FP-Danner/Klitsch: Hochhaus darf gewachsenes Ortsbild der Neuen Heimat nicht zerstören

FPÖ fordert bei geplantem Hochhaus „Im Haidgattern“ mehr Rücksicht auf bestehende Siedlungsstruktur und Anrainer

Mit deutlicher Skepsis reagieren der freiheitliche Planungssprecher Gemeinderat Manuel Danner und die Ortsparteiobfrau der FPÖ Neue Heimat, Gemeinderätin Ute Klitsch, auf die Pläne für ein neues Hochhaus „Im Haidgattern“. Der geplante Turm würde aus Sicht der beiden Freiheitlichen einen massiven Eingriff in das bislang weitgehend homogene Ortsbild der Neuen Heimat darstellen. Auch Anrainer äußern bereits Bedenken hinsichtlich des Ortsbildes, zusätzlicher Verschattung und einer möglichen Verkehrszunahme.

„Die Neue Heimat ist über Jahrzehnte gewachsen und weist in weiten Teilen eine klare und einheitliche Siedlungsstruktur auf. Ein Hochhaus dieser Dimension würde hier wie ein Fremdkörper wirken. Stadtentwicklung darf nicht bedeuten, dass man ohne Rücksicht auf die gewachsene Umgebung überall Türme in bestehende Wohngebiete stellt. Architektur muss sich auch daran messen lassen, ob sie zu ihrem Umfeld passt“, betont Danner.

Dass neue Hochhäuser in Linz anhand eines Kriterienkatalogs geprüft werden, sei grundsätzlich sinnvoll. Das allein könne aber noch keine ausreichende Begründung für die Realisierung eines Projekts sein. „Eine Hochhaus-Checkliste darf nicht zum Freibrief für jedes Bauvorhaben werden. Selbst wenn ein Projekt die formalen Kriterien erfüllt, muss am Ende immer noch die entscheidende Frage gestellt werden: Passt dieses Gebäude tatsächlich an diesen Standort? Aus unserer Sicht muss der Schutz eines gewachsenen Ortsbildes dabei einen wesentlich höheren Stellenwert haben“, so der freiheitliche Planungssprecher.

Auch Klitsch verweist auf die Sorgen der Bevölkerung vor Ort: „Die Neue Heimat ist kein Experimentierfeld für immer höhere Gebäude. Die Menschen leben gerne hier, weil unser Stadtteil einen eigenen Charakter und eine über Jahrzehnte gewachsene Struktur besitzt. Genau diese Identität dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Wenn die Anrainer vor Verschattung, zusätzlichem Verkehr und einer massiven Veränderung ihres unmittelbaren Wohnumfeldes warnen, dann müssen diese Bedenken ernst genommen werden.“

Danner und Klitsch fordern daher eine besonders kritische Prüfung des Projekts und eine stärkere Berücksichtigung des bestehenden Ortsbildes. „Verdichtung kann in einer wachsenden Stadt notwendig sein, aber sie braucht Augenmaß. Nicht alles, was planerisch oder rechtlich möglich ist, ist deshalb automatisch städtebaulich sinnvoll. Die Neue Heimat soll sich weiterentwickeln können, ohne dabei ihren gewachsenen Charakter zu verlieren“, halten Danner und Klitsch abschließend fest.

FPÖ zu Volksgarten-Umbau: „Teures Luxusprojekt löst keine Probleme der südlichen Landstraße“

FPÖ befürchtet unerwünschte Treffpunkte statt echter Belebung – Steuergeld für falsche Prioritäten eingesetzt

Zur heutigen Bekanntgabe der Stadt Linz über den Abschluss der Bauarbeiten am Volksgarten-Entree zieht der Linzer Gemeinderat und FPÖ-Obmann für die Innenstadt, Mag. Manuel Danner, eine skeptische Bilanz. Während SPÖ und Grüne die 424.000 Euro teure Umgestaltung feiern, geht das Projekt aus Sicht der FPÖ an den eigentlichen Bedürfnissen der Anrainer und Wirtschaftstreibenden an der südlichen Landstraße vorbei.

