FP-Frauen: In Linz gibt es derzeit keine Möglichkeit ein Frauen-Nachttaxi zu bestellen

Das Projekt „Lady Taxi“ des Linzer Taxiunternehmens 2244 wurde vor einigen Monaten eingestellt

Immer mehr Frauen, aller Altersgruppen, fürchten sich abends und nachts alleine mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Auch das Taxifahren ist für viele Frauen keine Option mehr, weil die meisten Taxifahrer männlich und ausländisch sind und das bei manchen Frauen Angst auslöst. Die freiheitlichen Gemeinderätinnen Patricia Haginger, Ute Klitsch und Martina Tichler plädieren daher für die Wiederbelebung des Projektes „Lady Taxi“. Dieses Projekt wurde 2016 von Linzer Taxi 2244 ins Leben gerufen, musste aber aufgrund der Corona-Pandemie und fehlenden Taxifahrerinnen eingestellt werden: „Unter 10 % der Taxilenker sind in Linz derzeit weiblich, was dazu führte, dass das Linzer Taxi 2244 sein Frauenprojekt einstellen musste. Die Frauenstadträtin Eva Schobesberger ist hier gefordert, Anreize zu schaffen, um den Beruf der Taxilenkerin attraktiver zu machen. Die Ausbildung zur Taxilenkerin muss seitens der Stadt gefördert werden. Was in Innsbruck mit einem grünen Bürgermeister möglich ist, muss auch in Linz mit einer grünen Frauenstadträtin möglich sein.“ – so die Gemeinderätinnen Haginger, Klitsch und Tichler.

Theoretisch besteht schon jetzt die Möglichkeit bei der Bestellung einer Fahrt ausdrücklich eine Lenkerin zu bestellen. Weil aber die Zahl der Taxifahrerinnen so gering ist, kommt es hier zu sehr langen Wartezeiten und wer will schon in der Dunkelheit lange auf sein Taxi warten?

GR Ute Klitsch kritisiert: Linzer Gemeinderat stimmt mehrheitlich gegen Verlängerung des Urfahranermarktes

Immerhin wurde Verkehrsreferent mit der Ausarbeitung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt, um künftige Verkehrskollapse rund um Großveranstaltungen zu verhindern

Der Urfahranermarkt war Thema im gestrigen Gemeinderat. Enttäuscht zeigt sich die Linzer FP-Tourismussprecherin GR Ute Klitsch: „Wir haben in der gestrigen Sitzung des Gemeinderates beantragt, dass die Marktreferentin mit den Beschickern des Urfahranermarktes über eine künftige Verlängerung oder Adaption des beliebten Marktes beraten soll. Nach dem letzten Besucherrekord wollen wir das volle Potential des Urfix für Besucher und Schausteller herausholen. Unverständlicherweise haben alle anderen Parteien und selbst ÖVP-Marktreferentin Doris Lang-Mayerhofer einer Diskussion eine prompte Abfuhr erteilt und wollten nicht einmal eine Zuweisung in den Ausschuss für Märkte. Ich bin aber nach wie vor davon überzeugt, dass eine besucherfreundliche Adaptierung des Marktes breit diskutiert werden sollte. Zumindest die Gastronomie könnte man ein paar Tage länger öffnen lassen, das würde auch Firmenveranstaltungen anlocken, etwa in der Donaualm.“

Positiv war hingegen die mehrheitliche Annahme des freiheitlichen Antrages betreffend die Lösung des Verkehrsproblems rund um Großveranstaltungen wie den Urfahranermarkt. Bekanntlich gab es in der Ferihumerstraße berechtigte Aufregung wegen eines missglückten Fahrverbotes. Verkehrsreferent Martin Hajart wurde mit der Ausarbeitung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt, um künftige Verkehrskollapse zu verhindern. Konkret kann sich FP-Verkehrssprecher Manuel Matsche vorstellen, ein Park&Ride-Angebot zu schaffen. „Die bestehenden Großparkplätze am Pleschingersee oder auf der Gugl würden sich anbieten. Kostenlose Shuttlebusse sollen die Gäste dann zum Veranstaltungsort bringen. Ich freue mich, dass der Gemeinderat in diese Richtung offen ist.“

FPÖ Gemeinderätin Ute Klitsch: Potenzial des Urfix muss länger genutzt werden!

