freitag wäre der Start für die Straßenmarkierungsarbeiten beider Radwege auf der Nibelungenbrücke eingeplant gewesen. Leider hat das feuchte Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Somit werden die Arbeiten auf Anfang nächster Woche verschoben. Beide Radwege werden wieder vollständig rot eingefärbt. „Geplant ist, dass zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am ersten Tag der oberwasser- und Anfang zweiten Tag der unterwasserseitige Radweg in Signalrot eingefärbt wird. Die Farbe hat sich im letzten Winter durch eine chemische Reaktion zwischen Granitstein, Streusalz, Kälte und Feuchtigkeit nahezu aufgelöst. Mit einer neuen Farbe, die man auch bei Hallenmarkierungen verwendet, sollte das Problem nicht mehr auftreten. Die Fläche, die eingefärbt wird, ist ca. 500 m² groß. Das entspricht einer Radweglänge von ca. 315 m pro Seite“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Die durchgängige Markierung des gesamten Radweges galt letztes Jahr noch als ein Pilotversuch. Der signalrote Radweg wurde von vielen Radfahrern und Fußgängern sehr positiv aufgenommen. In dieser Maßnahme sahen viele eine Verbesserung der Situation für Radfahrer und Fußgänger auf der Nibelungenbrücke, freut sich Hein: „Wir erhöhen damit deutlich die Sichtbarkeit der Radfahrer im öffentlichen Raum und helfen überdies, Konfliktsituationen zwischen Fußgängern und Radfahrern auf der Brücke zu verringern. Würden noch alle Radfahrer stärker auf die vorgeschriebenen Fahrtrichtungen achten, ließen sich Gefahrensituationen von vornherein vermeiden und das Queren der Donau wäre auch auf der Nibelungenbrücke wesentlich sicherer.“