Grabmayr: Urfahraner Grünmarkt – gibt es den überhaupt noch?

Angekündigte Wiederbelebung des Marktes lässt weiter auf sich warten

Der bekannteste Schwachpunkt der Linzer Marktszene ist der Grünmarkt in Urfahr. „Nicht nur wir Freiheitliche, sondern auch die Linzer Medien, haben schon des Öfteren darauf hingewiesen, dass es so nicht weitergehen kann“, sagt der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr. „Wohl um die Öffentlichkeit ruhig zu stellen, hat Vbgm. Baier im vergangenen Jahr ein neues Konzept vorgestellt. Er verspricht Weltstadtniveau für einen Markt, der durch jahrelanges Desinteresse de facto nicht mehr existent ist.“

„Dass das Präsentieren von Konzepten für die Belebung eines Marktes nicht ausreicht, beweisen die Gegebenheiten vor Ort. Der vollmundig angekündigte Neustart ist jedenfalls noch nicht erkennbar, das Leerstandproblem immer noch hervorstechend. Es braucht eben auch einen politischen Willen zur Umsetzung, wenn man den Markt tatsächlich wiederbeleben möchte. Ich fordere Vbgm. Baier auf, endlich zu handeln und nicht weiter auf die Präsentation offenbar zahnloser Konzepte auszuweichen“, führt Grabmayr weiter aus.

„In anderen Städten funktionieren Grätzelmärkte wie der Grünmarkt durchaus auch gut, wieso nicht in Linz?“, fragt sich der Freiheitliche. „Wir Linzer Freiheitliche werden jedenfalls Herrn Vbgm. Baier weiterhin zum Thema kleine Wochenmärkte kritisch auf die Finger schauen“, verspricht Grabmayr abschließend.

Hein: Linzer Autokino am Urfahraner Marktgelände soll ehestmöglich Realität werden

Wesentliche Planungsgrundlagen sind bereits vorhanden

„Erste Berichte aus Deutschland zeigen, dass es dort zu einem Revival von Autokinos kommt. Auch wir sollten diese attraktive Freizeitmöglichkeit am Linzer Urfahraner Marktgelände ehestmöglich zur Realität werden lassen. Es gibt in Österreich keine zweite Stadt mit einer derart attraktiven Autokinofläche direkt an der Donau. Ich erwarte mir einen durchschlagenden Erfolg dieses Projekts für unsere gesamte Metropolregion“, erklärt der Linzer Infrastrukturreferent Markus Hein.

Durch die Corona-Krise ist es zu massiven Einschränkungen in unserer Freizeitgestaltung gekommen. Lokale und Kinos bleiben geschlossen, große Feiern und Veranstaltungen sind abgesagt und auch der traditionelle Urfahraner Markt kann nicht stattfinden. „Auch im Bereich der Freizeitgestaltung müssen wir coronagerechten Ersatz schaffen. Ein Autokino am Urfahraner Marktgelände kann schnell umgesetzt werden, da die wesentlichen Planungsgrundlagen dafür bereits vorhanden sind. Gemeinsam mit dem renommierten Kinobetreiber Hollywood Megaplex wird dieses Projekt derzeit entwickelt. Es freut mich besonders, hier ein Familienunternehmen mit Wurzeln in Oberösterreich mit an Bord zu haben“, so Hein weiter.

„Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit der Stadt Linz an diesem wunderschönen und perfekt gelegenen Platz eines der schönsten Autokinos Österreichs umsetzen können“, erklärt Mario Hueber, Geschäftsführer des Hollywood Megaplex. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, zusammen mit der Stadt Linz ein möglichst breites Angebot für alle anzubieten, um trotz Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen eine sichere Freizeitgestaltung in den kommenden Monaten zu bieten.“

Als Veranstaltungsfläche liegt das Urfahraner Marktgelände schon zu lange brach – das soll sich jedoch bald ändern. „Der Betrieb eines Autokinos soll am Urfahraner Marktgelände vorerst über den Sommer erfolgen. Wir wollen mit ca. 250 Autos starten. Die Investitionskosten für eine Variante mit Leinwand und Projektor für Abendvorstellungen würden sich auf ca. € 80.000,-  belaufen. Bei einer LED-Wand wären es ca. € 100.000,- – es sind damit aber auch Vorstellungen untertags möglich“, führt Hein abschließend aus.

