Gesundheitsstadtrat Raml fordert Wiedereinführung der telefonischen Krankschreibung

Vorteile liegen klar auf der Hand – müssen deutschem Vorbild folgen

Zu Beginn der Corona-Krise wurde von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) rasch auf die Möglichkeit einer telefonischen Krankschreibung umgestellt. „Diese Maßnahme verringerte den Kontakt von kranken zu gesunden Personen. Gerade zur Vermeidung einer Verbreitung von ansteckenden Krankheiten ist diese Maßnahme sinnvoll. Sie wurde jedoch nach wenigen Monaten wieder eingestellt und ein persönliches Erscheinen beim Arzt wieder zwingend nötig“, erklärt der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Nun steigen bekanntlich die Infektionszahlen seit Wochen wieder an. Die ÖGK beharrt jedoch nach wie vor auf persönlichen Kontakt. Kürzlich appellierte der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, Dr. Johannes Steinhart, eindringlich an die ÖGK und in weiterer Folge an Gesundheitsminister Anschober, rasch zu handeln. Er ist der Überzeugung, dass die Wiedereinführung der telefonischen Krankschreibung dringend nötig und sehr sinnvoll ist.

„Unser Nachbar Deutschland hat die Zeichen bereits erkannt und die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung bundesweit wieder geschaffen. Leider sind wir in Österreich noch nicht so weit. Wir sollten schnell nachziehen“, schließt sich der Gesundheitsstadtrat zahlreichen Experten, wie etwa Dr. Steinhart, mit der Forderung zur Möglichkeit auf telefonische Krankschreibung an. „Im Frühjahr hat sich gezeigt, als die telefonische Krankschreibung möglich war, dass in Österreich die Krankenstandszahlen sogar gesunken sind. Die Bürger gehen also sehr verantwortungsvoll damit um“, so Raml abschließend.

Raml: Akt der Zivilcourage soll Vorbild für uns alle sein

Couragiertes Linzer Paar stoppt Einbrecher und reagiert genau richtig

Als ein 20-jähriger Iraker Dienstagabend bei einem Einbruch in einen Handyshop die große Beute witterte, hat er nicht mit einem couragierten Linzer Paar gerechnet. Sie beobachteten den Einbrecher beim Einschlagen der Auslagenscheibe und handelten geistesgegenwärtig genau richtig. „Zivilcourage betrifft uns alle. Es ist wichtig und richtig hinzuschauen und aktiv zu werden. Dabei muss niemand zum Superhelden werden und sich selbst in Gefahr bringen. Zivilcourage beginnt bereits beim Holen von Hilfe. Das sehr couragierte Paar hat genau richtig gehandelt“, lobt der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml den Einsatz des 47-Jährigen und der 30-Jährigen, die den Täter, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, verfolgten und gleichzeitig schon die Polizei alarmiert haben. „Dieser Akt der Zivilcourage soll ein Vorbild für uns alle sein. Gemeinsam machen wir unsere Heimatstadt sicherer“, so Raml.

Der Linzer Sicherheitsstadtrat beendete letzte Woche seine Veranstaltungsreihe zum Thema „Sicheres Linz“, wo er gemeinsam mit der Polizei in verschiedenen Linzer Volkshäusern Tipps zur richtigen Zivilcourage gab. „Oft kommt es gar nicht so sehr darauf an, was man tut. Wichtig ist jedenfalls, dass geholfen und nicht tatenlos zugesehen wird. Dazu bedarf es nicht immer einer Straftat – schon, wenn man etwa der betagten Dame beim Einsteigen in die Straßenbahn behilflich ist, hat man Gutes getan“, erklärt Stadtrat Raml und appelliert abschließend: „Wird irgendwo Hilfe benötigt: Schau hin!“

Raml zu Seniorenheim-Cluster: Testergebnisse seit beinahe einer Woche noch immer nicht vollständig abgeschlossen

Teststrategie endlich neu bewerten – Priorisierung für Gesundheits- und Pflegebereich gefordert

