Rot-Grün blockiert, was vor allem Frauen und ältere Menschen wollen

StR Detlef Wimmer„Beim Thema Videoüberwachung sind sich die Menschen in Linz einig. Eine satte Mehrheit ist dafür. Lediglich die Politik kann sich aufgrund des Vetos von SPÖ und Grüne auf keine Regelung einigen“, erklärt der Linzer Sicherheitsstadtrat und FPÖ-Obmann Detlef Wimmer. „Regelmäßig kommt es in Linz, sowohl auf offener Straße als auch in Öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Straftaten. Kaum eine Woche vergeht ohne eine neue Schreckensmeldung in den Medien. Dabei haben wir in den Linzer Straßenbahnen bereits Kameras installiert, die aber im ausgeschalteten Zustand ihr Dasein fristen.“

Wimmer verweist dazu auf eine aktuelle IMAS-Studie (IMAS, 03/15, n=702 repräsentativ für die Linzer Bevölkerung ab 16), wo für 29% der Befragten die Videoüberwachung „sehr wichtig“, für 22% „ziemlich wichtig“, für weitere 22% „eher wichtig“ ist. (zum Vergleich: 25% „gar nicht wichtig“ und 2% „weiß nicht“). Besonders Frauen und Menschen über 50 Jahren ist die Videoüberwachung ein besonderes Anliegen. Für ein Drittel der Linzerinnen und für 39% der älteren Menschen sind Kameras an öffentlichen Plätzen „sehr wichtig“. „Für uns ist das ein eindeutiges Signal, das endlich auch SPÖ und Grüne wachrütteln sollte“, mahnt Wimmer. „Warum muss immer erst etwas passieren, bevor die Politik reagiert?“

„Umso unverständlicher ist, dass Rot-Grün in Linz nach wie vor die Nutzung der werksseitig bereits ohne Mehrkosten installierten Kameras in den Linzer Straßenbahnlinien blockiert. Ein Schildbürgerstreich der seinesgleichen sucht“, schüttelt Wimmer den Kopf. „Außer der laufenden Betreuung würden keinerlei Mehrkosten anfallen. Ganz im Gegenteil hängen die Kameras in den neuen Straßenbahnen derzeit völlig sinnlos herum. Natürlich können wir nicht jede Straftat verhindern. Aber die bessere Aufklärung sorgt gemeinsam mit der abschreckenden Präventivwirkung für mehr Sicherheit und Kundenzufriedenheit“, unterstreicht Wimmer abschließend.