GR Danner zu Schillerstraße: „Erneute Parkplatz-Streichungen und mangelnde Bürgerbeteiligung“

„Eine Million für Bäume, aber wo parken?“ – FPÖ macht erneut auf Bedenken der Bewohner und Geschäftstreibenden aufmerksam und fordert Behandlung ihres Antrages zur besseren Einbindung der Betroffenen

Anlässlich des heute verkündeten Starts der Baumpflanzoffensive von Grünen-Stadträtin Eva Schobesberger in der Schillerstraße macht Innenstadt-Gemeinderat Mag. Manuel Danner erneut auf den steigenden Unmut der unmittelbar betroffenen Linzer aufmerksam: „Wir halten die Bedenken vieler Anrainer aufrecht. Vor allem der steigende Parkplatzdruck stößt Bewohnern und Geschäftstreibenden sauer auf. Erneut fallen dem einseitigen Baumpflanz-Wahn viele notwendige Parkplätze in der Innenstadt zum Opfer.“
GR Danner hält Begrünung im Stadtgebiet grundsätzlich für „etwas Gutes“, kritisiert vielmehr die Vorgehensweise, die in vielen persönlichen Gesprächen für Kopfschütteln sorgt: „Für ein paar Bäume wird fast eine Million Euro Steuergeld aufgewendet. Dadurch werden mutwillig dutzende Parkplätze gestrichen. Über die Bedenken wird einfach drübergefahren. Das kann man nicht gutheißen.“
FPÖ: Einbindung der Linzer wurde offenbar „schubladisiert“  
In diesem Zusammenhang erinnert GR Danner an den von der FPÖ im Juni eingebrachten Gemeinderatsantrag, mit dem die Bewohner und Geschäftstreibenden zur fortlaufenden Parkplatz-Streichung befragt werden sollten, und fordert eine umgehende Befassung: „Unser Antrag wurde bereits vor Monaten dem Ausschuss des Bürgermeisters zur weiteren Behandlung zugewiesen, aber ganz offensichtlich schubladisiert. Denn trotz vielversprechender Aussagen im Gemeinderat hat man von Bürgerbeteiligung seither nichts mehr gehört. Anstatt die Betroffenen zu bevormunden und sie vor vollendete Tatsachen zu setzen, müssen sie endlich ordentlich eingebunden werden!“

StR Dr. Raml: Linzer Baumbestand den Bürgern näherbringen

Linz ist stolz auf seinen großen Baumbestand. Manche Bäume sind mit einer kleinen Namenstafel versehen, um zu erfahren, um welche Baumart es sich dabei handelt, aber sonst erfährt man leider nicht viel. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Digitalisierung, samt ihrer guten aber auch schlechten Seiten, wie etwa mangelnde Bewegung und mangelnde Naturkenntnisse, wäre es wichtig, den Jugendlichen die Grundkenntnisse des Linzer Naturbestands näherzubringen: „Viele Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene können die verschiedenen heimischen Baumarten nicht mehr bestimmen. Wir haben in Linz einen tollen, breit gefächerten Baumbestand. Ich schlage vor, dass wir einige dieser Bäume quer durchs Stadtgebiet mit Infotafeln oder QR-Codes ausstatten, anhand derer die Bestimmung der Baumart leicht erkannt und erlernt wird. Das wäre zum Beispiel für Kindergarten- oder Schulausflüge ein tolles Angebot an der frischen Luft. Und für die Älteren: Man lernt nie aus“, so der freiheitliche Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml augenzwinkernd.