Wimmer: Waffenverbotszone am Hinsenkampplatz könnte helfen

Auch waffenähnliche Gegenstände und Messer wären dann betroffen

„Ergänzend zur bestehenden Videoüberwachung und zur jüngsten Verbesserung der Infrastruktur (wie hellere Gänge in der Unterführung) macht am Hinsenkampplatz auch eine neue Waffenverbotszone Sinn“, stellt der Linzer Sicherheitsreferent Vbgm Detlef Wimmer in Bezug auf die Einführung einer solchen Zone in Innsbruck per 1. Dezember fest: „Die Polizei kann dann Kleidung und Behältnisse leichter kontrollieren und wären auch funktionale Waffen wie zum Beispiel gefährliche Werkzeuge verboten – es kann also auch keine ‚faulen Ausreden‘ geben.“

„Da sich zuletzt in Österreichs Städten mehrere bewaffnete Übergriffe ereignet haben, kann ein solches Verbot an einem neuralgischen Punkt präventiv wirken und potenzielle Täter schon vor einer gefährlichen Straftat aus dem Verkehr ziehen. Sofern es die Landespolizeidirektion aufgrund ihrer Analyse befürwortet, fände ich die Einführung sehr sinnvoll“, so Wimmer: „Aus der Polizei vor Ort habe ich bereits positive Signale dazu vernommen, Innenministerium und Parlament haben die rechtlichen Rahmenbedingungen mit der letzten Novelle des Sicherheitspolizeigesetzes im Spätsommer geschaffen. Somit könnte eine Zone nach Innsbrucker Vorbild zeitnah geschaffen werden.“