Nach Besucherrekord regt FPÖ Diskussion über Verlängerung des Urfix an

„Der massive Besucherandrang nach zwei Jahren Coronapause belegen das Bedürfnis der Linzer nach dem Urfix. Der Andrang bestätigt aber auch das wirtschaftliche Potenzial, dass in der Abhaltung dieses Marktformates steckt. Die Stadt darf sich diese Chance nicht entgehen lassen. Ich werde daher in der kommenden Sitzung des Gemeinderates eine Diskussion zwischen den relevanten Stakeholdern vorschlagen, um den Zeitrahmen des Urfix zu erweitern. Dieser Diskussion sollte sich die Stadtpolitik nicht verschließen. Konkret kann ich mir etwa eine Probebeleuchtung wie am Welser Volksfest oder eine Verlängerung des Marktes um ein paar Tage vorstellen“, erklärt FPÖ Gemeinderätin Ute Klitsch.

Konkret fordert Klitsch Gesprächsrunden zwischen den zuständigen Stadtsenatsmitgliedern und der „ARGE Urfix“ unter Einbeziehung des Gemeinderats. Damit wäre ein erster Impuls zur Vergrößerung des wirtschaftlichen Nutzens durch die Stadt, aber auch um Druck aus den Besucherströmen zu nehmen, gegeben.

„Niemand weiß, wie lange die Coronapolitik des Bundes die Abhaltung des Urfix noch zulässt.  Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass das Potenzial des Urfix – solange wie möglich – genutzt werden kann und soll“, so Klitsch.

FP-Klitsch: Für Besitzer des Aktivpasses soll künftig ein Tierfutterzuschuss eingeführt werden

Gemeinderatsantrag geplant: Tierschutz und Soziales gehören zusammen

Der Linzer Aktivpass bietet Menschen mit einem geringen Einkommen eine Hilfestellung in vielen Lebensbereichen. Doch ein für viele Menschen essenzieller Bereich fehlt: Eine Unterstützung für das eigene Haustier. Die Katze oder der Hund sind gerade für Alleinstehende oder Pensionisten der Mittelpunkt des Lebens. Bevor das eigene Haustier hungern muss, stellen viele Menschen oftmals ihre eigenen Bedürfnisse an zweite Stelle. „Gerade mit der jetzigen Teuerungswelle fehlt es den Menschen an allen Ecken und Enden. Doch das eigene Haustier gibt den Menschen besonders in schwierigen Zeiten Halt und Kraft. Gerade deswegen wäre es wichtig, einen eigenen Tierfutterzuschuss für Inhaber des Aktivpasses einzuführen“, schlägt FP-Gemeinderätin Ute Klitsch vor.

Für Ute Klitsch gehören Tierschutz und Soziales einfach zusammen: „Wir dürfen hier nicht die Augen verschließen. Gespräche mit den Menschen zeigen immer wieder, dass sie gerade auch in prekären Situationen an ihren Haustieren – vorrangig Hunde und Katzen – festhalten. Vorstellbar wäre ein Gutscheinsystem für entsprechende Tierfachgeschäfte. Als Nachweis könnten eine Registrierungsbestätigung oder ein Impfpass des Tieres vorgelegt werden. Ich werde in der kommenden Gemeinderatssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen.“

FP-Gemeinderätin Ute Klitsch: „SOKO Linz“ wird Thema im Gemeinderat

Freiheitliche sehen TV-Serie missglückt und wollen Auskunft zu Subventionen und Mitspracherecht

„Die Stadt Linz ist seit wenigen Wochen Schauplatz der TV-Krimi-Serie „SOKO Linz. Ob krimibegeistert oder nicht, das Empfinden über die Serie hängt sehr stark von persönlichen Präferenzen ab. Sinkende Zuschauerzahlen als auch die Rückmeldungen in persönlichen Gesprächen und in den sozialen Medien lassen aber leider den Schluss zu, dass die Serie ‚SOKO Linz‘ den Geschmack vieler Zuseher nicht getroffen hat. Es scheint, als wäre die Chance, unsere Stadt als schönen und spannenden Ort darzustellen, von den Machern der Serie vertan worden. Ich werde daher in der kommenden Sitzung des Gemeinderates eine Anfrage an Bürgermeister Luger richten: Ich möchte wissen, ob und wie die Stadt die Produktion des scheinbar eher unglücklichen Serienformats unterstützt hat“, erklärt die freiheitliche Gemeinderätin im Kulturausschuss, Ute Klitsch.

