Grabmayr zur Landstraße: Nur echte Neuerungen können jetzt noch helfen

„Nachdem die Landstraße jahrelang vom zuständigen ÖVP-Wirtschaftsreferenten Vbgm Bernhard Baier immer weiter Richtung Abgrund gewirtschaftet wurde, soll nun eine neue Idee die langersehnte Hilfe bringen. Ein ´City-Management 4.0´ soll das Allheilmittel sein, aus welchem ein neues und erfolgreiches Stadtmarketing entstehen soll. Für die Landstraße und die Linzer Wirtschaft ist es sehr zu hoffen“, erklärt der freiheitliche Linzer Gemeinderat Wolfgang Grabmayr. „Die Idee einer eigenständigen Organisationseinheit in der Unternehmensgruppe der Stadt Linz erachte ich grundsätzlich als sinnvoll. Die Basis für den langersehnten und dringend nötigen Wandel in der Landstraßen-Strategie wäre damit theoretisch geschaffen. Es bleibt zu hoffen, dass auch personell und inhaltlich ein frischer Wind aufkommt. Reden weiterhin nur die selben Akteure mit, die bereits in den vergangenen Jahren erfolglos waren, ist das Projekt schon zum Scheitern verurteilt. Wahrlich innovative – und nicht die altbekannten – Ideen sind nun gefordert, um endlich Verbesserungen zu erzielen“, stellt der Freiheitliche klar.

Nicht weniger als 58 Geschäftsflächen stehen aktuell allein an der Landstraße und ihren Seitenstraßen leer. „Das neue City-Management muss rasch in die Gänge kommen und tatkräftig handeln, um die jahrelangen Verfehlungen zu beheben. Die Auswirkungen dieser Fehlentwicklung sind, neben dem schleichenden Imageverlust der Einkaufsstadt Linz, entgangene Einnahmen in Millionenhöhe und fehlende Arbeitsplätze. Zu Lange haben die zuständigen Personen tatenlos zugesehen. Wenn auch die Landstraße ein wichtiger Faktor für die Stadt ist, auf die anderen Stadtteile darf das neue City-Management auf keinen Fall vergessen“, fordert Grabmayr abschließend.

FP-Grabmayr: Städtischer Handel muss Lehren aus der Krise ziehen

Freiheitlicher Antrag könnte innerstädtischen Handel krisenresistenter machen

„Viele Konzepte zur Stärkung des städtischen Handels wurden in den vergangenen Jahren erarbeitet und teilweise wieder verworfen. Ohnehin: Sie hätten keinesfalls die größte Herausforderung – den Online-Handel – nicht an der Wurzel packen können. Wie sehr der städtische Handel immer noch auf den persönlichen Kontakt mit dem Kunden ausgerichtet ist, zeigt sich nun in der derzeitigen Krisenlage. Die Konsequenzen sind nun auf bittere Art und Weise für jedermann spürbar“, so der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr zum Hintergrund seines neuen Antrags zur Verbesserung der Lage des städtischen Handels.

Grabmayr regt an, nach dem Vorbild größen-, wie flächenmäßig vergleichbarer deutschen Städte, einen städtischen Online-Handel für Linz zu schaffen. Dieser Schulterschluss der Geschäfte könnte nicht nur in Krisenzeiten, Internetriesen Paroli bieten. „Die Stadt Linz könnte eine zentrale Website einrichten, auf der die Waren von den Kunden jener Geschäfte, welche sich an diesem Verfahren beteiligen eingesehen werden könnten. Der Kunde könnte in weiterer Folge die Waren bestellen und festlegen, ob die Waren zugestellt oder selbst abgeholt werden. Die teilnehmenden Geschäfte sollten ausschließlich in der Stadt Linz ihren Sitz haben, eine Zustellung ebenfalls nur in der Stadt möglich sein. Zur Finanzierung dieses Projektes sollte die Stadt eine in regelmäßigen Abständen zu entrichtendem Beitrag von den sich beteiligenden Geschäften erheben“, so Grabmayr weiter.