„Hier wurde eine knappe halbe Million in ein optisches Luxusprojekt investiert, während die handfesten Probleme der südlichen Landstraße bis hin zur schwindenden Attraktivität für den Handel ignoriert werden“, erklärt GR Danner, dass die FPÖ bereits frühzeitig darauf hingewiesen habe, dass die Prioritäten wieder einmal falsch gesetzt seien. „Eine rein teure, minimale Umgestaltung der Oberfläche kuriert nicht die tieferliegenden Probleme, mit denen dieser Raum seit Jahren zu kämpfen hat.“

Besondere Kritik äußert die FPÖ hinsichtlich der neu geschaffenen Aufenthaltszonen. „Ein weiteres Musterbeispiel für die Linzer Steuergeldverschwendung. Vor zwei Jahren hat die gesamte Stadtführung noch wegen zunehmender Konflikte dafür gesorgt, dass die dortigen Sitzmöglichkeiten entfernt werden. SPÖ und Grüne haben nun im unmittelbaren Bereich des früheren Konflikthotspots wieder welche platziert. Bleibt abzuwarten, ob die teuer geschaffenen Bereiche tatsächlich von Familien, Anrainern und Passanten angenommen werden oder ob sie sich, wie von uns befürchtet, zu einem neuen Treffpunkt für schwieriges Klientel entwickeln“, so Danner.

Für die FPÖ ist klar: Das Geld wäre in einer umfassenden Sauberkeitsoffensive, gezielten Impulsen für die ansässige Wirtschaft und erhöhter Polizeipräsenz besser angelegt. „Stattdessen wurde eine hohe Summe für wenige Möbel, ein Nebelspiel und zusätzliche Betonfläche ausgegeben, deren praktischer Nutzen für die Linzer mehr als fraglich ist“, merkt Danner kritisch an.

Die FPÖ Linz fordert eine klare Kurskorrektur in der Stadtentwicklung. „Wir brauchen keine teuren Experimente mit ungewissem Ausgang, sondern eine Politik, die sich an den realen Bedürfnissen der Linzer Bürger und Wirtschaft orientiert. Die Linzer haben eine sichere, saubere und wirtschaftlich belebte Innenstadt verdient. Das muss der Maßstab für alle zukünftigen Projekte sein!“, so FPÖ-GR Danner abschließend.

FP-Danner: Stadtentwicklung muss sich an realen Gegebenheiten statt an Wachstumsfantasien orientieren

Verkehr, Betriebsansiedlungen und raschere Verfahren müssen Vorrang vor ideologischen Klimazielen haben

Mit Interesse verfolgt FPÖ-Planungssprecher und Gemeinderat Manuel Danner die Ankündigung von Bürgermeister Dietmar Prammer, das Örtliche Entwicklungskonzept (ÖEK) der Stadt Linz grundlegend überarbeiten zu wollen. Für Danner steht jedoch fest, dass die Stadt ihre Prioritäten richtig setzen müsse: „Bevor wir über weiteres Wachstum sprechen, müssen wir endlich jene infrastrukturellen Defizite beseitigen, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Stadtentwicklung darf nicht nur auf dem Papier stattfinden, sondern muss sich an der Realität orientieren.“

Die städtische Stadtforschung geht in den kommenden 15 Jahren von einem Bevölkerungszuwachs von rund zehn Prozent aus. Bereits heute stoße Linz aber in zahlreichen Bereichen an seine Grenzen. Besonders deutlich zeige sich das im Linzer Süden, wo das starke Wachstum der vergangenen Jahre nicht ausreichend durch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur begleitet worden sei. „Gerade im Süden wurden und werden tausende neue Wohnungen errichtet, während dringend notwendige Verkehrsprojekte bis heute auf sich warten lassen. Wer weiteres Wachstum plant, muss zuerst sicherstellen, dass Straßen, öffentlicher Verkehr und die technische Infrastruktur überhaupt Schritt halten können“, betont Danner und spricht in diesem Zusammenhang ausdrücklich auch „die Linzer Ostumfahrung als zentrales Projekt für eine zukunftsfitte Entwicklung der Stadt Linz“ an.

