FP-Klitsch: Pflasterspektakel auf Südliche Landstraße ausweiten

Südliche Landstraße darf nicht länger außen vor bleiben – Brennpunkte durch Belebung entschärfen

„Das diesjährige Pflasterspektakel hat erneut eindrucksvoll bewiesen, wie sehr Straßenkunst und Kultur das Stadtbild beleben können“ freut sich die freiheitliche Kultursprecherin Gemeinderätin Ute Klitsch stellt sich deshalb die Frage, warum die südliche Landstraße von diesem Großereignis praktisch nichts hatte. Sie schlägt vor, das Pflasterspektakel künftig bis in die neue Begegnungszone sowie in den Volksgarten und den Schillerpark auszudehnen.

„Gerade die südliche Landstraße stand in den vergangenen Wochen aufgrund zahlreicher Berichte über die schwierige Sicherheits- und Aufenthaltsqualität im Fokus der öffentlichen Diskussion. Umso unverständlicher ist es für uns, dass man die Gelegenheit nicht genutzt hat, diesen Bereich mit Kultur, Familien und Besuchern zu beleben“, zeigt sich Klitsch verwundert. Die neue Begegnungszone sowie die weitläufigen Flächen im Volksgarten und Schillerpark würden dafür ideale Voraussetzungen bieten und könnten das bestehende Veranstaltungskonzept sinnvoll ergänzen.

Klitsch sieht darin eine Chance, einen oft negativ wahrgenommenen Stadtteil wieder stärker ins öffentliche Leben einzubinden. Statt sich auf den nördlichen Teil der Innenstadt zu konzentrieren, sollte das Pflasterspektakel künftig bewusst auch den südlichen Teil der Landstraße einbeziehen. Davon würden nicht nur Besucher profitieren, sondern auch die Betriebe entlang des Veranstaltungsortes. Klitsch attestiert abschließend: „Kultur kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Stadträume wieder mit Leben zu erfüllen – vorausgesetzt, sie finde auch dort statt, wo sie am dringendsten gebraucht werde.“

FP-Klitsch: Pflasterspektakel zeigt, wie erfolgreiche Kulturpolitik mit Hausverstand aussieht

Große Wirkung mit überschaubarem Budget – Freiheitliche wünschen sich ähnliche Angebote auch für den Linzer Süden

Das Linzer Pflasterspektakel hat auch heuer wieder tausende Besucher begeistert und die Innenstadt in eine lebendige Bühne verwandelt. Für FPÖ-Kultursprecherin Gemeinderätin Ute Klitsch ist der große Erfolg der Veranstaltung ein Beweis dafür, dass attraktive Kulturangebote mit vergleichsweise geringem Mitteleinsatz eine enorme Wirkung entfalten können.

„Ich freue mich sehr, dass das Pflasterspektakel auch heuer wieder so viele Menschen nach Linz gelockt hat. Es zeigt eindrucksvoll, wie Kultur Generationen verbindet, die Innenstadt belebt und Gästen wie Einheimischen gleichermaßen Freude bereitet. Solche Veranstaltungen sind eine echte Bereicherung für unsere Stadt“, erklärt Klitsch.

Gleichzeitig sieht die freiheitliche Kultursprecherin darin auch ein positives Beispiel für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld. Während das Pflasterspektakel mit einer städtischen Förderung von rund 290.000 Euro in nur drei Tagen rund 230.000 Besucher anzog, erhielt das Lentos Kunstmuseum 2025 rund 4,9 Millionen Euro an städtischen Fördermitteln und verzeichnete im gesamten Jahr etwa 64.000 Besucher. Diese Gegenüberstellung unterstreiche, dass auch mit überschaubaren Mitteln Kulturangebote geschaffen werden können, die von einer breiten Bevölkerung angenommen werden.

„Natürlich haben unterschiedliche Kulturformate unterschiedliche Aufgaben. Dennoch sollten wir uns verstärkt überlegen, wie wir möglichst viele Menschen mit einem vernünftigen Mitteleinsatz erreichen können. Das Pflasterspektakel beweist, dass hochwertige Kultur nicht zwangsläufig Millionen kosten muss“, so Klitsch.

