Raml fordert vollständige Aufklärung der OÖVP-Maskenbeschaffung

Beanstandungen des Rechnungshofes dürfen nicht einfach vom Tisch gewischt werden

„Ich bin froh, dass sich der Rechnungshof die Umstände der Maskenbeschaffung durch das Land Oberösterreich im Umfeld der ÖVP genauer angesehen hat. Nach dem Fall der Hygiene Austria ist dies das zweite Szenario, in dem sich die ÖVP fragen lassen muss, ob beim Pandemiemanagement wirklich immer die Gesundheit der Bürger im Mittelpunkt ihrer Interessen stand.“ Mit diesen klaren Worten reagiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml auf die öffentlich gewordenen Prüfberichte des Rechnungshofes und der oö. Gesundheitsholding. 

Raml weist die ÖVP in diesem Zusammenhang auch auf ihre Gesamtverantwortung in der Pandemie hin: „Leider hat die Volkspartei in der Pandemie kaum eine Gelegenheit ausgelassen, der Bevölkerung zu zeigen, dass ihr die eigenen Interessen wichtiger sind als die Gesundheit der Bürger. Das begann beim völlig verkorksten Härtefallfonds, den man ja unbedingt der Wirtschaftskammer übertragen musste und reichte über die zweifelhafte Maskenbeschaffung bis hin zur völlig verpatzten Impfkampagne. Das ist ganz schlechtes Krisenmanagement und das ist auch ganz schlechter Stil.“

Sicherheitsstadtrat Raml: Polizeiliche Schutzzone für Volksgarten überfällig

Landespolizeidirektion lässt die Stadt seit einem Monat warten

„Ich will Parkanlagen, in denen sich Familien, Spaziergänger und Anrainer sicher und wohl fühlen können. Ich setze mich mit aller Kraft für Sicherheit und Ordnung in unserer Heimatstadt ein!“, verspricht der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. Stark alkoholisierte Gruppen haben die innerstädtische Parkidylle durch Ordnungsstörungen beeinträchtigt. Seit rund zwei Monaten gilt im Schillerpark und im Volksgarten daher ein Alkoholverbot, das vom Ordnungsdienst kontrolliert wird. Im Volksgarten hat sich gezeigt, dass das städtische Alkoholverbot zwar die Situation verbessert, aber noch nicht zu einer gänzlichen Entspannung geführt hat, weil Besucher und Anrainer neben Alkoholmissbrauch auch Drogendelikte und dubiose Gestalten beklagen. „Zusätzlich zum Alkoholverbot brauchen wir eine polizeiliche Schutzzone und eine starke Polizeipräsenz! Ich habe bereits vor einem Monat an die zuständige Landespolizeidirektion appelliert, im Volksgarten – wie auch im Hessenpark – eine polizeiliche Schutzzone zu verordnen. Dann kann die Polizei Personen, von denen bestimmte Gefahren ausgehen, wegweisen und ihnen das Betreten der Schutzzone verbieten. Damit hätten wir ein noch effizienteres Sicherheitspaket. Meine eindringliche Bitte wurde bis jetzt leider noch immer nicht beantwortet, die Stadt wartet seit einem Monat auf diese notwendige Maßnahme“, erklärt Raml. 

Eine Schutzzone kann gemäß § 36a Sicherheitspolizeigesetz verordnet werden, wenn an einem Ort überwiegend minderjährige Menschen in besonderem Ausmaß von gerichtlich strafbaren Handlungen bedroht sind. Es genügt bereits, wenn die Gefahr für den zu schützenden Personenkreis mittelbar entsteht, wie etwa durch weggeworfene Spritzen von Drogensüchtigen. „Im Volksgarten ist ein gut besuchter Spielplatz, der für Kinder absolut sicher sein muss! Daher befürworte ich eine entsprechende Schutzzone.“

