FP-Stumptner: „Nachbarschaft beginnt vor der eigenen Haustür“

FPÖ fordert Unterstützungspaket für Nachbarschaftsinitiativen in Linz

Die FPÖ Linz fordert mehr Unterstützung für gelebte Nachbarschaft und den sozialen Zusammenhalt in den Stadtteilen. Mit einem Antrag im Gemeinderat will FP-Gemeinderat Peter Stumptner erreichen, dass die Stadt ein eigenes Unterstützungspaket für Nachbarschaftsinitiativen ausarbeitet. Konkret geht es um Hilfsangebote im Alltag, Straßen- und Grätzlfeste sowie Projekte zur besseren Vernetzung der Menschen im unmittelbaren Wohnumfeld.

„Eine funktionierende Stadt lebt nicht nur von Infrastruktur und Wirtschaft, sondern vor allem davon, dass Menschen aufeinander schauen und füreinander da sind. Gerade in einer wachsenden Stadt wie Linz dürfen Anonymität und Vereinsamung nicht zur Normalität werden“, betont Stumptner.

Die Corona-Zeit habe deutlich gezeigt, wie wichtig funktionierende Nachbarschaftshilfe sei. Viele private Initiativen hätten damals insbesondere ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen unterstützt – sei es bei Einkäufen oder einfach durch persönliche Gespräche gegen Einsamkeit. Genau solche Formen des gelebten Miteinanders müssten dauerhaft gestärkt werden. Bereits im freiheitlichen Sozialprogramm wurde daher eine „Initiative zur Stärkung der Nachbarschaftshilfe“ gefordert, um nachbarschaftliche Solidarität langfristig zu fördern.

Für Stumptner geht es dabei aber nicht nur um soziale Unterstützung, sondern auch um die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl in den Stadtteilen: „Wo Menschen einander kennen, miteinander sprechen und Verantwortung füreinander übernehmen, entstehen weniger Konflikte und mehr Zusammenhalt. Gute Nachbarschaft stärkt auch das Sicherheitsgefühl und sorgt für mehr Ordnung und Rücksichtnahme im täglichen Zusammenleben.“

Viele engagierte Bürger oder Vereine würden derzeit jedoch an organisatorischen oder finanziellen Hürden scheitern. Genau hier müsse die Stadt unterstützend eingreifen – etwa durch bessere Vernetzung, unbürokratische Unterstützung oder Hilfestellungen bei Veranstaltungen. „Die Stadt soll nicht alles selbst machen, aber sie muss jene unterstützen, die bereit sind, Verantwortung für ihre Nachbarschaft und ihren Stadtteil zu übernehmen“, so Stumptner abschließend.

FP-Raml: Über 150 Bürgergespräche bei Sozialtour der freiheitlichen Fraktion

Unter dem Motto „Echt sozial und ned egal“ startete die freiheitliche Fraktion ihre Sozialtour durch Linz

Die ersten zwei von insgesamt vier Veranstaltungen fanden im Einkaufszentrum Lentia und am Taubenmarkt statt. „Echt sozial und ned egal – das bedeutet für uns, alle Sorgen der Bürger ernst zu nehmen. Die besten Ideen und Verbesserungsvorschläge bekommt man direkt von den Linzern. Politiker sollen sich nicht im Rathaus verstecken, sondern auf offener Straße auf die Menschen zugehen“, betont der freiheitliche Stadtrat Dr. Michael Raml. Am Taubenmarkt gab es zu den Gesprächen auch noch ein Gulasch.


Neben dem FPÖ-Stadtrat standen auch mehrere freiheitliche Gemeinderäte den Linzern für ihre Anliegen zur Verfügung. Als Gast schaute auch Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner vorbei und führte zahlreiche Bürgergespräche. „Wir wollten ein klares Zeichen setzen, dass wir für die Menschen immer da sind und nicht nur kurz vor der Wahl. Es zeigt sich eindeutig, was den Menschen in Linz Sorgen bereitet. Das sind in erster Linie die Teuerung, die überbordende Zuwanderung sowie die letzten Vorfälle in Linz, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stark gemindert haben“, so Haimbuchner und Raml unisono.


Die Sozialtour wird am 27. Mai fortgesetzt. Ab 12 Uhr werden Dr. Michael Raml und die freiheitlichen Gemeinderäte vor dem Einkaufszentrum Kleinmünchen und ab 15 Uhr vor dem Kremplhochhaus den Linzern für ihre Anliegen zur Verfügung stehen.

