Raml: Lösungsstrategien für vielfältige Problemlagen auch abseits von Corona gefordert

FP-Raml an Gesundheitsminister Mückstein: „Die Folgeschäden der Coronazeit sind noch nicht absehbar, werden aber weitreichend sein und viel Planungsarbeit und Geld kosten. Ich erwarte mir vom neuen Gesundheitsminister einen Plan zur Stärkung der medizinischen Versorgung sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum. Generell ist eine neue gesundheitspolitische Agenda des Bundes überfällig.“

Der freiheitliche Gesundheitsstadtrat Michael Raml gibt dem neuen Bundesgesundheitsminister Dr. Wolfgang Mückstein gleich zu seinem Einstand einiges an Hausaufgaben mit: „Corona hat nicht nur die Wirtschaft und die Bildung, sondern auch die Gesundheitspolitik im Bund und den Ländern weitgehend blockiert. Die Folgeschäden der Coronazeit sind noch nicht absehbar, werden aber weitreichend sein und viel Geld kosten. Deshalb muss der neue Gesundheitsminister umgehend danach trachten, eine langfristige Planung aufzustellen, in der ein moderner und umfassender gesundheitspolitischer Leistungskatalog eine zentrale Rolle spielen muss.“ Raml betont, dass während Corona vor allem Fälle von Diabetes, Adipositas, aber auch Depressionen stark angestiegen sind, die direkte Folgewirkungen der Dauer-Lockdowns darstellen. Dem müsse man in der gesundheitspolitischen Planung der Zukunft Rechnung tragen. 

Mangel an niedergelassenen Haus- und Fachärzten muss dringend behoben werden

Raml weiter: „Mittlerweile müssen viele Landsleute monatelang auf einen Termin beim Facharzt warten, Hausärzte nehmen oftmals überhaupt keine neuen Patienten mehr auf. Der Mangel an niedergelassenen Haus- und Fachärzten muss gerade in Oberösterreich endlich behoben werden. Ich erwarte mir vom neuen Gesundheitsminister einen Plan zur Stärkung der medizinischen Versorgung sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum. Hausapotheken und Telemedizin sind dabei einzubeziehende Parameter.“ Die Stadt Linz und die Linzer Ärzte hatten in der Coronakrise in vielen Bereichen selbstverständlich und umfassend Versorgungsleistungen auch für zahlreiche Nicht-Linzer übernommen, so der Gesundheitsstadtrat. „Als Landeshauptstadt ist das eine Selbstverständlichkeit, dennoch empfehle ich, dringend zu einer flächendeckenden, dezentralen Versorgung mit niedergelassenen Ärzten zurückzukehren. Die Stadt Linz nimmt selbstverständlich weiterhin ihre Rolle als gesundheitspolitischer Motor des Landes wahr und erarbeitet Strategien für die Zukunft der Gesundheitsvorsorge und der Gesundheitsversorgung“, betont Raml.

Raml: Gründung von Primärversorgungszentren (für Kinder und Jugendliche) erleichtern

Gesundheitsstadtrat Michael Raml informiert zum kürzlich diskutierten Primärversorgungszentrum für Kinder und Jugendliche in Linz: „Das Primärversorgungsgesetz verhindert eine Realisierung. Ich werde deshalb eine Gesetzesänderung zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen beim designierten Gesundheitsminister Mückstein, welcher bis dato selbst in einem PVZ tätig war, anregen.“

„Die Ärztekammer OÖ hat mich informiert, dass ein Primärversorgungszentrum nur mit Kinderärzten gesetzlich nicht realisierbar ist. Es muss laut Primärversorgungsgesetz immer auf einem Kernteam aus Allgemeinmedizinern basieren, das im Bedarfsfall um Kinderärzte ergänzt werden kann“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. „Ich bin davon überzeugt, dass die Gründung von Primärversorgungszentren insgesamt erleichtert werden sollte. In Gesprächen mit Jungmedizinern habe ich erfahren, dass der völlig eigenverantwortliche Weg in die Selbstständigkeit in Form einer eigenen Ordination für viele eine große Hürde darstellt. Daher sind Primärversorgungszentren, in denen mehrere Ärzte gemeinsam tätig sind, eine gute Alternative. Offenbar sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Gründung und das Betreiben eines PVZ verbesserungsbedürftig, weshalb ich im nächsten Gemeinderat eine entsprechende Resolution an den designierten Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein beantragen werde. Das Modell der Primärversorgungszentren soll mit allen Mitteln forciert werden“, fordert der Gesundheitsstadtrat und erklärt dazu: „Als Mitbegründer eines PVZ sollte der designierte Gesundheitsminister an einem Ausbau dieses relativ neuen Angebots an Ärzte und Patienten großes Interesse haben.“

