Katastrophale Rahmenbedingungen schaffen ebensolches Arbeitsklima

StR Detlef Wimmer„Unmenschliche Behandlung und Mobbing als Folge katastrophaler personeller und finanzieller Zustände im Bundesheer – das droht scheinbar nach dem Klug’schen Chaos durch Über-, Um- und Zersiedelung der Truppenteile aus Linz-Ebelsberg nach Linz-Hörsching“, greift der Linzer Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer einen Bericht der OÖ. Nachrichten auf, wonach es diesbezügliche Beschwerden von Mitarbeitern gegeben habe: „Auch ich habe schon davon gehört, dass Berufssoldaten teilweise gezielt ‚gemobbt‘ werden sollen, um Stellen frei zu machen oder Versetzungen herbei zu führen. Nach dem Motto ‚Den Letzten beißen die Hunde‘ droht die gescheiterte Heeresreform am Rücken der Soldaten ausgetragen zu werden.“

Aufgrund der langjährigen Partnerschaft insbesondere zwischen der Landeshauptstadt und dem Linzer Bataillon PzStbB 4 hofft Wimmer auf eine baldige Klärung und Verbesserung der Zustände: „Auch die Zwischenvorgesetzten können sich im Rahmen der engen Möglichkeiten meist nur nach der Decke strecken, müssen aber die Fehler des Systems ausbaden. Statt im eigenen Ressort zumindest noch zu retten, was zu retten ist, bietet SPÖ-Minister Gerald Klug lieber diverse Kasernen als Asyl-Unterkünfte an, ohne die Folgen für die militärische Sicherheit und spätere Nutzbarkeit zu berücksichtigen. Wir werden ein Auge auf die nun per Beschwerde offiziell vorgebrachten und auch auf die noch unter der Hand kolportierten Missstände werfen. Der Sicherheitsfaktor Bundesheer darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden!“