Wimmer lobt Ordnungsdienst nach gutem Rechnungshofbericht

Einzelne Kritikpunkte schon während laufender Prüfung abgearbeitet

„Nach einer intensiven Prüfung des Linzer Ordnungsdienstes durch den Bundes-Rechnungshof wurde am Freitag der diesbezügliche Prüfbericht veröffentlicht. Er stellt der Geschäftsführung und den Mitarbeitern ein gutes Zeugnis aus. Ich bedanke mich ausdrücklich für die ausgezeichnete Arbeit – mit öffentlichen Geldern wird im Sinn des Aufgabenkatalogs sehr effizient umgegangen. Die Organisation hat sich gut bewährt“, teilt der für den Ordnungsdienst zuständige Sicherheitsreferent und Aufsichtsratsvorsitzende Vbgm Detlef Wimmer mit: „Namentlich hebe ich die bisherigen Geschäftsführer Martina Steininger und Reinhard Kriechbaum sowie die aktuelle Leitung mit Robert Huber und Mario Gubesch hervor – stellvertretend für alle Mitarbeiter.“

Auszugsweise werden folgende positive Aspekte beschrieben: 

„Der Ordnungsdienst Linz war einfach und zweckmäßig organisiert. Die regelmäßige Durchmischung der Teams für den Außendienst bot Möglichkeiten zur Potenzialerweiterung der einzelnen Bediensteten und trug dazu bei, Fehler in den Abläufen zu verhindern. Die Geschäftsführung des Ordnungsdienstes Linz führte die Personalrekrutierung und -auswahl sowie die Ausbildung der Bediensteten den Aufgaben und Anforderungen adäquat durch.“ Der Personaleinsatz sei „zweckmäßig und sparsam“ erfolgt. Durch die „koordinierte Dienstplanung“ konnte eine „vollständige tageszeitliche Abdeckung (mit Ausnahme der späten Nachtstunden) ohne Anfall von Überstunden“ erreicht werden. Die Lohnabrechnung über den Magistrat sei „zweckmäßig und wirtschaftlich“.

„Wir wollen uns nicht auf Lorbeeren ausruhen. Ein Kritikpunkt, der sich im Zuge der Prüfung ergeben hat, wurde schon vor Veröffentlichung des Prüfberichts beseitigt. Der Hinweis, dass  die Aufgabenverteilung der Geschäftsführung ‚nicht transparent und nachvollziehbar‘ sei, wurde schon in der letzten Aufsichtsratssitzung bereinigt“, teilt Wimmer mit. Ein weiterer Punkt betrifft die Aufteilung von Strafgeldern zwischen Polizei und Ordnungsdienst. Diese sei formal unrichtig und die Stadt solle das Geld selbst behalten. Wimmer meint: „Die Zusammenarbeit mit der Polizei funktioniert ausgezeichnet. Natürlich sind formale Richtlinien einzuhalten. Ich werde für eine Lösung arbeiten, welche diese gute Zusammenarbeit würdigt. Polizei, Ordnungsdienst und ich als Sicherheitsreferent ziehen am selben Strang.“

Der Bericht zum Nachlesen: http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/_jahre/2018/berichte/berichte/Ordnungsdienst_Stadt_Linz_GmbH.pdf