Statement des Linzer FPÖ-Gesundheitsstadtrats Michael Raml zum Rücktritt von Rudi Anschober

Linzer FPÖ-Gesundheitsstadtrat Michael Raml zum Rücktritt von Rudi Anschober: „Der Gesundheitsminister wurde vom Koalitionspartner ÖVP aufgerieben, ich wünsche ihm eine rasche Genesung. Ein Ministerwechsel ist aber auch eine Chance zum Umdenken und einem faktenbasierten Krisenmanagement. Ich erwarte mir von seinem Nachfolger insbesondere grundrechtskonforme Regeln, die von der Bevölkerung auch mitgetragen werden können.“

Der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml erklärt zum Rücktritt des Gesundheitsministers: „Rudi Anschober wurde in den letzten Monaten vom Koalitionspartner ÖVP und insbesondere Bundeskanzler Sebastian Kurz massiv aufgerieben. Das hat sich offensichtlich nicht nur negativ auf das ganze Land ausgewirkt, sondern hat auch gesundheitliche Folgen des Ministers nach sich gezogen. Ständige interne Reibereien behindern eine inhaltliche Arbeit und gehen an die Substanz. Ich wünsche Rudi Anschober eine rasche Genesung, die Gesundheit geht immer vor.“

Raml sieht im Ministerwechsel eine Chance zum Umdenken: „Ich hoffe, dass der künftige Gesundheitsminister gemeinsam mit der Bundesregierung zu einem faktenbasierten Krisenmanagement zurückfindet. Ich erwarte mir insbesondere grundrechtskonforme Regeln, die von der Bevölkerung auch mitgetragen werden können. Unsere Gesundheitsbehörde war in den letzten dreizehn Monaten leider regelmäßig mit fehlerhaften oder unerklärlichen Verordnungen und Gesetzen konfrontiert, die teils schlicht nicht vollziehbar waren. Ich habe das gemeinsam mit dem Linzer Bürgermeister Klaus Luger mehrfach aufgezeigt, weil wir an einer konstruktiven Zusammenarbeit im Kampf gegen Corona höchst interessiert sind. Wir haben in Linz erst am letzten Wochenende zum wiederholten Male festgestellt, dass die Menschen das mittlerweile unwirksame Medikament Dauer-Lockdown satt haben und verständlicherweise massenweise ins Freie drängen. Ein Wechsel im Ministeramt ist auch eine Chance für ein Umdenken.“

Raml zu KUK-Verwechslung: Unnötige Fehlerquellen vermeiden – hausinterne pathologische Infrastruktur ‚Made in Linz‘ notwendig

Nach der fatalen Verwechslung im Linzer Kepler Universitätsklinikum, die zur Entfernung der Prostata eines gesunden Mannes geführt hat, fordert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml die Wiederherstellung einer intakten pathologischen Abteilung, um solche Fehler künftig besser vermeiden zu können: „Offenbar gibt es im KUK seit mehreren Jahren im Bereich der Pathologie eine Fehlentwicklung mit dramatischem Ausgang. Zahlreiche Abgänge von Ärzten dürften die Situation weiter verschlimmert haben. Bis vor einigen Jahren gab es im damaligen AKh nämlich noch eine international renommierte Pathologie mit eigenem Labor. Leider muss mittlerweile auf externe zurückgegriffen werden. In den letzten Jahren wurden unzählige histologische Proben und Gewebeschnitte an in- und ausländische Patho-Institute versandt, was natürlich auch extreme Kosten verursacht hat. Das birgt, wie der aktuelle Fall klar zeigt, auch Gefahren. Jeder zusätzliche Arbeitsschritt und Transport ist eine potentielle Fehlerquelle.“ Für den Gesundheitsstadtrat ist klar: „Das Kepler Universitätsklinikum muss wieder über eine intakte und vollständige medizinische Infrastruktur verfügen. Da gehört eine pathologische Abteilung dazu. Die Linzerinnen und Linzer dürfen nicht die Leidtragenden von spitals-internen Entwicklungen sein. Sie haben die bestmögliche medizinische Versorgung ‚Made in Linz‘ verdient.“

