Hein: Linz muss endlich faire und soziale Heimatstadt werden

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein zum morgigen ´Welttag der sozialen Gerechtigkeit´: „Es braucht endlich eine Veränderung hin zu mehr Fairness in Linz. Für die Stadtpolitik müssen die Linzerinnen und Linzer klar an allererster Stelle stehen. Ich stehe auf der Seite derjenigen, die hier ein Umdenken fordern. Für eine faire und soziale Heimatstadt Linz braucht es eine Reihe an nachhaltigen Maßnahmen.“

Anlässlich des morgigen Welttages der sozialen Gerechtigkeit gibt der Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Markus Hein eine klare Richtung vor: „Linz muss endlich eine faire und soziale Heimatstadt werden. Schon viel zu lange orientieren sich die städtischen Maßnahmen an jenen, die nach Linz kommen und keinen Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet haben. Unsere Heimatstadt muss sich jedoch zu allererst um die Linzerinnen und Linzer kümmern. Deshalb braucht es für sie nachhaltige Maßnahmen. Nicht für jene, die hierher kommen und ab dem ersten Tag Sozialleistungen auf Steuerzahlerkosten bekommen wollen“, unterstreicht Hein. „Gerade in der aktuellen Krisenzeit ist es besonders wichtig, dass sich die Stadtpolitik an den Linzern orientiert. Die Stadt Linz muss sich auf die Seite der Österreicher stellen. Ich stehe auf der Seite der Menschen, die Hilfe brauchen. Weil sie etwa ihren langjährigen Arbeitsplatz verloren haben. Oder seit fast einem Jahr unter den finanziellen Einbußen der Kurzarbeit leiden. Weil ihnen die türkis/grüne Regierung den Boden unter den Füßen wegzieht“, verspricht der Freiheitliche.

Linzer Freiheitliche präsentieren Maßnahmenkatalog

„Unsere Heimatstadt steht vor großen Herausforderungen. Damit die Stadt der Situation Herr werden kann, braucht es unbedingt eine faire und solidarische Politik für die Linzerinnen und Linzer. Die Linzer FPÖ pocht seit Jahren auf ein grundlegendes Umdenken in vielen Fragen der Linzer Sozial- und Gesellschaftspolitik, um endlich Fairness für die Linzer zu erreichen“, erklärt Hein und informiert: „Deshalb haben wir einen umfassenden Maßnahmenkatalog für Linz ausgearbeitet. Darin zeigen wir zahlreiche Maßnahmen auf, welche in der Stadt umgesetzt werden müssen, um endlich Fairness zu erreichen. Gemeinsam mit dem freiheitlichen Linzer Sozialsprecher, GR Peter Stumptner, werde ich am kommenden Montag unsere Initiative im Rahmen einer online-Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentieren“, verrät FPÖ-Vizebürgermeister Hein abschließend.

Hein: Situation am Linzer Arbeitsmarkt ist dramatisch

Vizebürgermeister Markus Hein zur Lage des Linzer Arbeitsmarktes: Die Situation am Linzer Arbeitsmarkt wird immer prekärer. Knapp 12.000 Menschen haben keine Arbeit, weitere 2000 Arbeitssuchende sitzen in Schulungen. Fast 50 Prozent der Arbeitslosen sind Ausländer.

Die Arbeitslosenzahlen im ersten Monat des neuen Jahres sind dramatisch. Knapp 12.000 Menschen in unserer Heimatstadt haben keine Arbeit, weitere 2000 sitzen in Schulungen. Gegenüber dem Vergleichsmonat Jänner 2020 stieg die Arbeitslosigkeit um 28,6 Prozent an. Bei ausländischen Arbeitnehmern stieg die Arbeitslosigkeit im selben Zeitraum um 29,6 Prozent. Fast die Hälfte (ca. 46 Prozent) der Arbeitslosen sind Ausländer. Die Corona-Krise und die überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung treffen unsere Arbeiterstadt besonders hart. „Eine Entlastung für den Arbeitsmarkt sehe ich keine. Der Dauer-Lockdown nimmt vielen Menschen, die arbeiten wollen, die Möglichkeit. Wie lange kleinere und mittlere Unternehmen noch durchhalten können, ist fraglich. Jede Insolvenz kostet weitere Arbeitsplätze“, erklärt der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein.