Da bis dato noch die genauen Modalitäten der Gemeinderatssitzungen und Ausschüsse unklar sind, kann derzeit über den Zeitpunkt einer möglichen Abstimmung nur spekuliert werden. Vom Potenzial und der Notwendigkeit dieser Idee ist Grabmayr jedenfalls überzeugt.

Grabmayr: Seit Jahren die Frage: Quo Vadis Grünmarkt?

Die Geduld hat ein Ende, die FPÖ will den Grünmarkt aus Marktordnung entlassen

Schon zwei ÖVP-Wirtschaftsreferenten haben sich die Wiederbelebung des Urfahraner Grünmarktes auf die Fahnen schreiben wollen und haben sich sichtlich daran die Zähne ausgebissen. Die Eine versuchte mit einer millionenteuren Sanierung die Anlage zu aktivieren, der Erfolg blieb aber aus. Der Andere hat seine Verantwortung an eine externe Food Bloggerin zur Erstellung eines Nutzungskonzeptes abgegeben. Dieses Konzept, bis Herbst 2019 versprochen, lässt immer noch auf sich warten, ebenso wie nennenswerte sichtbare Ergebnisse. Man ist versucht zu sagen: Die zuständigen ÖVP-Referenten kommen und gehen, die Probleme des Grünmarktes aber bleiben bestehen“, führt der FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr den Hintergrund seiner jüngsten Antragsidee aus.

Der Urfahraner Grünmarkt führt seit Jahren ein tristes Dasein. Abgeklebte Geschäftsflächen und parkenden Autos symbolisieren die Ratlosigkeit. Gemeinderat Grabmayr ist überzeugt, dass der Grünmarkt ohne das enge Korsett der Marktordnung besser zu vermarkten wäre und in Urfahr ein richtiges Juwel darstellen könnte. Und obwohl die Zuständigen Maßnahmen angekündigt haben, wird die Anlage nach wie vor nicht genutzt. Grabmayrs Ansatz sieht daher eine Entlassung des Grünmarktes aus der Linzer Marktordnung vor, die er in der kommenden Gemeinderatsitzung beantragen wird.

„Vielseitigere Nutzungen, wie beispielsweise Gastronomie oder Nahversorger, wären somit möglich. Dadurch könnte dem Gelände mit frischem Wind neues Leben eingehaucht werden! Ich appelliere an die ÖVP über ihren eigenen Schatten zu springen und mitzuhelfen, den Grünmarkt wieder erblühen zu lassen“, so Grabmayr weiter.

Grabmayr: Fragwürdiges Projekt verhilft Flüchtlingen zum Lehrabschluss – ohne Lehre!

Lehrabschlüsse gibt es für Flüchtlinge (fast) geschenkt

Für einen Lehrabschluss muss eine mehrjährige Lehre absolviert werden. Dank dem äußerst fragwürdigen ´Bildungsprojekt´ „Du Kannst Was für Flüchtlinge“ [sic] gilt dieser Grundsatz für Flüchtlinge nicht. „Hat ein Flüchtling – etwa als Hilfsarbeiter – in einem ausgewählten Berufsfeld gearbeitet, soll ihm dieses Projekt problemlos einen Lehrabschluss verschaffen. Bei einem Erstgespräch mit einem „Fachexperten“ werden die bereits vorhandenen Kenntnisse auf Lücken geprüft. Diese Lücken können zum Beispiel im Selbststudium gefüllt werden. Wird bei einem Zweitgespräch ein Weiterbildungserfolg erkannt, kann der Flüchtling seinen offiziellen Lehrabschluss ohne Weiteres in Empfang nehmen“, klärt der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr über den Prozess auf. „Für österreichische Lehrlinge dauert eine Lehre normalerweise mindestens drei Jahre. Das ist viel Zeit, um sich unzählige Fachkenntnisse anzueignen. Bei Flüchtlingen reichen gerade einmal zwei Gespräche mit ´Experten´ für einen Lehrabschluss. Wie sollen sie dadurch die nötigen Kenntnisse erlangen? So wird die wertvolle Lehrlingsausbildung systematisch entwertet. Dieses Projekt scheint lediglich ein Mittel zu sein, um die Zahl der zugewanderten ´Fachkräfte´ künstlich nach oben zu treiben“, vermutet der Freiheitliche.