Seit Ende letzter Woche ist ein Corona-Cluster im Seniorenheim in der Linzer Dauphinestraße bekannt. Aktuell sind über 20 Covid-Fälle bestätigt, doch nach wie vor – fast eine Woche später – stehen zahlreiche Testergebnisse aus. „Das ist absolut unverantwortlich“, stellt der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml klar. „Ich fordere die Priorisierung von Tests für den Gesundheits- und Pflegebereich. Es kann fatale Folgen haben, wenn Testergebnisse aus Seniorenheimen so viel Zeit in Anspruch nehmen. Es ist dringend notwendig, dass in solchen Fällen, wenn es um den Schutz der Senioren und Risikogruppen geht, die Tests vorgereiht werden“, fordert der Gesundheitsstadtrat. „Nicht nur die Ungewissheit über eine mögliche Erkrankung, sondern auch die durch die unnötig lange Warte- und Absonderungszeit erzwungene Einsamkeit verursacht Probleme. Besonders dramatisch ist das bei älteren Menschen in Pflegeheimen, die dadurch unnötigerweise länger von ihren Verwandten isoliert werden. Das Rote Kreuz bestätigte erst kürzlich, dass Einsamkeit das Sterberisiko um 25% erhöht. Dieses Risiko künstlich zu fördern, ist Wahnsinn“, so der freiheitliche Stadtrat.

Für Raml ist es auch dringend nötig, dass die türkis-grüne Bundesregierung endlich ihre Teststrategie ändert: „Offenbar wurde es auch nach vielen Monaten Corona-Krise nicht geschafft, die Laborkapazitäten zu erhöhen. Deshalb braucht es ein Umdenken bei der Teststrategie, damit weiterer Schaden für die Risikogruppen eingedämmt wird. Es ist nicht zielführend, alles und jeden zu testen. Wie man im aktuellen Fall sieht, schadet man dadurch sogar unter Umständen Risikopatienten“, so der Gesundheitsstadtrat abschließend.

Gesundheitsstadtrat Raml zu neuem Ärztlichen Direktor im KUK: Es warten viele Baustellen, die rasch abgearbeitet werden müssen

Kepler Universitätsklinikum ist zentraler Bestandteil der Linzer Gesundheitsversorgung

„Ich gratuliere dem heute bestellten Ärztlichen Direktor des Kepler Universitätsklinikums, Dr. Karl-Heinz Stadlbauer, zu seiner neuen Aufgabe. Es warten viele Baustellen, die im Sinne der Patientinnen und Patienten rasch abgearbeitet werden müssen“, erklärt der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Exemplarisch nennt Raml den bereits öfter thematisieren Personalmangel im Ärzte- und Pflegebereich, der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oftmals an ihre Belastungsgrenzen bringt. Erst gestern wurde die Verzweiflung und Unzufriedenheit des Vaters eines krebskranken Kindes im Bereich der Kinderonkologie des KUK bekannt. Immer wieder werden lange Wartezeiten auf Operationstermine beklagt. „Ich erhoffe mir von der neuen ärztlichen Führung, dass diese offenen Baustellen rasch behoben werden. Das KUK ist seinen vielfältigen Kompetenzen ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung für die Linzerinnen und Linzer. Deshalb muss die bestmögliche Versorgung der Patienten jedenfalls sichergestellt werden“, appelliert der Gesundheitsstadtrat abschließend.

Appell von Sicherheitsstadtrat Michael Raml zum Tag der Katastrophenvorbeugung: Zivilschutz beginnt zuhause

Blackout als präsente Gefahr – Stadt informiert gemeinsam mit Zivilschutzverband und Feuerwehr

„Österreich schrammt mehrmals pro Jahr haarscharf an einem landesweiten Stromausfall – dem sogenannten Blackout – vorbei. Das bestätigen neben Energiekonzernen auch der Strom-Experte Herbert Saurugg sowie das Österreichische Bundesheer“, informiert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml anlässlich des morgigen Tages der Katastrophenvorbeugung. „Wichtig ist, dass wir aufgrund dieser Informationen proaktiv die richtigen Maßnahmen setzen. Als Sicherheitsstadtrat ist es mir ein besonderes Anliegen für dieses Thema behutsam zu sensibilisieren, um Haushalte vor einem bösen, stromfreien Erwachen zu schützen. Gemeinsam mit dem Oö. Zivilschutzverband und der Linzer Berufsfeuerwehr veranstalte ich im November einen Informationsabend zum Thema ´Blackout: Ein Stromausfall, der alles verändert´. Linzerinnen und Linzer sind dazu eingeladen, sich zu informieren und für den Ernstfall gerüstet zu sein. Zivilschutz beginnt bei jedem von uns zuhause: mit der richtigen Vorbereitung und der richtigen Verhaltensweise“, erklärt Raml.

