Sicherheitsstadtrat Raml: Geht Vizebürgermeister Baier mit Kamera-Attrappen auf Verbrecherjagd?

FPÖ fordert funktionierende Kameras statt Billig-Attrappen

Mit Überwachungskameras sollen seit kurzem offenbar Müllsünder am Grünmarkt und am Südbahnhofmarkt überführt werden. Wie jetzt aufgedeckt wurde, sind diese aber nur billige Attrappen, die man um 27,99 Euro im Vierer-Pack im Internet erwerben kann. Sicherheitsstadtrat Michael Raml fragt sich daher, ob der zuständige Marktreferent und ÖVP-Vizebürgermeister Bernhard Baier mit Fake-Kameras auf Verbrecherjagd gehen will. „Ich will tatsächlich funktionierende Videoüberwachung an problematischen Orten statt peinlicher Attrappen. Manche mögen auf Billig-Attrappen hereinfallen, zur Aufklärung tragen sie jedoch nichts bei. Das ist ein peinlicher Versuch, Überwachung und Sicherheit vorgaukeln zu wollen. Wir rüsten ja auch die Polizei nicht mit Wasserspritzpistolen aus“, schüttelt Raml den Kopf. Er fordert Vizebürgermeister Baier auf, das peinliche Spektakel umgehend zu beenden und sich darum zu kümmern, dass funktionierende Kameras installiert werden.

Statement von Sicherheitsstadtrat Raml nach tödlichem Faustschlag am Linzer Hauptplatz

Jugendgewalt aktiv bekämpfen, Videoüberwachung für neuralgische Punkte

Nach dem Tod eines 38-Jährigen durch einen Faustschlag eines 16-jährigen Jugendlichen, zeigt sich der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml schockiert: „Mein aufrichtiges Beileid gilt der Familie des Opfers, die durch diese schreckliche Tat einen geliebten Menschen verloren hat. Ich bin schockiert, dass diese von einem erst 16-jährigen Jugendlichen begangen wurde. Das Problem der ausufernden Jugendgewalt darf nicht ignoriert werden! Die türkis-grüne Bundesregierung muss endlich auf die besorgniserregenden Entwicklungen reagieren: spürbare Konsequenzen für jugendliche Straftäter schaffen und über die Folgen aufklären. Den Jugendlichen muss auch schon in jungen Jahren klargemacht werden, dass ihr Handeln für sie und andere dramatische Folgen haben kann“, erneuert der Linzer Sicherheitsstadtrat seine Forderung nach einer Reform des Jugendstrafrechts. Einen Erfolg konnten die Ermittlungen rund um den tragischen Todesfall aufzeigen: „Der Täter wurde mithilfe der Videoüberwachung sehr schnell ausgeforscht und gefasst. Die Wirkung hat sich wieder mal bestätigt. Daher fordere ich die Überwachung an neuralgischen Stellen in Linz. Aktuell etwa an stadtbekannten Drogenumschlagplätzen, wie dem Bereich um das Kremplhochhaus, um Kriminalität zu verhindern bzw. bei der Aufklärung zu unterstützen“, so Raml.

 

Sicherheitsstadtrat Raml fordert Überwachungskameras rund um Drogenumschlagplatz Kremplhochhaus

Straftaten am Wochenende zeigen dringende Notwendigkeit der Videoüberwachung

„Nach den kriminellen Vorfällen des vergangenen Wochenendes zeigt sich zum wiederholten Mal die Wichtigkeit der Videoüberwachung an neuralgischen Punkten“, hält der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml fest. Im Bereich des Kremplhochhauses kam es zu einem Zwischenfall im Drogenmilieu. Beim Drogenkauf wurde ein Linzer von zwei Männern beraubt. Ein 39-jähriger Nigerianer konnte kurz darauf gefasst werden, der zweite Täter ist auf der Flucht. „Die Gegend rund um das Kremplhochhaus ist ein bekannter Drogenumschlagplatz. Vor allem bei den Öffi-Haltestellen, die bekanntlich als Drogenumschlagplatz missbraucht werden, braucht es endlich Kameras. Dort halten sich täglich zahlreiche Schüler der umliegenden Berufsschulen auf, die besonders geschützt werden müssen. Mit Überwachungskameras können wir der Kriminalität in diesem Bereich entgegenwirken“, fordert Stadtrat Raml von der Linz AG eine Videoüberwachung der Haltestelle Turmstraße.

