Wimmer nominiert Ex-LIVA-Chef Prof. Frey als Aufsichtsrat der Kultur-Holding Linz

Experten ergänzend zu Polit-Mandataren stärken Effizienz der Unternehmensgruppe

„Uns ist es Freude und Ehre zugleich, dass wir Herrn Professor Hans-Joachim Frey für weiteres idealistisches Engagement in der Stadt Linz gewinnen können. Wir nominieren ihn als Aufsichtsrat der neu geschaffenen Veranstaltungs- und Kultur Holding GmbH, welche das Dach der einschlägigen Linzer Unternehmen bildet“, teilt der Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Detlef Wimmer mit: „Die Besetzung kann in Kürze erfolgen, die Nominierung ist bereits im Rathaus eingereicht.“

Der (seit kurzem) ehemalige künstlerische Direktor der LIVA (Brucknerhaus) und vormals Direktor der Semperoper in Dresden sowie Intendant des Theaters Bremen baut bekanntlich künftig in Sotchi am Schwarzen Meer ein internationales Kultur- und Festivalzentrums auf. Er hat bereits angekündigt, einen Wohnsitz in Linz beizubehalten, und wirkt nun auch weiter am Kulturgeschehen in der Landeshauptstadt mit.

Der künftige Aufsichtsrat Frey steht in einer Reihe von Experten, die seitens der FPÖ Linz an Stelle politischer Mandatare für diverse städtische Aufsichtsratsfunktionen nominiert wurden, wie z. B. Ex-JKU-Vizerektor Univ.-Prof. Friedrich Roithmayr (Wirtschaftsinformatik) im Ars Electronica Center (AEC), Univ.-Prof. Andreas Hauer (u. a. Energierecht) und Direktor der Raiffeisenbank Kleinmünchen Bernhard Sommerauer in der Linz AG, Rechtsanwalt Friedrich Helml in der Linz Service, Landespolizeidirektor-Stv. Erwin Fuchs im Ordnungsdienst und Kepler-Society-Geschäftsführer Johannes Pracher in der Creative Region Upper Austria.

„Professor Hans-Joachim Frey ist fachlich und persönlich eine große Bereicherung. Sein ehrenamtliches Engagement zeichnet ihn weiter aus. Er verfügt über jahrelange Praxis von Weltrang vor und in Linz sowie über weitere frische Impulse aus seiner künftigen Tätigkeit“, streicht Wimmer hervor: „Es handelt sich um eine der qualifiziertesten Persönlichkeiten, die für eine solche Funktion überhaupt denkbar sind. Angesichts der schwierigen Situation im Kulturbereich – Stichworte: Budget und Kultureinrichtungen in Linz – ist das auch nötig.“