„Jeder Haushalt sollte für eine Woche ohne Strom vorbereitet sein. Das beinhaltet neben haltbaren Nahrungsmitteln auch Hygieneartikel und Energielieferanten wie Batterien, Aggregate oder Solar-Ladestellen, um Notfallgeräte wie ein Radio bedienen zu können. Einen guten Überblick bietet die Website des Zivilschutzverbandes“, stellt der Sicherheitsstadtrat nur die essentiellsten Tips kurz vor. Detaillierte Informationen zum Schutz vor den Folgen eines Blackouts bekommen Sie am 26. November 2020, 19.00 Uhr, im Festsaal des Neuen Rathaus. Der Eintritt ist frei.

Gesundheitsstadtrat Raml: Die untragbaren Zustände in der Kinder-Onkologie des KUK müssen rasch ausgeräumt werden

Linzer Gesundheitsstadtrat erschüttert über die Schilderungen des Vaters eines krebskranken Kindes und schwer in Sorge um die Gesundheitsversorgung für Linzer Familien

Durch die Berichterstattung einer Tageszeitung wurden heute die unfassbaren Zustände auf der Onkologie-Station der Kinder- und Jugendheilkunde des Kepler Universitätsklinikums bekannt. „Es ist für mich so schon schwer vorstellbar, was in Eltern vorgeht, die bei ihrem Kind mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden“, so Stadtrat Michael Raml erschüttert. „Wenn sie dann aber bei der Behandlung ihres Kindes mit einer dermaßen katastrophalen Situation im Krankenhaus konfrontiert werden, ist das für mich untragbar!“, meint der Gesundheitsreferent in der Linzer Stadtregierung. 

Bereits im August wurde die Öffentlichkeit auf den drastischen Mangel an Fachärzten in der Onkologie des Kepler Universitätsklinikums aufmerksam gemacht. „Der Alleingeschäftsführer Dr. Harnoncourt beschwichtigte damals, dass die bekannt gewordenen Abgänge mehrerer Fachärzte keine ungewöhnliche Situation sei. Das mag für ihn und das System vielleicht so stimmen, die betroffenen Menschen, die eine Krebsbehandlung benötigen, fühlen sich im Kampf gegen diese tückische Krankheit jedoch im Stich gelassen“, weiß der Gesundheitsstadtrat aus vielen Gesprächen. Dabei würde immer wieder auch auf das liebevolle Engagement der Mitarbeiter hingewiesen, die angesichts der mangelhaften Personalausstattung aber selbst immer öfter an ihre Belastungsgrenzen stoßen. „Ich mache mir zusehends Sorgen um die Gesundheitsversorgung in Linz, wenn selbst am Spitzenkrankenhaus des Landes solche Zustände auftreten. Wie viele Monate müssen noch ins Land ziehen, bevor die Behebung der Mängel oberste Priorität hat?“, fragt sich Raml weiter. 

Wobei ihm bewusst ist, dass es sich nicht um die einzige Baustelle im Kepler Universitätsklinikum handelt: „Coronabedingt wurden viele andere Behandlungen verschoben. Mittlerweile höre ich aus der Uniklinik, dass sich manche Wartezeiten auf Operationen verdoppelt haben. Ich hoffe, dass insbesondere die Geschäftsführung nicht wieder mit Beschwichtigungsversuchen reagiert, sondern endlich Taten für sich sprechen lässt“, meint Raml. Der Familie, durch deren Geschichte heute die untragbaren Zustände an der Kinder-Onkologie bekannt wurden, drückt Stadtrat Raml sein Bedauern aus und die Hoffnung, dass die weitere Behandlung krebskranker Kinder im Kepler Uniklinikum den Maßstäben der Spitzenmedizin und den Bedürfnissen der Kinder sowie ihrer Familien gerechter wird.

