Hein stellt klar: Bergschlösselpark bleibt unberührt

Grüner Vorwahlkampf mit Umwidmungs-Hoax

Die Grüne Bildungsstadträtin Eva Schobesberger verbreitet mit ihrer heutigen Aussendung zu einer angeblichen Tiefgarage im Bergschlösselpark einen Umwidmungs-Hoax. Tatsächlich bleibt der Bergschlösselpark unberührt. „Es ist zwar richtig, dass der Antragsteller sowohl um eine Tiefgarage als auch um Oberflächenstellplätze in diesem Bereich angesucht hat. Fakt ist aber, dass diesem Ansinnen von Beginn an eine klare Absage erteilt wurde und außerdem dies dem örtlichen Entwicklungskonzept widersprechen würde“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

„Der Schutz dieser Parkanlage ist mir ein besonderes Anliegen. Tiefgaragen unter städtischen Parkanlagen wird es mit mir als zuständigem Planungsreferenten nicht geben. Unsere Parks dienen der Erholung der Linzer, sind Lebensraum für Tiere und Insekten, sowie eine natürliche Klimaanlage. Die Widmungsänderung am Bergschlössl betrifft lediglich das Sonderwidmung Bildungseinrichtung, die in eine Kerngebietswidmung umgewandelt wird. Diese Widmung ist besonders für innenstadtnahe Strukturen geeignet, um sie für die Stadt flexibler nutzbar zu machen. Der grünen Bildungsstadträtin rate ich zukünftig Unterlagen sorgfältig und sinnerfassend zu lesen, bevor sie mit Hoax-Meldungen die Linzerinnen und Linzer beunruhigt“, so Hein abschließend.

Krendl: Naturnahe Erziehung gerade für Linzer Kinder wichtig

Trotz ausreichend finanzieller Möglichkeiten bleibt unseren Kindern nur eine Betonwüste

„Einsparungspotentiale bei der Kinderbetreuung dürfen nur im Verwaltungsapparat gesucht werden. Das Geld der Steuerzahler muss dem Wohl der Kinder dienen und bei den Kindern ist daher der Rotstift nicht anzusetzen. Das Kinder- und Jugendservice der Stadt Linz zeigt sich jedoch bei der Ausgestaltung der Kindergärten besonders sparsam. Selbst für den kleinsten Hauch von Natur ist in manchem Kindergarten kein Platz – oder wohl eher kein Wille der Verantwortlichen“, kritisiert die freiheitliche Gemeinderätin und Mutter zweier Kinder Martina Krendl die strikte Ablehnung des zuständigen Direktors, in einem Kindergarten in der Grünen Mitte etwas gegen die aktuelle Beton- und Sandwüste im Außenbereich zu unternehmen. Das Errichten eines Rasens würde sich nicht auszahlen, das Pflanzen von Bäumen sei nicht möglich, so die Haltung des zuständigen Magistrats-Geschäftsbereiches Kinder- und Jugendservices. „Das muss wohl ein schlechter Scherz sein. Zurecht investieren wir viel in unsere Kindergärten. Da kann es nicht zu viel verlangt sein, unseren Kindern auch eine Rasenfläche oder Bäume und deren Schatten zu bieten. Natürlich können durch beispielsweise Erdanschüttungen auch Bäume über einer Tiefgarage gepflanzt werden, die den spielenden Kindern ausreichend Schatten beim Spielen bieten würden“, ist Krendl empört.

„Linzer Stadtkinder sind größtenteils von Beton und Asphalt umgeben. Da muss es doch naheliegend sein, dass ihnen naturnahe Lebensräume zumindest in Kinderbetreuungseinrichtungen geboten werden!“, so die Freiheitliche weiter: „Die Verantwortlichen sollten ihre Scheuklappen ablegen. Die Mittel und Wege zu einer natürlicheren Umgebung für unsere Kindergärten sind jedenfalls gegeben. Es scheint nur der Wille zu fehlen.“

Hein: Mut zur Wildpflanze in der Linzer Stadtbegrünung!