Für die Zukunft wünscht sich die freiheitliche Gemeinderätin ähnliche Veranstaltungsformate auch außerhalb der Innenstadt. „Gerade der Linzer Süden hätte sich mehr kulturelle Angebote verdient. Veranstaltungen unter freiem Himmel, Straßenkunst oder kleinere Stadtteilfeste könnten auch dort für mehr Lebensqualität sorgen und die Menschen zusammenbringen. Kultur sollte möglichst viele Linzer erreichen – nicht nur in der Innenstadt, sondern in allen Stadtteilen“, betont Klitsch abschließend.

FP-Klitsch: Städtische Museen verlieren Anschluss an die Bevölkerung

Millionenförderung für Lentos und Nordico steht in keinem Verhältnis zur Nutzung

Die vor kurzem veröffentlichten Zahlen des Landeskontrollamtes zur Landes-Kultur GmbH bestätigen, dass die aktuelle Kulturpolitik in Oberösterreich immer weniger Zustimmung bei der Bevölkerung findet. Ähnlich stellt sich die Lage auch in Linz dar. Die Finanzierung der städtischen Museen Lentos Kunstmuseum Linz und Nordico Stadtmuseum Linz wirft massive Fragen zur Prioritätensetzung der Linzer Kulturpolitik auf. Für das Jahr 2026 wird das gemeinsame Jahresbudget beider Häuser 5,8 Millionen Euro betragen. Davon werden rund 85 Prozent, also etwa 4,9 Millionen Euro, durch die Stadt und die Linz AG finanziert.

Obwohl die Kosten und Zuschüsse immer höher werden, sinken die Besucherzahlen. So wurden in Lentos und Nordico 75.000 Eintritte verzeichnet, was etwa 10 Prozent weniger sind als im Jahr davor. Angesichts der vergleichsweisen niedrigen Besucherzahlen bedeutet dies, dass jede verkaufte Eintrittskarte im Schnitt mit mehr als 65 Euro subventioniert wurde: „Wir brauchen ein völlig neues Konzept für die Linzer Museen. Offensichtlich können die städtischen Museen die Bevölkerung mit ihrer bestehenden Kulturpolitik nicht überzeugen. Auch die SPÖ und ÖVP müssen das endlich zugeben und tiefgreifende Reformen zulassen. Wenn es keine Nachfrage gibt, dann muss das Angebot geändert werden“, so die freiheitliche Kultursprecherin Ute Klitsch.

Für die FPÖ Linz steht damit fest, dass Kosten und Nutzen in einem klaren Missverhältnis stehen. Wenn Millionenbeträge aus der Kassa der Stadt und eines städtischen Unternehmens in Museen fließen, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung erreichen, ist eine ehrliche Neubewertung unausweichlich. In Zeiten knapper Budgets braucht es auch im Kulturbereich mehr Verantwortung, Transparenz und Hausverstand.

FP-Klitsch: Kulturpolitik für die breite Bevölkerung statt Nischenförderung

Kritik des Landesrechnungshofs sollte auch in Linz zu einem Umdenken führen

„Die Kritik des Landesrechnungshofes zur Kulturstrategie des Landes liest sich in Teilen wie langjährige Forderungen von uns“, zeigt sich FP-Kultursprecherin Ute Klitsch bestätigt und empfiehlt, sich die Kritik auch in Linz zu Herzen zu nehmen. Die konsequente Ausrichtung vieler Kulturstätten auf moderne und zeitgenössische Kunst würde die Besucherzahlen gering halten, so der Landesrechnungshof. „Auch die Linzer Kulturstrategie braucht endlich einen klaren Kurs mit Hausverstand. Angesichts begrenzter Mittel ist es notwendig, Förderschwerpunkte kritisch zu hinterfragen und stärker auf Angebote zu setzen, die breite Bevölkerungsschichten erreichen“, fordert Klitsch. Es brauche mehr thematische Vielfalt und Ausstellungen in den großen Kulturhäusern, die auch neue und größere Besuchergruppen ansprechen.

Die Überförderung für kleine Nischenprogramme sei zu überdenken, wenn gleichzeitig breitenwirksame Kulturangebote zu kurz kommen. Beispielhaft nennt die Gemeinderätin ein kaum vorhandenes Kulturangebot im Linzer Süden, während ein Projekt zur Archivierung des Geräuschs von Münzeinwurfautomaten knapp 6.000 Euro bekam oder das Mini-Theater Phönix jährlich mit über einer halben Million Euro gefördert wird. „Ziel muss eine ausgewogene Kulturpolitik sein, die Ressourcen sinnvoll einsetzt und Kultur für möglichst viele Linzer erlebbar macht, statt teurer Klientelpolitik“, so Klitsch abschließend.