Mühsam erwirtschaftetes Steuergeld darf nicht verschwendet werden.

aec_linzImmer wieder wird das Ars Electronica Center (AEC) in jüngster Vergangenheit aufgrund wirtschaftlicher, personeller und finanzieller Probleme zum Gegenstand medialer Berichterstattung. Heute berichtet der ORF, dass die Kosten für das AEC um den Betrag von weiteren 1,96 Millionen € anwachsen dürften, da die Lage des AEC am Donauufer zu höheren Baukosten geführt habe. „Als ausgegliedertes Unternehmen der Stadt Linz, das mit Steuergeld gebaut und betrieben wird, muss das AEC den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit unterliegen“, betont Mag. Detlef Wimmer, Bezirksparteiobmann der FPÖ Linz. „Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise wäre es mehr als nur verantwortungslos, öffentliche Gelder ohne hinreichenden Gegenwert zu verschwenden!“

Wimmer kündigt an: „Zumal es sich keineswegs um den ersten negativen Vorfall in Bezug auf das AEC handelt, führt an einer genauen Prüfung aller diesbezüglichen Vorgänge kein Weg mehr vorbei. Nur so kann der Linzer Gemeinderat jene Aufgabe erfüllen, für die er gewählt worden ist: Die Interessen der Linzer zu vertreten und mit ihrem Steuergeld im Interesse der Gemeinschaft sparsam umzugehen. Wir Freiheitliche werden daher eine umfassende Prüfung des AEC durch das Kontrollamt beantragen.“

Bild: Stadt Linz