FPÖ-Gemeinderätin Martina Tichler: In Österreich erlebt mindestens jede fünfte Frau Gewalt in ihrer Beziehung. Anstatt nachhaltige Präventionslösungen zu forcieren, setzt das Frauenbüro der Stadt Linz aber auf einen „Poetry Slam“. Gedichte zu rezitieren wird jedenfalls nichts zur Gewaltprävention beitragen

Fragwürdiger Fokus des Linzer Frauenbüros

Das Frauenbüro der Stadt Linz veranstaltet Anfang Dezember eine Veranstaltung, bei der Gedichte gegen Gewalt an Frauen durch Künstlerinnen im alten Rathaus vorgetragen werden. Ein fragwürdiger Fokus, wie Gemeinderätin Martin Tichler meint: „In Österreich erfährt mindestens jede fünfte Frau Gewalt. Generell verzeichnen wir in unserem Land überproportional häufig Gewalt und Mord an Frauen. Im Rathaus Gedichte vorzutragen wird den Opfern nichts nützen und auch keinen potenziellen Täter von einer Gewalttat abhalten. Hier gilt es andere Maßnahmen zu setzten, wie das Anheben des Strafausmaßes und Präventionsarbeit. Wenn das Frauenbüro in der Lage ist, einen Poetry Slam gegen Gewalt ins Leben zu rufen, dann kann die Ausarbeitung wirklicher Präventionsmaßnahmen kein Ding der Unmöglichkeit sein“, so die freiheitliche Gemeinderätin, Martina Tichler. „Die FPÖ pocht seit vielen Jahren auf Verschärfungen im Strafrecht und konnte bereits 2019 eine Strafverschärfung im Nationalrat umsetzten. Nun liegt es an der jetzigen Regierung diese Ziele weiterzuverfolgen. Der Grundtenor muss lauten: Null Toleranz bei Gewalt gegen Frauen“, so Tichler überzeugt.

FPÖ-Gemeinderätin Martina Tichler: „Schon die letzten Lockdowns haben die Kinder besonders getroffen. Die Einführung der 2-G-Regelung droht nun erneut, den Druck auf Familien drastisch zu erhöhen und die Gesellschaft weiter zu spalten. Jüngstes Beispiel sind die Diskussionen rund um Martinsfeste in Kindergärten.“

2-G-Regelung des Bundes trifft die Jüngsten mittelbar besonders hart

„Wir freuen uns natürlich grundsätzlich, dass die Martinsfeste in den Linzer Kindergärten doch noch stattfinden können, nachdem wir uns deutlich für die Abhaltung ausgesprochen haben. Die neu eingeführte 2G-Regel führt aber dazu, dass viele Elternteile ausgeschlossen werden. Seit Montagfrüh erreichen mich zahlreiche Anrufe besorgter Eltern der Kindergarten-Kinder, da der Zutritt zum Martinsfest nur Geimpften und Genesenen gewährt wird. Die Angehörigen fragen sich jetzt verständlicherweise, wie man als Elternteil einem Kleinkind erklären soll, dass die Eltern des Kindergartenfreundes anwesend sind, die eigenen Eltern aber nicht dabei sein können? Diese Maßnahme führt eindeutig zur weiteren Spaltung der Gesellschaft, vor der wir Freiheitlichen immer gewarnt haben“, zeigt sich die freiheitliche Gemeinderätin Martina Tichler erschüttert.

„Als zweifache Mutter kann ich sehr gut nachvollziehen, dass neben der Sorge um die soziale und psychische Gesundheit der Kinder, auch Befürchtungen um die körperliche Entwicklung immer gravierender werden. Wenn man sich als Elternteil aus persönlichen Gründen gegen eine Impfung entscheidet, wird den Kindern ein Besuch des Hallenbads, der Eislauffläche oder dergleichen automatisch verwehrt. Wir haben in den letzten Lockdowns schon gesehen, dass Kinder, die bereits etwas schwimmen konnten, ihre Fähigkeiten wieder verloren haben. Durch ein Betretungsverbot von Sport- und Freizeiteinrichtungen für Familien, welche die Kriterien der 2-G-Regelung nicht erfüllen, werden die Defizite bei den Kleinsten weiterhin zunehmen. Der Drang zur Impfung darf jedenfalls auf keinen Fall zu Lasten unserer Jüngsten geschehen!“, appelliert Tichler abschließend.

Tichler: Traditionelle St. Martins-Umzüge für unsere Kinder müssen erhalten bleiben

FPÖ-Gemeinderätin Martina Tichler: „Scheinbar sollen in den Linzer Kindergärten auch dieses Jahr die St. Martins-Umzüge ausfallen. Wenn andere Veranstaltungen problemlos möglich sind, müssen es auch die traditionellen Umzüge sein. Viele Linzer Kinder und Eltern würden sich das jedenfalls wünschen. Angesichts der Absagen veranstaltet der Linzer Verein „Abenteuer Familie“ einen eigenen Martins-Umzug mit ansprechendem Rahmenprogramm, für all jene, die nicht darauf verzichten wollen.“ 

Tichler: Traditionelle St. Martins-Umzüge für unsere Kinder müssen erhalten bleiben

Linz (291/21) – Nachdem bereits letztes Jahr die traditionellen St. Martins-Umzüge in den Linzer Kindergärten coronabedingt abgesagt wurden, verdichten sich die Zeichen immer stärker, dass unsere Kinder auch heuer darauf verzichten werden müssen. „Leider sagen viele Linzer Kindergärten dieses Jahr das Martinsfest ab oder feiern es nur im kleinsten Rahmen, ohne Eltern und innerhalb des Kindergartens. Traditionelle abendliche Martinsumzüge im Laternenlicht wird es wohl nicht geben. Den Kindern bzw. den Familien sollen diese schönen und unvergesslichen Erinnerungen auch dieses Jahr unter dem Vorwand der Corona-Pandemie verwehrt werden“, zeigt die freiheitliche Linzer Gemeinderätin und zweifache Mutter, Martina Tichler, auf. „Wenn Veranstaltungen oder etwa Fußballspiele problemlos durchgeführt werden dürfen, dann müssen auch Martins-Umzüge möglich sein. Auch der Linzer Corona-Krisenstab sieht keinen Grund, sie abzusagen. Zahlreiche Eltern wünschen es sich sehr, dass diese traditionellen Umzüge stattfinden“, so Tichler.

Linzer Verein organisiert Umzug für Kinder und Familien 

Angesichts der Absagen in den Kindergärten und um die St. Martins-Tradition zu erhalten, veranstaltet der Linzer Verein „Abenteuer Familie“ einen eigenen Martins-Umzug für Kinder und Familien. „Am Freitag, den 12. November, wird es ein gemeinsames Basteln mit anschließendem Umzug geben. Die Kinder können ab 16 Uhr im Volkshaus Pichling eine einfache Laterne basteln und bekommen ausgedruckte Liedtexte. Anschließend gehen wir singend mit den Laternen durch Pichling. Dazu wird es auch Kinderpunsch geben. Selbstverständlich findet dies alles unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln statt“, freut sich Gemeinderätin Tichler, die auch als stellvertretende Obfrau bei „Abenteuer Familie“ fungiert, auf viele teilnehmende Kinder und Familien beim geplanten Martins-Umzug.