FP-Klitsch: Auch Tiere verdienen einen würdevollen Abschied

Freiheitliche Tierschutzsprecherin fordert Tierfriedhof, Tierkrematorium und würdevolle Abschiedsmöglichkeiten durch die LINZ AG

Für viele Menschen sind Haustiere weit mehr als nur Begleiter. Sie sind treue Freunde, Seelentröster und oft über viele Jahre hinweg geliebte Familienmitglieder. Wenn ein Tier stirbt, hinterlässt es deshalb häufig eine schmerzhafte Lücke. Die Linzer FPÖ-Tierschutzsprecherin Gemeinderätin Ute Klitsch möchte Tierbesitzern in dieser traurigen Zeit mehr Möglichkeiten für einen würdevollen Abschied bieten: „Tiere schenken uns bedingungslose Liebe, Vertrauen und unzählige schöne Erinnerungen. Deshalb sollten wir ihnen auch einen würdevollen letzten Weg ermöglichen.“

Konkret fordert Klitsch die LINZ AG auf, die Errichtung eines Tierfriedhofs sowie eines Tierkrematoriums in Linz zu prüfen. Das Angebot soll auch für größere Hunde geeignet sei, deren Besitzer bisher immer auf Einäscherungsstätten außerhalb von Linz ausweichen mussten. Ergänzend sollen Räumlichkeiten für persönliche Verabschiedungszeremonien geschaffen werden. Als Vorbild nennt Klitsch die Bundeshauptstadt Wien, wo bereits ein Tierfriedhof unter überwiegend städtischer Beteiligung betrieben wird. Die LINZ AG verfüge durch ihre bestehenden Friedhöfe und Bestattungsangebote bereits über wertvolle Erfahrungen und Strukturen, die dafür genutzt werden könnten.

Auch wirtschaftlich könnte ein solches Angebot für die LINZ AG sinnvoll sein. Durch die Nutzung bestehender Strukturen und eine faire, kostendeckende Preisgestaltung ließe sich eine langfristig tragfähige Dienstleistung entwickeln. „Unser Ziel ist nicht, mit der Trauer von Tierbesitzern Geld zu verdienen, sondern ein würdevolles und zugleich leistbares Angebot zu schaffen. Ein liebevoll gestalteter Tierfriedhof könnte ein Ort der Erinnerung werden. Wer über viele Jahre sein Leben mit einem geliebten Tier geteilt hat, soll auch die Möglichkeit bekommen, sich in Würde zu verabschieden. Ich würde mich freuen, wenn die LINZ AG diese Idee aufgreift und wir gemeinsam ein solches Angebot für die Linzer Tierfreunde schaffen könnten“, so Klitsch abschließend.

FPÖ-Danner/Klitsch zu KoA-Bericht Theater Phönix: „142 Euro Steuergeld pro Besuch sind inakzeptabel!“

Prüfbericht bestätigt freiheitliche Kritik – FPÖ fordert Offenlegung der Kosten-Nutzen-Relation aller Linzer Kulturbetriebe und Etablierung von Kennzahlen-System für bessere Vergleichbarkeit

Der gestern im Kontrollausschuss diskutierte Bericht des Linzer Kontrollamts zum Theater Phönix ist für die Linzer Freiheitlichen eine schonungslose Bestätigung ihrer langjährigen Kritik an der städtischen Kulturförderung: „Der Bericht offenbart eine Schieflage zwischen dem massiven Einsatz von Steuergeldern und dem tatsächlichen Nutzen für die breite Bevölkerung.“

„Der Bericht legt die Fakten ungeschönt auf den Tisch: Mit einem dauerhaften Förderanteil von fast 90 Prozent an der Betriebsleistung ist das Theater Phönix praktisch vollständig von der öffentlichen Hand abhängig. So standen 6,4 Millionen Euro öffentlichen Zuschüssen nur 641.100 Euro Erlöse aus Veranstaltungen gegenüber“, analysiert GR Mag. Manuel Danner, stv. Vorsitzender des Kontrollausschusses. Besonders klar wird das Bild, wenn man die Kosten auf den einzelnen Besucher im Jahr 2025 herunterbricht: „Jeder einzelne Besuch im Theater Phönix wurde mit 142 Euro subventioniert, während der Gast selbst im Schnitt nur 12,40 Euro zahlte. Das ist keine punktuelle Förderung, das ist ein finanzielles Fass ohne Boden. Bei diesem Verhältnis muss jedenfalls die Frage erlaubt sein, ob Förderung, Eigenerlöse und Reichweite noch in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Insbesondere angesichts der miserablen Finanzlage der Stadt Linz.“

