Stadtrat Raml teilt gemeinsames Schicksal mit 15-monatigem Bub

Kennenlernen, Spende und Mut für Familie

Den 15 Monate alten Finn und den Linzer Stadtrat Michael Raml verbindet ein gemeinsames Schicksal: Beide verloren in ihren ersten Lebensmonaten aufgrund eines Retinoblastoms, einem bösartigen Tumor auf der Netzhaut, ein Auge. „Meine Mutter hat mich auf das Schicksal des kleinen Finn aufmerksam gemacht. Seine Eltern müssen aufgrund seiner Krankheit regelmäßig mit ihm in eine Spezialklinik in die deutsche Stadt Essen reisen. Genau das selbe Schicksal ereilte auch mich und meine Eltern in meiner frühen Kindheit. Deshalb berührt mich die Situation persönlich sehr. Ich wusste sofort, ich werde helfen“, erklärt Stadtrat Raml.  Jede Reise nach Essen kostet der jungen Familie etwa 500 Euro. Das ist natürlich eine große finanzielle Belastung. „Daher übernehme ich die Kosten der Familie für den nächsten Kontrolltermin in der Spezialklinik“, freut sich Raml sehr, die Familie und den kleinen Finn unterstützen zu können.

„Bei einem persönlichen Gespräch habe ich den aufopfernden Eltern von meinen eigenen Erfahrungen erzählt und ihnen Mut gemacht, dass man auch mit dieser Seheinschränkung ein ganz normales und sehr gutes Leben führen kann.“ Beim gemeinsamen Kennenlernen gab es für den kleinen Finn auch einen Teddybären und ein Spiel als kleines Weihnachtsgeschenk. „Persönliche Schicksale wie diese regen mich besonders zum Nachdenken an, wie dankbar man für die Gesundheit sein muss. Als Gesundheitsstadtrat setze ich deshalb stark und bewusst auf Prävention – Gesundheit ist unbezahlbar!“, schließt Stadtrat Michael Raml.

Sicherheitsstadtrat Raml besuchte alle Linzer Einsatzorganisationen vor Weihnachten

Täglicher und unermüdlicher Einsatz für unsere Bevölkerung verdient Anerkennung

Wie bereits in den letzten Jahren – jedoch heuer erstmals als Sicherheitsreferent der Stadt Linz – besuchte Stadtrat Michael Raml in der Vorweihnachtszeit die Linzer Einsatzorganisationen. „Neben der Berufsfeuerwehr besuche ich auch die Beamten in der Linzer Justizanstalt sowie alle Polizeiinspektionen im Stadtgebiet und den Ordnungsdienst. Ich will mit meinem Besuch den Einsatzorganisationen für die unermüdliche Arbeit, die sie leisten, danken und meine große Wertschätzung zum Ausdruck bringen“, zollt Sicherheitsstadtrat Raml den Beamten seinen Respekt.

„Gerade zu Weihnachten und über die Feiertage sind viele Polizisten, Feuerwehrleute und Justizwachebeamte für unsere Sicherheit im Dienst und können nicht mit ihren Familien feiern. Wir können uns glücklich schätzen, dass derart motivierte Beamte sich unserer Sicherheit annehmen und deren oftmals undankbare und harte Arbeit so professionell erledigen“, so Raml. „Das ganze Jahr über und nicht nur zu Weihnachten müssen unsere Polizisten besonders hart arbeiten. Für sie habe ich einen Weihnachtswunsch: Die neue Bundesregierung soll endlich auf die langjährige Forderung der Linzer Freiheitlichen eingehen und Linz zusätzlich die dringend benötigten 100 Polizisten zur Verfügung stellen“, sagt Raml abschließend.