 

Hein: Drei neue Bewohnerparkzonen in Urfahr – bedarfsgerechte Umsetzung nun möglich

Bürgerbeteiligung direkt vor Aktivierung in betroffenen Straßen in denen Bedarf besteht

„In vielen Linzer Stadtteilen hat sich der Parkdruck deutlich erhöht. Zum einen suchen Einpendler in Wohngebieten nach Parkmöglichkeiten und zum anderen besitzen mittlerweile viele Haushalte mehr als ein Auto. Dies verschärft natürlich gerade für Menschen, die sich kein Eigenheim mit Tiefgaragen-bzw. Privatparkplatz leisten können, die Parksituation. Die wirksamste Methode, um tagsüber die Parkplatzsuche zu erleichtern, ist erfahrungsgemäß das Bewohnerparken. Nur das Prozedere der Vergangenheit war nicht praxistauglich und half Menschen, die auf das Parken im öffentlichen Gut angewiesen sind, nicht wirklich!“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

„Bevor eine Bewohnerparkzone eingerichtet wurde, ging dem eine aufwendige Bedarfserhebung im gesamten Planungsgebiet der neuen Zone voran. Die betroffenen Bewohner aller Straßen der geplanten Region wurden befragt, egal ob in ihrer Straße ein Bedarf bestand oder nicht“, informiert Hein. „Und genau da lag das Problem. Bewohner, die über private Abstellplätze verfügten, sprachen sich in der Regel – weil sie gegenüber der derzeitigen Situation Nachteile sahen – gegen so eine Zone aus, obwohl wir eine Aktivierung des Bewohnerparkens nur straßenweise und nach Bedarf umwandelten. So blieben meist jene auf der Strecke, die wirklich Probleme hatten einen Parkplatz zu finden!“

Vizebürgermeister Hein hat nun gemeinsam mit den zuständigen Fachabteilungen ein neues Prozedere erarbeitet. Zukünftig werden Bewohnerparkzonen zuerst im Stadtgebiet verordnet, denn alleine mit einer Zonenverordnung sind noch keine Einschränkungen verbunden. Den Anfang macht Urfahr. Hier wurde durch die Verordnung von drei neuen Bewohnerparkzonen (U1, U2 und U3) bereits die Grundvoraussetzung für das Bewohnerparken geschaffen. „Jetzt ist es möglich, wenn Bewohner aktiv auf uns zu kommen, dass wir helfen können. Bevor aber die Aktivierung (Verordnung einer Kurzparkzone im gewünschten Straßenzug) erfolgt, wird von der zuständigen Fachabteilung der tatsächliche Bedarf festgestellt und die betroffenen Bürger werden vorher selbstverständlich dahingehend befragt und können selbst über die Einführung entscheiden!“, so Hein abschließend.

Sommer, Sonne, Schlittschuhlaufen am Urfahraner Jahrmarktgelände!

Freizeitspaß durch innovative „Like-ICE“-Fläche direkt an der Donau

Mit einem innovativen Vorschlag für die Nutzung des Urfahraner Jahrmarktgeländes lässt Vizebürgermeister Markus Hein aufhorchen: „Ganzjährig könnte in Linz zukünftig eine Eislauffläche direkt an der Donau zur Verfügung stehen. Ob in der Freizeit oder auch im Schulbetrieb lassen sich die selbstschmierenden Kunststoffplatten der Firma Like-Ice ohne hohen Energieaufwand zu jeder Jahreszeit nutzen.“

Im Selbsttest hat sich der freiheitliche Infrastrukturreferent auf die innovative „Eis“-Fläche gewagt und ist seither hellauf begeistert: „Die Like-ICE wird bereits erfolgreich in der Zusammenarbeit mit Profis genutzt. Es weißt eine Gleitfähigkeit auf, die zu 80 % der von echtem Eis entspricht. Gerade für Anfänger ist das Kunsteis optimal geeignet, um spielerisch das Eislaufen zu erlernen.“

Neben dem Freizeitspaß spricht aber auch die hohe Energieeffizienz für Like-ICE. Ohne großen Energieaufwand für die Kühlung oder die Bearbeitung mit teuren Maschinen kann das synthetische Eis sehr einfach auf und wieder abgebaut werden. „Mit leistbaren Anschaffungs- und sehr geringen Betriebskosten wäre die künstliche Eisfläche nicht nur klima- sondern auch budgetverträglich. Neben Schulsport, Eishockey und Freizeiteislaufen sind die Flächen auch für das Eisstockschießen bestens geeignet. Linz könnte hier seinem Ruf als Innovationsstadt gerecht werden und den Linzern eine attraktive Freizeitfläche an der Donau zurückgeben.“

Ein Video zur Testfahrt von Vbgm Hein finden Sie hier: https://youtu.be/ll5aw0VlYX4
Nähere Informationen zum Anbieter sind hier zu finden: https://www.like-ice.com/