FPÖ-Kultursprecherin Ute Klitsch sieht darin ein systemisches Problem der Linzer Kulturpolitik: „Das Theater Phönix ist nur die Spitze des Eisbergs einer völlig verfehlten Förderpolitik, die eine bestimmte, alternativ-linke Szene einseitig bevorzugt, während die breite Bevölkerung auf der Strecke bleibt. Hier werden Millionen an Steuergeldern nach dem Gießkannenprinzip verteilt, ohne dass der tatsächliche Nutzen für die Linzerinnen und Linzer hinterfragt wird. Kultur darf kein Selbstzweck für eine kleine Nische sein, sondern muss alle Menschen erreichen. Ähnliche Missverhältnisse kennen wir ja bereits vom Lentos“, erklärt Klitsch. Die sinkenden Erlöse aus Kartenverkäufen bei gleichzeitig steigenden Subventionen seien ein klares Indiz dafür, dass das Angebot an den Wünschen der Bürger vorbeigehe.

Aus diesem Grund fordern die Freiheitlichen volle Transparenz und eine grundlegende Neubewertung der Kulturförderungen in Linz. „Wir verlangen eine vollständige und schonungslose Aufstellung der Kosten-pro-Besucher-Relation für alle hochsubventionierten Kultureinrichtungen in Linz. Die Bürger haben ein Recht zu erfahren, wohin ihre Steuergelder fließen und welcher Nutzen daraus entsteht“, betonen die beiden FPÖ-Gemeinderäte. Darüber hinaus müssen aussagekräftige Kennzahlen entwickelt werden, die eine bessere Vergleichbarkeit möglich machen.“

„Es kann nicht sein, dass der Bürger für Kulturangebote zahlt, die er kaum nutzt, während an allen Ecken und Enden, etwa bei der sozialen Sicherheit oder der Infrastruktur, das Geld fehlt. Kultur ist wichtig, aber sie muss wirtschaftlich vertretbar und für die breite Masse da sein, nicht nur für eine kleine Klientel“, so Danner und Klitsch abschließend.

FP-Danner/Klitsch: Hochhaus darf gewachsenes Ortsbild der Neuen Heimat nicht zerstören

FPÖ fordert bei geplantem Hochhaus „Im Haidgattern“ mehr Rücksicht auf bestehende Siedlungsstruktur und Anrainer

Mit deutlicher Skepsis reagieren der freiheitliche Planungssprecher Gemeinderat Manuel Danner und die Ortsparteiobfrau der FPÖ Neue Heimat, Gemeinderätin Ute Klitsch, auf die Pläne für ein neues Hochhaus „Im Haidgattern“. Der geplante Turm würde aus Sicht der beiden Freiheitlichen einen massiven Eingriff in das bislang weitgehend homogene Ortsbild der Neuen Heimat darstellen. Auch Anrainer äußern bereits Bedenken hinsichtlich des Ortsbildes, zusätzlicher Verschattung und einer möglichen Verkehrszunahme.

„Die Neue Heimat ist über Jahrzehnte gewachsen und weist in weiten Teilen eine klare und einheitliche Siedlungsstruktur auf. Ein Hochhaus dieser Dimension würde hier wie ein Fremdkörper wirken. Stadtentwicklung darf nicht bedeuten, dass man ohne Rücksicht auf die gewachsene Umgebung überall Türme in bestehende Wohngebiete stellt. Architektur muss sich auch daran messen lassen, ob sie zu ihrem Umfeld passt“, betont Danner.

Dass neue Hochhäuser in Linz anhand eines Kriterienkatalogs geprüft werden, sei grundsätzlich sinnvoll. Das allein könne aber noch keine ausreichende Begründung für die Realisierung eines Projekts sein. „Eine Hochhaus-Checkliste darf nicht zum Freibrief für jedes Bauvorhaben werden. Selbst wenn ein Projekt die formalen Kriterien erfüllt, muss am Ende immer noch die entscheidende Frage gestellt werden: Passt dieses Gebäude tatsächlich an diesen Standort? Aus unserer Sicht muss der Schutz eines gewachsenen Ortsbildes dabei einen wesentlich höheren Stellenwert haben“, so der freiheitliche Planungssprecher.

