Tödliche Messerattacke in Linz: Sicherheitsstadtrat Raml fordert volle Aufklärung von Täter, Hintergrund und Milieu

„Diese schreckliche Tat erschüttert unsere Stadt – Fehlentwicklungen im Bereich der südlichen Landstraße dürfen nicht länger ignoriert werden“

Tief erschüttert zeigt sich FPÖ-Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml über die tödliche Messerattacke mitten in der Linzer Innenstadt. „Diese schreckliche Tat erschüttert die Menschen in Linz und weit darüber hinaus massiv. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen des Opfers und allen Betroffenen dieses brutalen Verbrechens“, so Raml in einer ersten Stellungnahme. Laut bisherigen Informationen handelt es sich beim mutmaßlichen Täter um einen 34-jährigen Kroaten, die beiden angegriffenen Personen sollen Afghanen sein. „Ich danke der Polizei für das sofortige Einschreiten und die rasche Ergreifung des Täters, wodurch weitere mögliche Attacken in der Innenstadt verhindert werden konnten.“

Südliche Landstraße: Negative Abwärtsspirale

Besonders zu denken gibt Raml, dass sich die Tat im Bereich der südlichen Landstraße ereignet hat. „Dieser Teil der Landstraße hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich und leider auch konsequent negativ entwickelt. Wir erleben dort eine steigende Drogenszene rund um den Volksgarten, die mittlerweile bis in die umliegenden Straßenzüge ausstrahlt. Diese führte unter anderem zu einer beispiellosen Abwanderung von Geschäftslokalen und zu einer negativen Abwärtsspirale für weite Teile der Innenstadt.“

Der Sicherheitsstadtrat spricht auch offen Veränderungen im Stadtbild an: „Viele Menschen nehmen eine offen sichtbare Überfremdung unserer Stadt wahr. Auch Probleme mit Hygieneverstößen rund um orientalische Supermärkte in der südlichen Landstraße, bei denen die Gesundheitspolizei regelmäßig einschreiten muss, tragen zu dieser Entwicklung bei.“

Mit Blick auf die Hintergründe der Tat fordert Raml eine umfassende Aufklärung: „Ich erwarte mir eine vollumfängliche Aufklärung der Tat, aber auch der Hintergründe und des Milieus des Täters. Ersten Berichten zufolge dürfte es sich um eine Eskalation nach einem Streit gehandelt haben, bei der offenbar die gekränkte Ehre des Täters eine Rolle gespielt haben könnte.“

Messerverbot wird das Problem nicht lösen

Gleichzeitig warnt Raml davor, jetzt reflexartig ein flächendeckendes Messerverbot zu fordern. „Nicht das Messer war der Täter, sondern ein Mensch. Symbolpolitik hilft uns nicht weiter.“ Stattdessen verweist der Sicherheitsstadtrat auf bestehende gesetzliche Regelungen: „In Österreich gibt es bereits seit vielen Jahren ein generelles Waffenverbot für Drittstaatsangehörige. Dieses Verbot muss wesentlich stärker kontrolliert und konsequent umgesetzt werden. Wenn notwendig, müssen diese Bestimmungen auch weiter präzisiert werden.“

Abschließend betont Raml: „Die Menschen in Linz haben ein Recht darauf, sich in ihrer Stadt sicher zu fühlen. Gerade im Bereich der Innenstadt müssen wir Entwicklungen, die seit Jahren Sorgen bereiten, endlich klar benennen und konsequent handeln.“

FPÖ Haginger: Messerstecherei im Flüchtlingsheim in Linz-Land ist alarmierendes Warnsignal

Schutz minderjähriger Mädchen vor gewalttätigen Migranten-Milieus ist keine Option, sondern Pflicht!

Der Messerangriff in einem Flüchtlingsheim im Bezirk Linz-Land ist ein schwerwiegender Vorfall mit klaren Fakten: Drei minderjährige Mädchen aus Linz-Auwiesen im Alter von 15 und 16 Jahren wurden von zwei im Flüchtlingsheim wohnhaften Libanesen (23 und 25 Jahre alt) abgeholt und in die Unterkunft gebracht. Als die Situation für die Mädchen unangenehm wurde, verständigten sie einen 16-jährigen Iraker sowie dessen zwei Begleiter im Alter von 16 und 20 Jahren, um sie abzuholen. In weiterer Folge kam stach der 23-jährige Libanese auf den 16-jährigen Iraker mit einem Filetiermesser ein.

„Als Sicherheitspartei warnen wir seit Jahren vor solchen Entwicklungen. Dieser Fall zeigt erneut, dass fehlende Kontrolle und mangelnde Konsequenz in sensiblen Bereichen wie Flüchtlingsunterkünften zu gefährlichen Eskalationen führen können“, erklärt FPÖ-Gemeinderätin Patricia Haginger. Es brauche dort klare Regeln und eine wirksame Aufsicht: „Bei schwerwiegendem Fehlverhalten muss auch klar gesagt werden: Wer sich nicht an unsere Regeln hält, hat Österreich zu verlassen!“, erneuert die FP-Sicherheitssprecherin ihre Forderung. Abschließend betont Haginger: „Gerade Mädchen und junge Frauen müssen vor solchen Milieus geschützt werden. Es braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Kontrolle und vor allem mehr Konsequenz. Wegsehen ist keine Option mehr – weder für die Politik noch für die zuständigen Behörden.“