Der Linzer Gemeinderat soll nun die Weiterführung dieses Projektes beschließen. „Für uns Freiheitliche ist dieses ´Bildungsprojekt´ eine Farce. Die Weiterführung werden wir sicher nicht unterstützen!“, stellt Grabmayr klar. „Wenn es für Flüchtlinge Lehrabschlüsse (fast) geschenkt gibt, hat das mit Fairness nichts zu tun. Wir erwarten uns auch von den anderen Gemeinderatsfraktionen, gegen diese Benachteiligung von Einheimischen aufzutreten. Gerade die ÖVP gibt sich nach außen gerne als Gegner der falschen Bevormundung Anderer. Ihr Stimmverhalten im Linzer Gemeinderat zeigt aber meist das Gegenteil! Hier können sie sich wieder mal an uns Freiheitlichen orientieren und für die Österreicher einstehen!“

Grabmayr an Baier: Nicht länger reden – endlich handeln!

Leerstände in der Linzer Landstraße nicht länger hinnehmbar

Die Linzer Landstraße ist die zweitmeist besuchte Einkaufsmeile Österreichs. Fraglich ist, ob sie diesen Spitzenplatz halten kann. „Trotz voller Gehsteige und ungeminderter Kauflust heißt es bei einigen attraktiven Geschäftsadressen in der Landstraße leider immer noch ‚Geschlossen‘. Seit Monaten fordern die Linzer Freiheitlichen den VP-Wirtschaftsreferenten Vbgm Bernhard Baier auf, endlich tätig zu werden. Er muss den Leerständen entschieden entgegenwirken! Mittlerweile stehen unglaubliche 15 Geschäfte auf der Landstraße leer“, sagt der freiheitliche Linzer Gemeinderat Wolfgang Grabmayr. Nun möchte Baier bis Mai eine Analyse durchführen. „Das Reden muss endlich ein Ende haben. Baier muss handeln! Die Missstände sind seit Langem bekannt. Er lässt nur immer weiter Zeit verstreichen. Oder versteckt sich hinter dieser Taktik möglicherweise ein ausgeklügelter Plan des VP–Vizebürgermeisters zur wirtschaftlichen Entschleunigung der Landstraße?“

Der Leerstand auf der Landstraße treibt die potenziellen Kunden nur weiter in die Arme der großen Einkaufszentren. Auch der Onlinehandel setzt den Geschäften zu. „Für die Linzer Landstraße ist es bereits fünf vor zwölf. Tagtäglich gehen Einnahmen durch die Leerstände verloren. Nicht zuletzt im florierenden Weihnachtsgeschäft Ende letzten Jahres. Es braucht hier keine endlosen Strategiediskussionen mehr sondern konkrete und wirksame Maßnahmen!“, fordert der Freiheitliche abschließend.

Grabmayr: Mehrkosten des Dreifaltigkeitssäulen-Chaos im Stadtsenat beschlossen

Geschätzte Kosten für 2020 um das 2,5-fache explodiert – Fragen bleiben offen

Das Chaos rund um die Instandsetzung der Dreifaltigkeitssäule nimmt mit dem heutigen Stadtsenatsbeschluss, in dem die Mehrkosten der Sanierung beschlossen wurden, sein vorläufiges Ende. Nachdem im Dezember bekannt wurde, dass die Sanierung viel länger dauert und viel teurer wird als geplant, wurde nun bekannt, dass sich die zusätzlich benötigte Summe auf über 125.000 € beläuft. Ursprünglich waren für das Jahr 2020 lediglich 50.000€ geplant. „Es ist nur sehr schwer nachvollziehbar, warum erst im Nachhinein bekannt wurde, dass die Restaurierung doch komplexer und vor allem teurer ist, als in der Planung angenommen“, sagt der freiheitliche Linzer Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

