Kein Geld für sozialschwache Familien, aber Millionen für überteuerte Vorhaben.
Die heute präsentierte Umgestaltung des Botanischen Gartens stößt bei den Linzer Freiheitlichen auf scharfe Kritik. „Wie bereits im Budgetgemeinderat klar kommuniziert, sehen wir die Umgestaltung des Botanischen Gartens oder auch des Linzer Hauptplatzes als derzeit nicht notwendige rot-grüne Luxusprojekte. Statt das marode städtische Budget endlich zu sanieren, wird von der rot-grünen Mehrheit weiterhin Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen“, kritisiert der freiheitliche Finanzsprecher Željko Malešević den fehlenden Weitblick der ressortverantwortlichen Referenten Eva Schobesberger (SPÖ), Merima Zukan (SPÖ) sowie des Finanzreferenten Thomas Gegenhuber (SPÖ).
Während die meisten Linzer angesichts der äußerst schwierigen wirtschaftlichen Lage den Gürtel enger schnallen müssen, benehmen sich manche Parteien in Linz wie ein abgehobener Milliardär, der jede Bodenhaftung verloren hat: „Einerseits wird das Linzer Schulstartpaket mit dem Argument gestrichen, es sei kein Geld vorhanden, andererseits werden gleichzeitig Millionenbeträge für Luxusprojekte wie ein neues Glashaus im Botanischen Garten ausgegeben. Das ist rational nicht zu erklären.“
Malešević erinnert daran, dass Österreich seit Monaten mit hoher Inflation und einer angespannten Arbeitsmarktsituation kämpft: „Allein in Linz sind derzeit über 10.000 Menschen arbeitslos. Statt sozialschwache Familien gezielt zu unterstützen, wird Steuergeld lieber in Prestigeprojekte investiert. Mit der rot-grünen Mehrheit in Linz geht offensichtlich jedes Mitgefühl für die sozialen Schwierigkeiten der Bürger verloren.“
Gleichzeitig betont Malešević, dass sich die FPÖ klar zum Botanischen Garten als städtischer Einrichtung bekennt: „Der Botanische Garten ist zweifellos wertvoll für unsere Stadt. Es ist auch verständlich, dass die Infrastruktur nach einer gewissen Zeit saniert und angepasst werden muss. Solche Vorhaben gehören jedoch in wirtschaftlich guten Zeiten umgesetzt, und nicht in einer Phase, in der überall gespart, gekürzt und gestrichen wird.“