Reindlstraße könnte zum Muster für weitere Grünflächen in Linz werden

Im Zuge der Umgestaltung der Reindlstraße wurden großzügige Begrünungsmaßnahmen im Herzen Urfahrs realisiert. Das ist nicht nur unter dem Aspekt des Klimaschutzes erfreulich, auch wachsen auf diesen Flächen mittlerweile verschiedene Wildpflanzen. „Die naturnahe Begrünung in der Reindstraße wird von den Urfahranern sehr gut angenommen. Außerdem werden für Bienen und Insekten natürliche Lebensräume geschaffen. Diese Form der Grünraumgestaltung hat auch im übrigen Linz großes Potential“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

„Die städtische Grünflächengestaltung hat mit diesem Projekt gezeigt, wie gut sich naturnahe Grünflächen im Straßenraum eingliedern können. Speziell auf die ökologische Bedeutung von städtischen Grünflächen als Lebensräume soll zukünftig mit solchen Projekten mehr Rücksicht genommen werden. Naturnahe Wiesen verschönern mit ihrer Blütenpracht nicht nur ganze Straßenzüge, sie geben Insekten auch ein Stück ihres natürlichen Lebensumfeldes zurück. Wir Freiheitliche wollen extensivere Begrünung mit Blumen und Wildpflanzen. Dies werden wir auch in der kommenden Gemeinderatssitzung entsprechend beantragen“, kündigt Hein abschließend seine jüngste Idee zur Ökologisierung der Stadtbegrünung an.

Hein: € 100.000 für gelbe Bäume

ÖVP-Baier scheitert an Hauptplatzbegrünung

Am Linzer Hauptplatz verwelken gerade € 100.000,-. Eine Woche ist es her, dass der zuständige Vizebürgermeister Bernhard Baier dort Linden in Pflanztrögen aufstellen lassen hat. „Bisher war der 1000-Bäume-Plan von Vbgm Baier ein eher theoretisches Projekt, dem die Umsetzung deutlich hinterherhinkte. Dies sollte sich – zumindest teilweise – mit dem Aufstellen von 30 Bäumen auf dem Linzer Hauptplatz ändern. Leider scheint aber auch hier die Praxis mit der Theorie nicht Schritt halten zu können. Kaum aufgestellt, beginnt die neue ‚Hauptplatzbegrünung‘ ihre Blätter gelb zu verfärben“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

„Für kostenintensive Begrünungsmaßnahmen in der Linzer Innenstadt stehen nur beschränkte Mittel zur Verfügung. Dass diese Mittel besonders effizient einzusetzen sind, versteht sich von selbst. Wenn € 100.000,- für 30 Linden ausgegeben werden, die dann binnen einer Woche beginnen ihre Blätter abzuwerfen, ist dies wohl das genaue Gegenteil von einer effizienten Mittelverwendung“, führt Hein weiter aus und ergänzt: „Gerüchten folgend, wurden die Bäume eigens aus Deutschland antransportiert. Dies ist für mich aus mehrerlei Hinsicht kritikwürdig. Einerseits gäbe es wohl durchaus in Oberösterreich genug Möglichkeiten, Bäume anzukaufen, andererseits ist ein langer Transport in einem LKW quer durch Europa in der Sommerzeit sicher für keinen Baum optimal. Nachhaltigkeit sieht jedenfalls anders aus.“ „Es wird sich zeigen, ob es sich bei der Verfärbung um eine vorübergehende Stressreaktion handelt. Im Interesse der Linzer Steuerzahler wäre dies jedenfalls zu hoffen. Man hätte sich diesen Ärger aber auch einfach sparen können, wenn die Vorschläge der Linzer Stadtplanung betreffend

Hein: Ab heute ist Klosterstraße für den Durchzugsverkehr gesperrt

Fußgängerzone Rathausgasse – bereits erste positive Bilanz

Mit der heutigen Sperre der Klosterstraße für den Durchzugsverkehr ist der letzte Schritt zum autofreien Hauptplatz umgesetzt. Diese Verkehrsberuhigung ist so verordnet, dass sie sich mit der lokalen Wirtschaft verträgt. „Wir werden uns die Auswirkungen natürlich genau ansehen. Wenn es nicht funktioniert, d. h., wenn es zu erheblichen Stauungen in den umliegenden Straßen kommt, werde ich den Test, der bis zum Schulbeginn angesetzt ist, vorzeitig abbrechen. Da aber die Rathausgasse bereits gezeigt hat, dass sie funktioniert, wäre diese von einem etwaigen Abbruch in der Klosterstraße nicht betroffen“, erklärt der für den Verkehr zuständige Linzer Vizebürgermeister Markus Hein.