„Sehr ärgerlich ist, dass trotz ‚Probesanierung‘ erst zu einem so späten Zeitpunkt das gesamte Ausmaß bekannt gegeben wurde. Eine mögliche Ursache liegt mit großer Wahrscheinlichkeit darin, dass die Planung und Vorbereitungsarbeiten mangelhaft waren, denn anders ist eine Kostenexplosion um das 2,5-fache nur schwer erklärbar!“, so Grabmayr abschließend.

Grabmayr: Salziger Impuls für schwarzen Vizebürgermeister

Freiheitliche Initiative könnte den Linzer Winterdienst umkrempeln

„Ein innovatives Verfahren zur Enteisung von Straßen könnte in Linz sein Debüt feiern. Ein Verfahren bei dem Gurkerlwasser aufbereitet und auf Straßen versprüht wird, könnte für Linz einen enormen Mehrwert bieten. Der oberösterreichische Verkehrslandesrat hat sein Interesse an dieser Methode bereits verlautbart. Ich fordere den zuständigen VP-Vizebürgermeister Bernhard Baier deshalb auf, sich als Pragmatiker in seinem Aufgabengebiet zu beweisen“, so der freiheitliche FP-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

Grabmayrs Ansatz wurde in Bayern entwickelt. „Ausgangsmaterial“ ist Salzwasser, in welchem Essiggurkerl eingelagert wurden. Wird das Gemüse dann weiterverarbeitet, bleiben großen Mengen der Salzlösung zurück. Diese wurden bisher entsorgt. Nachdem der Salzgehalt angehoben wird, kann das Wasser als Enteisungsmittel eine Weiternutzung erfahren. Zukünftig soll dieses Verfahren auf Bayerns Straßen angewandt werden.

„Die Argumente für eine Umsetzung des Verfahrens in Linz sind vielseitig. Unmengen an Wasser könnten anstatt durch die Kläranlage, über die Straßen von Linz fließen. Das würde wahrscheinlich der Stadt hohe Kosten für den Winterdienst ersparen und könnte zudem als Impuls für Nachhaltigkeit auch auf andere österreichische Städte ausstrahlen. Ich bin mir sicher: In Zusammenarbeit mit dem Innovationsbüro des Magistrats könnte hier Großes gelingen“, führt Grabmayr seine Initiative weiter aus. Grabmayr drängt daher auf eine rasche Prüfung und Umsetzung seiner Idee im Stadtgebiet.

„Für einen Vizebürgermeister sind Tatendrang, Interesse an Innovation und Engagement unerlässlich. Wenn diese Eigenschaften hinsichtlich Baiers ‚Management‘ der Linzer Wirtschaft nur schwach ausgeprägt zu sein scheinen, könnte er sie im Bereich des Winterdienstes unter Beweis stellen. Ihm würde sich hier auch ein hervorragender Anknüpfungspunkt für seine medial ausführlich zur Schau gestellten Ambitionen um Nachhaltigkeit bieten“, so ein optimistischer Grabmayr abschließend.

Grabmayr: Leerstände in der Landstraße besorgniserregend

Auch in diesem Jahr entgingen der Landstraße wieder Umsätze zum Weihnachtsgeschäft

Schon im vergangenen Dezember haben wir Freiheitliche auf die Unzulänglichkeiten der sogenannten „Wirtschaftsstandort-Agenda 2027 der Stadt Linz“ zur Belebung der Linzer Landstraße hingewiesen. Wie hilflos das Linzer Wirtschaftsressort unter ÖVP-Führung tatsächlich ist, wird auch in dieser Weihnachtszeit wieder jedermann vor Augen geführt. „Trotz voller Gehsteige und ungeminderter Kauflust heißt es bei einigen attraktiven Geschäftsadressen in der Landstraße leider immer noch ‚Geschlossen‘. Versteckt sich hinter diesem Missstand möglicherweise ein ausgeklügelter Plan des VP–Vizebürgermeisters Bernhard Baier zur wirtschaftlichen Entschleunigung der Landstraße?“, fragt sich der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr. „Die unserer Meinung nach zu unkonkrete Agenda 2027 hat jedenfalls noch keine Wirkung entfalten können.“