Auch Klitsch verweist auf die Sorgen der Bevölkerung vor Ort: „Die Neue Heimat ist kein Experimentierfeld für immer höhere Gebäude. Die Menschen leben gerne hier, weil unser Stadtteil einen eigenen Charakter und eine über Jahrzehnte gewachsene Struktur besitzt. Genau diese Identität dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Wenn die Anrainer vor Verschattung, zusätzlichem Verkehr und einer massiven Veränderung ihres unmittelbaren Wohnumfeldes warnen, dann müssen diese Bedenken ernst genommen werden.“

Danner und Klitsch fordern daher eine besonders kritische Prüfung des Projekts und eine stärkere Berücksichtigung des bestehenden Ortsbildes. „Verdichtung kann in einer wachsenden Stadt notwendig sein, aber sie braucht Augenmaß. Nicht alles, was planerisch oder rechtlich möglich ist, ist deshalb automatisch städtebaulich sinnvoll. Die Neue Heimat soll sich weiterentwickeln können, ohne dabei ihren gewachsenen Charakter zu verlieren“, halten Danner und Klitsch abschließend fest.

FP-Klitsch: Pflasterspektakel auf Südliche Landstraße ausweiten

Südliche Landstraße darf nicht länger außen vor bleiben – Brennpunkte durch Belebung entschärfen

„Das diesjährige Pflasterspektakel hat erneut eindrucksvoll bewiesen, wie sehr Straßenkunst und Kultur das Stadtbild beleben können“ freut sich die freiheitliche Kultursprecherin Gemeinderätin Ute Klitsch stellt sich deshalb die Frage, warum die südliche Landstraße von diesem Großereignis praktisch nichts hatte. Sie schlägt vor, das Pflasterspektakel künftig bis in die neue Begegnungszone sowie in den Volksgarten und den Schillerpark auszudehnen.

„Gerade die südliche Landstraße stand in den vergangenen Wochen aufgrund zahlreicher Berichte über die schwierige Sicherheits- und Aufenthaltsqualität im Fokus der öffentlichen Diskussion. Umso unverständlicher ist es für uns, dass man die Gelegenheit nicht genutzt hat, diesen Bereich mit Kultur, Familien und Besuchern zu beleben“, zeigt sich Klitsch verwundert. Die neue Begegnungszone sowie die weitläufigen Flächen im Volksgarten und Schillerpark würden dafür ideale Voraussetzungen bieten und könnten das bestehende Veranstaltungskonzept sinnvoll ergänzen.

Klitsch sieht darin eine Chance, einen oft negativ wahrgenommenen Stadtteil wieder stärker ins öffentliche Leben einzubinden. Statt sich auf den nördlichen Teil der Innenstadt zu konzentrieren, sollte das Pflasterspektakel künftig bewusst auch den südlichen Teil der Landstraße einbeziehen. Davon würden nicht nur Besucher profitieren, sondern auch die Betriebe entlang des Veranstaltungsortes. Klitsch attestiert abschließend: „Kultur kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Stadträume wieder mit Leben zu erfüllen – vorausgesetzt, sie finde auch dort statt, wo sie am dringendsten gebraucht werde.“

FP-Klitsch: Pflasterspektakel zeigt, wie erfolgreiche Kulturpolitik mit Hausverstand aussieht

Große Wirkung mit überschaubarem Budget – Freiheitliche wünschen sich ähnliche Angebote auch für den Linzer Süden

Das Linzer Pflasterspektakel hat auch heuer wieder tausende Besucher begeistert und die Innenstadt in eine lebendige Bühne verwandelt. Für FPÖ-Kultursprecherin Gemeinderätin Ute Klitsch ist der große Erfolg der Veranstaltung ein Beweis dafür, dass attraktive Kulturangebote mit vergleichsweise geringem Mitteleinsatz eine enorme Wirkung entfalten können.

„Ich freue mich sehr, dass das Pflasterspektakel auch heuer wieder so viele Menschen nach Linz gelockt hat. Es zeigt eindrucksvoll, wie Kultur Generationen verbindet, die Innenstadt belebt und Gästen wie Einheimischen gleichermaßen Freude bereitet. Solche Veranstaltungen sind eine echte Bereicherung für unsere Stadt“, erklärt Klitsch.