Erneuter Vorfall: Sicherheitsstadtrat Raml fordert ÖBB, auf am Hauptbahnhof Hausrecht zu gebrauchen und endlich zu handeln

Kein All-inclusive-Angebot für Krawallmacher: Alkoholverbot und zeitliche Begrenzung der WLAN-Nutzung gefordert

Wieder kam es am Hauptbahnhof zum einem Gewaltvorfall: Ein 14-jähriger Rumäne wurde von zwei Tschetschenen geschlagen und bedroht. Tage zuvor wurde er von einem mutmaßlichen Komplizen der Täter, einem Afghanen, bedroht und beraubt. „Die Linzer Freiheitlichen fordern schon seit Jahren von der ÖBB, endlich Maßnahmen zu setzen, um die Attraktivität für herumlungernde Krawallmacher zu senken. Der Linzer Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Punkte in der ganzen Stadt – gerade in Zeiten, in denen der öffentliche Verkehr ausgebaut und attraktiviert wird. Kriminelle Migranten machen ihn jedoch für viele Bürger zu einem äußerst unangenehmen Ort oder gar zu einer „no-go-area“. Solche „traumatisierten“ Problemfälle, wie die aktuellen Täter, haben in Österreich jedoch nichts verloren. Sie müssen abgeschoben werden. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit steht vor allem auch allen anständigen Menschen zu, die den Bahnhof als Nahverkehrsdrehscheibe nutzen, um in die Arbeit zu gelangen“, stellt der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml klar.

Die Handlungspflicht sieht Raml bei der ÖBB als Eigentümerin. Er fordert: „Die ÖBB hat das alleinige Hausrecht. Ich fordere sie daher auf, endlich ein Alkoholverbot am gesamten Gelände anzuordnen. Außerdem soll eine zeitliche Einschränkung der WLAN-Nutzung eingeführt werden. Letzteres wurde auch schon am Wiener Westbahnhof durchgesetzt und ich sehe keinen Grund, warum das in Linz nicht machbar ist. Durch eine Einschränkung der Nutzungsdauer des WLAN verliert der Hotspot Bahnhof für potentielle Krawallmacher an Attraktivität, für Reisende bleibt aber der digitale Servicecharakter dennoch erhalten“ so der freiheitliche Stadtrat, der abschließend erklärt: „Es ist traurig, dass man Freiheiten einschränken muss. Das ist aber leider notwendig, um Belästigungen und Kriminalität von Fahrgästen möglichst fernzuhalten! Kostenlose Annehmlichkeiten dürfen keine Problemfälle anziehen.“ 

Sicherheitsstadtrat Raml dankt Polizisten für heldenhaften Einsatz

Dank für Lebensrettung bei 34-jährigem Kellner am Hauptplatz

Zwei Polizisten wurden am Linzer Hauptplatz durch einen heldenhaften Einsatz zu Lebensrettern. Gemeinsam mit einem Soldaten retteten sie einem plötzlich zusammengebrochenen 34-jährigen Kellner das Leben. „Die beiden Beamten haben mit Ihrem geistesgegenwärtigen Einsatz das Leben des Mannes gerettet. Dafür möchte ich Ihnen danken. Die Polizei ist zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. Dieser tragische Zwischenfall, der dank den tapferen Helfern ein gutes Ende fand, zeigt, wie wichtig die ständige Polizeipräsenz auf unseren Straßen ist“, so der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml, der die beiden Lebensretter-Polizisten gemeinsam mit Personalvertreter Didi Harbauer zu sich einlud: „Neben einem informativen Gespräch mit den beiden sympathischen Beamten, gab es natürlich eine kleine Anerkennung von mir für ihren Einsatz“, so der Sicherheitsstadtrat, der dem geretteten Kellner rasche und vollständige Genesung wünscht.