Online-Handel und eine zunehmende Flexibilisierung des Konsumverhaltens gelten als die derzeit größten Herausforderungen für den innerstädtischen Handel. Städte versuchen auf diese Fragen mit innovativen Ideen zu antworten. Dies ist teilweise auch durchaus erfolgreich, wie andere europäische Städte, unter anderem die kleinere Nachbarstadt Wels, vorzeigen.

„Was aber tut Linz gegen diese Leerstände in seiner Haupteinkaufsstraße? Wenn in Linz Geschäfte schließen müssen, ist oft nur eine rasche Nachnutzung durch Billigwaren-Läden, Döner-Restaurants, Wettbüros und Handy-Stores feststellbar. Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Mehrwert dieses Wildwuchses darf allerdings bezweifelt werden. Dass eine Verbesserung des Wirtschaftsstandortes im zuständigen städtischen Ressort tatsächlich auf der Agenda stünde, ist beim besten Willen nicht erkennbar. Es wirkt so, also würde im Wirtschaftsreferat, trotz teurer Fremdstudien, nur in althergebrachten Denkmustern gearbeitet werden. Wirklich kreative Ideen für eine Verbesserung des Images der wichtigsten Linzer Einkaufsstraße sind leider nach wie vor nicht auszumachen“, führt Grabmayr weiter aus.

Grabmayr: Ich appelliere an Lang-Mayrhofer: Beim Dreifaltigkeitssäulen-Chaos braucht es anstatt Schweigen volle Transparenz!

Immer mehr Fragen und Widersprüchlichkeiten erfordern umfangreiche Prüfung

Die FPÖ pocht auf umfangreiche Prüfung des Chaos rund um die Sanierung der Linzer Dreifaltigkeitssäule. Nachdem das Magistrat Linz bestätigt hat, dass Spezialgerüste und ein Taubenschutz-Netz Mehrkosten und eine verlängerte Bauzeit zur Folge haben, will die FPÖ, dass alle Fakten zur Instandsetzungs-Causa auf den Tisch kommen. Klar ist, bei aller Notwendigkeit dieses wichtigen Kulturprojektes, kann man die Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit nicht völlig außer Acht lassen.

„Es gibt eine Vielzahl an Widersprüchlichkeiten und offenen Fragen rund um die Kostensteigerung und Zeitverzögerung bei der Sanierung der Linzer Dreifaltigkeitssäule. Daher fordern wir von Kulturstadträtin Doris Lang-Mayrhofer ein klares Bekenntnis zur Transparenz beim Sanierungs-Debakel. Bislang glänzte sie leider nur mit Schweigen“, so Gemeinderat Wolfgang Grabmayr

Eine der zentralen Fragen wird die Kosten-Wahrheit der Instandsetzung sein. Ursprünglich wurden die Renovierungskosten mit 350.000 € ausgewiesen. Nun werden für 2020 120.000 € mehr benötigt. „Laut Medienberichten, trägt Lang-Mayrhofer das ‚Unternehmer-Gen‘ in sich. Jeder Unternehmer muss sich über die Planungskosten eines geplanten Projekts ein profundes Bild machen können. Ich frage mich daher: Wie und auf welchen Grundlagen wurde geplant, dass eine Steigerung von 50.000 € auf 120.000 € möglich wird? Sehr unternehmerisch veranlagt klingt das für mich nicht. Kein Unternehmer kann so vorgehen“, so Grabmayr.