Hein/Raml: Sicherer Schulweg für unsere Volksschüler

Zum heutigen Schulbeginn 2.000 Warnwesten an Linzer Volksschüler verteilt

Zum spätsommerlichen Schulstart werden auch die Tage immer kürzer. Gerade Schulanfänger sind bei ihrem Schulweg im Dunkeln besonders schutzbedürftig. Deshalb halfen der Linzer Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Markus Hein und der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml dabei, die Schüler sichtbarer zu machen. „Quer durch das gesamte Stadtgebiet wurden heute Warnwesten an Schulanfänger verteilt. Zu einem sicheren Schulweg gehört auch die richtige Kleidung. Wer sichtbar ist, ist sicherer“, sind sich Hein und Raml einig. „Erst kürzlich haben wir auch an verschiedenen Standorten in Linz Piktogramme angebracht, um vor allem Schüler auf die Gefahren von Handys und Kopfhörern im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Jeder Unfall, den wir mit diesen Sicherheitsmaßnahmen verhindern können, ist ein großer Erfolg“, unterstreicht Hein.

Gemeinsam mit zahlreichen freiwilligen Helfern wurden im gesamten Stadtgebiet insgesamt 2.000 Warnwesten an Schulkinder verteilt. „Wir wünschen allen Schülern viel Erfolg im neuen Schuljahr und vor allem einen sicheren Schulweg“, erklären Vizebürgermeister Hein und Stadtrat Raml.

Sicherheitsstadtrat Raml: Neue Einheit ist zu wenig – Linz braucht mehr Polizeibeamte

FPÖ-Sicherheitsstadtrat Raml zur Einführung der „Schnellen Reaktionskräfte“: „Die Gründung einer neuen Polizeieinheit ist zu wenig, wenn Innenminister Nehammer nicht noch endlich zusätzliche Polizeibeamte nach Linz sendet. Wir brauchen eine Aufstockung der Polizeibeamten in unserer Heimatstadt, um Kriminalität effektiv zu bekämpfen und bestmöglich für die Sicherheit der Linzerinnen und Linzer sorgen zu können.“

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Innenminister Nehammer zur Ankündigung der sogenannten „Schnellen Reaktionskräfte“ in Oberösterreich hält der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml fest: „Oberstes Ziel muss die Aufstockung der Linzer Polizeibeamten sein, um bestmöglich für die Sicherheit der Linzer zu sorgen. Neue Einheiten zu gründen, die im Bedarfsfall aushelfen können, ist zu wenig. Wir brauchen mehr Polizei auf unseren Straßen, die täglich im Einsatz ist.“ Schon lange fordert der freiheitliche Sicherheitsstadtrat eine deutliche Aufstockung der Linzer Polizeibeamten: „Wir brauchen mehr Kräfte, um etwa effektiver gegen die Drogenkriminalität in Linz vorgehen zu können. Nur mit genügend Beamten ist eine ausreichende Kontrolle der Hotspots, wie etwa rund um das Kremplhochhaus, möglich. Innenminister Nehammer muss für echte Verbesserungen in Linz sorgen!“, fordert Raml. Der Sicherheitsstadtrat erinnert auch daran, dass die Länder und Gemeinden noch immer mit den Folgen des Migrationssturms des Jahres 2015 zu kämpfen hätten.

Raml unterstützt Forderung nach Wiedereinführung der telefonischen Krankschreibung

Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „Ich unterstütze die Forderung der Österreichischen Ärztekammer zur Wiedereinführung der telefonischen Krankschreibung. Eine Vermeidung von nicht unbedingt notwendigen Kontakten im Krankheitsfall dämmt nicht nur das Coronavirus ein, sondern auch die Übertragung von typischen Herbstkrankheiten, die bereits vor der Tür stehen. Sinnvoll wäre darüber hinaus, wenn Patienten künftig beim Arzt im Rahmen einer Hausapotheke zumindest die gängigsten Medikamente direkt erhalten könnten. Dadurch können Patienten vermeidbare Apotheken-Besuche und dadurch zusätzliche Wege einsparen, die wiederum einen negativen Beitrag auf das Infektionsgeschehen insgesamt haben.“

