FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Sitzbänke für Energiegewinnung nutzen!

Auch öffentlicher Raum kann Beitrag zur Bewältigung der Energiekrise leisten.

Während europaweit nach Lösungen aus der Energiekrise gesucht wird, scheint man in Linz weiter unbeirrt tradierten Ideen hinterherzulaufen. Städten in Küstenregionen der Adria und des Mittelmeeres setzen bereits auf neue Wege. „In diesen Städten sind immer wieder Sitzbänke anzufinden, deren Sitzflächen mit Solarpaneelen versehen sind. Auf diese Weise können die Bänke einen Beitrag zu Stromerzeugung leisten, ohne dass dafür neue Flächen versiegelt werden müssten.“, erklärt der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr.

Die Finanzierung des Pilotprojekts könnte durch den Linzer Klimafonds erfolgen. Erhaltung und weiterer Ausbau würden sich in weiterer Folge bei Erfolg des Models von selbst finanzieren. Die gewonnene Energie würde dann mitten in Linz direkt in die Anlagen der Linz AG eingespeist und zu einem fairen Preis der Stadt Linz vergütet werden. Als möglicher Standort für das Pilotprojekt würden sich die Sitzbänke an der Donaulände anbieten. Grabmayr sieht im Projekt punkto Klimahauptstadt und nachhaltiger Energie großes Potenzial: „Auf dem Weg zu erneuerbarer Energie darf es keine Tabus mehr geben. Wenn die schwarz-grüne Bundesregierung trotz wiederholter Lippenbekenntnisse nicht in die Gänge kommt, muss die Stadt selber Innovation und Initiative zeigen. Wenn wir in Linz tatsächlich die Innovationshauptstadt sein wollen, dann müssen wir auch bei der Energieerzeugung die Nase ganz vorne haben“, so Grabmayr abschließend.

Statement von FP-Verkehrssprecher Manuel Matsche zum Vorschlag „Tempo 40 im Ortsgebiet“

In Gmunden wurde vor Kurzem ein generelles Tempolimit von 40 km/h im Ortsgebiet eingeführt. Die Stimmen, die ein generelles Tempo 40 im Ortsgebiet für ganz Oberösterreich fordern, werden immer lauter. Und auch die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler will angeblich mit Tempolimits die Energiekrise bekämpfen.

Gemeinderat Manuel Matsche, der Verkehrssprecher der Linzer Freiheitlichen, erteilt diesem Ansinnen eine klare Absage: „Wir sind absolut gegen flächendeckenden 40er im Stadtgebiet. Das ist nichts Anderes als bloßes symbolhaftes Schikanieren von Autofahrern und würde nur den Verkehrsfluss in Durchzugsstraßen stören.“ – äußert sich Matsche klar und deutlich gegen Tempo 40 im Stadtgebiet und ergänzt: „Wir haben in sehr vielen Durchzugsstraßen und in weiten Teilen der Innenstadt bereits Tempo 30. Dieses wird dort verordnet, wo es im Interesse der Verkehrssicherheit und Lebensqualität einen Sinn ergibt. Zwecklose Showpolitik hat auf Linzer Straßen keinen Platz!“

FP-Grabmayr: Das Steuergeld für Fledermauszählstudien in Zeiten einer immensen Teuerungswelle auszugeben widerspricht einfach jeder Wirtschaftlichkeit und dem aktuellen Weltmomentum

In der heutigen Pressekonferenz präsentierte die Umweltstadträtin Eva Schobesberger ihr Vorhaben zur Fledermauszählstudie in Linz. Dieses fragwürdige Forschungsprojekt kostet die Stadt Linz fast 80.000 Euro. Die FPÖ Linz hat sich schon im Gemeinderat klar gegen dieses Vorhaben positioniert: „Es gibt mit Sicherheit viele interessante Forschungsprojekte in den verschiedensten Bereichen, denen sich die Stadt widmen könnte. Aber gerade in schwierigen Zeiten muss das Steuergeld der Linzer noch mehr für Ausgleichsmaßnahmen gegen die Teuerung eingesetzt werden. Es verwundert mich sehr, dass alle anderen Regierungsparteien dieser Luxusausgabe zugestimmt haben, während alle Budgets außerordentlich knapp bemessen sind und kaum Spielraum für kurzfristige Projekte bieten“, sagt der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr dazu.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Aktive und innovative Energiewende statt statischer Fledermauszählstudien