Risikoreiches Zurückgreifen auf externe Pathologie im Ausland

„Sobald Gewebsproben einmal das Haus verlassen, ergeben sich Risiken. Im aktuellen Fall wurden die Prostata-Gewebsproben zur Untersuchung in die über 300 Kilometer entfernte Stadt Erlangen in Deutschland versendet, wo mutmaßlich auch die Verwechslung passiert ist. Ich halte es nicht für zielführend oder sinnvoll eine eigene Pathologie einzusparen und damit gleichzeitig Sicherheitsrisiken auf dem Rücken der Patienten einzugehen“, so Raml abschließend.

Raml: Öffnung mit Hausverstand und Hygienekonzepten

Gesundheitsstadtrat Michael Raml pocht auf eine Öffnung mit Hausverstand und Hygienekonzepten: „Von einem Lockdown in den anderen zu stolpern, ist keine wirksame Medizin. In Linz wurden bisher rund 7.500 Menschen geimpft, bis Mitte April werden es etwa 10.000 sein. Wenn wir auf eine flächendeckende Immunisierung warten, werden die Lockdowns noch Monate oder gar Jahre andauern.“

„Ich bin weiterhin für eine Öffnung mit Hausverstand und Hygienekonzepten. Sinnvolle Maßnahmen, Abstand halten, wenn wirklich nötig Masken und Tests ja, aber Wirtschaft und Bildungseinrichtungen müssen gemeinsam mit dem Sozialleben unbedingt wieder Fahrt aufnehmen“, stellt der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml klar. „Die Medizin der Bundesregierung wirkt schon lange nicht mehr. Von einem Lockdown in den nächsten zu stolpern kann keine Lösung sein. Die Schäden für die Menschen, ihre Gesundheit und auch für die Wirtschaft sind bereits unermesslich. Es muss endlich ein Ende haben“, unterstreicht Raml und bedauert: „Der Regierungsgipfel der türkis/grünen Bundesregierung am Montag war wieder einmal eine herbe Enttäuschung. Kurz, Anschober und Co. müssen ihre Politik der Einschränkungen endlich beenden!“

Professionelles Impf-Management im Bund in weiter Ferne 

„Eine Öffnung muss auch ohne flächendeckende Immunisierung erfolgen. Würden wir darauf warten, so würden uns vermutlich noch viele Monate oder gar Jahre Lockdown bevorstehen. Noch immer versäumt es die türkis/grüne Bundesregierung nämlich, genug sicheren Impfstoff für diejenigen zu organisieren, die sich impfen lassen wollen. Zurzeit sind ja bei weitem nicht einmal jene geimpft, die laut Impfplan an der Reihe wären“, bekräftigt der freiheitliche Gesundheitsstadtrat, der abschließend über den Impf-Fortschritt in Linz informiert: „Im städtischen Impfservice wurde bisher an etwa 7.500 Menschen eine Corona-Impfung durchgeführt. Bis Mitte April werden es etwa 10.000 sein.“ 

Gesundheitsstadtrat Raml blickt zurück auf ein Jahr Corona-Lockdown

Gesundheitsstadtrat Michael Raml blickt zurück auf ein Jahr Corona-Lockdown: „Sämtliche freiheitseinschränkende Maßnahmen wurden mit dem Verhindern eines Gesundheitskollaps‘ begründet. Aktuell sind in ganz Oberösterreich 41 von möglichen 300 Intensivbetten belegt, daher kann die logische Konsequenz nur ein Öffnen des öffentlichen Lebens mit Hygienekonzepten und Hausverstand sein. Die Gesundheitskrise besteht schon längst nicht mehr nur aus Covid-19, weil zahlreiche andere Erkrankungen zu sehr in den Hintergrund gerückt sind. Die Bundesregierung machte aus der Gesundheitskrise auch noch eine Rechtskrise. Als Gesundheits- und Sicherheitsstadtrat habe ich alles in meiner Macht Stehende unternommen, um die Schäden für die Linzerinnen und Linzer zu begrenzen. Das Linzer Modell – faktenbasierte Entscheidungen statt PR-Shows – hat sich bewährt.“