Strategiewechsel der Bundesregierung gefordert

„Es wird immer offensichtlicher. Linz steuert neben einer wirtschaftlichen auch auf eine soziale Krise hin. Das gesamte Ausmaß des Schadens lässt sich noch gar nicht abschätzen. Eines ist aber klar, eine hohe Arbeitslosigkeit, höhere Ausgaben im Sozialbereich und geringere Einnahmen werden die Stadt vor große Herausforderungen stellen. Das unkoordinierte Agieren der türkis/grünen Bundesregierung muss endlich aufhören. Wenn nicht ein sofortiger Strategiewechsel vollzogen wird, sehe ich für unsere Zukunft und vor allem für die unserer Kinder schwarz. Kurzarbeit kann keine Dauerlösung sein. Wir müssen zurück in die Normalität und das rasch“, erklärt der Linzer FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein.

Die Zahlen im Detail:

Waren in Linz im Jänner 2020 noch 9.303 Menschen ohne Beschäftigung, so sind im Jänner 2021 bereits 11.964 Menschen ohne Arbeit. Der Anstieg gegenüber dem letzten Jahr betrug somit 28,6 Prozent. Die Anzahl der beschäftigungslosen Ausländer stieg von 4.202 auf 5.447, das ist ein dramatischer Anstieg um 29,6 Prozent. Fast 50 Prozent der Arbeitslosen in unser Stadt sind mittlerweile Ausländer. Hein warnt: „Es gibt nicht genug Arbeit. Besorgniserregend ist der hohe Anteil an ausländischen Arbeitnehmer, die keine Arbeit finden. Langzeitarbeitslosen Ausländern sollten Anreize geboten werden, wieder in ihre Heimat zurückzukehren! Dies hätte in zweierlei Hinsicht eine positive Wirkung: einerseits entlastet dies den heimischen Arbeitsmarkt, andererseits wird jedem, der bei uns gescheitert ist, eine zweite Chance zu einem Neuanfang in seiner Heimat geboten.“

FP-Stumptner: Arbeitslosigkeit-Anstieg von 72%(!) innerhalb eines Jahres

Katastrophale Entwicklung am Arbeitsmarkt erfordert Taten, statt Ankündigungen

 „Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in der Landeshauptstadt ist katastrophal. Durch die Krise mitverursacht, waren im April rund 13.000 Personen arbeitslos gemeldet. Dieses wirtschafts- und sozialpolitische Alarmzeichen darf keinesfalls schöngeredet, die Corona-Krise nicht als Ausrede verwendet werden! Wenn in einer der wirtschaftlich potentesten Regionen Österreichs die Arbeitslosenzahlen derart explodieren, ist ein Verweis auf bisherige Leistungen durchaus entbehrlich. Insbesondere die vollmundig angekündigten Maßnahmen der Regierung müssen endlich in Gang kommen!“, fordert der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner.

Für Stumptner besonders drastisch fällt der Anteil an jugendlichen Arbeitslosen aus: Besonders dramatisch trifft es die Menschen im Alter bis 19 Jahren, wo sich die Zahl der Arbeitslosen um 91,1% verschlechtert hat. Gleich dahinter haben sich die Arbeitslosen in der Gruppe von 20 bis 24 um 89,6% verschlechtert.

Eines ist klar: Wenn die Menschen keine Arbeit haben, können sie weniger konsumieren und weniger Angebote in Anspruch nehmen. Die Stadt darf aber nicht auf bekannte sozialistische Augenauswischerei hereinfallen, sondern muss plausible Konzepte auf den Tisch legen“, so Stumptner abschließend.