„Völlig unsinnig“: FP-Matsche kritisiert neue, aber abgeschaltete Fahrradampeln

VP-Verkehrsreferent Hajart ist Bürgern eine Erklärung für Steuergeldverschwendung schuldig

Linz, (026/26) – Zwei nigelnagelneue Ampeln wurden am hochgelobten „Fahrradhighway“ in der Lederergasse installiert – ob ihrer Unsinnigkeit, aber sofort außer Dienst gestellt. Die beiden Ampeln dienen nämlich nicht dazu, um die Querung des Rad- und Fußgängerverkehrs über die breite Gruberstraße oder die Lederergasse zu regulieren. Diese Ampeln würden die Radfahrer am Rad-Highway ausbremsen, um den Fußgängern die Überquerung des Fahrradstreifens zu erlauben. Wären die beiden Ampeln in Betrieb hätten Fahrradfahrer auf knapp 40 Metern drei Ampeln in dieselbe Richtung.

Dass die beiden Lichtanlagen trotzdem auf Steuerzahlerkosten installiert wurden, kritisiert FP-Verkehrssprecher Manuel Matsche: „Aufgrund der überkomplizierten Führung von Rad- und Fußgängerwegen entlang des Fahrradhighways mussten scheinbar zwei neue Lichtanlagen installiert werden, die aber nie in Betrieb gegangen sind. Wenn man ob der Unsinnigkeit diese Ampeln sofort deaktiviert, hätte man sie gleich einsparen können – oder den Rad- und Gehweg vernünftiger führen.“ Hauptverantwortlich für das Chaos sei Verkehrsreferent Martin Hajart, der den Fahrradhighway trotz zahlreicher Bedenken mit rot-grüner Schützenhilfe in seiner jetzigen Form durchgeboxt habe. „Verkehrsreferent Hajart ist den Bürgen eine Erklärung für diese Steuergeldverschwendung schuldig“, so Matsche abschließend.