FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Arbeitslosen über 50 eine Perspektive bieten!

Gemeinderat der Stadt Linz einstimmig für freiheitliche Sozialinitiative 

Auf freiheitliche Initiative wurde dem Gemeinderat in der vergangenen Sitzung erneut ein Projekt zur Abstimmung vorgelegt, wodurch besonders Arbeitslose in der Altersgruppe über 50 Unterstützung und eine Perspektive erhalten könnten. „Wenngleich die in Folge der Lockdown-Politik entstandene Arbeitslosigkeit wieder gesunken ist, muss die Stadt Linz alles dafür tun, um wieder Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeitslose in den Arbeitsmarkt zu reintegrieren. Gerade ältere Arbeitssuchende in der Altersgruppe über 50, brauchen Unterstützung und eine Perspektive. Sie haben es besonders schwer, einen neuen Beruf zu finden“, erklärt der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr.

 „Ziel unseres Antrags ist es, innerhalb der Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding GmbH, ein Programm für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen über 50 zu erarbeiten. Die einstimmige Annahme unseres Antrags in der gestrigen Gemeinderatssitzung ermöglicht nun eine nachhaltige Umsetzung dieses Pilotprojekts. Ich hoffe jetzt auf zielführende Zusammenarbeit mit der zuständigen SPÖ-Vizebürgermeisterin im Sinne der Generation 50+“, so Grabmayr abschließend.

FPÖ-Gemeinderat Peter Stumptner: Linzer Gemeinderat setzt Zeichen für Wiedereinführung der Hacklerregelung

Nach Annahme von FPÖ-Resolution liegt Ball bei der Bundesregierung

Medial wenig Beachtung fand das Auslaufen des als „Hacklerregelung“ bekannten Systems per 31.12.2021. Bis dahin war es Arbeitnehmern, welche 45 Erwerbsjahre bzw. 540 Monate geleistet hatten, aufgrund der bis dahin geltenden Hacklerregelung möglich, abschlagsfrei die verdiente Pension anzutreten zu können. „Was sich als faires System bewährt hat, wurde nun von der türkis-grünen Regierung eingestellt. Ein Wegfall dieser Regelung ist für Personen, welche die bisherigen Anforderungen erfüllten, ein schwerer Schlag“, kritisiert Stumptner. Er hat daher in der heutigen Sitzung des Gemeinderats eine Resolution zur Abstimmung vorgelegt. Darin wurde die Bundesregierung ersucht, die Hacklerregelung, rückwirkend in der zuletzt gültigen Form wieder einzuführen.

„Mit der Annahme der Resolution hat der Gemeinderat ein wichtiges Zeichen gesetzt. Alleine in der ‚Stahlstadt‘ Linz, mit seinem bedeutenden Arbeiteranteil, sind potenziell tausende Arbeitnehmer vom Wegfall der Hacklerregelung betroffen. Dieser Personenkreis wird nach Pensionsantritt hunderte Euro monatlich an Einkommen verlieren, obwohl genau diese durch ihre über Jahrzehnte geleisteten Beiträge eine tragende Säule zum Erhalt des Pensions- und Sozialsystems geworden sind. Das haben sich fleißige Arbeitnehmer nicht verdient!“ so Stumptner weiter. Er plädiert gegen überhastete Vorstöße, die sich negativ in das bestehende Pensionssystem auswirken können: „Denn selbst wenn zukünftig eine Überarbeitung des Pensionssystems notwendig werden sollte, könnte mit dem Fortbestand der Hacklerregelung die soziale Sicherheit und die persönliche Lebensplanung gewahrt bleiben. Nun liegt der Ball der Bundesregierung, sich erneut mit der Hacklerregelung auseinanderzusetzen“, so Stumptner abschließend.

FPÖ-Gemeinderat Peter Stumptner: Wenn schon 3-G am Arbeitsplatz, dann wenigstens praktikabel gestalten!

„Wohnzimmertests“ als Nachweis zulassen

„Seit Anfang November gilt mittlerweile die 3-G-Regelung am Arbeitsplatz. Sowohl über die Effektivität, als auch über die Verfassungsmäßigkeit dieser Verordnung lässt sich streiten. Allerdings hat sich rasch bestätigt, dass sich diese Maßnahme vor allem in Hinsicht auf die geplanten Verschärfungen in Richtung „2,5-G“ als unpraktikabel herausgestellt hat!“ kommentiert der Gemeinderat und Bezirksobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Linz Peter Stumptner.

„Schon in der derzeitigen Übergangsphase zeigt sich, dass diese Regelung in erster Linie Verunsicherung bei Arbeitnehmern quer durch sämtliche Alters- und Berufsgruppen erzeugt hat. Die Verfügbarkeit von PCR-Tests und die Dauer deren Auswertung gleichen einer Farce. So werden ehrlich arbeitende und unbescholtene Bürger unnötig verunsichert, um einen gültigen Nachweis für die Erbringung ihrer Arbeitsleistung zu erhalten. Diese Situation hilft niemanden. Weder der Wirtschaft, noch den Menschen welche auf ein Einkommen angewiesen sind. Ich fordere deshalb: Wenn schon 3-G am Arbeitsplatz, dann dies bitte auch praktikabel gestalten und die dauerhafte Verlängerung der „Wohnzimmertests“ als gültigen Nachweis“, schließt Stumptner.

FPÖ-Gemeinderat Peter Stumptner: Eine moderne Industriestadt braucht eine moderne Lehrlingsmesse! Jugendliche sollen deshalb durch ein ansprechendes Format für den Lehrberuf begeistert werden, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Über die Initiative der FPÖ wird in der kommenden Gemeinderatssitzung abgestimmt.

Angebot an Arbeitsplätzen ist keine Selbstverständlichkeit
 

Auch wenn Linz immer noch mehr Arbeitsplätze als Einwohner vorweisen kann, ist dies keine Garantie, dass das auch so bleibt. Die Standortfrage von potenten Industrieunternehmen ist immer auch mit der Verfügbarkeit von benötigten Fachkräften verbunden. „Diese sind im Großraum Linz aktuell noch verfügbar. Doch der Nachwuchs dieser qualifizierten Arbeitnehmer scheint alles andere als gesichert. Immer mehr Unternehmen klagen, dass sie keine qualifizierten Lehrlinge finden und Lehrstellen sogar oftmals nicht besetzen können. Dies liegt mit Sicherheit auch daran, dass Jugendliche gewisse Berufsbilder kaum wahrnehmen, oder nur wenig ansprechend darüber informiert werden. Ich werde daher in der kommenden Gemeinderatssitzung eine zeitgemäße Lehrlingsmesse beantragen, damit ein ansprechendes Informationsangebot präsentiert werden kann“, erklärt Peter Stumptner.
 
Wirtschaftsmotor muss weiter gepflegt werden
 

Als Wirtschaftsmotor Oberösterreichs muss es oberstes Interesse der Stadt sein die Vorzüge des Standortes zu pflegen. Die Bekämpfung des Fachkräftemangels muss daher an erster Stelle stehen! Dies kann aber nur in ansprechender Form erfolgen. „Mein Vorschlag soll sich daher weniger an bereits bestehenden Formaten orientieren, sondern bewusst neue Maßstäbe setzen. So könnten Lehrbetriebe ansprechende Mitmachstationen entlang der viel frequentierten Landstraße installieren, abgerundet von einer Afterparty mit angesagten Live-Acts“,  so Stumptner.