„Erste positive Bilanz gibt es bereits aus der Rathausgasse. Seit 14 Tagen ist diese eine Fußgängerzone. Das war auch der erste Schritt zum Testbetrieb des autofreien Linzer Hauptplatz über die Sommermonate“, informiert Hein: „Bis jetzt, obwohl die Fußgängerzone noch deutlich vor Ferienbeginn umgesetzt wurde, sind keine Verkehrsprobleme bekannt. Die meisten Autofahrer haben sich bereits an die neue Verkehrsführung gewöhnt. Vereinzelt fahren noch Autos durch. Aber auch das wird sich noch einspielen. Es kam auch zu keinen nennenswerten Verzögerungen an der Unteren Donaulände.“

Hein ist sehr erfreut, dass sich die Kritiker der Fußgängerzone geirrt haben, denn sie scheint zu funktionieren. Diese positive Bilanz zeigen zumindest die ersten beiden Wochen. „Es ist wichtig, dass man sich als Verkehrsreferent auch was zutraut. Wenn jede Kritik dazu führen würde, dass einen der Mut verlässt, hätten wir Stillstand“, erklärt Hein und führt weiter aus: „Jeder kannte die unbefriedigende Situation. Stoßstange an Stoßstange reihten sich die Autos in der Rathausgasse. Für Anrainer, Fußgänger und Radfahrer war diese Situation nahezu unerträglich. Mit der neuen Fußgängerzone schaffen wir mehr Komfort für schwächere Verkehrsteilnehmer und legen ein klares Bekenntnis zur Förderung der sanften Mobilität ab.“

Hein erfreut: Mein Büro fährt ab sofort mit tim


Nutzung des multimodalen Mobilitätsangebots weiter ankurbeln

„Seit heute gehört auch mein Stadtregierungsbüro zu den Linzer tim-Nutzern. Mit der tim Business-Karte besteht neuerdings die Möglichkeit, das multimodale Mobilitätsangebot für mehrere Mitarbeiter mit einem einzigen Zugang zu nutzen. Die obligatorische Einschulung habe ich heute gemeinsam mit meinen Mitarbeitern absolviert“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Derzeit sind in Linz fünf multimodale Verkehrsknoten an den Standorten Hauptplatz, LINZ AG-Center, JKU, Tabakfabrik und Grüne Mitte verfügbar. Das Angebot jedes Standorts umfasst zwei E-Carsharing-Autos, zwei konventionell betriebene Carsharing-Autos, einen Mietwagen, zwei öffentl. E-Ladeplätze, Radabstellplätze und eine AST-Haltestelle. Linz folgt damit dem internationalen Trend zu sharing economy und Digitalisierung im Stadtraum.

„Unternehmen, aber auch der öffentliche Dienst, können ab sofort die Möglichkeit nutzen, sich eine nicht personalisierte tim Business-Karte (siehe: https://www.tim-oesterreich.at/linz/tim-business/) ausstellen zu lassen. Es wäre in diesem Zusammenhang sehr empfehlenswert, wenn auch die Stadt Linz und ihre Unternehmungen diesem Vorbild folgen würden. Viele Dienstwege könnten umweltfreundlich mit tim statt mit dem eigenen PKW erledigt werden. Durch die intelligente Verknüpfung verschiedener Mobilitätsformen und die Verringerung von Fahrten mit dem privaten PKW bekämpfen wir zugleich Ressourcenverschwendung und entschärfen die Stauproblematik“, so Hein abschließend.