Morgen vor einem Jahr, am 16. März 2020, wurde Österreich von der türkis/grünen Bundesregierung zum ersten Mal in den Lockdown geschickt. „Die Folgen dieser Einschränkungen für die Linzerinnen und Linzer sind dramatisch. Die Arbeitslosigkeit in unserer Heimatstadt ist auf Rekordniveau, unzählige Unternehmen in Linz und die Gastronomie stehen vor dem Abgrund, die soziale Isolation von Risikopatienten und alten Menschen hat tragische Auswirkungen. Schon von Beginn des ersten Lockdowns an begründete die Bundesregierung sämtliche Maßnahmen damit, unser Gesundheitssystem und insbesondere die Intensivstationen vor einem Kollaps bewahren zu müssen. Jetzt, ein Jahr später, sind wir de facto immer noch in einem Lockdown. Aktuell sind in ganz Oberösterreich für Corona-Patienten lediglich 41 von im Herbst bereitgehaltenen 300 möglichen Intensivbetten belegt, das sind weniger als 15%. Die möglichen Kapazitäten, deren Kollaps verhindert werden sollte, sind damit nur zu einem Bruchteil ausgeschöpft“, zeigt der freiheitliche Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml auf und fordert nach mittlerweile einem ganzen Jahr voller Einschränkungen für die Menschen: „Die einzig logische Konsequenz kann nur ein Öffnen des öffentlichen Lebens mit Hygienekonzepten und Hausverstand sein. Die Bundesregierung soll endlich aufs Volks hören, das die Maßnahmen zu weiten Teilen nicht mehr mitträgt.“

Corona-Lockdowns mit ungeahnten Folgen

Für den Linzer Gesundheitsstadtrat ist klar: „Die Gesundheitskrise besteht schon längst nicht mehr nur aus Covid-19. Die Bundesregierung sorgte nicht nur für ein Jahr Dauer-Lockdown, sondern auch für massive Panik. Das führte zur tödlichen Missachtung vieler anderer Krankheiten. Menschen gingen trotz deutlicher Symptome nicht zum Arzt, Vorsorgeuntersuchungen wurden abgesagt: Das führte etwa zum tragischen Anstieg an Herzinfarkt-Toten in Österreich“, informiert Raml. „Die Vereinsamung der Menschen, das Aufschieben von Untersuchungen und Operationen und all die Lockdown-Nebenerscheinungen werden noch dramatische Folgen zeigen.“

Bundesregierung machte aus Gesundheits- eine Rechtskrise

„Zusätzlich zur Gesundheitskrise hat die türkis/grüne Bundesregierung im Verlauf des letzten Jahres eine wahrhaftige Rechtskrise ausgelöst. Das Verordnungschaos nahm ab März 2020 seinen unvergleichlichen Lauf und die Abwärtsspirale begann. Die Kritik vieler angesehener österreichischer Rechtsprofessoren bestätigt, was ich mir schon seit Monaten denke: Ein Jus-Studium reicht nicht mehr aus, um die sich ständig ändernden, oft nicht nachvollziehbaren und widersprüchlichen Vorgaben verstehen zu können. Unsere Freiheit war seit Beginn der 2. Republik nicht mehr so stark in Gefahr. Die Grundrechtseingriffe sind mittlerweile so umfassend und anhaltend, dass die verfassungsmäßige Verhältnismäßigkeit über weite Teile schlicht nicht mehr gegeben ist“, resümiert der Linzer Stadtrat.

