FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Freiheitliche Skepsis zu Baumpflanzoffensive in Kroatengasse bestätigt

Innerstädtische Begrünungsmaßnahmen können nur mit Einbindung aller Anrainer und Planungsstellen funktionieren

„Die Linzer FPÖ ist den Baumpflanzungen in der Kroatengasse immer kritisch gegenübergestanden. Nicht wegen der Baumpflanzungen an sich, sondern weil bei dem ursprünglichen Konzept, zentrale Aspekte nie ausreichend berüchtigt wurden: Keine Einbindung der Bewohner, der Wegfall von ursprünglich 90, und nun immer noch bis zu 70 Parkplätzen, sowie eine drohende Kostenexplosion. Zudem hat der damalige Planungsreferent Vizebürgermeister a.D. Markus Hein immer wieder auf die Undurchführbarkeit der Pflanzungen aufgrund fehlender Detailplanungen hingewiesen. Jetzt haben sich offenbar alle diese Kritikpunkte bestätigt“, zeigt der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr auf. Er betont: „Es gibt eben einen Unterschied zwischen der vollmundigen Ankündigung, 1000 neue Bäume zu pflanzen und der tatsächlichen Umsetzung.“

Die jetzt bekannten Probleme haben sich schon 2021 abgezeichnet. Deshalb hat die Linzer FPÖ bereits im vergangenen Frühling kooperative Verfahren mit Anwohner im Zuge von Begrünungsmaßnahmen gefordert. „Das aktuelle Beispiel zeigt die Notwendigkeit, alle Interessensgruppe, also auch die zuständigen Planungsstellen insbesondere der Linz AG, frühzeitig einzubinden. Die Kroatengasse dient leider als Beispiel, wie derartige Projekte nicht umgesetzt werden sollen“, so Grabmayr abschließend.

FPÖ-Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml: Innovative Möglichkeiten der Straßenbeleuchtung nutzen

Freiheitliche bringen in kommender Gemeinderatssitzung Antrag auf Implementierung situativer Straßenbeleuchtung ein

„Städte stehen derzeit gerade im Energie- und Sicherheitsbereich vor wachsenden Herausforderungen. Besonders deutlich zeigt sich das bei der Beleuchtung des öffentlichen Raumes. Einerseits soll Energie eingespart werden, andererseits muss eine entsprechende Verkehrssicherheit durch ausreichende Beleuchtung für alle Verkehrsteilnehmer sichergestellt bleiben. Gleichzeitig kann eine adäquate Beleuchtung des öffentlichen Raumes auch zu einer nachhaltigen Attraktivierung von Wohnräumen und für ein höheres subjektives Sicherheitsgefühl beitragen. Eine Antwort auf diese Herausforderungen kann die sogenannte ‚situative‘ oder auch ‚smarte‘ Beleuchtung bieten“, erklärt Raml.

Im Rahmen dieses Konzepts werden Straßenleuchten mit Bewegungssensoren ausgerüstet. Diese registrieren, ob sich in seinem Überwachungsbereich ein Verkehrsteilnehmer bewegt. Befindet sich kein Fußgänger oder Fahrzeug auf der Straße, wird das Licht bis auf 15 % der normalen Leuchtkraft abgeblendet. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass durch diese Maßnahmen, in Kombination einer flächendeckenden Umstellung auf LED-Beleuchtung, ein Einsparpotential von 80 % der zur Beleuchtung aufgewendeten Energie erreicht werden kann.

„Der Zeitpunkt für eine Umstellung ist günstig, da das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, derzeit eine entsprechende Umstellung fördert. Die Stadt Linz darf diese Chance, Klimaschutz und Sicherheit nachhaltig zu vereinen, nicht ungenützt verstreichen lassen und die anderen Fraktionen unseren Antrag mittragen werden“, so Raml.