Vizebürgermeister Markus Hein: Mehr Grün für die Gruberstraße

Zusätzlich mehr Sicherheit für Rad- und Fußgängerverkehr

Im Bereich der Gruberstraße zwischen der Krankenhausstraße und der Weißenwolffstraße ist die Errichtung von zwei Grüninseln mit Baumpflanzungen vor der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) vorgesehen. „Damit wird der Straßenraum wesentlich grüner als bisher gestaltet. Im Zuge dieser Maßnahme werden Kurzparkzonen-Stellplätze aufgelassen. Zusätzlich erfolgt die teilweise Verlegung und Verbreiterung des bestehenden Radweges, um den Rad- und Fußgängerverkehr zu trennen und so diese Stelle sicherer zu machen“, informiert Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Die Umgestaltungsmaßnahmen mit Asphaltierungs- und Pflasterungsarbeiten betreffen eine Länge von 100 Metern. Parallel zu diesem Bauvorhaben erfolgt die Sanierung des rechten stadtauswärts führenden Fahrstreifens der Gruberstraße zwischen der Weißenwolffstraße und der Krankenhausstraße. Weiters wird die gesamte Fahrbahn der Gruberstraße in diesem Bereich neu asphaltiert. Die Bauarbeiten starten Mitte Juli und dauern bis Anfang September 2020. Die Gesamtkosten für diese sommerliche Großbaustelle betragen 155.000 Euro.

Stumptner: Neos gegen Begrünungsmaßnahmen am Lunaplatz

Auch die Bürger im Linzer Süden verdienen Verschönerungsmaßnahmen

Bei der Gemeinderatssitzung vergangen Donnerstag wurden auf Initiative von FPÖ-Gemeinderat Peter Stumptner Begrünungsmaßnahmen für den Lunaplatz auf Schiene gebracht. Dies geschah mit breiter Zustimmung. Lediglich die Neos lehnten dies vehement ab. „In Zeiten von Rekordtemperaturen im Sommer sieht es nahezu jeder ein, dass es gerade im urbanen Bereich wichtig ist, sogenannte Hitzeinseln so gut es geht zu beseitigen. Dies soll nun auch, geht es nach der Linzer FPÖ, im Zentrum der solarCity so geschehen. Selbst am Hauptplatz wurden schon Maßnahmen hierzu eingeleitet. Nur, geht es nach den Neos, hat der Lunaplatz kein Anrecht auf eine standesgemäße Beschattung bzw. Verschönerung. So sieht es die selbsternannte Sprecherin sämtlicher Bürgerinitiativen Olga Lackner nicht ein, warum dies auch im stark wachsenden Stadtteil Pichling so umgesetzt werden soll“, wundert sich Stumptner.

„Die Neos haben sich in der Vergangenheit immer wieder bei diversen ´Bürgerbewegungen´ eingemischt und diese als politische Vehikel missbraucht. Nur, wenn sich scheinbar ein Gebiet ihrer nicht würdig erweist, arbeitet man schon mal gegen die Interessen der Bürger, wie dieser Fall deutlich macht. Wir Linzer Freiheitliche nehmen Bürgernähe jedenfalls ernst und sind auch jenseits von Wahlgeplänkel in den Stadtteilen für die Anliegen der Linzer vor Ort und scheuen uns nicht davor anzupacken, wenn es um Verbesserung für die Bevölkerung geht“, so der Freiheitliche abschließend.

Hein: Umbau mit mehr Grün in der Stockhofstraße startet heute

Mehr Bäume, mehr Schatten, mehr Lebensqualität und weniger Hitze im Sommer

Ab heute wird ein 150 Meter langer Abschnitt in Stockhofstraße zwischen Auerspergstraße und dem neuen Kreisverkehr saniert sowie begrünt. Die Stockhofstraße erhält dadurch eine 300 m² große Grünfläche. „Für die vier bereits bestehenden und denkmalgeschützten Schnurbäume wächst dadurch der Grünraum und es werden aber auch zusätzlich neue Bäume gepflanzt“, erklärt Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Durch diese Maßnahme können sich die Wurzeln der Naturdenkmäler besser entfalten. Die neue Fläche unter den Bäumen lässt sich zukünftig auch als gemütlicher Schanigarten nutzen und bietet so mehr Aufenthaltsqualität.“