Im Zuge der Corona-Pandemie wurde in Österreich die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung eingeführt. Mittlerweile ist diese aber wieder außer Kraft. „Die Vorteile der telefonischen Krankschreibung liegen auf der Hand. Deshalb schließe ich mich der aktuellen Forderung der Österreichischen Ärztekammer nach der Wiedereinführung an“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. „Die dadurch ermöglichte Kontaktverringerung in den Arztpraxen hat mehrerlei Vorteile, nicht nur im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der Herbst steht vor der Tür und damit auch die Zeit der typischen Herbsterkrankungen wie Erkältungen und Grippe. Auch zur Eindämmung der Verbreitung dieser Krankheiten ist eine telefonische Krankschreibung hilfreich. Überdies entscheidet ohnehin der konsultierte Arzt, ob ein persönliches Erscheinen des Patienten notwendig und sinnvoll ist“, informiert Raml und führt weiter aus: „Sinnvoll wäre darüber hinaus, wenn Patienten künftig beim Arzt im Rahmen einer kleinen Hausapotheke zumindest die gängigsten Medikamente direkt erhalten könnten. Dadurch können Patienten vermeidbare Apotheken-Besuche und dadurch zusätzliche Wege einsparen, die wiederum einen negativen Beitrag auf das Infektionsgeschehen insgesamt haben.“

Ärztemangel sinnvoll entgegenwirken

Das oftmals dichte Gedränge vor und in den Warteräumen von Arztpraxen ist auch dem steigenden Mangel an Haus- und Fachärzten geschuldet. „Der Mangel an niedergelassenen Haus- und Fachärzten ist ein bundesweites Problem. Ich erwarte mir von Gesundheitsminister Mückstein einen Plan zur Stärkung der medizinischen Versorgung sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum. Hausapotheken und Telemedizin sind dabei einzubeziehende Parameter.“ Die Stadt Linz und die Linzer Ärzte hatten in der Coronakrise in vielen Bereichen selbstverständlich und umfassend Versorgungsleistungen auch für zahlreiche Nicht-Linzer übernommen, so der Gesundheitsstadtrat. „Als Landeshauptstadt ist das eine Selbstverständlichkeit, dennoch empfehle ich, dringend zu einer flächendeckenden, dezentralen Versorgung mit niedergelassenen Ärzten zurückzukehren. Die Stadt Linz nimmt selbstverständlich weiterhin ihre Rolle als gesundheitspolitischer Motor des Landes wahr und erarbeitet Strategien für die Zukunft der Gesundheitsvorsorge und der Gesundheitsversorgung“, betont Raml.

Raml: Internet- und Telefonbetrug keine Chance geben

FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml: „Internet- und Telefonbetrug haben aktuell Hochkonjunktur. Es ist daher besonders wichtig, achtsam zu sein. Gerade ältere Menschen sind häufig von diesen Betrügereien betroffen. Bitte halten Sie sich an einfache Vorsichtsmaßnahmen!“

Das Florieren von Internet- und Telefonbetrug ist eine weitere negative Folge der Corona-Pandemie. „Wie der aktuelle ´Cybercrime Report 2020´ und die Kriminalitätsstatistik zeigen, hat vor allem die Internetkriminalität aktuell Hochkonjunktur. Im Jahr 2020 ist sie um über 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die unbegrenzte Verfügbarkeit des Internets sowie die Möglichkeiten der Anonymisierung und der Verschlüsselung begünstigen die Verbreitung von Internetkriminalität enorm. Es ist daher umso wichtiger, gegen Betrugsversuche der Kriminellen gewappnet zu sein“, unterstreicht der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. „Es ist sehr wichtig, achtsam bei der Internetnutzung zu sein. Fremde und unbekannte E-Mails sowie Links sollte man ungeöffnet lassen und bestenfalls löschen. Im Internet kann man oft sehr schnell und ohne dass man es selbst merkt in die Falle tappen. Um sich professionellen Rat zu holen, gibt es eine Beratungsstelle zur Soforthilfe gegen Cyberkriminalität, die unter 0800 888 133 erreichbar ist“, informiert der Sicherheitsstadtrat.