Hein: „Klimastreik“ geht zu Lasten der Menschen und der Umwelt

Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Markus Hein: „Morgen zieht zur Hauptverkehrszeit wieder der ´Klimastreik´ durch die Linzer Innenstadt. Stundenlange Staus, verbunden mit hohem Abgasausstoß, werden die Folge sein. Die Aktion der selbsternannten Klimaaktivisten geht also lediglich zu Lasten des Klimas und der tausenden Arbeitnehmer, die dadurch aufgehalten werden.“

Am morgigen Freitag ruft „Fridays for Future“ wieder zum „Klimastreik“ in Linz auf. Die Linzer Innenstadt wird vermutlich, wie schon bei den Klimastreiks zuvor, wieder stillgelegt. „Ob die selbsternannten ´Klimaaktivisten´ mit ihrem Streik viel erreichen werden, bezweifle ich stark. Alle Beteiligten sollten sich aber die Frage stellen, ob die von ihnen verursachten stundenlangen Staus zur Hauptverkehrszeit, verbunden mit hohem Abgasausstoß, wirklich zum Schutz des Klimas beitragen. Der morgige Streik geht aber nicht nur auf Kosten des Klimas: Auch tausende Arbeitnehmer, die nach einer langen Arbeitswoche wohlverdient nach Hause zu ihren Familien wollen, sind betroffen“, zeigt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein auf.

Hausverstand statt Hysterie

„Anders als die selbsternannten Klimaaktivisten setzen wir Freiheitliche auf Hausverstand und nicht auf Hysterie in Sachen Klima- und Umweltschutz. Selbstverständlich stehen wir für die Versammlungsfreiheit. Aber solche ´Klimastreiks´ in der Linzer Innenstadt schießen am Ziel vorbei“, unterstreicht Hein und führt zu den freiheitlichen Positionen in Sachen Klima- und Umweltschutz aus: „Anstatt blinder Klimahysterie zu folgen ist es eine sicherheitstechnische Notwendigkeit, eine stabile Energieversorgung für die Menschen sicherzustellen. Einen starren Fokus auf E-Mobilität und die Einführung von CO2-Strafsteuern zu Lasten der Bürger lehne ich ab. Wir brauchen Hausverstand in der Energie- und Umweltschutzpolitik und damit etwa auch einen vernünftigen Mix an Antriebsarten und auch weiterhin eine wettbewerbsfähige Wirtschaftspolitik als Grundlage für Sicherheit und Wohlstand.“

Renaturierung des Vormontageplatzes für die Neue Eisenbahnbrücke

Ausbau zum qualitätsvollen Naherholungsgebiet für die Linzer Bevölkerung

Nach der Verkehrsfreigabe der Neuen Eisenbahnbrücke läuft die Renaturierung des ehemaligen Vormontageplatzes auf der Urfahraner Seite auf Hochtouren. Diese Fläche von etwa 200 mal 60 Meter ist zum Zusammenbau der Brückentragwerke verwendet worden und soll nun zu einem qualitätsvollen Naherholungsgebiet an der Donau ausgebaut werden.

Zwei breite Betonstufenanlagen am Ufer machen eine Erholung direkt am Wasser möglich. Weiters wird der Bereich durch Kiesflächen, Flachwasserzonen und sechs Kurzbuhnen – kurze Dämme beziehungsweise Aufschüttungen im 90 Grad-Winkel zur Flussrichtung – entsprechend strukturiert und beruhigt. Unmittelbar unter dem Brückenobjekt wurden beidseitig der Donau die Flächen mit großformatigem Betonpflaster gestaltet. Die dadurch entstandenen Flächen können künftig von den Linzerinnen und Linzern kreativ genutzt werden. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten werden im Uferbereich Strauchgruppen sowie Stauden und Gräser und auf der Grünfläche 35 Bäume in Form einer zweireihigen Allee, welche im Zentrum halbkreisförmig ausgebildet wird, gepflanzt.

Direkt im Anschluss an die Ufergestaltung verläuft ein vier Meter breiter Rad- und Gehweg, der für das Naherholungsgebiet entsprechend für die sanfte Mobilität erschließt.

