Freiheitliche Gemeinderätin fordert mit schriftlicher Anfrage Aufklärung über Schäden und Kosten – Sauberkeit und Ordnung als wichtige Bestandteile einer lebenswerten Stadt
Illegale Graffiti und Schmierereien gehören in vielen Linzer Stadtteilen inzwischen zum Straßenbild. Betroffen sind Hauswände, Brücken, Unterführungen, Haltestellen und öffentliche Einrichtungen. Für die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch besteht hier Handlungsbedarf: „Ein sauberes und gepflegtes Stadtbild trägt wesentlich zur Lebensqualität und zum Sicherheitsgefühl der Bevölkerung bei. Illegale Graffiti und Schmierereien beeinträchtigen nicht nur das Erscheinungsbild unserer Stadt, sondern verursachen auch Kosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Unser Ziel ist es, Linz wieder in Ordnung zu bringen. Dazu gehört auch ein konsequenter Umgang mit Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum.“
Mit einer schriftlichen Anfrage an Bürgermeister Dietmar Prammer will Klitsch nun einen umfassenden Überblick über das Ausmaß der Problematik erhalten. Konkret fordert sie Auskunft darüber, wie viele Fälle von illegalen Graffiti und Sachbeschädigungen in den Jahren 2021 bis 2025 gemeldet wurden, welche Stadtteile besonders betroffen sind und welche Kosten der Stadt durch die Beseitigung entstanden sind. Darüber hinaus will die FPÖ-Gemeinderätin wissen, wie lange die Entfernung durchschnittlich dauert, welche Präventionsmaßnahmen bereits gesetzt werden und in wie vielen Fällen ausgeforschte Täter für die entstandenen Schäden aufkommen mussten.
„Besonders wichtig ist uns, dass gemeldete Schmierereien möglichst rasch entfernt werden. Bleiben diese über längere Zeit bestehen, entsteht schnell der Eindruck, dass auf Sauberkeit und Ordnung nicht ausreichend geachtet wird. Außerdem können nicht entfernte Graffiti weitere Sachbeschädigungen nach sich ziehen. Deshalb wollen wir wissen, wie die bestehenden Abläufe funktionieren und wo Verbesserungen möglich sind“, erklärt Klitsch. Auch mögliche Unterstützungsangebote für betroffene private Hauseigentümer sind Gegenstand der Anfrage.
Für Klitsch ist die Bekämpfung illegaler Graffiti ein weiterer Baustein, um Linz wieder in Ordnung zu bringen: „Die Linzer sollen sich in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld wohl und sicher fühlen können. Dazu gehören gepflegte Straßen, saubere Hausfassaden und öffentliche Plätze. Mit unserer Anfrage wollen wir eine fundierte Grundlage schaffen, um bestehende Maßnahmen zu verbessern und weitere Sachbeschädigungen möglichst zu verhindern“, so Klitsch abschließend.