Eine weitere Schlüsselfrage: Auf welcher Berechnungs-/Planungsgrundlage wurde ausgeschrieben? Seitens der Stadt Linz wurde nachlesbar bereits im Sommer 2016 eine Mustersanierung durchgeführt. Nun argumentiert man die Verzögerung mit dem Bedarf von Spezialmörtel und Sicherungseinrichtungen. Wurde hier schon vorher einmal nachjustiert? Auf welcher Grundlage wurde ausgeschrieben? Wurden vor der Ausschreibung alle Detailplanungen abgeschlossen? Auch das Krisen-Management wirft Fragen auf: Offenbar gab es schon in jüngerer Vergangenheit Hinweise, dass es zu Verzögerungen kommen wird. Warum wurde der Gemeinderat bis jetzt noch nicht informiert?

Für Gemeinderat Wolfgang Grabmayr ist klar, in der Sanierungs-Causa kann man jetzt nur mit voller Transparenz reagieren. „Lang-Mayrhofer glänzte bislang mit Schweigen, als mit prüfsicheren Fakten. „Wir werden bis zur Gemeinderatssitzung mit den Vertretern der anderen Parteien verhandeln, wie eine umfangreiche Prüfung des Sachverhalts zustande kommen kann. Eine Blockadehaltung von, je nach Standpunkt, Türkis oder Schwarz wäre völlig unverständlich“, so Grabmayr.

Grabmayr: Baier beweist erneut, was er (nicht) kann

Posse um Kleider-Bauer Filiale am Taubenmarkt ist Sinnbild verfahrener VP-Wirtschaftspolitik

„‘Er habe eh zwischen den Streitparteien vermitteln wollen‘. Diese Aussage Baiers hat nicht nur einen kindlichen Beigeschmack, sie ist für den Linzer Wirtschaftsreferenten auch durchaus unwürdig. Immerhin gibt es diese Stadtfunktion nicht für das mediale Ausrichten guter Absichten, sondern für die aktive Gestaltung des Linzer Wirtschaftraumes. Den Schaden trägt jedenfalls die Linzer Wirtschaft und damit auch die Linzerinnen und Linzer“, so der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

Der Grund für Grabmayrs Entrüstung: Ein Vergleich zwischen der Modekette Kleider-Bauer und dem Vermieter der Immobilie am Taubenmarkt ist nicht erfolgt. Als Konsequenz droht nun ein jahrelanger Rechtsstreit. Die medial ausgerichtete Position des Linzer Wirtschaftsreferent VP-Vizebürgermeister Bernhard Baier, er habe versucht in der Sache zu vermitteln, hinterlässt bei Grabmayr einen bitteren Beigeschmack.

„Die Sache beweist sicherlich die unzulänglichen Fähigkeiten Baiers als Mediator. Vielleicht sollte er sich daher auf Wirtschaftsreformen konzentrieren. Es gibt zahllose Beispiele für die verfahrene VP-Wirtschaftspolitik in der Stadt Linz. Statt zahnloser und absehbar erfolgloser Vermittlungsversuche sollte Baier daher endlich Sinnstiftendes liefern. Die Linzer Wirtschaft braucht umsetzbare und nachhaltige Wirtschaftskonzepte und sicherlich keine plakative und überzogene VP-Selbstbeweihräucherung. Die verfahrene Situation der kleineren Linzer Wochen- und Grünmärkte scheint den umtriebigen VP-Vizebürgermeister mangels Erfolges nun ja gar nicht mehr zu interessieren“, so Grabmayr weiter.

Diskussionen in diesem Zusammenhang gab es zuletzt auch rund um die vermeintlichen Maßnahmen Baiers im Falle des PRO-Kauflandes in Linz-Urfahr. Bildwirksam posierte Baier dabei mit einer Kartontafel mit der Aufschrift: „Das Pro bleibt“. „Welche Schritte zur Sicherung des Einkaufszentrums hat Baier hier gesetzt? Mir drängt sich da die Frage auf: Wo bleibt der Grünmarkt?“, so Grabmayr weiter. „Bleibt nur zu hoffen, dass Baier auf dem Gebiet der Facebook-Posts trittsicherer ist, denn als Mediator oder als Wirtschaftsreferent“.