„Echt sozial und ned egal“ – FPÖ lädt zu Bürgertreffs in Linz

Direkter Austausch statt Schönfärberei: Deine Sorgen wollen wir hören

Die FPÖ-Gemeinderatsfraktion lädt in den kommenden Wochen zu Bürgertreffs mit FPÖ-Stadtrat Dr. Michael Raml ein. Unter dem Motto „Echt sozial und ned egal. Deine Sorgen wollen wir hören!“ setzt die FPÖ einmal mehr auf den direkten Kontakt mit den Linzern. „Zuhören, verstehen und handeln – das ist mein Zugang. Politik darf sich nicht nur in Sitzungszimmern abspielen“, betont Raml. Das Motto ist bewusst gewählt, weil immer mehr Bürger den Eindruck gewinnen, dass sie besonders von der Linzer Bürgermeisterpartei SPÖ nicht mehr gehört oder ernst genommen werden. Genau hier setzt die FPÖ an: als soziale Heimatpartei, die nicht über die Menschen hinweg entscheidet, sondern ihre Anliegen in den Mittelpunkt stellt. „Soziale Sicherheit ist für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern ein klarer Auftrag: Wir stehen an der Seite jener, die jeden Tag ihren Beitrag leisten, die sich Sorgen um ihre Zukunft machen und die erwarten, dass ihre Stimme auch Gewicht hat. Uns sind diese Sorgen nicht egal – wir nehmen sie ernst und handeln danach“, so Raml.

Die FPÖ will alle Themen aufnehmen, die viele Linzer im Alltag belasten – von steigenden Lebenshaltungskosten bis hin zu Sorgen um die Sicherheit im öffentlichen Raum. „Die Menschen haben ein feines Gespür dafür, wenn etwas in der Stadt nicht mehr rund läuft. Genau diese Anliegen nehmen wir ernst und bringen sie dorthin, wo Entscheidungen getroffen werden – in die Stadtregierung, in den Gemeinderat und in die zuständigen Stellen“, so Raml. Gerade in Zeiten der galoppierenden Teuerung und angesichts brutaler Angriffe auf offener Straße brauche es eine Politik, die hinschaut und handelt. „Viele Linzer haben das Gefühl, dass ihre Sorgen zu lange ignoriert wurden. Damit muss Schluss sein. Wer Verantwortung trägt, muss die Probleme klar benennen und Lösungen liefern – nicht beschwichtigen“, betont der Sicherheitsstadtrat.

Die Bürgertreffs mit Stadtrat Raml und den FPÖ-Gemeinderäten:
• Dienstag, 12. Mai, 11:00 Uhr – Lentia City
• Dienstag, 12. Mai, 13:00 Uhr – Taubenmarkt
• Mittwoch, 27. Mai, 12:00 Uhr – EKZ Kleinmünchen
• Mittwoch, 27. Mai, 15:00 Uhr – beim Krempl-Hochhaus

„Ich lade alle Linzer ein, vorbeizukommen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Eine sichere und soziale Stadt entsteht nicht am Reißbrett, sondern im Dialog mit den Bürgern. Die besten Ideen entstehen oft direkt bei den Menschen vor Ort. Es darf dabei keine Denkverbote geben – genau das ist gelebte Demokratie. Wer etwas verbessern will, soll es auch offen ansprechen können“, so Raml abschließend.

Mit neuem Sozialbereich: Weg frei für SOKO gegen Sozialmissbrauch

FPÖ fordert eigene Abteilung – SPÖ soll Blockadehaltung aufgeben

FPÖ-Stadtrat Dr. Michael Raml gratuliert dem designierten Direktor des neuen städtischen Geschäftsbereichs Soziales, Dr. Carsten Roth,  zu seiner Bestellung:
„Ich wünsche Dr. Roth viel Erfolg und ein gutes Gespür für die Anliegen der Linzerinnen und Linzer. Die Schaffung eines eigenen Geschäftsbereichs für den Sozialbereich ab 1. Jänner 2026 ist aus freiheitlicher Sicht ein richtiger und notwendiger Schritt. Es braucht eine klare Struktur und Verantwortlichkeit für dieses zentrale Zukunftsthema.“ Gleichzeitig bedankt sich Raml beim bisherigen zuständigen Direktor Mag. Helmut Mitter für seine Arbeit in einem fordernden Bereich.
Mit Blick auf soziale Gerechtigkeit richtet Raml einen klaren Appell an Bürgermeister Dietmar Prammer: „Ich fordere Bürgermeister Prammer auf, endlich den Weg für die Einrichtung einer eigenen SOKO gegen den Sozialmissbrauch freizumachen. Die Einrichtung eines neuen Geschäftsbereichs ist die perfekte Gelegenheit dazu. Die SPÖ hat eine entsprechende FPÖ-Initiative im Gemeinderat bisher blockiert. Wer soziale Gerechtigkeit ernst nimmt, muss auch bereit sein, Missbrauch konsequent zu unterbinden.“


„Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass Hilfe auf Kosten der Allgemeinheit auch wirklich bei jenen ankommt, die sie tatsächlich brauchen – und nicht von Trittbrettfahrern erschlichen wird“, so Raml weiter. „Mit der Bestellung eines neuen Sozialdirektors besteht nun die Chance, eine moderne und gerechte Sozialpolitik auf stabile Beine zu stellen. Der Bürgermeister ist nun gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen“, so Raml abschließend.