Sicherheitsstadtrat Raml fordert Überwachungskameras rund um Drogenumschlagplatz Kremplhochhaus

Straftaten am Wochenende zeigen dringende Notwendigkeit der Videoüberwachung

„Nach den kriminellen Vorfällen des vergangenen Wochenendes zeigt sich zum wiederholten Mal die Wichtigkeit der Videoüberwachung an neuralgischen Punkten“, hält der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml fest. Im Bereich des Kremplhochhauses kam es zu einem Zwischenfall im Drogenmilieu. Beim Drogenkauf wurde ein Linzer von zwei Männern beraubt. Ein 39-jähriger Nigerianer konnte kurz darauf gefasst werden, der zweite Täter ist auf der Flucht. „Die Gegend rund um das Kremplhochhaus ist ein bekannter Drogenumschlagplatz. Vor allem bei den Öffi-Haltestellen, die bekanntlich als Drogenumschlagplatz missbraucht werden, braucht es endlich Kameras. Dort halten sich täglich zahlreiche Schüler der umliegenden Berufsschulen auf, die besonders geschützt werden müssen. Mit Überwachungskameras können wir der Kriminalität in diesem Bereich entgegenwirken“, fordert Stadtrat Raml von der Linz AG eine Videoüberwachung der Haltestelle Turmstraße.

Zwei Vorfälle am Wochenende zeigen die Wirksamkeit der Überwachungskameras: Nachdem ein 38-Jähriger am Linzer Hauptplatz brutal niedergeschlagen wurde, flüchtete der zunächst unbekannte Täter mit der Straßenbahn. Dank der Aufzeichnungen der Überwachungskameras konnte er rasch ausfindig gemacht werden. Die Polizei fahndet aktuell außerdem mit Bildern aus Überwachungskameras vom Linzer Hauptbahnhof nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger. Aufgrund der qualitativ hochwertigen Abbildungen des Täters wird die Ergreifung höchstwahrscheinlich nur eine Frage der Zeit sein. „Diese Fälle beweisen abermals die Wirksamkeit. In Linz müssen wir weiterhin auf den Ausbau der Videoüberwachung setzen. Neben der großen Hilfe zur Aufklärung von Straftaten schrecken Überwachungskameras auch potentielle Täter ab. Gleichzeitig steigern sie das Sicherheitsgefühl der Bürger. In den vergangenen drei Jahren wurden der Linzer Polizei alleine über 100 Überwachungsvideos aus den Öffis ausgehändigt, mit der ihre Arbeit erleichtert wurde“, erklärt Raml.