Darüber hinaus fordert der freiheitliche Planungssprecher eine deutliche Beschleunigung der Verfahren im Bau- und Gewerberecht. „Unternehmen und Bauwerber brauchen rasche und verlässliche Entscheidungen statt monatelanger oder gar jahrelanger Verfahren. Wer die Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts Linz stärken will, muss auch die Verwaltung effizienter machen und bürokratische Hürden abbauen.“

Kritisch sieht Danner die Ankündigung, der Klimawandelanpassung im neuen ÖEK wesentlich mehr Raum einzuräumen. „Bei Themen wie dem Klimawandel dürfen wir uns nicht ideologisch verrennen. Stadtplanung muss alle Interessen berücksichtigen – den Erhalt des Industriestandortes, leistbares Wohnen, eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur und ausreichend Raum für Betriebe. Ein Entwicklungskonzept muss die gesamte Stadt im Blick haben und darf nicht zu einem einseitigen Klimaprogramm werden“, so Danner abschließend.

Sonder-KAS Donauparkstadion: „Viele offene Fragen an Verantwortliche der Stadt“

„Desaströses Zeugnis für den Umgang mit Steuergeld“ – FPÖ forderte im gestrigen Kontrollausschuss Einladung des ILG-Geschäftsführers

„Die Misswirtschaft in SPÖ-Verantwortung hat wieder einmal zu einem enormen Schaden für die Linzer geführt. Konkret geht es allein bei den festgestellten Überzahlungen um knapp eine Million Euro. Dabei wurden grundlegende Regeln der Rechnungsprüfung missachtet, wie der Rechnungshof im gestrigen Kontrollausschuss bestätigt hat“, sieht Gemeinderat Mag. Manuel Danner die Causa „Donauparkstadion“ nach dem gestrigen Sonderkontrollausschuss mit Vertretern des Rechnungshofes keinesfalls als erledigt an.

„Ganz im Gegenteil“, so der stellvertretende Vorsitzende des Kontrollausschusses: „Es führt kein Weg daran vorbei, dass uns im nächsten Schritt der ILG-Geschäftsführer Rede und Antwort steht. Das heißt aber nicht, dass sich die politisch Verantwortlichen hinter Gesellschaftskonstruktionen verstecken dürfen. Wenn städtische Unternehmen Millionenprojekte abwickeln, bleibt am Ende trotzdem der Bürgermeister gegenüber den Linzer Steuerzahlern verantwortlich.“

Besonders bedenklich sei auch die Informationspolitik gegenüber dem Gemeinderat. „Der Rechnungshof zeigt klar auf, dass wesentliche Kostenentwicklungen und Finanzierungsfragen nicht ausreichend transparent dargestellt wurden. Das wirft ernsthafte Fragen auf: War das nur die Spitze des Eisbergs? Gibt es ähnliche Fälle bei anderen Projekten?“, betont Danner.

Für die FPÖ ist daher klar: Der RH-Bericht darf nicht folgenlos bleiben. „Wir erwarten eine vollständige Aufarbeitung im Kontrollausschuss, die konsequente Prüfung von Rückforderungen und klare Verbesserungen für künftige Bauprojekte. Linz braucht endlich ein professionelles Projekt-, Kosten- und Kontrollmanagement statt des nächsten roten Finanzdebakels“, so Danner abschließend.

Der nächste Termin des Kontrollausschusses zum RH-Bericht Donauparkstadion wird im Rahmen der nächsten regulären Sitzung am 29. Juni 2026 stattfinden.

Raml/Danner nach StVO-Novelle: „Linz ist kein Experimentierfeld für undurchdachte Zufahrtsverbote“

Im Nationalrat Ende März beschlossene Bestimmungen treten mit 1. Mai in Kraft – FPÖ erneuert kritischen Standpunkt und fordert klares Nein zu Wiener Verhältnissen in Linz 

Mit Argusaugen blicken Stadtrat Dr. Michael Raml und FPÖ-Innenstadtsprecher GR Mag. Manuel Danner auf die radikalen Pläne der SPÖ in Wien im Zusammenhang mit der kürzlich beschlossenen StVO-Novelle. In der Bundeshauptstadt wurden bereits konkrete Pläne präsentiert: Die Zufahrt zur Innenstadt für Privat-PKW soll deutlich erschwert und nur mehr mit enormem Zeitdruck möglich sein. So wird etwa für noch geduldete Autofahrer eine maximal zulässige Aufenthaltsdauer mit dem PKW von 30 Minuten angedacht

