Hein: „Klimastreik“ geht zu Lasten der Menschen und der Umwelt

Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Markus Hein: „Morgen zieht zur Hauptverkehrszeit wieder der ´Klimastreik´ durch die Linzer Innenstadt. Stundenlange Staus, verbunden mit hohem Abgasausstoß, werden die Folge sein. Die Aktion der selbsternannten Klimaaktivisten geht also lediglich zu Lasten des Klimas und der tausenden Arbeitnehmer, die dadurch aufgehalten werden.“

Am morgigen Freitag ruft „Fridays for Future“ wieder zum „Klimastreik“ in Linz auf. Die Linzer Innenstadt wird vermutlich, wie schon bei den Klimastreiks zuvor, wieder stillgelegt. „Ob die selbsternannten ´Klimaaktivisten´ mit ihrem Streik viel erreichen werden, bezweifle ich stark. Alle Beteiligten sollten sich aber die Frage stellen, ob die von ihnen verursachten stundenlangen Staus zur Hauptverkehrszeit, verbunden mit hohem Abgasausstoß, wirklich zum Schutz des Klimas beitragen. Der morgige Streik geht aber nicht nur auf Kosten des Klimas: Auch tausende Arbeitnehmer, die nach einer langen Arbeitswoche wohlverdient nach Hause zu ihren Familien wollen, sind betroffen“, zeigt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein auf.

Hausverstand statt Hysterie

„Anders als die selbsternannten Klimaaktivisten setzen wir Freiheitliche auf Hausverstand und nicht auf Hysterie in Sachen Klima- und Umweltschutz. Selbstverständlich stehen wir für die Versammlungsfreiheit. Aber solche ´Klimastreiks´ in der Linzer Innenstadt schießen am Ziel vorbei“, unterstreicht Hein und führt zu den freiheitlichen Positionen in Sachen Klima- und Umweltschutz aus: „Anstatt blinder Klimahysterie zu folgen ist es eine sicherheitstechnische Notwendigkeit, eine stabile Energieversorgung für die Menschen sicherzustellen. Einen starren Fokus auf E-Mobilität und die Einführung von CO2-Strafsteuern zu Lasten der Bürger lehne ich ab. Wir brauchen Hausverstand in der Energie- und Umweltschutzpolitik und damit etwa auch einen vernünftigen Mix an Antriebsarten und auch weiterhin eine wettbewerbsfähige Wirtschaftspolitik als Grundlage für Sicherheit und Wohlstand.“

Hein: Wer grün will, muss blau wählen

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein: „Unsere Umwelt geht uns alle an. Deshalb setze ich mich tatkräftig für nachhaltigen Schutz und Verbesserung unserer Umwelt ein. Anders als die Grünen stehe ich dabei für Hausverstand statt Hysterie. Das zeigt Wirkung und hilft uns allen, anstatt den Familien und Arbeitern zu schaden. Klar ist jedenfalls: Wer grün will, muss blau wählen.“

„Wir müssen in Sachen Klimaschutz auf Hausverstand anstatt Hysterie setzen. Der Umwelt- und Klimaschutz geht uns alle an. Die Ressourcen unserer Heimatstadt Linz sind sehr wertvoll aber auch begrenzt. Deshalb müssen wir alle an einem Strang ziehen und sinnvolle Maßnahmen setzen, ohne auf Spaltung zu setzen und auf die Menschen zu vergessen“, unterstreicht der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein, der seit Jahren vorzeigt, wie Klimaschutz mit Hausverstand in einer Stadt wie Linz funktionieren kann: „Der Linzer Grüngürtel ist enorm wichtig für unsere Stadt. Als Planungsreferent habe ich ihn schon mehrfach gegen Politik und Großinvestoren erfolgreich verteidigt. Ich habe auch ein Klimapaket über alle Bebauungspläne in unserer Stadt geschnürt. Dadurch werden bei Bauprojekten etwa Dach- oder Fassadenbegrünung verpflichtend“, informiert der Freiheitliche. „So geht Klimaschutz mit Hausverstand. Anstatt groß zu reden und Hysterie zu verbreiten, setze ich nachhaltige Maßnahmen, die langfristig positiv auf das Stadtklima wirken.“

