Kleinhanns: „Muhammed“ bald beliebtester Vorname für Linzer Kinder?

Zuwanderung verändert Gesellschaft nachhaltig

Lukas, David und Jakob sind die beliebtesten Vornamen für neugeborene Linzer Buben 2019. Die Liste der 10 beliebtesten Namen zeigt noch weitere altbekannte Vornamen. „Sieht man jedoch genauer hin, zeigt sich ein anderes Bild“, sagt der freiheitliche Linzer Fraktionsobmann Günther Kleinhanns. „Während medial bei Vornamensstatistiken meist die ´Original-Schreibweise´ verbreitet wird, gibt es auch Statistiken, welche die verschiedenen Schreibweisen eines Namens vereinen. Ein Blick auf diese Statistik verrät: Bei allen Linzer Buben zwischen 0 und 4 Jahren belegt der Name Muhammed (zusammen mit abgewandelten Schreibweisen) bereits den achten Platz in der Häufigkeit. Bei den 5 bis 9-jährigen ist es sogar der stolze vierte Platz! Der für muslimische Familien typische Name zeigt die nachhaltige Veränderung der Linzer Gesellschaft durch die Zuwanderung aus islamischen Ländern“, deckt Kleinhanns auf.

Die Linzer Bevölkerung wächst Jahr für Jahr. „Dieses Wachstum ist klar auf die Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen. Welche Veränderungen das für unsere Gesellschaft bringt, zeigt sich in vielen Facetten. Bei den Vornamen kann man es sehr gut erkennen“, so der Freiheitliche. „Auch immer höhere Sozialausgaben gehen mit der starken Zuwanderung einher. Etwa bei der Mindestsicherung, wo über 57% der Bezieher in Linz Ausländer, also keine österreichischen Staatsbürger, sind. Dadurch wurden alleine im dritten Quartal 2019 etwa 1,7 Mio Euro unseres Steuergeldes an ausländische Staatsbürger bezahlt. Doch auch hier wurde diese Tatsache vernebelt dargestellt, indem medial nur der gemeinsame Anteil an Österreichern, EU-Bürgern und sonstiger Drittstaatsangehöriger verbreitet wurde. Diese Zahlen sind alarmierend und müssen daher umso offener und transparent kommuniziert werden!“

 

Hein: Nur striktere Raumordnung kann Wohnzimmer- und Hinterhofmoscheen verhindern

Mit derzeitig gültigem Recht kann religiöser Radikalisierung nicht entgegengewirkt werden

Dass sich der Islam in den größeren Städten immer weiter ausbreitet, kann nicht mehr geleugnet werden. Auch in Linz ist das der Fall. „Äußerst bedenklich ist, wenn Wohnungen oder ehemalige Geschäftslokale in Wohnsiedlungen diesbezüglich – auch entgegen des ursprünglichen Verwendungszwecks – missbraucht werden“, berichtet der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Vorwiegend in Hinterhof- oder Wohnzimmermoscheen kann dem radikalen Islam eine entsprechende Bühne geboten werden. Eine Kontrolle durch die Behörden gegen eine religiöse Radikalisierung ist so beinahe unmöglich“.

Konnte in Linz noch wegen einer Betriebsbaugebietswidmung der legale Betrieb einer Imamschule verhindert werden, fehlt uns in der Stadt in anderen Widmungskategorien die Handhabe. So wurde die Stadt von Bürgern aufmerksam gemacht, dass in der Lenaustraße 25 – 27 eine Moschee entgegen des ursprünglichen Verwendungszwecks betrieben wird. Die Behörde hat mittlerweile die Eigentümerin mit dieser Problematik konfrontiert. Innerhalb einer Frist von 14 Tagen muss von Seiten der Eigentümerin reagiert werden.

Wenn innerhalb dieser Frist keine Stellungnahme abgegeben wird, wird seitens der Behörde ein Bescheid ausgestellt. In diesem Bescheid wird die Eigentümerin aufgefordert, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen oder eine entsprechende Änderung der Nutzung zu beantragen. Nur wenn um keine neue Nutzungsbewilligung angesucht wird, kann die Behörde die Herstellung des ursprünglichen Zustandes durchsetzen. „Das zeigt die Schwäche der Raumordnung deutlich auf. Daher wäre es sinnvoll, wenn in der anstehenden ROG-Novelle, Moscheen und andere Gebetshäuser ausschließlich nur mehr in expliziten Sonderwidmungen möglich sind. Der zuständig Referent auf Landesebene Landesrat Markus Achleitner muss hier tätig werden!“, so Hein abschließend.