Zwei Vorfälle am Wochenende zeigen die Wirksamkeit der Überwachungskameras: Nachdem ein 38-Jähriger am Linzer Hauptplatz brutal niedergeschlagen wurde, flüchtete der zunächst unbekannte Täter mit der Straßenbahn. Dank der Aufzeichnungen der Überwachungskameras konnte er rasch ausfindig gemacht werden. Die Polizei fahndet aktuell außerdem mit Bildern aus Überwachungskameras vom Linzer Hauptbahnhof nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger. Aufgrund der qualitativ hochwertigen Abbildungen des Täters wird die Ergreifung höchstwahrscheinlich nur eine Frage der Zeit sein. „Diese Fälle beweisen abermals die Wirksamkeit. In Linz müssen wir weiterhin auf den Ausbau der Videoüberwachung setzen. Neben der großen Hilfe zur Aufklärung von Straftaten schrecken Überwachungskameras auch potentielle Täter ab. Gleichzeitig steigern sie das Sicherheitsgefühl der Bürger. In den vergangenen drei Jahren wurden der Linzer Polizei alleine über 100 Überwachungsvideos aus den Öffis ausgehändigt, mit der ihre Arbeit erleichtert wurde“, erklärt Raml.

Raml: Videoüberwachung in Linzer Altstadt überführte Schlagstock-Attentäter

19-jähriger Russe hat Tat bereits gestanden

„Der brutale Schlagstock-Angreifer in der Linzer Altstadt ist gefasst! Wie mir die Polizei mitteilte, fasste sie den Russen mithilfe der hervorragenden Bildqualität des Videomaterials. Dadurch erkannten ihn die ermittelnden Beamten und ergriffen ihn in weiterer Folge“, informiert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. „Die Ergreifung des Altstadt-Täters ist der beste Beweis dafür, dass die Videoüberwachung wirkt! Ich bin ein stetiger Befürworter des Ausbaus der Videoüberwachung. Sowohl an Orten, wo es immer wieder zu Vorfällen kommt, als auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Haltestellen. Wie die Zahlen und auch dieser Vorfall zeigen, mit Recht!“

„Ich gratuliere der Polizei und danke den Beamten für ihre hervorragende und professionelle Arbeit. Das nahtlose Zusammenspiel der modernen Videoüberwachung und der Polizei, die ihr Klientel sehr gut kennt und immer im Blick hat, hat die schnelle Ergreifung des brutalen Täters ermöglicht“, freut sich der Sicherheitsstadtrat.

Raml: Öffi-Videoüberwachung beweist Wirkung

Polizei forderte fast wöchentlich Überwachungsvideos an

„Die Videoüberwachung in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein wichtiges Sicherheitsinstrument! Im Jahr 2019 hat die Polizei insgesamt 45 Mal Videomaterial von der Linz AG angefordert. Das beweist eindeutig die Wichtigkeit dieser Maßnahme“, informiert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. Seit mittlerweile drei Jahren wird ein Teil der öffentlichen Verkehrsmittel in Linz videoüberwacht. Neben den 29 Straßenbahnen des Typs „City Runner 2“ sind mittlerweile auch alle 20 Obusse der Linz Linien mit einer Videoüberwachung ausgestattet.

„Die Videoüberwachung steigert nicht nur das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste, sondern hilft auch bei der Aufklärung von Straftaten, die in Öffis begangen werden. Noch dazu wirkt sie abschreckend auf potenzielle Täter. Der Polizei wurden seit der Einführung vor drei Jahren bereits über 100 Überwachungsvideos ausgehändigt, mit der ihre Arbeit erleichtert wurde“, sagt der Sicherheitsstadtrat. In den kommenden Jahren (bis 2024) soll die Flotte der Fahrzeuge, die mit Videoüberwachung ausgestattet sind, um weitere 88 Fahrzeuge erweitert werden. „Den Plan für den Vollausbau der Videoüberwachung durch den Kauf neuer Fahrzeuge sehe ich aufgrund der Zahlen bestätigt!“, schließt Raml.