„Klimanotstand“ und andere Panikmache hilft niemandem weiter

Die Grünen halten als Partei in Sachen Klimaschutz scheinbar leider nichts von dem Prinzip ´Hausverstand statt Hysterie´. „Durch Dinge wie das apokalyptische Ausrufen eines offiziellen ´Klimanotstandes´ für Linz, was durch die freiheitliche Ablehnung im Gemeinderat verhindert wurde, ist niemandem geholfen“, unterstreicht Hein und mahnt: „Der Weg, den die Grünen in Österreich gehen wollen und bereits gehen, hat weitreichende Folgen. Gerade einkommensschwächere Familien setzt er besonders unter Druck. Unter der bereits mit kräftiger Mithilfe der ÖVP umgesetzten NoVa-Erhöhung oder einer Erhöhung der Spritpreise leiden gerade jene Menschen, die täglich hart arbeiten gehen, um sich ihr Leben und das ihrer Familie leisten zu können. Diese sind oft auf ihr Auto angewiesen. Die Grünen wollen ihnen aber noch mehr Geld aus der Tasche ziehen und ihnen so das Leben erschweren.“

Hein: Keine Freunde des Eissports im Linzer Gemeinderat

Klimafreundliche Kunsteisflächen erhielten eiskalte Abfuhr

„Eislaufen erfreut sich bei der Linzer Bevölkerung größter Beliebtheit. Naturbedingt war Eislaufen bis dato immer nur im Winter bei entsprechenden Witterungsverhältnissen möglich und die Bewirtschaftung der Eislaufflächen mit entsprechenden Kosten verbunden. In den immer wärmer werdenden Winter wird die Erhaltung von Natureisflächen immer teurer. In der jüngeren Vergangenheit haben findige Anbieter diese Problematik erkannt und begonnen, Ersatzmaterial für das herkömmliche Eis zu erzeugen und erfolgreich zu vermarkten. Dieses innovative Verfahren hätte für die Stadt viel Potenzial geboten“, erklärt Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein den Hintergrund des freiheitlichen Gemeinderatsantrages.

Die synthetischen Platten werden, ähnlich wie Puzzle-Teile, zusammengelegt. Dadurch entstehen beliebig große Kunsteisflächen, die sich zum Eislaufen oder auch zum Eisstockschießen eignen. Der Auf- und Abbau gestaltet sich sehr einfach und schnell. Die Ausgaben der Stadt Linz für die Wartung und Pflege von Eislaufflächen sind im Gegensatz zu einer Natureisfläche relativ gering. Zum Reinigen der Fläche reicht pures Wasser aus.

„Eine solche Eisfläche hätte beispielsweise am Jahrmarktgelände oder unter einer der neuen Donaubrücken angeboten werden können. So wäre das Eislaufen oder auch Eisstockschießen das ganze Jahr über möglich. Sowohl die Jahrmarktfläche außerhalb der Jahrmärkte oder auch die Flächen unter den Brücken wären so besser genutzt. Dadurch hätte die Ausübung des Eissports von den Jahreszeiten und auch vom Wetter unabhängig gemacht werden können. Leider haben die anderen Fraktionen im Gemeinderat für einen klimafreundlichen Eisplatz nichts übrig. Es sollen weiterhin Eisflächen in den immer wärmer werdenden Winter mit hohem Aufwand gekühlt werden. Eine vertane Chance für eine Stadt, die gerne als die innovativste Österreichs präsentiert wird. Beim Sportlichen hört die Innovation auf. Da der Antrag im Gemeinderat im Sande verlaufen ist, bleibt als letzte Option nur mehr das direkte Gespräch mit der Linz AG. Der Bedarf dafür ist jedenfalls gegeben, wie der Andrang auf den bereits bestehenden Eislaufflächen beweist. Mit dem Kunsteis könnten wir mehr und vor allem kostengünstigere Eisflächen für die Bevölkerung unserer Heimatstadt anbieten“, klärt Hein abschließend über die weiteren Vorteile seines Antrages auf.