Linzer Gesundheitspolitik hat Schaden bestmöglich abgewendet

Auch Linz musste natürlich die chaotischen Maßnahmen der Bundesregierung mittragen. Seit einem Jahr leitet Stadtrat Michael Raml gemeinsam mit dem Bürgermeister und der Magistratsdirektorin den Linzer Krisenstab. „Als Gesundheits- und Sicherheitsstadtrat habe ich alles in meiner Macht Stehende unternommen, um die Schäden für die Linzerinnen und Linzer zu begrenzen. Ich habe gemeinsam mit dem Krisenstab etwa weitere Einschränkungen, wie die Verordnung einer Maskenpflicht im Freien, verhindert. Im Gesundheitsservice wurde rasch ein eigene Abteilung geschaffen, um das nötige Contact Tracing professionell abzuwickeln. Dort sind mittlerweile 35 Mitarbeiter im Einsatz, wovon viele mehrsprachig kommunizieren können, um die teils massiven Sprachbarrieren im Contact Tracing bestmöglich zu überwinden.  Die Linzer Berufsfeuerwehr hat zu Beginn der Corona-Lockdowns auf eine 14-Tage-Schicht umgesattelt. Die Freiwilligen Feuerwehren haben bei den mehr als kurzfristig anberaumten Massentests eine großartige Unterstützung geleistet. Der Linzer Ordnungsdienst hat bei den verschiedensten Anlässen – beispielsweise Massentests, Impfaktionen, Bürgerservice – für geordnete Verhältnisse gesorgt und tut das auch aktuell. Auch habe ich gemeinsam mit Vizebürgermeister Markus Hein zu Beginn des ersten Lockdowns sofort die Kurzparkzonen in Linz ausgesetzt, um Schlüsselkräften einen unbeschwerten Arbeitsweg zu ermöglichen und die Infektionsgefahr zu minimieren“, so der auch für die Sicherheitsagenden und die Parkraumbewirtschaftung zuständige Stadtrat Raml, der abschließend wiederholt: „Ein Jahr Wegsperren ist viel mehr als genug. Es muss endlich eine Öffnung geben. Die Linzerinnen und Linzer haben genug von den nicht gerechtfertigten Einschränkungen.“

Raml / Krendl: Test-Pflicht für Arzt-Begleitpersonen belastet Eltern enorm

Gesundheitsstadtrat Michael Raml und FPÖ-Gemeinderätin Martina Krendl: „Die plötzlich verordnete Test-Pflicht für Arzt-Begleitpersonen ist eine große Belastung für unsere Familien. Die Bundesregierung stiftet damit wieder großen Unmut und Verwirrung. Nach mittlerweile einem Jahr Corona-Krise könnte man schon erwarten, dass Vorgaben der Bundesregierung verständlich, rechtzeitig und faktenbasiert erfolgen.“

„Die plötzlich verordnete Test-Pflicht für Eltern, die ihre Kinder zum Arzt begleiten, stellt Mütter und Väter vor nahezu unschaffbare Herausforderungen. Diese unangekündigte Neu-Regelung belastet vor allem berufstätige Eltern enorm. Ich lehne unnötige, weitere Belastungen für unsere Familien entschieden ab“, so die zweifache Mutter und freiheitliche Linzer Gemeinderätin Martina Krendl zu der am Mittwoch in Kraft getretenen Novelle, dass Begleitpersonen in Ordinationen einen negativen Corona-Test vorweisen müssen. „Ich selbst begleite mein Kind heute zu einem Kinderarzt-Termin. Von der Neu-Regelung habe ich erst gestern aus der Zeitung erfahren. Auch wenn es in Linz mittlerweile viele Testmöglichkeiten gibt, ist es gerade für eine berufstätige Mutter nahezu unmöglich, so kurzfristig einen Test machen zu können. Kaum vorzustellen, wenn bei einem Kind ein medizinischer Notfall eintritt und es sofort zum Arzt muss. Werden wir Mütter ohne aktuellem negativen Test-Ergebnis dann nach Hause geschickt und das Kind alleine zurückgelassen? Oder müssen gar Mutter und Kind wieder nach Hause gehen?“, zeigt Krendl die Gefahren dieser Regelung auf.

Raml: Vorgabe erfolgt wieder nach altem Muster: kurzfristig, schlecht kommuniziert und sehr verwirrend

„Schon wieder sorgt die Bundesregierung mit fragwürdigen Maßnahmen für großen Unmut. Auch diese neuerliche Vorgabe erfolgt nach altem Muster: kurzfristig, schlecht kommuniziert und sehr verwirrend. Da ist es wirklich nicht verwunderlich, dass sich die Menschen nicht mehr auskennen, was nun gilt, oder nicht“, erklärt der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. „Nach mittlerweile einem Jahr Corona-Krise könnte man schon erwarten, dass Vorgaben der Bundesregierung verständlich, rechtzeitig und faktenbasiert erfolgen. Professionelles Krisenmanagement sieht anders aus!“, stellt Raml klar.