Im Gemeinderat wurde diese Aufwertung der Stockhofstraße ohne Zustimmung der Linzer ÖVP angenommen. „Die ÖVP wollte lieber mehr Parkplätze statt den Bäumen – was in Zeiten des Klimawandels nur schwer nachvollziehbar ist. Auch ihr Wirtschaftsbund steht diesen Begrünungsmaßnahmen sehr negativ gegenüber“, erinnert Hein: „Wir haben uns die Wünsche der Kritiker angehört und soweit es möglich war auch in die neue Planung eingearbeitet. An den Begrünungsmaßnahmen habe ich aber nie rütteln lassen. Von Anfang an habe ich klargestellt, dass die Bäume auf alle Fälle kommen und diese sicher nicht zur Disposition stehen. Bei der Konfiguration der Verkehrsfläche kamen wird den Kritikern aber entgegen. Von Drüberfahren kann somit erst gar keine Rede sein.“

Nach der Errichtung des ersten innerstädtischen Kreisverkehres wurde der gesamte Straßenraum entsprechend aufgewertet. Nun folgt der zweite Schritt. Eine grüne Ader wird entlang der Stockhofstraße zum Kreisverkehr führen. Vizebürgermeister Hein ist überzeugt, dass es unvermeidbar sei, wenn wir in der Innenstadt mehr Grün haben wollen – darauf haben sich alle Parteien verständigt – wird sich auch die Parkplatzsituation verändern: „Mehr Bäume und mehr Parkplätze spielen nicht zusammen. In der Innenstadt haben wir wenig Möglichkeiten öffentliche Grünanlagen zu schaffen. Wir müssen den Straßenraum entsprechend dafür nutzen. Aber auch in der Stockhofstraße gibt es natürlich mit dem O-Bus entsprechende umweltfreundliche Alternativen zum Auto. Dieser Bereich ist beispielsweise vom öffentlichen Verkehr bestens versorgt!“, führt Hein abschließend aus.

 

Hein konkretisiert Pläne zum grünen und autofreien Hauptplatz

Die Metamorphose von einer Hitzeinsel zum grünen Freizeitraum in drei Schritten

In drei Schritten könnte die Metamorphose des Linzer Hauptplatzes von einer Hitzeinsel zu einem grünen und autofreien Freizeitraum vollzogen werden. Bereits vor Ferienbeginn soll der erste Schritt durch Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein umgesetzt werden: „Im ersten Schritt wird die Rathausgasse zur Fußgängerzone. Damit ist sichergestellt, dass der Durchzugsverkehr im nördlichen Teil unterbunden wird. Die entsprechende Verordnung ist bereits in Auftrag gegeben!“

Hein kann sich auch vorstellen, dass diesen Sommer bereits der zweite Schritt in Angriff genommen wird. Das würde die Klosterstraße betreffen, die ebenfalls für den Durchzugsverkehr zu sperren wäre: „Wir müssen natürlich vorab die Verkehrssituation genau beobachten, wie sich diese in der COVID-19-Krise entwickelt. Niemandem wäre geholfen, wenn wir zwar einen autofreien Hauptplatz hätten, aber der Verkehr rundherum zum Erliegen kommt. Ich bin aber sehr optimistisch, dass es funktionieren kann. Probieren sollten wir es zumindest!“

Im dritten Schritt wären die lang ersehnten Begrünungsmaßnahmen, die den Hauptplatz attraktiver erscheinen lassen sollen, umzusetzen. Dafür liegt bereits eine Potentialanalyse vor, die Hein durch die Stadtplanung erstellen hat lassen. Diese soll für eine Detailplanung als Grundlage dienen. „Am Hauptplatz gibt es ein paar Einschränkungen, die zu berücksichtigen sind. Es ist nämlich nicht überall möglich, Bäume zu pflanzen. Im westlichen Teil ragt die Tiefgarage in den Hauptplatz und im östlichen Teil befindet sich eine Bunkeranlage darunter. Es sollen auch nach der Umgestaltung Großveranstaltungen möglich sein.“, erklärt Hein abschließend.