Klitsch: Linzer Freibad-Saisonkarten endlich wieder erhältlich!

FPÖ Gemeinderätin fordert Umbuchungsmöglichkeit der überteuerten Punktekarten

„Die angekündigte Maßnahme der Linzer Bäder ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die hohe Nachfrage seitens der badefreudigen Linzer nach der beliebten Saisonkarte ist zu groß, um darüber hinwegzugehen. Allerdings muss den Kunden nun die Möglichkeit eingeräumt werden, als Alternative zu den Saisonkarten gekaufte Punktekarten auf Saisonkarten umbuchen zu können. Die Badegäste dürfen nicht zu Opfern einer unglücklichen Kommunikations- und Produktstrategie werden“, führt die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch aus.

Aufgrund der Corona-bedingten Restriktionen in Badebetrieben hatten die Linzer Bäder verlautbaren lassen, heuer keine Saisonkarten ausgeben. Die Saisonkarten, welche sich nicht zuletzt bei Senioren größter Beliebtheit erfreuen, hätte zugunsten einer Punktekarte für die Dauer der Saison 2020, umgestellt werden sollen.

„Ich bitte die Linzer Bäder eindringlich, ideale Kundenkonditionen für einen regelmäßigen Zugang zu komplettieren. Ich erhalte vermehrt Nachrichten von Badegästen, die sich sehr freuen – aber trotzdem nicht 2 Karten pro Person benötigen. Das frisch investierte Geld in die Punktekarten wäre somit zum Fenster hinausgeschmissen“, so Klitsch abschließend.

FP-Klitsch: Linzer Bäder lassen Stammkunden im Regen stehen

Freiheitliche Gemeinderätin fordert auch für das Jahr 2020 Saisonkarten für Besucher

„Bei mehrmaligen Nachfragen beim Kundenservice der Linzer Bäder wurde versichert: Mit Beginn der Badesaison werden auch wieder Saisonkarten ausgegeben. Nun wird sang- und klanglos auf der Homepage der Linz AG verlautbart, dass aufgrund der aktuellen Situation keine Saisonkarten erhältlich seien. Auch wenn die heurige Badesaison verkürzt ist: Die Nachfrage an Saisonkarten ist es nicht!“, so die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch.

Die Saisonkarten der Linzer Bäder boten bisher die Möglichkeit, Stammkunden gegenüber Tagesbesuchern spürbare Vorteile zu bieten. Dazu zählten beispielsweise drastisch verkürzte Wartezeiten. Gerade bei Senioren erfreute sich dieses Modell größter Beliebtheit. Aufgrund der sprunghaften Regelung der Bundesregierung bei den Freizeitbetrieben war die Sorge groß, dass es heuer zu keiner Ausgabe von Saisonkarten kommen und der gewohnte Badebesuch ins sprichwörtliche Wasser fallen könnte. Die stets gleiche Auskunft beim Kundenservice: An der Ausgabe der Saisonkarte wird sich trotz der besonderen Umstände nichts ändern.

„Gerade ältere Menschen, die den Bädern alljährlich die Treue gehalten haben, werden nun wie beliebige Tagesgäste behandelt. Scheinbar herrscht in den Bädern der Landeshauptstadt ein vergleichbares Chaos wie in den Bundesministerien. Auch wenn die Linz AG selber die Entscheidung nicht begründet: Kein Argument spricht für diese Regelung und schon gar nicht für die schlichtweg falschen Auskünfte gegenüber den Kunden. Ich fordere die Verantwortlichen auf, bei ihrem bisherigen Wort zu bleiben und Saisonkarten auszugeben!“, so Klitsch abschließend.

Hein: Stammkunden in Linzer Bädern sollen Sommer genießen können!

FP-Vizebürgermeister regt an, die Treue von Saisonkartenbesitzern zu belohnen

„Durch die Nachwirkungen der Coronakrise haben sich immer wieder Unklarheiten im Zusammenhang mit der Eröffnung der Linzer Bäder ergeben. Besonders betroffen war davon der offizielle Ausgabetermin für die in Linz stark nachgefragten Saisonkarten. Nun liegt endlich Klarheit vor: Mit der Öffnung der Bäder am 29. Mai werden auch wieder die Saisonkarten ausgegeben“, freut sich Vizebürgermeister Markus Hein.

Aus einer telefonischen Nachfrage bei der Linz AG ergibt sich ein Wermutstropfen. Offenbar haben Inhaber einer Saisonkarte keine Möglichkeit, an der Warteschlange der Tagesbesucher vorbei, in ihr jeweiliges Bad zu gelangen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, so regt Hein eine unkomplizierte Lösung an: „Wer Stammkunde ist, soll auch entsprechende Vorteile genießen können. Dazu zählt für mich auch, nicht mit Tagesbesuchern in einer Schlange an der Kasse warten zu müssen. Ich ersuche die Linz AG, Stammgäste für ihre Treue zu belohnen und für sie ein entsprechendes Platzkontingent freizuhalten. Was nicht passieren darf, ist nämlich, dass aufgrund der Coronabestimmungen und der damit verbundenen geringeren Einlasszahlen, Saisonkartenbesitzer an den Eingängen abgewiesen werden müssen. Hier sind wirksame Lösungen seitens der Linz AG zu schaffen”, so Hein abschließend.