FP-Stumptner: „Gelebte Nachbarschaft stärkt den Zusammenhalt in unserer Stadt“

Einstimmig: FPÖ-Antrag zur Unterstützung von Nachbarschaftsinitiativen wird im Sozialausschuss weiter behandelt

Der Linzer Gemeinderat hat den freiheitlichen Antrag zur Stärkung von Nachbarschaftsinitiativen einstimmig dem Sozialausschuss zugewiesen und somit die konkrete Ausgestaltung auf Schiene gebracht. FPÖ-Gemeinderat Peter Stumptner sieht darin ein wichtiges Signal für mehr Zusammenhalt und Miteinander in den Stadtteilen: „Eine starke Gemeinschaft beginnt vor der eigenen Haustür. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen Einsamkeit, Anonymität und gesellschaftliche Spannungen wahrnehmen, braucht es wieder mehr gelebte Nachbarschaft. Es freut mich daher, dass unser Antrag auf breite Zustimmung gestoßen ist.“

Der Antrag sieht vor, Möglichkeiten auszuarbeiten, wie bestehende und neue Nachbarschaftsinitiativen künftig besser unterstützt werden können. Dabei geht es etwa um Hilfsangebote im Alltag, die Förderung von Straßen- und Grätzlfesten oder Maßnahmen zur besseren Vernetzung engagierter Bürger in den Stadtteilen.

„Wo Menschen einander kennen, miteinander reden und Verantwortung füreinander übernehmen, entstehen Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. Das verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern stärkt auch das Sicherheitsgefühl in den Wohnvierteln“, betont Stumptner.

„Nicht jede Herausforderung muss vom Staat oder der Stadtverwaltung gelöst werden. Oft sind es engagierte Bürger, Vereine und Nachbarn, die mit ihrem Einsatz einen entscheidenden Beitrag leisten. Aufgabe der Stadt ist es, diese Menschen bestmöglich zu unterstützen und ihnen keine unnötigen Hürden in den Weg zu legen“, so Stumptner.

Der einstimmige Beschluss zeige, dass die Bedeutung von Nachbarschaft und sozialem Zusammenhalt parteiübergreifend anerkannt werde. Nun sei es Aufgabe des Sozialausschusses, konkrete Vorschläge auszuarbeiten und die Umsetzung voranzutreiben.

FP-Stumptner: „Nachbarschaft beginnt vor der eigenen Haustür“

FPÖ fordert Unterstützungspaket für Nachbarschaftsinitiativen in Linz

Die FPÖ Linz fordert mehr Unterstützung für gelebte Nachbarschaft und den sozialen Zusammenhalt in den Stadtteilen. Mit einem Antrag im Gemeinderat will FP-Gemeinderat Peter Stumptner erreichen, dass die Stadt ein eigenes Unterstützungspaket für Nachbarschaftsinitiativen ausarbeitet. Konkret geht es um Hilfsangebote im Alltag, Straßen- und Grätzlfeste sowie Projekte zur besseren Vernetzung der Menschen im unmittelbaren Wohnumfeld.

„Eine funktionierende Stadt lebt nicht nur von Infrastruktur und Wirtschaft, sondern vor allem davon, dass Menschen aufeinander schauen und füreinander da sind. Gerade in einer wachsenden Stadt wie Linz dürfen Anonymität und Vereinsamung nicht zur Normalität werden“, betont Stumptner.

Die Corona-Zeit habe deutlich gezeigt, wie wichtig funktionierende Nachbarschaftshilfe sei. Viele private Initiativen hätten damals insbesondere ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen unterstützt – sei es bei Einkäufen oder einfach durch persönliche Gespräche gegen Einsamkeit. Genau solche Formen des gelebten Miteinanders müssten dauerhaft gestärkt werden. Bereits im freiheitlichen Sozialprogramm wurde daher eine „Initiative zur Stärkung der Nachbarschaftshilfe“ gefordert, um nachbarschaftliche Solidarität langfristig zu fördern.

Für Stumptner geht es dabei aber nicht nur um soziale Unterstützung, sondern auch um die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl in den Stadtteilen: „Wo Menschen einander kennen, miteinander sprechen und Verantwortung füreinander übernehmen, entstehen weniger Konflikte und mehr Zusammenhalt. Gute Nachbarschaft stärkt auch das Sicherheitsgefühl und sorgt für mehr Ordnung und Rücksichtnahme im täglichen Zusammenleben.“

Viele engagierte Bürger oder Vereine würden derzeit jedoch an organisatorischen oder finanziellen Hürden scheitern. Genau hier müsse die Stadt unterstützend eingreifen – etwa durch bessere Vernetzung, unbürokratische Unterstützung oder Hilfestellungen bei Veranstaltungen. „Die Stadt soll nicht alles selbst machen, aber sie muss jene unterstützen, die bereit sind, Verantwortung für ihre Nachbarschaft und ihren Stadtteil zu übernehmen“, so Stumptner abschließend.