Grabmayr: Leerstände in der Landstraße besorgniserregend

Auch in diesem Jahr entgingen der Landstraße wieder Umsätze zum Weihnachtsgeschäft

Schon im vergangenen Dezember haben wir Freiheitliche auf die Unzulänglichkeiten der sogenannten „Wirtschaftsstandort-Agenda 2027 der Stadt Linz“ zur Belebung der Linzer Landstraße hingewiesen. Wie hilflos das Linzer Wirtschaftsressort unter ÖVP-Führung tatsächlich ist, wird auch in dieser Weihnachtszeit wieder jedermann vor Augen geführt. „Trotz voller Gehsteige und ungeminderter Kauflust heißt es bei einigen attraktiven Geschäftsadressen in der Landstraße leider immer noch ‚Geschlossen‘. Versteckt sich hinter diesem Missstand möglicherweise ein ausgeklügelter Plan des VP–Vizebürgermeisters Bernhard Baier zur wirtschaftlichen Entschleunigung der Landstraße?“, fragt sich der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr. „Die unserer Meinung nach zu unkonkrete Agenda 2027 hat jedenfalls noch keine Wirkung entfalten können.“

Online-Handel und eine zunehmende Flexibilisierung des Konsumverhaltens gelten als die derzeit größten Herausforderungen für den innerstädtischen Handel. Städte versuchen auf diese Fragen mit innovativen Ideen zu antworten. Dies ist teilweise auch durchaus erfolgreich, wie andere europäische Städte, unter anderem die kleinere Nachbarstadt Wels, vorzeigen.

„Was aber tut Linz gegen diese Leerstände in seiner Haupteinkaufsstraße? Wenn in Linz Geschäfte schließen müssen, ist oft nur eine rasche Nachnutzung durch Billigwaren-Läden, Döner-Restaurants, Wettbüros und Handy-Stores feststellbar. Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Mehrwert dieses Wildwuchses darf allerdings bezweifelt werden. Dass eine Verbesserung des Wirtschaftsstandortes im zuständigen städtischen Ressort tatsächlich auf der Agenda stünde, ist beim besten Willen nicht erkennbar. Es wirkt so, also würde im Wirtschaftsreferat, trotz teurer Fremdstudien, nur in althergebrachten Denkmustern gearbeitet werden. Wirklich kreative Ideen für eine Verbesserung des Images der wichtigsten Linzer Einkaufsstraße sind leider nach wie vor nicht auszumachen“, führt Grabmayr weiter aus.

Hein: Linzer Weihnachtsmärkte entgleiten komplett der vorweihnachtlichen Tradition

Volksgarten verkommt zum „Tschimbum-Trara-Markt“ – das hat mit Weihnachten nichts zu tun

„Der Weihnachtsmarkt im Linzer Volksgarten hätte enormes Potential, der schönste Weihnachtsmarkt unserer Stadt sein zu können. Gerade wegen der schönen Parkanlage mit zahlreichen Bäumen und Sträuchern ließe sich viel mehr daraus machen. Mit mehr traditionellem Handwerk, weihnachtlicher Kunst und Köstlichkeiten könnte auf diesem Markt tatsächlich weihnachtliche Stimmung herrschen. Leider ist aber das Gegenteil der Fall. Laute und störende Fahrgeschäfte, die immer mehr werden, lassen dies erst gar nicht zu“, beklagt Vizebürgermeister Markus Hein: „Gerade Familien mit kleineren Kindern schätzen bei Weihnachtsmärkten vor allem die Handwerksdörfer. Die Kleinen können selbst mitbasteln, sind beschäftigt und haben dabei auch eine große Freude.“

„In Linz gäbe es genügend befestigte Flächen, auf denen – wenn das wirklich wer braucht –  so ein ‚Mini-Urfix‘ veranstaltet werden könnte. Es hat aber den Anschein, dass sich die Verantwortlichen der Stadt unter Vizebürgermeister Bernhard Baier, immer mehr von den schönsten heimischen Traditionen verabschieden wollen“, anders ist diese Entwicklung für Hein nicht erklärbar: „Am Hauptplatz gibt es für Kinder überhaupt kein Angebot und am Pfarrplatz wird schon seit Jahren ein Wintermarkt und kein Weihnachtsmarkt veranstaltet. Der Kommerz steht auf Kosten von Weihnachten auch hier schon im Vordergrund!“

Der Weg unserer Weihnachtsmärkte muss wieder klar in Richtung heimische Tradition gehen. Ein Weihnachtsmarkt ist kein „Tschimbum-Trara-Markt“ und braucht keine lärmenden Riesenräder und auch keine anderen störenden Fahrgeschäfte. „Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt wird, bleibt von Weihnachten nur noch ein beliebiges kommerzielles Fest ohne traditionelle Inhalte übrig. Das wollen wir Freiheitliche auf keinen Fall!“, so Hein abschließend.