Nach Sicherheitsgipfel: FPÖ beantragt Aktuelle Stunde zur Sicherheitslage in der nächsten Gemeinderatssitzung

Nach dem heutigen Sicherheitsgipfel im Alten Rathaus beantragt die FPÖ-Gemeinderatsfraktion für die kommende Gemeinderatssitzung die Abhaltung einer Aktuellen Stunde zur Sicherheitslage in Linz. „Die Bürger sollen sich in unserer Stadt wohlfühlen, sich frei bewegen können und darauf vertrauen dürfen, dass der öffentliche Raum sicher ist. Genau dieses Vertrauen hat in den vergangenen Wochen schweren Schaden genommen. Wir wollen daher eine breite Debatte des Gemeinderates darüber, was die Stadt Linz im eigenen Wirkungsbereich und durch ihre Unternehmen zur Verbesserung der objektiven Sicherheitslage und des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung beitragen kann“, erklärt FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr.

Die FPÖ verweist darauf, dass Sicherheit eine umfassende Aufgabe sei, zu der auch die Stadt durch unterschiedlichste Maßnahmen beitragen könne. „Studien zeigen klar, dass Sauberkeit, Ordnung und ein gepflegtes Stadtbild unmittelbaren Einfluss auf das Sicherheitsgefühl haben. Schlechte Beleuchtung, verwahrloste Bereiche oder unübersichtliche Unterführungen fördern Unsicherheit und schaffen Angsträume“, so Grabmayr. Auch Prävention und soziale Stabilität wären eine wichtige Grundlage für Sicherheit. „Eine sichere Stadt braucht nicht nur ordnungspolitische Maßnahmen, sondern auch funktionierende Präventionsarbeit und starke psychosoziale Angebote. Sicherheitspolitik darf nicht eindimensional gedacht werden“, so Grabmayr.

Die Aktuelle Stunde soll schließlich auch genutzt werden, um im Vorfeld der Budgetverhandlungen offen über notwendige Geldmittel und Investitionen im Sicherheitsbereich zu diskutieren. „Sicherheit ist keine Nebensache, sondern eine Kernaufgabe einer Stadt. Investitionen in Sicherheit, Ordnung und Prävention sind Investitionen in Lebensqualität und in das Vertrauen der Bürger in ihre Heimatstadt Linz“, so Grabmayr abschließend.