Hein: Von vollmundigen Lockerungsankündigungen bleibt lediglich andauernder Lockdown

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein und Gesundheitsstadtrat Michael Raml zum fortgesetzten Lockdown: „Die fortlaufende Schließung von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen und die damit verbundene soziale Isolierung wird die emotionale Lage vieler weiter verschlechtern und psychische Krankheiten weiter vorantreiben. Die ursprünglichen Öffnungsankündigungen der Bundesregierung waren letztlich nur ein Ablenkungsmanöver von Korruptionsermittlungen, Hausdurchsuchungen und den massiven Streitereien innerhalb der Koalition. Unsere Landsleute, Wirte und Kulturbetriebe sind zu Recht maßlos enttäuscht.“

„Mit regionalen Corona-Unterschieden hat die Bundesregierung in Österreich einen Wettbewerb ausgerufen: Wer testet am wenigsten und produziert damit die geringsten Infektionszahlen. Das geht wohl weit am von türkis/grün angedachten Sinn der ohnehin sehr fragwürdigen allgemeinen ´Teststrategie für alles und jeden´ vorbei“, zeigt sich der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein in einer ersten Reaktion zu den aktuellen Corona-Maßnahmen enttäuscht: „Aus der ursprünglichen Ankündigung Mitte Februar, dass Gastronomie und Hotellerie Mitte März wieder öffnen dürfen, bleibt letztlich nichts über. Lediglich die wage Vorhersehung, dass in rund einem Monat die Gastronomie vielleicht im Freien und mit Tests öffnen darf. Es zeigt sich also: Die Ankündigung vor etwa zwei Wochen war ein reines Ablenkungsmanöver der Bundesregierung von Korruptionsermittlungen, Hausdurchsuchungen und massiven Streitereien“, resümiert Hein und fordert: „Gastronomie und Hotellerie müssen sofort wieder öffnen. Mit vernünftigen Schutzmaßnahmen ist das möglich. Ein weiteres Wegsperren der Österreicher ist grundrechtlich, wirtschaftlich und vor allem auch gesundheitlich völlig unverhältnismäßig. Der Großteil der Infektionen passiere ja ohnehin im privaten Bereich – warum werden dann Gastronomie und Hotellerie nicht geöffnet?“

Raml: Verheerende Gesundheits-Folgeschäden durch vollkommen einseitige türkis/grüne Corona-Politik

„Seit Beginn der Corona-Pandemie geraten andere Krankheiten dramatisch in den Hintergrund. Ich erinnere dazu nur an die beinahe völlig überlasteten Kinder- und Jugendpsychiatrien, die massive Vereinsamung in Altersheimen oder an unzählige hinausgeschobene Operationen und Vorsorgeuntersuchungen. Der Schaden, den die türkis/grünen Corona-Maßnahmen abseits des Virus mit sich bringen, ist enorm. Das alles wird unser Gesundheitssystem noch vor eine sehr, sehr große Herausforderung stellen, die die Krankheit Corona vielleicht sogar in den Schatten stellen wird“, befürchtet der Gesundheitsstadtrat. „Ich glaube, verantwortungsvolle Gesundheitspolitik beinhaltet, einen Weitblick zu haben, aber auch, sich nicht starr auf eine einzige Krankheit zu fokussieren. Es muss immer der ganze Körper und damit auch die psychische Gesundheit im Auge behalten werden. Was aktuell passiert, ist für sehr viele Menschen ein Rückschlag, vor allem auch ein psychischer Rückschlag. Wenn die Bundesregierung in der gestrigen Pressekonferenz versucht es als Erfolg darstellen, zu Ostern, also in einem Monat, die Gastronomie in den Schanigärten zu öffnen, ist das ein Schlag ins Gesicht für viele von uns. Diese Entwicklungen haben bereits und werden in Zukunft fatale Folgen für die Gesundheit der Österreicher haben. Auch das Unverständnis gegenüber den Regierungsmaßnahmen wird noch weiter wachsen.“ 

Vbgm Markus Hein & StR Michael Raml fordern von Bundesregierung, Sportstätten endlich wieder zu öffnen!

Breiten- und Nachwuchssport ist Teil unserer Gesundheitsvorsorge

Im Rahmen der COVID19-Pandemie sind neben der Gastronomie und dem Kulturbetrieb auch die Linzer Sportstätten seit Monaten für den Breiten- und Nachwuchssport geschlossen. Darunter leiden unmittelbar zahlreiche Amateursportler, aber auch mittelbar der Spitzensport, dessen Nachwuchs keine Möglichkeit zum Training mehr hat. „Immer mehr Sportler melden sich auch bei uns und verlangen vehement ihre Trainingsmöglichkeiten zurück. Das Verbot von Mannschaftssportarten während COVID19 hat weitreichende, negative Folgen für die gesamte Gesellschaft. Viele Sportler kehren nach dieser Zwangspause nicht mehr aktiv in ihre Vereine zurück. Das wird früher oder später zu Nachwuchsproblemen führen. Wir fordern daher von der Bundesregierung die zeitnahe Freigabe von Sportmöglichkeiten“, erklären Vizebürgermeister Markus Hein und Stadtrat Michael Raml unisono.