Mit der sieben Punkte umfassenden Anfrage wollen die Freiheitlichen nicht nur Auskunft über mögliche finanzielle Unterstützung der Produzenten durch die Stadt einholen. Es soll auch geklärt werden, ob und in welcher Höhe Dienstleistungen durch die Unternehmensgruppe Linz zur Verfügung gestellt wurden. „In Bürgergesprächen höre ich immer wieder die Kritik, dass Linz nicht gerade als einladender Ort dargestellt wird. Wenn die Stadt tatsächlich Unterstützungsleistungen beitragen hat, muss geklärt werden, ob man zumindest bei der Ausrichtung der Serie oder die Wahl der Drehorte mitbestimmen hätte können“, so Klitsch abschließend.

FPÖ-Gemeinderätin Ute Klitsch: Linzer Tourismus- und Kulturpolitik muss neu gedacht werden

Stadt und Kulturstadträtin müssen sich auf bestehende Stärken konzentrieren

„Der Linzer Tourismus hat nichts davon, wenn die Texte des Tourismusverbandes in weiblicher Form gesetzt werden. Das sind keine Impulse, mit denen die Stadt ihre von den Corona-Maßnahmen getroffenen Gästezahlen aufwerten könnte. Der Tourismusverband täte gut daran, die grundsätzliche Tourismus- und Kulturpolitik unserer Stadt zu überdenken. Hier sehe ich auch die Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer in der Pflicht, zielführende Ansätze zu mitzugestalten. Es ist sehr zu hoffen, dass das gebetsmühlenartige Verweisen auf eine in Linz gedrehte Krimi-Serie, auch tatsächlich neue Touristen anlockt“, kommentiert die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch die heutige Pressekonferenz des Linzer Tourismusverbandes.

Klitsch vermisst, dass offensichtliche Stärken der Stadt Linz zu wenig in die Perspektiven des Linzer Tourismus eingebaut werden. „Schlagworte wie ‚Individualisierung‘ ‚oder eine App, mit denen digitale Linzer Torten gesammelt werden können, mögen ja in der Theorie gut gemeint sein. Sie berücksichtigen aber nicht die zahlreichen, bereits bestehenden Linzer Attraktionen, mit denen sich tatsächlich zahlungsstarke Touristen anlocken ließen.“

Klitsch regt an, die bereits bestehenden Linzer Attraktionen sichtbarer in die Linzer Tourismus- und Kulturkonzepte einzubauen. Klitsch knüpft daran die freiheitliche Forderung nach effizienteren Konzepten mancher Linzer Museen. „Gerade das Lentos, mit seinem stark nach Randgruppen ausgerichteten Programm, muss hier endlich wirtschaftlichere Konzepte auf den Tisch legen“, so Klitsch abschließend. 

FPÖ-Gemeinderätin Ute Klitsch: Politisch gefärbte Randthemen werden kaum Besucher anlocken

Kulturjahr 2022 setzt offenbar weiter auf fragwürdige Inhalte

– Nach der Präsentation des angeblich ´breit gefächerten´ Jahresprogramms des Kulturjahres 2022 bleibt die Frage offen, wie die Linzer Museen mit solchen Inhalten einen Weg aus der Corona-Krise finden sollen. „Um die Kassen der Linzer Museen besser zu füllen, muss es Ziel sein, mehr zahlende Besucher anzulocken. Bis dato werden die Kassen ja hauptsächlich durch Steuergeld in Millionenhöhe gefüllt. Mit absoluten Randthemen, deren teilweise linke Schlagseite nicht abzusprechen ist, werden sie keine Besucherströme in die Museen auslösen. Ganz im Gegenteil. Die jährlichen tiefroten Zahlen werden noch verheerender als bisher ausfallen“, mahnt die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch.

Kulturstadträtin muss für bürgernahe Inhalte sorgen

Um dem andauernden Negativtrend entgegenzuwirken, braucht es Inhalte, die für möglichst viele Menschen interessant sind. Aktionen der Freien Szene gehören nicht zu diesen Inhalten. Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer muss dringend tätig werden. Es gilt dafür zu sorgen, ein bürgernahes Kulturprogramm anzubieten, damit der Linzer Steuerzahler nicht noch tiefer in die Tasche greifen muss, um die Randgruppenszene weiter zu finanzieren“, so Klitsch weiter.

„Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer meint, dass das Kulturjahr 2022 der Coronalage mit Kreativität, Innovation und Konsequenz begegnet. Ein Blick auf das Programm zeigt aber, dass weiter auf fragwürdige Angebote gesetzt wird. Von der großzügig subventionierten Freien Szene getragenen Festivals, sprechen jedenfalls nicht für Kulturinnovation, sondern eher für Klientelpolitik“, so Klitsch abschließend.