Gesundheitsstadtrat Raml: Mehr Personal sowie bessere Entlohnung und Arbeitsbedingungen für Linzer Seniorenzentren gefordert

Hilferuf der Gewerkschaft muss ernst genommen werden

Die Anforderungen in Senioren- und Pflegeheimen steigen kontinuierlich. Dafür braucht es natürlich auch mehr Personal und eine faire Entlohnung. Die Situation in Linz ist bereits so angespannt, dass sich zahlreiche Mitarbeiter zu einem öffentlichen Protest versammelt haben. „In den Seniorenzentren der Stadt Linz (SZL) muss sofort eine Verbesserung her“, fordert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „Vor allem der Personalmangel birgt besondere Gefahren. Die Opfer dieses Mangels sind nicht nur die Mitarbeiter, sondern vor allem die Pflegebedürftigen. Der hohe Standard der Pflege, den unsere Senioren verdient haben, kann ohne ausreichend Personal nicht erhalten bleiben“, informiert der Gesundheitsstadtrat über die mehr als angespannte Situation. „Die zuständige SP-Sozialreferentin Vbgm Karin Hörzing muss sofort handeln. Die Linzer Seniorenzentren brauchen Hilfe! Die Situation muss ernst genommen werden und Bewohner sowie Mitarbeiter dürfen nicht im Stich gelassen werden.“

„Wir Freiheitliche stehen auf der Seite der Pflegekräfte. Jene, die sich täglich um unsere Pflegebedürftigen kümmern, sollen auch gerecht dafür entlohnt werden. Deshalb unterstützen wir auch ihre Forderung nach einer fairen Bezahlung. Damit kann wiederum dem Personalmangel entgegengesteuert und neues Personal angezogen werden“, stellt Raml klar und ergänzt: „Unsere Pflegekräfte sollen auch weiterführend unterstützt werden. Es wäre dringend nötig, ihnen psychosoziale Unterstützung für ihre oft sehr fordernde Arbeit zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig müssen sie auch die Möglichkeit für Erholungs- und Aktivwochen bekommen, wie es sie etwa in der Voest seit Langem gibt. Natürlich ist es wichtig, neues Personal zu finden. Aber nur wenn das bereits bestehende Personal bestmöglich unterstützt wird, kann die Basis für eine Verbesserung geschaffen werden“, so der Gesundheitsstadtrat abschließend.

Gesundheitsstadtrat Raml: Attraktivität und Vielfältigkeit des Pflegeberufs besser bewerben

Hohes Potenzial für „Pflege-Nachwuchs“ aktiv aufzeigen

„Der Pflegeberuf hat zahlreiche attraktive Facetten. Diese, und nicht die üblichen Stereotype, müssen Arbeitssuchenden besser vermittelt werden! Wenn die Bundesregierung zig Millionen Euro für eine kurzfristige Corona-Kampagne mit einem Babyelefanten investiert, müssen erst Recht einige Werbemillionen für den immer relevanten Pflegeberuf vorhanden sein“, so der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. „Die Corona-Krise kann auch neue Chancen bieten. Der Pflegeberuf kann sich unverhofft als Alternative erweisen“, meint der Gesundheitsstadtrat. „Gerade jetzt muss aktiv um ´Pflege-Nachwuchs´ geworben werden. Sollten Sozialminister Anschober und die zuständige Landesrätin Gerstorfer die Werbechance ungenützt verstreichen lassen, muss zumindest auf Stadtebene gehandelt werden. Die städtische Sozialreferentin, Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, sollte eine Kampagne für den Pflegeberuf in Linz starten. Meine Zustimmung im Stadtsenat und Gemeinderat hätte sie dafür jedenfalls!“

Raml zählt einige Vorteile des Pflegeberufs auf, die unterstrichen werden sollen: „Die Corona-Krise beweist, der Pflegeberuf ist absolut krisensicher. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und Unsicherheit ist das ein wirklich wertvolles Prädikat. Auch einen verpflichtenden klassischen „von 8 bis 5 Uhr“-Arbeitstag sucht man in der Pflege meist vergeblich: Die Arbeitszeiten sind oftmals flexibel und dementsprechend auch nach den jeweiligen Bedürfnissen gestaltbar. Noch dazu können vielfältige Spezialisierungen eingeschlagen werden, welche die Pflegearbeit noch interessanter und individueller gestalten“, informiert Raml über die oft unbekannten Aspekte der Pflege. „Ein kürzliches Gespräch mit einem oberösterreichischen Gesundheitsmanager, der selbst ursprünglich als Pfleger gearbeitet hat, hat mir wieder einmal verdeutlicht: Der Pflegeberuf bietet viele Chancen. Er ist anspruchsvoll, aber auch vielseitig, krisensicher und angesehen. Dieses Bild müssen die zuständigen Sozialreferenten bewerben.“