„Was in Wien bereits konkrete Formen annimmt, droht auch in Linz“, warnen Stadtrat Raml und GR Danner und erinnern an eine GR-Resolution von September 2023, mit der sich die Linzer SPÖ, ÖVP und Grünen für Zufahrtssperren mit Kameras und Strafen ausgesprochen haben. „Mit der StVO-Novelle bekommt die linke Mehrheit im Linzer Gemeinderat nun das Werkzeug, ihre undurchdachten Fantasien umzusetzen. Damit will man den Linzern vorschreiben, wie sie zu leben, zu arbeiten und einzukaufen haben. Das ist ein Frontalangriff auf die persönliche Freiheit und die Lebensrealität zahlreicher Linzer Familien und Beschäftigter, die auf ihr Auto angewiesen sind.“

„Die ‚30-Minuten-Frist‘ ist eine massive Einschränkung der individuellen Mobilität und ein Misstrauensvotum gegen jeden, der auf sein Auto angewiesen ist. Wir werden uns entschieden gegen Pläne zur Wehr setzen, die unsere Linzer Innenstadt zum Experimentierfeld für derartige Verbote von linker Seite machen“, betont Stadtrat Raml. „Unsere Linzer Innenstadt kann nicht mit Wien gleichgesetzt werden. Dass die Beschneidung von Autofahrern nicht automatisch zu einer spürbare Attraktivierung führt, sieht man am Beispiel Klosterstraße und Domgasse.“

FPÖ-Innenstadtsprecher GR Mag. Manuel Danner ergänzt mit scharfer Kritik an den wirtschaftsfeindlichen Konsequenzen solcher Pläne: „Wer glaubt, mit Schikanen wie Kameraüberwachung und Zeitlimits die Innenstadt zu retten, ignoriert die berechtigten Interessen der Geschäftsleute. Man bestraft Kunden und Familien, die ihre Einkäufe erledigen müssen. Das Auto ist und bleibt die wichtigste Einkaufstasche. Jeder Parkplatz, der gestrichen, und jede Zufahrt, die gesperrt wird, ist ein weiterer Sargnagel für unsere Geschäfte. Dadurch droht die Qualität der Landstraße weiter auszudünnen.“

Regenschirm-Gassen statt Fortschritt: FPÖ ortet Ablenkungsmanöver

„Klosterstraße zur Chefsache erklären“ – FPÖ nimmt Bürgermeister in die Pflicht – „Juwel der Linzer Altstadt verdient mehr als dekorative Symbolik“

Linz (63/26) – „Nett gemeint, aber bei weitem nicht, was den Linzern ursprünglich versprochen wurde.  Wo bleibt die groß angekündigte Attraktivierung der Klosterstraße?“, kommentiert FPÖ-Planungssprecher, Gemeinderat Mag. Manuel Danner, den von der ÖVP angekündigten GR-Antrag, die Innenstadt mit bunten Regenschirm-Gassen auszustatten. Dass der Vorschlag publik gemacht wurde, kurz nachdem die FPÖ wiederholt auf das Versäumnis in der zentral gelegenen Linzer Straße hingewiesen hat, sei „wohl kein Zufall“.

Knapp eineinhalb Jahre nach den vollmundigen Ankündigungen von Verkehrsreferent Vizebürgermeister Hajart bleibe von der versprochenen Aufwertung der Klosterstraße „offenbar nicht mehr als ein dekoratives Einzelprojekt“, so Danner, der mit Nachdruck die ernüchternde Bilanz kritisiert: „Solche Installationen mögen in internationalen Städten als Fotomotiv funktionieren. Doch dass nun nach dieser langen Zeit erneut lediglich ein Konzept ausgearbeitet werden soll, spricht nicht gerade für eine strukturierte Gesamtstrategie.“ 

GR Danner nimmt auch Bürgermeister Prammer in die Pflicht: „Die Klosterstraße ist ein Juwel der Linzer Altstadt. Es ist längst an der Zeit, dass der Bürgermeister eingreift, die Aufwertung zur Chefsache erklärt und endlich für klare Fortschritte sorgt.“

Für die kommende Gemeinderatssitzung kündigt die FPÖ daher einen entsprechenden Schritt an: „Wir werden die Zuweisung in den Planungsausschuss beantragen – nicht nur, um Kosten und Nutzen dieses Vorschlags zu prüfen, sondern vor allem, damit das Projekt Klosterstraße von den politisch Verantwortlichen endlich mit der nötigen Ernsthaftigkeit verfolgt wird. Genau das wäre von Anfang an notwendig gewesen.“

