FP-Grabmayr: Das Politisieren in Linzer Schulen muss aufhören

Freiheitliche kritisieren Streikkampagne gegen das Kopftuchverbot an Schulen

In den vergangenen Tagen meldeten sich mehrere besorgte Eltern bei den Linzer Freiheitlichen, weil an den Schulen ihrer Kinder, darunter etwa die BAFEP und die HAK, Flyer mit einem Aufruf zu einem Schulstreik gegen das Kopftuchverbot am 9. Oktober verteilt worden seien. Betroffen seien mehrere Linzer Schulen, an denen die Revolutionäre Kommunistische Partei (RKP) mit Unterstützung der Sozialistischen Jugend (SJ) Linz und der SJ Oberösterreich einen entsprechenden Streikaufruf verbreitet habe: „Schulen als politische Bühne zu missbrauchen, geht überhaupt nicht. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Verteilung solcher Streikaufrufe mit Genehmigung der zuständigen Schuldirektoren erfolgt ist. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, ist die Bildungsdirektion gut beraten, rasch zu handeln. Parteipolitische Kampagnen haben in unseren Schulen nichts verloren“, erklärt FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr.

Besonders kritisch sieht Grabmayr die Beteiligung der SJ Linz: „Die SJ Linz erhielt 2025 eine städtische Förderung von 30.000 Euro und steht auf der Liste der Dreijahresförderungen. Wenn öffentliche Gelder dafür verwendet werden, Schüler zum Fernbleiben vom Unterricht aufzurufen, muss das Konsequenzen haben. Besonders bemerkenswert ist, dass hier gegen ein Gesetz mobilisiert wird, das von einer Bundesregierung beschlossen wurde, der auch die SPÖ angehört.“ Grabmayr fordert daher die SPÖ Linz und ihren Vorsitzenden Bürgermeister Dietmar Prammer auf, klarzustellen, wie sie zu dieser Kampagne und der Beteiligung ihrer Jugendorganisation stehen.