FP-Klitsch zur Marktreform: Flexibilität gut – Gebührenerhöhung kritisch prüfen

„Die Linzer Märkte sind eine wunderschöne Tradition in unserer Heimatstadt. Seit vielen Jahren fordern wir daher eine zeitgemäße Reform der Marktordnung, die auf die geänderten Wünsche von Kunden und Beschickern eingeht. Die heute vom Marktreferenten präsentierte Reform bringt zum Beispiel endlich mehr Flexibilität und damit zusätzliche Wirtschaftlichkeit für den Südbahnhofmarkt. Auch die Verlängerung des Christkindlmarktes in den Abendstunden bewerten wir positiv“, erklärt die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch in einer ersten Stellungnahme zur präsentierten Novelle.

Gleichzeitig warnt die FPÖ vor möglichen Mehrkosten für Marktstandler und Kunden, da im Zuge der Reform auch Gebührenerhöhungen von bis zu 50 Prozent vorgesehen sind. „Unsere Märkte bieten zahlreiche Schmankerl und ein vielfältiges Angebot, doch viele Preise sind für Linzer bereits jetzt schwer leistbar. Wenn die Stadt die Gebühren deutlich anhebt, könnte sich das unmittelbar auf die Verkaufspreise auswirken. Wir werden die Auswirkungen daher im zuständigen Ausschuss kritisch hinterfragen. Besonders wichtig ist uns, wie die Beschicker diese Erhöhung beurteilen und welche Folgen sie für Kunden haben wird.“

FP-Klitsch: Reform der Marktordnung kommt endlich in Schwung – Marktreferent übernimmt langjährige FPÖ-Forderungen

Reformen der Marktordnung sind Schritt in die richtige Richtung – Märkte stärken statt bloß verwalten

Die von Marktreferent Vizebürgermeister Martin Hajart angekündigte Reform der Linzer Marktordnung wird von der freiheitlichen Gemeinderätin und Marktsprecherin Ute Klitsch grundsätzlich begrüßt. „Was wir Freiheitliche seit Jahren fordern, wird nun endlich aufgegriffen. Sehr spät, aber doch kommt für unsere Märkte diese gute Nachricht“, so Klitsch.

Insbesondere entspricht der Ruf nach mehr Flexibilität für die Kojen-Betreiber am Südbahnhofmarkt ein langjähriges Anliegen der FPÖ. Zuspruch gibt es auch für die Verlängerung der Öffnungszeiten bis 22 Uhr für die Christkindlmärkte, wenngleich die FP-Forderung einer allgemeinen Verlängerung der Christkindlmärkte bis 6. Jänner im Vorschlag des Marktreferenten keinen Niederschlag fand.

Kritik übt Klitsch dennoch an der Unausgewogenheit der Marktordnungs-Strategie: „Fraglich bleibt für uns Freiheitliche, warum auf die Märkte im Linzer Süden so wenig Augenmerk gelegt wird. Zum Beispiel ist der Grünmarkt in der Neuen Heimat seit Wochen von der Bildfläche verschwunden – auf eine Reaktion des Marktamtes wartet man vergeblich!“

Klitsch betont weiters, dass Reformen nicht bei Ankündigungen stehen bleiben dürfen: „Unsere Märkte sind ein Stück gelebte Linzer Identität. Wer sie stärken will, muss dauerhaft für faire Rahmenbedingungen, transparente Gebühren und eine verlässliche Infrastruktur sorgen.“ Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauche es Planungssicherheit für Beschicker und ein attraktives Angebot für die Besucher.

Die freiheitliche Gemeinderätin kündigt an, die konkrete Ausgestaltung der Novelle im Gemeinderat genau zu prüfen. Ziel müsse es sein, Tradition und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen und die Linzer Märkte zukunftsfit aufzustellen.

Gesundheitsstadtrat Raml: Bauernmärkte sind Heimatschutz, der schmeckt

30 Jahre Stadtmarkt am Hauptplatz – FPÖ will auch Urfahraner Grünmarkt beleben

Der freitägliche Stadtmarkt am Hauptplatz feiert heute sein 30-jähriges Jubiläum. Für FP-Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml ist dieser Anlass ein starkes Zeichen, wie wichtig bäuerliche Direktvermarkter für Linz sind: „Bauernmärkte sind Heimatschutz, der schmeckt. Regionale Produkte bedeuten kurze Transportwege, höchste Qualität und gleichzeitig eine wertvolle Unterstützung für unsere heimischen Betriebe. Regionalität schützt unsere Natur vor unnötigen Transportwegen und bewahrt unsere Heimat, weil die Wertschöpfung in der Region bleibt.“ Für den Linzer FPÖ-Chef ist klar: Bauernmärkte sind nicht nur kulinarische Fixpunkte, sondern auch Orte der Tradition und des Austauschs. „Wer regional einkauft, stärkt unsere Stadt und unsere Bauern gleichermaßen. Dieses Prinzip sollten wir auf ganz Linz ausdehnen – zum Vorteil von Produzenten und Konsumenten.“

Raml verbindet das Jubiläum mit einem Blick über die Donau zum Urfahraner Grünmarkt: „Ein lebendiger Markt ist für jeden Stadtteil eine schöne Aufwertung. Während der Stadtmarkt am Hauptplatz ein Erfolgsmodell ist, liegt der Grünmarkt in Urfahr seit vielen Jahren im Dornröschenschlaf. Die Stadt sollte sich anstrengen, weitere Marktfahrer dorthin zu bringen und den Standort mit neuem Leben zu füllen. Die neu eröffnete Apotheke direkt am Grünmarkt ist ein Frequenzbringer, den wir nutzen sollten.“