„Bereits jetzt lässt sich anhand der Fortschritte bei den Bauarbeiten erkennen, dass die Ufergestaltung mit besonderen Qualitäten aufwarten kann. So sind etwa die Kurzbuhnen und die Betonstufen bereits angelegt. Die Fertigstellung der Bau- und Bepflanzungsarbeiten ist für Spätherbst vorgesehen. Wir dürfen uns also bald auf die Eröffnung des Naherholungsgebiets an der neuen Eisenbahnbrücke freuen“, erklärt der Linzer Infrastrukturreferent Markus Hein.

Hein: Wer grün will, muss blau wählen

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein: „Unsere Umwelt geht uns alle an. Deshalb setze ich mich tatkräftig für nachhaltigen Schutz und Verbesserung unserer Umwelt ein. Anders als die Grünen stehe ich dabei für Hausverstand statt Hysterie. Das zeigt Wirkung und hilft uns allen, anstatt den Familien und Arbeitern zu schaden. Klar ist jedenfalls: Wer grün will, muss blau wählen.“

„Wir müssen in Sachen Klimaschutz auf Hausverstand anstatt Hysterie setzen. Der Umwelt- und Klimaschutz geht uns alle an. Die Ressourcen unserer Heimatstadt Linz sind sehr wertvoll aber auch begrenzt. Deshalb müssen wir alle an einem Strang ziehen und sinnvolle Maßnahmen setzen, ohne auf Spaltung zu setzen und auf die Menschen zu vergessen“, unterstreicht der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein, der seit Jahren vorzeigt, wie Klimaschutz mit Hausverstand in einer Stadt wie Linz funktionieren kann: „Der Linzer Grüngürtel ist enorm wichtig für unsere Stadt. Als Planungsreferent habe ich ihn schon mehrfach gegen Politik und Großinvestoren erfolgreich verteidigt. Ich habe auch ein Klimapaket über alle Bebauungspläne in unserer Stadt geschnürt. Dadurch werden bei Bauprojekten etwa Dach- oder Fassadenbegrünung verpflichtend“, informiert der Freiheitliche. „So geht Klimaschutz mit Hausverstand. Anstatt groß zu reden und Hysterie zu verbreiten, setze ich nachhaltige Maßnahmen, die langfristig positiv auf das Stadtklima wirken.“

„Klimanotstand“ und andere Panikmache hilft niemandem weiter

Die Grünen halten als Partei in Sachen Klimaschutz scheinbar leider nichts von dem Prinzip ´Hausverstand statt Hysterie´. „Durch Dinge wie das apokalyptische Ausrufen eines offiziellen ´Klimanotstandes´ für Linz, was durch die freiheitliche Ablehnung im Gemeinderat verhindert wurde, ist niemandem geholfen“, unterstreicht Hein und mahnt: „Der Weg, den die Grünen in Österreich gehen wollen und bereits gehen, hat weitreichende Folgen. Gerade einkommensschwächere Familien setzt er besonders unter Druck. Unter der bereits mit kräftiger Mithilfe der ÖVP umgesetzten NoVa-Erhöhung oder einer Erhöhung der Spritpreise leiden gerade jene Menschen, die täglich hart arbeiten gehen, um sich ihr Leben und das ihrer Familie leisten zu können. Diese sind oft auf ihr Auto angewiesen. Die Grünen wollen ihnen aber noch mehr Geld aus der Tasche ziehen und ihnen so das Leben erschweren.“

Raml zu drohender Waldrodung: Wir bleiben dabei – Grüngürtel muss geschützt werden!

„Der Standpunkt der Linzer Freiheitlichen hat sich nicht geändert. Die diskutierte Umwidmung von Grünland im Bereich der Altenbergerstraße ist für uns nach wie vor keine Option“, stellt Stadtrat Michael Raml in Bezug auf eine mögliche Waldrodung und Änderung der Flächenwidmung klar. „Wir stehen nach wie vor für den Schutz unseres Grüngürtels. Auch die rechtliche Zulässigkeit einer möglichen Rodung ändert nichts an unserer bisherigen Einschätzung. Eine Umwidmung in diesem Bereich beurteilen wir auch weiterhin negativ. Es gibt in Linz viele attraktive Alternativstandorte für Firmenansiedlungen, sogar in Uni-Nähe“, erklärt Raml.