Hein zur Arbeitsmarktsituation: Fast 2000 Arbeitslose mehr als im November 2019

Rückführung ausländischer Langzeitarbeitsloser darf kein Tabu sein!

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen für die Landeshauptstadt Linz vom November 2020 weisen eine neuerlich eine drastische Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum November 2019 auf. Selbst im Vergleich zum Vormonat sich unsere Heimatstadt mit einer Steigerung von fast 7 % konfrontiert. Diese Zahlen beweisen: Linz steuert, neben einer wirtschaftlichen auch auf eine soziale Krise hin, die vermutlich erst 2021 ihr volles Ausmaß erreichen wird. In erster Linie ist diese Entwicklung auf die chaotischen und vor allen Dingen planlosen Türkis -Grünen Politik der Bundesregierung zurückzuführen“, erklärt der Linzer FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein.

Die Zahlen im Detail: „Waren in Linz im November 2019 noch 7.773 Menschen ohne Beschäftigung, so sind im November 2020 bereits 9.653 Menschen ohne Arbeit. Der Anstieg gegenüber dem letzten Jahr betrug somit 32,7 Prozent; deutlich als der Landesschnitt. Die Anzahl der beschäftigungslosen Ausländer stieg von 3.144 auf 4.351 – das ist ein dramatischer Anstieg von mehr als 38,4 Prozent. Die aktuellen Zahlen zeigen auch, dass sowohl die städtische SPÖ als auch die Bundesregierung mit ihrer sogenannten ‚Arbeitsmarktpolitik‘ am tatsächlichen Problem vorbeiarbeitet und die gegenwärtige Situation total verkennt!“

„Die derzeitige wirtschaftliche Lage verhindert es leider, dass viel zu viele Arbeitssuchende auch einen Arbeitsplatz in der Stadt findet. Solange sich diese Situation nicht verbessert, müssen wir dafür Sorge tragen, dass Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt so weit nur irgendwie möglich, angepasst werden. Möglich wäre dies beispielsweise durch ein städtisches Rückführungsprogramm, zeigt Hein auf: „Es sollte angedacht werden, langzeitarbeitslosen Ausländern unter die Arme zu greifen und ihnen Anreize zu bieten, wieder in ihre Heimat zurückzukehren! Dies hätte in zweierlei Hinsicht eine positive Wirkung: einerseits entlastet dies den heimischen Arbeitsmarkt, andererseits wird jedem, der bei uns gescheitert ist, eine zweite Chance zu einem Neuanfang in seiner Heimat geboten.“

FP-Stumptner: Arbeitslosigkeit-Anstieg von 72%(!) innerhalb eines Jahres

Katastrophale Entwicklung am Arbeitsmarkt erfordert Taten, statt Ankündigungen

 „Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in der Landeshauptstadt ist katastrophal. Durch die Krise mitverursacht, waren im April rund 13.000 Personen arbeitslos gemeldet. Dieses wirtschafts- und sozialpolitische Alarmzeichen darf keinesfalls schöngeredet, die Corona-Krise nicht als Ausrede verwendet werden! Wenn in einer der wirtschaftlich potentesten Regionen Österreichs die Arbeitslosenzahlen derart explodieren, ist ein Verweis auf bisherige Leistungen durchaus entbehrlich. Insbesondere die vollmundig angekündigten Maßnahmen der Regierung müssen endlich in Gang kommen!“, fordert der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner.

Für Stumptner besonders drastisch fällt der Anteil an jugendlichen Arbeitslosen aus: Besonders dramatisch trifft es die Menschen im Alter bis 19 Jahren, wo sich die Zahl der Arbeitslosen um 91,1% verschlechtert hat. Gleich dahinter haben sich die Arbeitslosen in der Gruppe von 20 bis 24 um 89,6% verschlechtert.

Eines ist klar: Wenn die Menschen keine Arbeit haben, können sie weniger konsumieren und weniger Angebote in Anspruch nehmen. Die Stadt darf aber nicht auf bekannte sozialistische Augenauswischerei hereinfallen, sondern muss plausible Konzepte auf den Tisch legen“, so Stumptner abschließend.