Gleichzeitig sieht die freiheitliche Kultursprecherin darin auch ein positives Beispiel für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld. Während das Pflasterspektakel mit einer städtischen Förderung von rund 290.000 Euro in nur drei Tagen rund 230.000 Besucher anzog, erhielt das Lentos Kunstmuseum 2025 rund 4,9 Millionen Euro an städtischen Fördermitteln und verzeichnete im gesamten Jahr etwa 64.000 Besucher. Diese Gegenüberstellung unterstreiche, dass auch mit überschaubaren Mitteln Kulturangebote geschaffen werden können, die von einer breiten Bevölkerung angenommen werden.

„Natürlich haben unterschiedliche Kulturformate unterschiedliche Aufgaben. Dennoch sollten wir uns verstärkt überlegen, wie wir möglichst viele Menschen mit einem vernünftigen Mitteleinsatz erreichen können. Das Pflasterspektakel beweist, dass hochwertige Kultur nicht zwangsläufig Millionen kosten muss“, so Klitsch.

Für die Zukunft wünscht sich die freiheitliche Gemeinderätin ähnliche Veranstaltungsformate auch außerhalb der Innenstadt. „Gerade der Linzer Süden hätte sich mehr kulturelle Angebote verdient. Veranstaltungen unter freiem Himmel, Straßenkunst oder kleinere Stadtteilfeste könnten auch dort für mehr Lebensqualität sorgen und die Menschen zusammenbringen. Kultur sollte möglichst viele Linzer erreichen – nicht nur in der Innenstadt, sondern in allen Stadtteilen“, betont Klitsch abschließend.

FP-Klitsch: 70.000 Euro für „freie Szene“ und 18.000 Euro Kunstförderpreise in Zeiten des Sparzwangs hinterfragen

Kritik an Förderung auf Eigenansuchen und unrealistischer 500-Prozent-Forderung

Die Stadt Linz stellt unter dem Titel „LINZimPULS“ heuer 70.000 Euro für die sogenannte „freie Szene“ im Kulturbereich sowie weitere 18.000 Euro für Kunstförderpreise zur Verfügung. Für FPÖ-Kultursprecherin Gemeinderätin Ute Klitsch ist angesichts der angespannten Finanzlage eine kritische Prüfung dieser freiwilligen Leistungen zwingend notwendig.

Besonders kritisch sieht Klitsch, dass dieser Fördertopf der freien Szene, auf deren eigenes Ansuchen hin errichtet wurde. „Wenn eine Interessensgruppe ihre Förderung selbst einfordert und die Stadt diesem Wunsch nachkommt, braucht es umso mehr Transparenz, klare Kriterien und eine nachvollziehbare Prioritätensetzung gegenüber den Steuerzahlern.“

Im Grundlagenpapier zum Linzer Kulturentwicklungsplan werde von Vertretern der freien Szene sogar eine Erhöhung der Förderung um 500 Prozent gefordert. Eine derartige Ausweitung sei bislang zwar nicht beschlossen, zeige jedoch deutlich die Stoßrichtung einzelner Akteure. „Eine Verfünffachung von Subventionen ist angesichts der budgetären Realität der Stadt völlig weltfremd und würde den finanziellen Spielraum weiter einschränken“, so Klitsch.

Die Stadt Linz steht laut mittelfristiger Finanzplanung vor massiven Herausforderungen, die Zinsbelastung steigt kontinuierlich. Gerade deshalb müsse bei freiwilligen Leistungen mit besonderer Sorgfalt vorgegangen werden. „Während die Bürger aufgrund der Teuerungswelle jeden Euro doppelt umdrehen müssen, darf die Stadt Steuergeld nicht mit beiden Händen beim Fenster hinaus werfen“, mahnt die freiheitliche Kultursprecherin ein.

Klitsch betont, dass man nicht grundsätzlich gegen Kulturförderung sei, jedoch müssen diese vorrangig in Veranstaltungen und Projekte fließen, die eine breite Bevölkerung ansprechen und einen echten Mehrwert für die Stadtgesellschaft bieten. „Nischen- und Klientelprojekte für eine sehr eng gefasste Zielgruppe dürfen nicht im Mittelpunkt der Kulturpolitik stehen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht es eine Kulturpolitik mit Hausverstand und Augenmaß“, so Klitsch abschließend.