FP-Pfeffer: Verkehrskonzept für Linzer Süden darf kein Papiertiger bleiben

Linzer Freiheitliche verdeutlichen: Ohne klare Verkehrslösung keine neue Wohnsiedlung rund um das ehemalige Kasernenareal

Mit den geplanten Stadtentwicklungsprojekten im Linzer Süden steht die Stadt vor einer verkehrspolitischen Bewährungsprobe. Allein in den Bereichen Sommerfeld und ehemalige Hillerkaserne sollen künftig rund 6.000 zusätzliche Bewohner leben – dazu kommen Betriebe mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen durch Mitarbeiter und Kunden. Für FP-Gemeinderat Werner Pfeffer ist klar: „Eine Siedlung in dieser Größenordnung darf nur dann gebaut werden, wenn es eine funktionierende und realistische Verkehrslösung gibt.“

Pfeffer verweist darauf, dass der Linzer Süden bereits heute täglich unter massiven Staus, überlasteten Hauptverkehrsachsen und einer hohen Belastung der Anrainer leidet. „Die beschlossenen Buslinien 13 und 14 sind wichtig, sie werden den motorisierten Individualverkehr aber nicht ersetzen. Wer glaubt, tausende zusätzliche Bewohner ausschließlich mit Öffis und Radwegen abwickeln zu können, verkennt die Lebensrealität vieler Linzer“, so Pfeffer.

Vor diesem Hintergrund hat der FP-Gemeinderat eine umfassende Anfrage an den zuständigen Verkehrsreferenten eingebracht. Darin verlangt Pfeffer unter anderem klare Zeitpläne für die Umsetzung des im Dezember 2023 beschlossenen Verkehrskonzepts, konkrete Maßnahmen gegen die bestehenden Staus sowie nachvollziehbare Lösungen für den motorisierten Individualverkehr.

Besonders kritisch sieht Pfeffer, dass bislang eine ehrliche Diskussion über großräumige Entlastungslösungen ausbleibt: „Wir müssen in alle Richtungen denken. Dazu gehört auch die Frage, welche Rolle die von der Landesregierung beschlossene stadtnahe Trasse der Ostumfahrung für die nachhaltige Entlastung des Linzer Südens spielen kann – und welche gleichwertigen Alternativen es sonst geben soll.“ Alles andere sei verantwortungslos gegenüber den Bewohnern.

Abschließend fordert Pfeffer eine Verkehrspolitik mit Hausverstand: „Der Linzer Süden braucht keine ideologischen Experimente, sondern verlässliche Antworten. Wer neue Stadtteile plant, muss auch den Mut haben, die Verkehrsinfrastruktur ehrlich mitzudenken – für Autofahrer, Öffi-Nutzer und Anrainer gleichermaßen.“

Raml/Sexlinger: Gefahrenstelle in Ebelsberg/Kleinmünchen entschärfen

Abgrenzung zwischen Straßenbahn und Geh-/Radweg in Kleinmünchen-Ebelsberg dringend notwendig

Im Bereich zwischen der Mühlbachbrücke und der Traunbrücke entlang der Wiener Straße fehlt eine klare Abgrenzung zwischen den Straßenbahngleisen und dem kombinierten Geh- und Radweg. Da die Straßenbahn mit hoher Geschwindigkeit unmittelbar neben einem viel benutzten Geh- und Radweg vorbeifährt, fordert die FPÖ eine bauliche Abgrenzung. „Mehrere Anrainer haben mich in den vergangenen Monaten auf diese Gefahrenstelle aufmerksam gemacht. Die Nähe der Straßenbahngleise zum stark frequentierten Fuß- und Radweg stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Radfahrer“, so Patrick Sexlinger, Obmann der FPÖ Ebelsberg.

Die Linzer FPÖ ersucht daher die Linz AG rasch für Sicherheit zu sorgen, bevor etwas passiert: „Wir brauchen hier eine klare bauliche Trennung, um Unfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Ich appelliere daher, rasch zu handeln und geeignete Maßnahmen zur Entschärfung dieser Gefahrenlage zu ergreifen“, unterstützt der Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml das Anliegen der Bevölkerung. Raml wird an die Linz AG herantreten, um eine Lösung zu finden.