FPÖ-Gemeinderätin Ute Klitsch zu Kulturbudget: Stadt Linz setzt im Kulturbetrieb fragwürdige Prioritäten

Lentos muss sich realen Bedürfnissen der Linzer anpassen

Angesichts einer mittelfristig angespannten finanziellen Situation der Stadt warnt die Freiheitliche vor ausufernden und erfolglosen Subventionen im Kulturbereich. „Zu einem, wie es ausschaut, wohl dauerhaften großen Subventionsempfänger haben sich die Linzer Museen entwickelt. Unsere Kritik bezieht sich ausdrücklich nicht auf das traditionelle Nordico, sondern richtet sich gegen das Rand- bzw. Kleingruppenmuseum Lentos. Über 3,7 Millionen muss die Stadt für den Betriebsabgang dieses eher spärlich besuchten Museums aufbringen. Diese Beträge stehen in keinerlei Relation zu einem allfälligen Nutzen, der dem durchschnittlichen Linzer Bürger wohl kaum vermittelbar ist. Wir Freiheitliche sind der Meinung, dass das Lentos, um es mittelfristig zu erhalten, sich den realen Bedürfnissen der Linzer anpassen muss. Moderne, experimentelle Kunst ist zu keiner Zeit einem größeren Publikum vermittelbar gewesen“, so Klitsch.

Private Bühnen bei Subventionen nicht außen vor lassen

Abseits vieler bekannter Theatereinrichtungen, weist Linz auch eine Vielzahl kleinerer, privater Theaterbühnen auf. Überwiegend von privatem Engagement getragen, werden diese Einrichtungen bei den Förderungen der Stadt meist außen vor gelassen. „Diese Initiativen stecken ihr ganzes Herzblut in den Theaterbetrieb. So beispielsweise das Kellertheater, der Theaterklub oder das Theater in der Innenstadt. Es kann sich langfristig fatal auf das Bestehen dieser beliebten Theater auswirken, wenn die Stadt auch weiterhin vorrangig Großtheater wie das Theater Phönix, die durchaus wirtschaftlich arbeiten könnten, mit großzügigen Subventionen bedient. Die privaten Theater hingegen werden nur nachrangig mit Förderungen bedacht. Es kann nicht Sinn des Förderwesens sein, dass jene, die am lautesten nach Subventionen rufen, am meisten erhalten“, so Klitsch abschließend.

GR Klitsch: Neuer Linzer Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte soll sich um Kernaufgaben kümmern, anstatt Brotneid zu schüren

Heute tritt erstmals der neue Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte zusammen. Ein Ausschuss, der wahrlich mehr als genug zu tun hätte, zumal Tourismusbetriebe, Kulturstätten und Marktbeschicker durch die Corona-Regelungen und Lockdowns am meisten betroffen sind und immer noch ums wirtschaftliche Überleben kämpfen. 

Die Tagesordnung für kommenden Montag ist jedenfalls für FPÖ-Kultur-und Tourismussprecherin Ute Klitsch mehr als fragwürdig. Ein einziger konkreter Antrag ist dabei zu finden, in dem sich das Theater Tribüne Linz am Südbahnhofmarkt die Jahresförderung abholt: „Zum einen ist hier schon sehr befremdlich, warum die Tribüne Linz finanziell um ein Vielfaches besser ausgestattet wird, als andere private Theater in Linz. Das schürt unnötig Brotneid unter den privaten Linzer Theaterbühnen. Fairness gegenüber allen wäre hier das Gebot der Stunde“, fordert Klitsch und führt fort: „Es ist schon sehr befremdlich, warum kein einziger konkreter Antrag zur desaströsen Situation im Städtetourismus zu finden ist. Kulturbetriebe, Hotellerie und Marktbeschicker brauchen dringend klare Regeln für den Winter und vor allem Kunden und Umsatz. Anstatt auf eigenartige Tourismusvideos zu setzen, die Linz als hässliche Stadt präsentieren oder alternative Bühnen zu subventionieren, die den meisten Linzern gar nicht einmal bekannt sind, muss sich der Ausschuss dringend und intensiv um die eigenen Kernaufgaben kümmern. Dazu gehört nun einmal ein positives Marketing, klare Regelungen und Umsatz für die betroffenen Branchen. Wir werden auf jeden Fall eine schärfere Gangart im Ausschuss vorlegen“, so Klitsch abschließend.