FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Keine neuen Busparkplätze beim Lentos!

„Die FPÖ Linz lehnt die angedachten Busparkplätze beim Lentos ab. Das ist seit Jahren Standpunkt der Freiheitlichen, davon rücken wir auch nicht ab. Wenn der Bedarf an neuen Busparkplätzen tatsächlich so groß ist, müssen geeignetere Alternativen angedacht werden, zum Beispiel am Areal des Cineplexx. Wir treten für den umfassenden Schutz des Donauparks als Naherholungsort ein“, so der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr zu den angedachten Busparkplätzen zwischen Lentos und Nibelungenbrücke.

Hein: Keine Wiederholung der Bus-Invasion im Donaupark

Linzer FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein: „Trotz Sperre kommt es im Donaupark wieder vermehrt zu Problemen mit Bussen für Schiffstouristen. Der Schiffstourismus hält sich offenbar nicht an 2019 getroffene Vereinbarungen und Maßnahmen. Das akzeptieren wir aber nicht tatenlos. Gemeinsam mit den Einsatzorganisationen verhandeln wir bereits über nachhaltige Lösungen für den Donaupark.“ 

Nachdem sich der Schiffstourismus in Linz langsam von der Corona-Pandemie zu erholen scheint, tauchen altbekannte Probleme im Donaupark auf. „Trotz der bereits von mir im Jahr 2019 initiierten Sperre des Weges zwischen Lentos und Brucknerhaus verkehren dort wieder Busse. Die damaligen Gespräche und Abmachungen hat der Schiffstourismus scheinbar wieder vergessen. Nachdem er sich nicht daran hält, werden wir tiefgreifendere Maßnahmen überlegen, um für Ruhe im Donaupark zu sorgen. Ich sehe nicht tatenlos zu, wie eine sich eine neue Bus-Invasion nach 2019 im Donaupark anbahnt“, informiert der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein und erklärt: „Als Stadt stehen wir zu dieser Causa bereits in Kontakt mit den Einsatzorganisationen. Gemeinsam gilt es, die bestmöglichen Lösungen zu finden, um das Bus-Problem nachhaltig zu lösen.“

Schiffstourismus mit überschaubarem Nutzen für Linz

Hein erinnert auch daran, dass die per Schiff nach Linz kommenden (Tages-)Touristen für Linz lediglich überschaubaren Nutzen bringen: „Meist verbringen die Schiffstouristen ihren Aufenthalt gar nicht in Linz. Sie werden mit den Bussen zu anderen Ausflugszielen in der Nähe gekarrt. Der wirtschaftliche Nutzen für unsere Heimatstadt ist dementsprechend überschaubar. Für uns bleiben lediglich die Bus-Probleme und von den Schiffen abgeladene Müllberge“, so Hein.