Oftmals Ältere von Betrügereien betroffen

Erst vor wenigen Tagen wurde in Leonding eine 79-jährige Frau über das Telefon von falschen Polizisten um 30.000 Euro betrogen. Sicherheitsstadtrat Raml appelliert: „Folgen Sie bitte niemals Zahlungsaufforderungen von Fremden, die völlig überraschend kommen. Bei Anrufen, die Ihnen nur in irgendeiner Weise dubios vorkommen, zögern Sie nicht und rufen die Polizei an, um sich zu vergewissern, ob Sie es mit Betrügern zu tun haben oder nicht. Die Kriminellen täuschen oft dringende Notfälle vor, die die Menschen unter Druck setzen sollen. Trotzdem sollte man unbedingt mit der Polizei rücksprechen, um sich vor Betrug zu schützen. Gibt man solchen Betrügern tatsächlich Geld, so ist es leider meist unmöglich, die Kriminellen auszuforschen und das Geld kann nicht wiederbeschafft werden. Seien Sie also besonders vorsichtig“, so Raml abschließend.

Hein: Kampf gegen Angsträume bereits voll aufgenommen

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein: „Wir haben den Kampf gegen Angsträume in unserer Heimatstadt voll aufgenommen. An den drei meistgenannten Orten gibt es bereits konkrete Maßnahmen, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Ein gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten ist bei der Entschärfung von Angsträumen unbedingt nötig. Sicherheitsstadtrat Michael Raml und ich werden uns jedenfalls weiterhin tatkräftig für mehr Sicherheit für die Linzerinnen und Linzer einsetzen.“

Gemeinsam haben der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein und der FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml zum Ziel, Angsträume in Linz zu entschärfen. Dazu wurden die Linzerinnen und Linzer eingeladen, aufzuzeigen, an welchen Orten in unserer Heimatstadt es Verbesserungen braucht, um die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. „Zahlreiche Meldungen haben uns erreicht. Es freut mich sehr, dass wir bei den meistgenannten Angsträumen bereits konkret und nachhaltig handeln konnten. Auf den Plätzen eins und zwei der häufigsten Nennungen liegen der Volksgarten und der Schillerpark. Auf unsere freiheitliche Initiative hin wurde dort Anfang Juli ein Alkoholverbot beschlossen und umgesetzt. Die Erfahrungen der ersten Wochen zeigen bereits klare Verbesserungen. Die beiden Parks werden nicht länger Angsträume für die Linzerinnen und Linzer sein“, informiert Vizebürgermeister Hein über die ersten Erfolge der freiheitlichen Sicherheitsoffensive in Sachen Angsträume. 

Städtische Kompetenzen oftmals begrenzt – gemeinsames Vorgehen gegen Angsträume nötig

„Der Hauptbahnhof und im speziellen das sogenannte „Kärntnerauge“ rangieren gleich hinter den beiden Innenstadtparks. Sicherheitsstadtrat Raml ist bereits seit langem mit den Zuständigen der ÖBB in Kontakt und nach einem gemeinsamen Lokalaugenschein und Arbeitsgespräch konnte erreicht werden, dass die ÖBB bauliche Maßnahmen ergreift, um das Kärntnerauge zu entschärfen“, so Hein, der versichert: „Natürlich werden wir all diese Angsträume ganz genau im Auge behalten. Sollte es weiterführende Maßnahmen brauchen, werden wir rasch handeln!“ Auf Platz vier der Nennungen findet sich das sogenannte Kremplhochhaus bzw. die dazugehörigen Öffi-Haltestellen. „Auch dort kämpfen wir schon lange für mehr Sicherheit. Mit einer Videoüberwachung der Bereiche rund um die Öffi-Haltestellen könnte Vieles erreicht werden. Das Sicherheitsgefühl der Menschen würde dadurch erhöht und potenzielle Täter abgeschreckt. Eine mögliche Errichtung liegt jedoch im Zuständigkeitsbereich der Linz AG. Deshalb haben wir diese bereits mehrfach aufgefordert, für mehr Sicherheit zu sorgen und Videokameras zu installieren.“