Auf dem Weg zu erneuerbarer Energie darf es keine Tabus geben: Ein  Solarkraftwerk über die Ebelsberger Umfahrung errichten

Schon vor der gegenwärtigen Energiekrise, bei der die Gewinnung erneuerbarer Energie verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, regte die Linzer FPÖ die Überdachung geeigneter Straßenabschnitte mit Solarpaneelen an. Insbesondere die A7 südlich des Bindermichltunnels bietet günstige Voraussetzungen für die Erprobung der Einhausung mittels Solarpaneelen. Leider gab es seitens der zuständigen Grünen Ministerin Gewesler keine positive Reaktion auf diesen innovativen Vorschlag. Da sich die Stadt in wichtigen klimapolitischen Fragen aber keinen Stillstand leisten kann, adaptieren die Linzer Freiheitlichen ihren Vorschlag, um eine Umsetzung in städtischer Kompetenz zu ermöglichen. „Die Mittel, zumindest für ein Pilotprojekt, sind sicherlich im Klimafond vorhanden, der wohl aus Mangel an tatsächlich innovativen Ansätzen statische Fledermauszählstudien im hohen fünfstelligen Bereich finanziert“, so der freiheitliche Fraktionsobmann Grabmayr.

Aus Sicht der Freiheitlichen bietet sich eine Überdachung eines Teiles der Ebelsberger Umfahrungsstraße zwischen VÖEST und dem Mona-Lisa-Tunnel, besonders an. Mit der Überdachung kann die Straße einen dringend notwendigen Betrag zu Energiegewinnung leisten, ohne dass dafür eigens neue Flächen versiegelt werden: „Zu klären wären die Kosten für so ein Kraftwerk, denn die Module müssten natürlich lichtdurchlässig sein, damit den Verkehrsteilnehmern genügend Tageslicht zur Verfügung steht. Es ist natürlich auch wichtig, zu wissen, welche Strommenge damit gewonnen werden kann. Mittels einer Studie könnten auch diese Fragen geklärt werden. Die Anschubfinanzierung soll durch den Linzer Klimafonds erfolgen. Erhaltung und weiterer Ausbau finanziert sich bei Erfolg des Models von selbst. Die gewonnene Energie wird ja mitten in Linz direkt in die Anlagen der Linz AG eingespeist und hoffentlich zu einem fairen Preis der Stadt Linz vergütet. Hier würde punkto Klimahauptstadt und nachhaltiger Energie tatsächlich etwas weitergehen und nicht wie leider allzu oft nur „heiße Luft“ produziert, die leider zur Lösung unserer anstehenden Probleme nicht verwendet werden kann“, erklärt Grabmayr.

„Auf dem Weg zu erneuerbarer Energie darf es keine Tabus geben. Wenn die schwarz-grüne Bundesregierung trotz wiederholter Lippenbekenntnisse nicht in die Gänge kommt, muss die Stadt selber Innovation und Initiative zeigen. Bereits versiegelte Flächen wie die Ebelsberger Umfahrungsstraße müssen eine weitere Zusatzfunktion erhalten. Wenn wir in Linz tatsächlich die Innovationshauptstadt sein wollen, dann müssen wir auch bei der Energieerzeugung die Nase ganz vorne haben“, so FP-Grabmayr abschließend.



FP-Raml: 800.000 Euro für 50 Bäume im Rathausviertel völlig unverhältnismäßig!

Statt 16.000 Euro pro Baum wäre eine zielgerichtete Sozialmaßnahme für sozial schwache Linzer angebracht

Kritik übt der Linzer FP-Obmann Stadtrat Dr. Michael Raml an den heute vorgestellten Plänen von Bürgermeister Klaus Luger und Stadträtin Eva Schobesberger zur Begrünung des Rathausviertels: „50 Bäume für 800.000 Euro sind völlig unverhältnismäßig. Wir werden dem sicher nicht zustimmen. Gerade in Zeiten einer galoppierenden Teuerung sollten die städtischen Mittel zielorientierter verwendet werden. Statt 16.000 Euro pro Baum wäre eine zielgerichtete Sozialmaßnahme für sozial schwache Linzer angebracht.“


