Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml zu freiheitlichem Erfolg: Gelder der kommunalen Impfkampagne müssen nicht zurückgezahlt werden!

Schnelle Hilfe für Linzer in Notlagen: Städtischer Härtefallfonds soll aufgestockt werden

„Ich bewerte die Stellungnahmen des Gemeindebundes, dass Städte und Gemeinden die nicht verwendeten Mittel der kommunalen Impfkampagne nicht zurückbezahlen müssen, als erfreuliches Ergebnis freiheitlicher Politik. Auch die Linzer FPÖ hat in der Gemeinderatssitzung vom 22.09. die Resolution eingebracht, dass die Gelder für die Be­werbung der Impf­kampagne 2022 für soziale Ab­sicherungs­maß­nahmen ver­wendet werden können. Mit den Stimmen der SPÖ konnte diese Resolution mehrstimmig angenommen werden. Ich trete dafür ein, die vorhandenen Gelder sozial treffsicher durch eine Aufstockung des städtischen Solidaritätsfonds einzusetzen. Das Geld darf nicht im Budget verschwinden! Gerade angesichts der aktuellen schwierigen Zeiten will ich Linzern in Notlagen schnell helfen können“, erklärt der freiheitliche Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

FPÖ-Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml: Heimat-Stipendium gegen Ärztemangel

Medizinische Versorgung in Linz gefährdet

Besorgt zeigt sich FPÖ-Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml wegen des anhaltenden Ärztemangels in Linz: „Jeder fünfte Hausarzt in Oberösterreich erreicht in den kommenden fünf Jahren das Regelpensionsalter. Und mit den Nachbesetzungen sieht es – trotz großem Bemühen aller Beteiligten – düster aus.“ Mittlerweile gäbe es mehrere Kassenarztstellen, wo sich trotz vielfacher Ausschreibung kein Nachfolger finden lasse. „Das ist erschreckend und ist für die medizinische Versorgung ein Riesenproblem“, zeigt sich Raml besorgt. Und weiter: „Viele Mediziner nehmen ihre Tätigkeit lieber als Wahlarzt auf, weil sie hier unabhängiger sind.“ Durch den ständigen Zuwachs an Wahlärzten und der Verringerung der Anzahl der Kassenärzte sei es laut Raml nur logisch, dass sich immer mehr Personen Hilfe in den Ambulanzen der Krankenhäuser suchten: „Die Spitalsambulanzen werden somit zum Hausarzt-Ersatz.“

Ein weiteres Problem sei, dass 31 Prozent der Absolventen nach dem Medizinstudium nie als Arzt in Österreich tätig würden. „Wir haben deshalb schon mehrmals ein Heimat-Stipendium gefordert, falls sich Ärzte verpflichten, nach dem Studium in Österreich zu bleiben. Leider hat der Gesundheitsminister hier keine Maßnahmen gesetzt, obwohl das sogar im Regierungsprogramm steht“, kritisiert Raml. „Generell begrüße ich alle Maßnahmen, die die Gesundheitsversorgung dauerhaft sicherstellen“, fasst Raml zusammen.