FPÖ zu RH-Bericht Donauparkstadion: „Weiteres Finanzdebakel und Lehrbeispiel für SPÖ-Misswirtschaft“

Freiheitliche fordern lückenlose Aufarbeitung, konsequente Rückforderung von Überzahlungen und schonungslose Befassung im Kontrollausschuss
 
Als „haarsträubenden und ernstzunehmenden Befund“ bezeichnet FPÖ-Gemeinderat Mag. Manuel Danner in einer Erstreaktion den heute veröffentlichten Bericht des Rechnungshofes zur Prüfung „Neubau Donauparkstadion Linz“: „Es handelt sich dabei um ein weiteres Finanzdebakel und Lehrbeispiel für die SPÖ-Misswirtschaft.“
 
„Der Rechnungshof zerlegt das Projekt in zentralen Punkten. Das ist ein desaströses Zeugnis für den Umgang mit Steuergeld in Linz. Eine lückenlose Aufarbeitung der Feststellungen ist unabdingbar“, betont GR Danner.
 
Der stv. Vorsitzende des Kontrollausschusses spricht sich außerdem dafür aus, sich mit dem RH-Bericht zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Kontrollausschuss zu befassen und dabei auch die seit dem Jahr 2022 vorangegangenen Kontrollamtsprüfungen einzubeziehen. Dazu sollen auch die RH-Prüfer eingeladen werden. „Jetzt muss alles auf den Tisch. Der Kontrollausschuss muss die vorliegenden Prüfberichte seriös, vollständig und ohne politische Scheuklappen aufarbeiten.“
 
„Besonders brisant ist die Feststellung, dass es zu Über- bzw. Doppelzahlungen in Millionenhöhe gekommen ist, weil man Grundregeln der Rechnungsprüfung missachtet hat“, hebt GR Danner hervor. So sollen konkret 483.000 Euro mehr bezahlt worden sein, weil die Preisanpassung für Stahl doppelt vergütet wurde. „Wir erwarten uns die konsequente Rückforderung von zu Unrecht geleisteten Zahlungen.“ 

Umgestaltung Urfix-Gelände: FPÖ für klare Prioritätensetzung mit erkennbarem Mehrwert

Freiheitliche Kritik an teuren Sitzstufen: Finanzielle Spielräume der Stadt haben sich weiter verschärft

„Inzwischen hat sich die finanzielle Situation der Stadt Linz derart weiter verschärft, dass auch die geplanten Ausgaben für dieses Großprojekt kritisch hinterfragt werden müssen“, begründet FPÖ-Planungssprecher Gemeinderat Mag. Manuel Danner die Enthaltung im Ausschuss bei nötigen Beschlüssen für das Projekt „Umgestaltung Urfahraner Jahrmarktgelände“ und verweist dabei auf die Debatte rund um das Linzer Stadtbudget für 2026.

Mit dem Antrag sollen einerseits 100.00 Euro zur Durchführung einer detaillierten Planung gebunden, aber auch die künftige Zuständigkeit vom Gemeinderat auf den Stadtsenat übertragen werden. Die finale Beschlussfassung steht auf der Tagesordnung der GR-Sitzung am 23. April. „Gerade in dieser angespannten Finanzlage dürfen derartige Entscheidungen nicht am Gemeinderat vorbei getroffen werden. Es ist eine klare Prioritätensetzung nötig, die sich nach einem erkennbaren Mehrwert für die Linzer richten muss. Ob etwa kostspielige Sitzstufen diesem Anspruch gerecht werden, ist stark zu bezweifeln“, betont FPÖ-Gemeinderat Danner.

Dass die FPÖ beim ursprünglichen Grundsatzbeschluss Ende 2024 mitgestimmt habe, stellt GR Danner nicht in Abrede: „Fest steht, das Jahrmarktgelände darf langfristig nicht so trostlos bleiben, wie derzeit außerhalb der Marktsaison. Man muss sich genau überlegen, wann und wie die Fläche über den Urfix hinaus tatsächlich aufgewertet werden kann. Klar ist für uns: Weitere kostenintensive kosmetische Maßnahmen sind weder den Linzer Bürgern noch dem städtischen Budget zuzumuten.“

Projekt „Am Teich“: FPÖ spricht von „unprofessionellem Durchwinken“

Bebauungsplanänderung im Planungsausschuss ohne Stimmen der FPÖ beschlossen – Kritik an Vorgehensweise