Gesundheit fördern durch Sportstättenöffnung

„Als zuständiger Referent der Stadt Linz steht der Gesundheitsaspekt auch beim Sport für mich im Vordergrund. Regelmäßige Bewegung im Freien ist eine wichtige Grundlage für ein funktionierendes Immunsystem und beugt viele Krankheiten vor“, führt Raml in seiner Funktion als Gesundheitsstadtrat weiter aus: „Wir dürfen nicht ausblenden, welche massiven körperlichen und seelischen Folgeschäden es haben kann, wenn einem Großteil der Bevölkerung die Möglichkeit ihren Sport auszuüben, genommen wird. Die Bundesregierung muss hier schnellstmöglich eine Verbesserung herbeiführen.“

1. März auch Entscheidungstag für den Sport

Bundesminister Anschober sprach kürzlich medial davon, dass der 1. März darüber entscheide, wie es weitergehe. „Im Interesse aller Linzerinnen und Linzer fordern wir die Bundesregierung auf, nicht länger zu zögern. Herr Anschober muss den 1. März auch zum Entscheidungstag für den Sport machen und den Mut aufbringen, unsere heimischen Sportstätten wieder zu öffnen“, so Hein abschließend.

Hein: Bundesregierung muss unsere Jugend endlich entfesseln

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein: „Uns allen setzen die monatelangen Einschränkungen der türkis/grünen Bundesregierung zu. Besonders leidet jedoch unsere Jugend. Seit mittlerweile fast einem Jahr werden ihnen soziale Kontakte weitgehend verwehrt, das Freizeitangebot genommen und ihnen ihre kostbare Jugendzeit geraubt. Das ist nicht fair. Unsere Jugend muss endlich ihre Freiheit zurückbekommen. Die tragischen Auswirkungen der türkis/grünen Maßnahmen sind bereits jetzt zu spüren.“ 

„Home-Schooling zuhause vor dem Computer, kein persönlicher Kontakt zu Freunden und Verwandten, kein Training oder Üben im Sport- oder Musikverein: Das ist seit fast einem Jahr trauriger Alltag für die Jugendlichen in unserer Heimatstadt. Sie leiden täglich ganz besonders unter den türkis/grünen Einschränkungen. Es ist nicht fair, dass die Bundesregierung ihnen ihre kostbare Jugendzeit raubt“, stellt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein klar. Hein fordert, unsere Jugend endlich zu entfesseln: „Schulen und Sportvereine müssen vollständig geöffnet werden. Nach monatelangen planlosen Regierungsmaßnahmen braucht es ein planvolles Aufsperren. Mit Hausverstand und gezielten, effektiven Hygienemaßnahmen. Das ist dringend notwendig und auch machbar. Es darf kein noch längeres türkis/grünes Wegsperren geben!“

Psychische und körperliche Gesundheit leidet

Die bereits jetzt spürbaren Folgen der Einschränkungen sind alarmierend. Mittlerweile kommen bereits Kinder-Psychiatrien an ihre Belastungsgrenzen. „Die Maßnahmen der türkis/grünen Bundesregierung treiben unsere Kinder mittlerweile in die Psychiatrie und einige sogar zu Selbstmordgedanken. Das ist wirklich erschütternd und unseren Kindern gegenüber nicht fair. Die psychische Gesundheit unserer Jugend leidet massiv“, unterstreicht Familienvater Hein. „Gleichzeitig ist es gerade für Kinder und Jugendliche wichtig, regelmäßig Sport zu betreiben. Leider lässt die Bundesregierung die Amateur- und Nachwuchssportvereine einfach im Stich. Die Leidtragenden sind zu einem großen Teil die Kinder“, erklärt der Freiheitliche und schließt: „Es ist endlich an der Zeit, unserer Jugend ihre Freiheit zurückzugeben. Die türkis/grüne Bundesregierung darf sie nicht länger leiden lassen und muss die Jugend entfesseln!“