Durch Vizebürgermeister Heins Baumaßnahmen werden die Straßen in Linz grüner. Andere reden von Baumoffensiven, im Straßenbau wird hingegen gehandelt. Im Zeitraum 2019 bis Ende 2021 werden 250 neue Bäume gepflanzt

Beim Ankündigen, in Linz mehr Bäume im Straßenraum pflanzen zu wollen, übertrumpfen sich die politischen Parteien. Trotz laufender Präsentation immer neuer Konzepte und Ideen wurden bisher aber erst ein paar Bäume in Trögen am Hauptplatz aufgestellt. „Anders sieht es im Straßen- und Brückenbau aus. Dort schreiten wir gleich zur Tat und diskutieren nicht jedes Projekt zu Tode“, berichtet der zuständige Vizebürgermeister Markus Hein: „Im Zeitraum von 2019 bis Herbst 2021 werden wir im Zuge von Verkehrsprojekten 250 Bäume gepflanzt haben. Das entspricht zumindest einem Viertel der Menge der angekündigten Baumoffensive, aus der aber tatsächlich noch keine einzige Pflanzung hervorkam.“

Heuer 165 neue Bäume im Zuge von Straßen- und Brückenprojekten

Ein besonders gelungenes Projekt stellt für Hein die Stockhofstraße dar. Hier wurden nicht nur neue Bäume gepflanzt, hier wurden auch den vier japanischen Schnurbäumen, die zudem Naturdenkmäler sind, mehr Platz für ihren Wurzelraum eingeräumt. Aber auch die Industriezeile wird in wenigen Monaten, im Zuge des vierspurigen Ausbaus, viel grüner. „Ich lege großen Wert darauf, dass bei Verkehrsprojekten der Natur wieder mehr Platz gewährt wird. Bäume sind nicht nur natürliche Klimaanlagen, sie erhöhen auch die Lebensqualität in der Stadt spürbar. In Summe werden alleine im Jahr 2021 ca. 165 Bäume im Zuge von Straßen- und Brückenbaumaßnahmen gepflanzt. Beim ‚Aufforsten‘ der Stadt muss das Motto ‚weniger Ankündigen, endlich Handeln‘ lauten. Die Zeit läuft uns sonst davon“, erklärt Hein abschließend.

Hein: Grüne ´Klimaschutzministerin´ sorgt für Abholzung der Linzer Bäume

Vizebürgermeister Markus Hein: „Neben der Autobahnauffahrt Unionstraße werden Bäume regelrecht verstümmelt und abgeholzt. Auch in Urfahr ist dieses mutwillige Bäumesterben bereits voll im Gange. Das alles unter der Verantwortung der grünen ´Klimaschutzministerin´ Gewessler. Warum schweigt die grüne Linzer Umweltstadträtin Schobesberger bei dem mutwilligen Bäumesterben ihrer Parteifreundin?“

Viele Linzer konnten es kaum glauben: Aufgrund von ´Baumpflegemaßnahmen´ der ASFINAG neben der Autobahnauffahrt Unionstraße und auch entlang der Autobahn in Dornach werden zahlreiche Bäume abgeholzt und regelrecht verstümmelt. „Ich lehne ein mutwilliges Bäumesterben mitten in unserer Heimatstadt entschieden ab. Unsere Bäume werden unter der Verantwortung der grünen ´Klimaschutzministerin´ Gewessler abgeholzt. Das hat mit Klimaschutz nichts zu tun. Wo bleibt der – ansonsten obligatorische – Aufschrei der grünen Linzer Umweltstadträtin Schobesberger? Sehen die Linzer grünen der Abholzung unserer Bäume mittlerweile wohlwollend zu?“, fragt sich der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. „Um die eigene Parteifreundin zu schützen, verraten auch die Linzer Grünen ihre eigenen Wähler? Sich als ´Klimaschutzministerin´ zu bezeichnen, reicht eben nicht aus. Es muss auch danach gehandelt werden. Linz will 1.000 neue Bäume pflanzen, mit der grünen Ministerin Gewessler scheint die Bilanz der Bäume bald ins Negative zu gehen. Ich setze mich weiterhin mit voller Kraft für Klimaschutz mit Hausverstand ein. Wer in Linz grün will, muss blau wählen“, bekräftigt der Freiheitliche Stadtparteiobmann.