FP-Raml: Hauptplatzbegrünung wird zum immer größeren Fiasko – Bürgermeister muss endlich Stopptaste drücken!

Wie heute bekannt geworden ist, wird die geplante Neugestaltung des Hauptplatzes verschoben. Angesichts dieser Entwicklung spricht sich der freiheitliche Stadtrat Dr. Michael Raml dafür aus, die unnötige Hauptplatzbegrünung endgültig aufzugeben, da sie angesichts der desaströsen Finanzlage der Stadt ohnehin nicht finanzierbar ist: „Der Linzer Hauptplatz zählt mit Sicherheit bereits jetzt zu den schönsten Plätzen Österreichs. Ein solches Luxusprojekt ist für die Stadt Linz ohne weitere Verschuldung nicht finanzierbar. Wir sprechen hier von einer nicht notwendigen Begrünung, die mehr als sechs Millionen Euro kosten soll. Wenn es bereits jetzt Probleme mit der Tiefgarage gibt, zeichnet sich außerdem ab, dass dieses Projekt wahrscheinlich noch teurer wird als ursprünglich geplant. Dieses Projekt wird ein immer größeres Fisko, bei dem der Bürgermeister endlich die Stopptaste drücken muss“, so Raml.

Die Linzer Freiheitlichen wollen die vorhandenen Mittel lieber in die dringend notwendige Sanierung der Linzer Seniorenzentren und Schulen investieren: „Das Kontrollamt empfiehlt Sanierungsinvestitionen in die Seniorenzentren, da einige davon bereits stark in die Jahre gekommen sind und heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Ähnlich sieht es bei unseren Schulen aus, wo viele Klassenzimmer und Sporthallen veraltet sind. Hier müssen dringend Millionen investiert werden und nicht in ein rot-grünes Luxusprojekt, das weder notwendig ist noch einen echten Mehrwert für die Bürger bringt“, fordert Raml. Er erinnert abschließend daran, dass sich die Linzer Freiheitlichen bereits im Gemeinderat gegen das Projekt der Hauptplatzbegrünung ausgesprochen haben.

FP-Tichler: Rot-Grün lehnt Sparsamkeit ab – FPÖ kämpft weiter gegen teure Begrünungsprojekte

Keine Bereitschaft zur Prüfung günstiger Alternativen – Freiheitliche kündigen eigene Vorschläge an

Der freiheitliche Antrag zur kostengünstigeren Gestaltung von Baumpflanzungen wurde in der letzten Sitzung des Linzer Gemeinderates von einer rot-grünen Mehrheit abgelehnt. Für die freiheitliche Gemeinderätin Martina Tichler ist dieses Ergebnis unverständlich: „Nicht einmal die Prüfung von Alternativen zu den aktuell extrem teuren Projekten war den meisten anderen Fraktionen eine Überlegung wert. Das zeigt einmal mehr, wie sorglos hier mit Steuergeld umgegangen wird.“

Aus Sicht der Freiheitlichen bleibt das Grundproblem bestehen: Einzelne Begrünungsmaßnahmen werden durch aufwendige Zusatzmaßnahmen massiv verteuert. „Wenn für einen Baum Beträge wie zuletzt am Taubenmarkt in der Größenordnung von rund 80.000 Euro ausgegeben werden, dann hat das mit vernünftiger Stadtplanung nichts mehr zu tun. Hier entstehen Luxusprojekte, während an anderer Stelle gespart werden muss“, kritisiert Tichler.

Gerade angesichts der angespannten finanziellen Lage der Stadt Linz sei ein Umdenken dringend notwendig. Die Freiheitlichen verweisen darauf, dass verantwortungsvolle Budgetpolitik klare Prioritäten erfordert und Ausgaben kritisch hinterfragt werden müssen. Dieser Zugang entspricht auch der freiheitlichen Linie, wonach öffentliche Mittel effizient eingesetzt und unnötige Belastungen vermieden werden sollen.

Zusätzlich sehen die Freiheitlichen weiterhin negative Auswirkungen auf Wirtschaftstreibende und Anrainer. Durch den Wegfall von Parkplätzen im Zuge der Projekte werde die Erreichbarkeit von Betrieben verschlechtert. „Eine Stadtentwicklung, die die Interessen von Betrieben und Autofahrern ignoriert, ist der falsche Weg für Linz“, so Tichler.

Trotz der Ablehnung im Gemeinderat kündigt die FPÖ an, am Thema dranzubleiben: „Wir werden uns von dieser Entscheidung nicht beirren lassen. Die Freiheitlichen werden nun selbst konkrete und deutlich günstigere Alternativen ausarbeiten und präsentieren. Unser Ziel bleibt eine vernünftige Begrünung mit Hausverstand – leistbar, transparent und ohne ideologisch getriebene Kostenexplosion“, so Tichler abschließend.