Zu wenig Ausleuchtung von Unterführungen verursacht Angst

Neben den genannten Angsträumen meldeten die Linzerinnen und Linzer hauptsächlich zu dunkle bzw. zu wenig ausgeleuchtete Unterführungen ein. „Ich sorge regelmäßig dafür, dass etwa die auf Platz fünf rangierende Unterführung am Hinsenkampplatz neu und hell ausgemalt wird, um dunklen Gestalten keine Chance zu geben. Auch in den anderen genannten Unterführungen, etwa bei der Zughaltestelle nahe des Pichlingersees oder bei der Kreuzung zwischen Dauphinestraße und Schörgenhubstraße, werden bereits Maßnahmen geprüft, um sie heller auszugestalten“, so Hein. Kürzlich wurde ein Sonderbudget von einer Million Euro für die Modernisierung der Beleuchtung in unserer Heimatstadt vorgestellt: „Mit diesen Mitteln werden wir gezielt Angsträume entschärfen. Wir stehen jedenfalls auf der Seite der Linzerinnen und Linzer und setzen uns weiterhin tatkräftig für ihre Sicherheit ein“, schließt der Freiheitliche.

FP-Raml: Schnelle Verfahren und konsequente Abschiebungen statt zahnloser Platzverbote

Sicherheitsstadtrat fordert ´Platzverbot in ganz Österreich´ für straffällige Asylwerber

Der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml hält zur neuerlichen Diskussion rund um den Umgang mit straffälligen Asylwerbern fest: „Von der Forderung des Wiener NEOS-Vizebürgermeisters Wiederkehr nach Platzverboten an gewissen Orten für straffällige Asylwerber halte ich nichts. Viel mehr brauchen wir für straffällige Asylwerber ein ´Platzverbot für ganz Österreich´“, stellt Raml klar. „Wenn jemand tatsächlich eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt, dann überall und nicht nur dort, wo gegen ihn ein Platzverbot besteht. Die einzige effektive Lösung, um vor kriminellen Asylwerbern geschützt zu sein, sind schnelle Asylverfahren und konsequente Abschiebungen. Wer bei uns scheinbar Schutz sucht und gleichzeitig kriminell wird, hat in Österreich nichts verloren. Da helfen Platzverbote nichts. Nur eindeutige Konsequenzen in Form von sofortigen Abschiebungen zeigen Wirkung“, unterstreicht der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat abschließend. 

Gesundheitsstadtrat Raml begrüßt Umsetzung von FPÖ-Forderungen zur Entlastung der oö. Spitäler

Ausbau der Telemedizin, Entbürokratisierung und Stärkung des niedergelassenen Bereichs sind wesentliche Elemente für ein nachhaltig tragfähiges Gesundheitssystem

Die für Gesundheitsfragen zuständige Landesrätin Christine Haberlander hat ein Paket zur Entlastung der oberösterreichischen Spitäler angekündigt und hierbei einige wesentliche freiheitliche Forderungen aufgegriffen: Die verbesserte Lenkung von Patienten und die damit einhergehende Stärkung der Rolle von niedergelassenen Ärzten, den Ausbau der Digitalisierung und der Telemedizin sowie eine Entbürokratisierung des Gesundheitssystems. Der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml hierzu: „Grundsätzlich ist jede Initiative zur Entlastung der heimischen Spitäler begrüßenswert und es handelt sich dabei um ein Thema, das von vielen Seiten gedacht und bearbeitet werden muss. Insbesondere die Notwendigekit zur Attraktivierung des Berufs des „Hausarztes“ fehlt mir bei den aktuellen Ankündigungen von Landeshauptmann-Stellvertreterin Haberlander noch. Die Einführung und der Ausbau von Akutordinationen wären hierzu eine sinnvolle Möglichkeit. Diese gibt es bereits in anderen Bundesländern aber auch in Oberösterreich im Bereich einzelner wahlärztlicher Kompetenzzentren wie St. Stephan in Wels. Das schafft nicht nur eine Entlastung der Spitäler und Ärzte, sondern mindert auch die monetäre Belastung für Bund, Land und Gemeinden.“

Raml sieht vor allem bei der durchschnittlichen Anzahl der gesunden Lebensjahre in der Bevölkerung noch viel Raum für politische Verbesserungen. Österreichs Gesundheitssystem, das zeigen Studien, ist im internationalen Vergleich sehr teuer, generiert aber unterdurchschnittlich viele gesunde Lebensjahre für die Bevölkerung. Um hier Verbesserungen zu erreichen, gelte es vor allem in Vorsorgeuntersuchungen zu investieren. „Gerade bei Jugendlichen sehe ich hier viel Potential. Nach dem Mutter-Kind-Pass wird für junge Menschen bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter keine umfassende Vorsorgeuntersuchung angeboten. Hier sehe ich aus vielen Gründen Handlungsbedarf in Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten“, so Raml.