Raml erinnert bei dieser Gelegenheit an die vor drei Jahren groß angekündigte Baumpflanzoffensive in der Kroatengasse, die von Beginn an von massiven Problemen begleitet war. „Unsere Warnungen wurden allesamt ignoriert. Bis dato wurde kein einziger Baum gepflanzt. Gepflanzt fühlen sich aber zahllose Anrainer und Steuerzahler.“

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr: Freiheitliche Skepsis zu Baumpflanzoffensive in Kroatengasse bestätigt

Innerstädtische Begrünungsmaßnahmen können nur mit Einbindung aller Anrainer und Planungsstellen funktionieren

„Die Linzer FPÖ ist den Baumpflanzungen in der Kroatengasse immer kritisch gegenübergestanden. Nicht wegen der Baumpflanzungen an sich, sondern weil bei dem ursprünglichen Konzept, zentrale Aspekte nie ausreichend berüchtigt wurden: Keine Einbindung der Bewohner, der Wegfall von ursprünglich 90, und nun immer noch bis zu 70 Parkplätzen, sowie eine drohende Kostenexplosion. Zudem hat der damalige Planungsreferent Vizebürgermeister a.D. Markus Hein immer wieder auf die Undurchführbarkeit der Pflanzungen aufgrund fehlender Detailplanungen hingewiesen. Jetzt haben sich offenbar alle diese Kritikpunkte bestätigt“, zeigt der freiheitliche Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr auf. Er betont: „Es gibt eben einen Unterschied zwischen der vollmundigen Ankündigung, 1000 neue Bäume zu pflanzen und der tatsächlichen Umsetzung.“

Die jetzt bekannten Probleme haben sich schon 2021 abgezeichnet. Deshalb hat die Linzer FPÖ bereits im vergangenen Frühling kooperative Verfahren mit Anwohner im Zuge von Begrünungsmaßnahmen gefordert. „Das aktuelle Beispiel zeigt die Notwendigkeit, alle Interessensgruppe, also auch die zuständigen Planungsstellen insbesondere der Linz AG, frühzeitig einzubinden. Die Kroatengasse dient leider als Beispiel, wie derartige Projekte nicht umgesetzt werden sollen“, so Grabmayr abschließend.

FPÖ-Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml: Innovative Möglichkeiten der Straßenbeleuchtung nutzen

Freiheitliche bringen in kommender Gemeinderatssitzung Antrag auf Implementierung situativer Straßenbeleuchtung ein

„Städte stehen derzeit gerade im Energie- und Sicherheitsbereich vor wachsenden Herausforderungen. Besonders deutlich zeigt sich das bei der Beleuchtung des öffentlichen Raumes. Einerseits soll Energie eingespart werden, andererseits muss eine entsprechende Verkehrssicherheit durch ausreichende Beleuchtung für alle Verkehrsteilnehmer sichergestellt bleiben. Gleichzeitig kann eine adäquate Beleuchtung des öffentlichen Raumes auch zu einer nachhaltigen Attraktivierung von Wohnräumen und für ein höheres subjektives Sicherheitsgefühl beitragen. Eine Antwort auf diese Herausforderungen kann die sogenannte ‚situative‘ oder auch ‚smarte‘ Beleuchtung bieten“, erklärt Raml.

Im Rahmen dieses Konzepts werden Straßenleuchten mit Bewegungssensoren ausgerüstet. Diese registrieren, ob sich in seinem Überwachungsbereich ein Verkehrsteilnehmer bewegt. Befindet sich kein Fußgänger oder Fahrzeug auf der Straße, wird das Licht bis auf 15 % der normalen Leuchtkraft abgeblendet. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass durch diese Maßnahmen, in Kombination einer flächendeckenden Umstellung auf LED-Beleuchtung, ein Einsparpotential von 80 % der zur Beleuchtung aufgewendeten Energie erreicht werden kann.

„Der Zeitpunkt für eine Umstellung ist günstig, da das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, derzeit eine entsprechende Umstellung fördert. Die Stadt Linz darf diese Chance, Klimaschutz und Sicherheit nachhaltig zu vereinen, nicht ungenützt verstreichen lassen und die anderen Fraktionen unseren Antrag mittragen werden“, so Raml.