„Linz gegen Rechts“-Demonstration soll zur Bühne für politische Gewalt werden – Bürgermeister Prammer muss umgehend die Unterstützung entziehen
„Burschis in die Bälle treten“ – mit dieser unverhohlenen Aufforderung zu Gewaltstraftaten bewerben derzeit anonyme Antifa-Sujets die offizielle Demonstration des Bündnisses „Linz gegen Rechts“ am Tag des Burschenbundballs. Zudem ist seit Wochen auf der AEC-Rampe, also unmittelbar beim Treffpunkt der Demonstranten, der Aufruf „Burschis jagen“ aufgesprayt. Der Linzer Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml hierzu: „Die wiederkehrenden Gewaltandrohungen gegen friedliche Ballbesucher aus dem politischen Umfeld dieser Vereinigung – die man ohnehin besser als ‚Bündnis gegen Linz‘ bezeichnen sollte – sind absolut untragbar. Die Stadt wurde bereits mehrfach Zeuge der linken Enthemmung, als etwa Linksextremisten die Fassaden des Kaufmännischen Palais mit Drohungen beschmierten und auf das Auto des Landeshauptmann-Stellvertreters Manfred Haimbuchner einschlugen, in dem auch seine Frau saß. Wie lange möchte der Bürgermeister diesem gewalttätigen Treiben noch zusehen?“, fragt Raml.

Bekenntnis zur Gewaltfreiheit ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht
Das Bündnis „Linz gegen Rechts“ präsentiert sich in seinem offiziellen Selbstverständnis als Teil der antifaschistischen Bewegung in Österreich und wird unter anderem von dezidierten Antifagruppierungen getragen. Die Vereinigung wurde in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu den schweren linksextremen Straßenschlachten beim Akademikerball 2014 gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, „den Rechten möglichst großen Schaden“ zuzufügen.
„SPÖ, Grüne, ÖGB und andere linke Organisationen, die alles Nicht-Linke zum bekämpfungswürdigen Feindbild erklärt haben, sind der Öffentlichkeit im Fall von erneuten Ausschreitungen jedenfalls einiges an Erklärungen schuldig“, so Raml wörtlich. Er habe daher aufgrund der vorliegenden Gemengelage offiziell Anzeige bei der Landespolizeidirektion Oberösterreich erstattet, erklärt der Linzer Sicherheitsstadtrat abschließend.