„Ich habe als Linzer Gesundheitsstadtrat im Coronajahr 2020 einen besonderen Schwerpunkt auf Vorsorge gesetzt – Vorsorge ist und bleibt der Grundpfeiler einer gesunden Stadt und einer gesunden Gesellschaft. Alleine im Jahr 2020 gab es deshalb aus meinem Ressort 100.000 Euro Finanzzuwendungen für Institutionen in Linz, die gesundheitliche Vorsorgearbeit leisten. Diese Vorsorge betrifft aber nicht nur Menschen mittleren Alters, sondern vor allem auch die bereits angesprochene Gruppe der Jugendlichen. Auch Jugendliche können von einer Vielzahl an Krankheiten betroffen sein und eine möglichst rasche Erkennung ist bei ihnen sehr wichtig, um ihnen viele gesunde Lebensjahre zu verschaffen. Auch im Bereich der Suchtprävention, die ebenso einen Ast der Vorsorge darstellt, lasse ich in der Landeshauptstadt aktuell beispielsweise die Linzer Suchtstrategie ausarbeiten, um gemeinsam gegen diese Erkrankungen und die Faktoren, die sie begünstigen, vorzugehen“, so Raml abschließend.

Raml: „2G-Regel“ für die Nachtgastronomie kommt für sehr viele Jugendliche de facto einer Nachtgastro-Sperre gleich

Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „Die ab 22. Juli geltende „2G-Regel“ für die Nachtgastronomie kommt für sehr viele Jugendliche de facto einer Nachtgastro-Sperre gleich. Der Zugang zu einem PCR-Test ist mit enormem Aufwand verbunden. Ich bezweifle auch, dass die Impfbereitschaft der Jugend dadurch maßgeblich steigen wird. Die Bundesregierung drängt junge Menschen vielmehr wieder an Orte im Freien. Ich befürchte erneute Lärm- und Müllprobleme an der Donaulände.“

Der morgen in Kraft tretende Umstieg von „3G-Regel“ auf „2G-Regel“ in der Nachtgastronomie kommt für sehr viele Jugendliche de facto einer Nachtgastro-Sperre gleich. „Mit den jüngsten Verschärfungen wird die Jugend kurz nach der Eröffnung schon wieder aus der Nachtgastronomie vertrieben. Sie wird bestimmt wieder verstärkt auf Plätze im Freien, wie etwa die Linzer Donaulände, zum Feiern zurückgreifen. Ich bezweifle, dass die „2G-Regel“ die Impfbereitschaft der Jugendlichen maßgeblich steigern wird. Ich bleibe dabei: es darf keinen Impfzwang – auch nicht durch die Hintertüre – geben“, meint der Linzer Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml.

Lärm und Vermüllung als Folge von Verdrängung

Der Sicherheitsstadtrat befürchtet, dass es vor allem an der Linzer Donaulände wieder zu ähnlichen Zuständen, wie während der Schließung der Nachtgastronomie, kommt. „Regelmäßig kam es an den Wochenenden zu Lärmbelästigungen der Anrainer und vor allem zu massiver Vermüllung. Solche Zustände brauchen wir nicht wieder, auch wenn die Bundesregierung sie aktiv provoziert. Ich verstehe voll und ganz, dass die Menschen endlich wieder feiern wollen. Das haben sie sich auch verdient. Gleichzeitig appelliere ich eindringlich an die feiernden Jugendlichen, die vorhandenen Mistkübel zu nutzen und Bierdosen und Co. in den dafür vorgesehenen Behältnissen zu entsorgen“, so Raml abschließend.