FP-Klitsch zur Marktreform: Flexibilität gut – Gebührenerhöhung kritisch prüfen

„Die Linzer Märkte sind eine wunderschöne Tradition in unserer Heimatstadt. Seit vielen Jahren fordern wir daher eine zeitgemäße Reform der Marktordnung, die auf die geänderten Wünsche von Kunden und Beschickern eingeht. Die heute vom Marktreferenten präsentierte Reform bringt zum Beispiel endlich mehr Flexibilität und damit zusätzliche Wirtschaftlichkeit für den Südbahnhofmarkt. Auch die Verlängerung des Christkindlmarktes in den Abendstunden bewerten wir positiv“, erklärt die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch in einer ersten Stellungnahme zur präsentierten Novelle.

Gleichzeitig warnt die FPÖ vor möglichen Mehrkosten für Marktstandler und Kunden, da im Zuge der Reform auch Gebührenerhöhungen von bis zu 50 Prozent vorgesehen sind. „Unsere Märkte bieten zahlreiche Schmankerl und ein vielfältiges Angebot, doch viele Preise sind für Linzer bereits jetzt schwer leistbar. Wenn die Stadt die Gebühren deutlich anhebt, könnte sich das unmittelbar auf die Verkaufspreise auswirken. Wir werden die Auswirkungen daher im zuständigen Ausschuss kritisch hinterfragen. Besonders wichtig ist uns, wie die Beschicker diese Erhöhung beurteilen und welche Folgen sie für Kunden haben wird.“

FP-Raml: Heimliche 50-prozentige Parkgebührenerhöhung ist inakzeptabel

Freiheitliche fordern Rücknahme und Absage an weitere Verteuerungen

Still und heimlich hat die Stadt Linz die Parkgebühren in der Tiefgarage im Neuen Rathaus massiv erhöht. Keine transparente Vorankündigung oder Medienservice, nur ein kleiner Zettel am Parkautomaten weist darauf hin. Statt einem Euro sind nun 1,50 Euro pro halber Stunde fällig – eine satte Steigerung um 50 Prozent. Deutliche Kritik daran übt FPÖ-Stadtrat Dr. Michael Raml: „Lange habe ich vor Gebührenerhöhungen in Linz gewarnt. In Wien wurden die Gebühren bereits deutlich angehoben, jetzt zieht die SPÖ auch in Linz nach. Während die Teuerung die Menschen ohnehin belastet, greift die SPÖ den Autofahrern noch tiefer in die Tasche. Und das ausgerechnet dort, wo die Linzer Behördenwege erledigen müssen.“

Die FPÖ sieht die Gefahr weiterer Erhöhungen in allen städtischen Kurzparkzonen, da der Tarif der Rathausgarage bislang deckungsgleich mit jenem der Kurzparkzonen war. „Es ist zu befürchten, dass diese Erhöhung nur der Anfang einer roten Teuerungswelle ist. Anstatt Einsparungspotenziale im eigenen Wirkungsbereich zu nutzen, kassiert die Stadt erneut bei den Bürgern ab“, warnt Raml. Er fordert die für Finanzen und Liegenschaften verantwortliche SPÖ zur Rücknahme der Erhöhung auf: „Ich sage klar Nein zu höheren Parkgebühren und verlange eine klare Absage an weitere Belastungen für die Linzer.“