Mit Kritik reagiert FPÖ-Planungssprecher Gemeinderat Mag. Manuel Danner auf die gestern im Ausschuss gegen die Stimmen der FPÖ beschlossene Bebauungsplanänderung für das Bauprojekt „Am Teich“ am Linzer Auberg: „Es ist problematisch und unprofessionell, dass man die direkten Anrainer vorab nicht vernünftig eingebunden hat. Zudem wurden die Änderungen trotz bestehender Kritik und Unklarheiten im Ausschuss durchgewunken. Äußerst kritisch sehen wir darüber hinaus den nach wie vor verankerten PV-Zwang.“

Die Befassung des Gestaltungsbeirates sei ein „durchschaubares Ablenkungsmanöver“ so Danner: „Entscheidend wird sein, ob im weiteren Verfahren tatsächlich Verbesserungen im Sinne der Anrainer erreicht werden. Wir werden den Prozess entsprechend aufmerksam begleiten.“

FP-Raml/Danner: Klosterstraße bleibt leer – FPÖ fordert versprochene Attraktivierung von Bürgermeister und Verkehrsreferent

„Autofrei, aber nicht attraktiv“ – Foto zeigt Sinnbild einer verfehlten Entscheidung

Große Ankündigungen, hohe Erwartungen und dennoch ein ernüchterndes Bild: Knapp 1,5 Jahre nach der Verkehrsberuhigung bleibt die Klosterstraße weit hinter den Versprechen zurück. Das beigefügte Foto von gestern, 7. April, um 16:00 Uhr zeigt die Realität deutlich: strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, ein normaler Wochentag und trotzdem gähnende Leere. Für FPÖ-Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml ist dieses Bild keine Momentaufnahme, sondern der sichtbare Beweis für eine verfehlte Entwicklung.“ Bereits vor einem Jahr – und damit sechs Monate nach der Autosperre – hatten die ansässigen Geschäftsleute genau diese Situation aufgezeigt. Sinkende Frequenz und fehlende Maßnahmen zur Belebung wurden damals klar angesprochen. „Diese Warnungen wurden ignoriert. Bürgermeister Prammer und Verkehrsreferent Hajart haben die Sperre der Klosterstraße für Autos von Beginn an gegen alle Bedenken durchgeboxt. Sie haben Erwartungen geweckt, die von Anfang an unrealistisch waren“, so Raml. Besonders kritisch sei, dass dabei zentrale Rahmenbedingungen ausgeblendet wurden: „Eine großflächige Umgestaltung ist schon deshalb nicht möglich, weil die Klosterstraße weiterhin für die Feuerwehr offen bleiben muss. Große Einsatzfahrzeuge brauchen Platz, entsprechende Aufstellflächen müssen jederzeit gesichert sein.“


FPÖ-Planungssprecher Gemeinderat Mag. Manuel Danner sieht ein klares politisches Versäumnis von SPÖ und ÖVP: „Nach eineinhalb Jahren Sperre gibt es immer noch kein Konzept, über das politisch diskutiert werden könnte. Dafür herrscht weiterhin gähnende Leere. Das ist ein Armutszeugnis.“ Die Klosterstraße steht mittlerweile sinnbildlich für eine verfehlte Planungs- und Verkehrspolitik: „Autofrei, aber nicht attraktiv.“ Zudem würden sich die Probleme im Verkehr lediglich verlagern. „Die Staus in den umliegenden Straßen haben spürbar zugenommen – besonders rund um den Römerbergtunnel. Auch dafür tragen Prammer und Hajart die Verantwortung, weil sie diese Maßnahme ohne durchdachte Gesamtplanung umgesetzt haben“, so Danner. „Hier wurden vollendete Tatsachen geschaffen, bevor man offenbar einen konkreten Plan für die Attraktivierung in der Schublade hatte.“


Abschließend betonen Raml und Danner: „Die Klosterstraße liegt im Herzen unserer Stadt und ist eigentlich ein Juwel. Gerade deshalb müssen Missstände klar angesprochen werden, wenn die Verantwortlichen schweigen. Jetzt sind Prammer und Hajart gefordert, endlich Lösungen vorzulegen, über die im Gemeinderat diskutiert und abgestimmt werden kann, statt weiter an einer gescheiterten Maßnahme festzuhalten.“